10.02.2012 00:07 | Meine Presse Merkliste0

Wer schützt die Bürger vor den USA?

ANDREAS WETZ (Die Presse)

Österreich soll den US-Behörden Polizeidaten zur Verfügung stellen. Und lässt sich erpressen. Warum?

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Seit Monaten verbreitet die neue Obama-Administration der USA laut und weltweit ihre Frohbotschaft von „hope“ und „change“. Dass die Vereinigten Staaten von Amerika in Fragen der (eigenen) nationalen Sicherheit auch unter dem neuen Präsidenten weder Spaß noch Kompromisse verstehen, das hat man in Europa in der allgemeinen Euphorie für den starken lieben Mann in Washington fast schon vergessen. Tatsache nämlich ist: Auch die neuen Machthaber halten an der an Paranoia grenzenden Vorstellung der Bush-Regierung fest, mit möglichst lückenloser Überwachung aller Erdenbürger einen zweiten 11.September verhindern zu können. Dafür ist ihnen jedes Mittel recht. Dass aber schon 2001 der gigantische Überwachungsapparat von CIA und FBI, von NSA und NRO versagt hat, wird dabei gern ausgeblendet.

Wie ernst es den Amerikanern ist, bekommt derzeit auch das kleine Österreich zu spüren. Und es scheint fast so, als ob Teile der heimischen Verwaltung nicht einmal die Absicht haben, den Spähangriff des großen Bruders von der anderen Seite des Atlantiks zu hinterfragen. Es war wenige Wochen vor der Amtseinführung Obamas, als Stewart Baker, Staatssekretär im Heimatschutzministerium und einst ranghoher Mitarbeiter der gigantomanischen Abhörbehörde NSA, der österreichischen Botschaft in Washington einen Brief schickte. Bis Ende 2009, so die verklausulierte Forderung, erwarte er sich ein positives Ende der Verhandlungen darüber, ob die USA Zugriff auf Polizeidaten bekommen, die Informationen über verdächtige Straftäter und/oder Terroristen enthalten. Gleichzeitig stellte Baker der Republik die Rute ins Fenster, verknüpfte die visafreie Einreise österreichischer Staatsbürger in die USA mit einem grünen Licht für den Datentausch aus Wien.

Barack Obamas Amtseinführung hat an diesen Absichten nichts geändert, wie Beamte von Verfassungsschutz, Außenministerium, Bundeskanzleramt und dem Ministerium für Landesverteidigung Anfang dieser Woche bei einem (inzwischen nicht mehr) vertraulichen Treffen in Wien erfuhren. Die USA wollen mit aller Macht Einblick in die österreichischen Polizeicomputer, wollen wissen, ob neben der traurigen Figur des mutmaßlichen al-Qaida-Sympathisanten und Hobbyfilmers Mohammed M. auch Informationen über „echte“ Terroristen und andere einer Straftat verdächtigten Personen schlummern. Wenn man weiß, wie leicht man hierzulande als „Verdächtiger“ geführt wird, kommt das angesichts der faktisch nicht vorhandenen Datenschutzbestimmungen in den USA einer gefährlichen Drohung gleich.

Die Vertreter des sogenannten Terrorist Screening Center des FBI führten in Wien nämlich aus, dass sie es nicht als ihre Aufgabe sehen, die in das geplante Überwachungsnetz eingespeisten Informationen auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Nicht auszudenken, was passiert, wenn die Daten faktisch unbescholtener und zu Unrecht verdächtigter Personen in die Hände der wenig zimperlichen US-Behörden gelangen. Gnade dem, der so bei einer Personenkontrolle innerhalb der USA „identifiziert“ wird. Droht dann ein Aufenthalt in einem neuen Guantánamo?

Wie gefährlich allein die Existenz von Daten fälschlich verdächtigter Bürger ist, zeigen Zwischenfälle, die sich in Österreich zugetragen haben. In der Steiermark etwa gelangte ein unbescholtener Familienvater wegen der Verwechslung von mehrstelligen Internetadressen in den Dunstkreis eines Kinderpornorings. Und ein im Sicherheitsbereich tätiger Mitarbeiter des Flughafens Schwechat fiel wegen nachweislich falscher Geheiminformationen des Verfassungsschutzes durch die Sicherheitsüberprüfung und verlor seinen Job. Pech gehabt.

Das wahrhaft Gefährliche an einer Kooperation mit den USA ist, dass die hierzulande gültigen und vergleichsweise strengen Datenschutzbestimmungen jenseits des Atlantiks nicht gelten. Unabhängig von ihrer Richtigkeit können die Amerikaner Daten weitergeben oder ändern. Und das alles streng geheim unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das Prinzip des Rechtsschutzes, der Information darüber, welche Informationen über einen selbst bei der Exekutive vorliegen, gibt es nicht.

Die „volle Kooperationsbereitschaft“ des Innenministeriums zeichnet ein trauriges Bild von Spitzenbeamten, denen das ehrfürchtige Abnicken unausgegorener Pläne der Immer-noch-Supermacht USA wichtiger ist als der Schutz der eigenen Bürger vor einem Datenmissbrauch internationalen Formats. Das Aus für die visafreie Einreise in die USA wäre im Vergleich dazu ein dummes, aber zu vernachlässigendes Problem.

USA wollen Österreichs Polizeidaten Seite 1


andreas.wetz@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.03.2009)

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300 Kommentare
 
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bergamott
01.04.2009 16:59
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Es geht nicht um Informationsaustausch, die USA möchte den Zugriff auf Datenbanken

Der Datenschutzrat des Kanzleramtes nennt die wichtigen Argumente: Österreich hat sich dazu verpflichtet Polizeidaten nur an jene Länder weiterzugeben, wo garantiert ist, dass diese nicht für Prozesse eingesetzt werden, in denen der Angeklagte mit der Folter oder der Todesstrafe bedroht wird. Eine weitere Voraussetzung muß die Gewährleistung der Datensicherheit sein. Da die Datensicherheit für Ausländer in den Staaten im Jahre 2007 mit dem Foreign Intelligence Surveillance Act abgeschafft wurde, gibt es einen weiteren Grund, den Vereinigten Staaten keinen Zugriff auf die Datenbanken der österreichischen Fahndungsbehörden, zu geben. Jim Pitt scheint auch die Forderung zu verschleiern. Es geht nicht um den Austausch von Information, den gibt es schon lange, es geht um den Zugriff der Amerikaner auf die Datenbanken!

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DHS ist Spionageministerium

Die Kritik aus Österreich, dass der US-Datenschutzstandard nicht dem eigenen entspreche, wies Jim Plitt vom Heimatschutzministerium zurück. Es gebe zahlreiche Sicherheitsmechanismen, die Missbrauch verhindern würden.

Kommt nur darauf an wie man Missbrauch definiert!

nopod
31.03.2009 12:12
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Liebe ÖVPler eure Innenministerin wird zustimmen...

... da könnt ihr euch auf den Kopf stellen und posten bis ihr.... äh grün werdet ;)

Antworten Gast: daniel
31.03.2009 19:06
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Re: Liebe ÖVPler eure Innenministerin wird zustimmen...

Absolut richtig! Die ÖVP ist die Oberumfallerpartei Österreichs, die nichts besseres zu tun hat, als ständig die Interessen Österreichs zu verkaufen. Ob an Brüssel oder Washington ist eh schon egal!

Gast: Gast
31.03.2009 10:23
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Yap: 'Ich glaube, dass wir die Verhandlungen positiv abschließen werden.'

Mit anderen Worten: Wir schei*en euch auf den Schädel und die österreichischen Politiker (alias Weich-Eier) werden das zulassen.

Ich habe auch nicht gegen die Visa-Pflicht, weil ich muss ja nicht rüber fahren (so wie die meisten).

joh03
31.03.2009 10:09
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Her mit den Polizeidaten...!!!!

Die USA haben in der jüngsten Vergangenheit in Österreich 258 geheime Waffenlager für mögliche Putschversuche angelegt. Wir haben bis heute nicht die Polzeidaten derjenigen, welche das getan haben. Für diese Leute und deren Unterstützer + Nachfolger muss die Einreise nach Österreich wegen drohender Terrorismusgefahr untersagt werden. Seien wir doch endlich zweiseitig und lassen uns nicht auf den Schädel schei..en !!!
Oder gibt es n Österreich nur mehr Weich-Eier und Kuscher ?????
Übrigens, ich habe nichts gegen die Visa-Pflicht in beiderseitigem Rahmen, wir haben nichts zu verbergen....!

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Entscheidend ist der Schutz ...

...österreichischer Bürger im In- und Ausland vor der Willkür anderer Staaten oder Institutionen. Wenn dieser Schutz gewährleistet ist,und zwar völkerrechtlich bindend dann wäre nicht gegen eine Kooperation einzuwenden. Da dies aber nicht der Fall ist und sich die USA nicht einmal vor einem internationalen Gerichtshof verantworten müssen: Nein danke! Erst wenn die USA internationale Regeln ebenfalls erfüllen und nicht die eigene Politik bzw. die eigenen Interessen über jene des Menschen- und Völkerrechts stellen, erst dann kann man mit den USA verhandeln.

Wittichis
30.03.2009 23:20
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Welche Aufregung und warum,

unsere "Freunde" überwachen bekannterweise eh schon alles (Echelon) und kidnappen und verschicken in "willige" europäische Länder (EU-Mitglieder) wenn es jemand festzusetzen oder zu foltern gilt. Wer's nicht lassen kann, die Kontrollen bis in die Schlapfen über sich gehen zu lassen, soll sich ein Visum besorgen. Früher hat die zivilisierte Welt um solch einen Staat einen cordon sanitaire gelegt. W.

Nero
30.03.2009 20:22
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Aus Damit

Wir brauchen uns jetzt garnicht erst irgendwie Honig ums Maul streichen lassen.

Keine Polizeidaten kommen über den Atlantik!


Antworten ralshob
31.03.2009 11:49
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Bei ihrem ururururururururururururururururururopa vielleicht - oe politiker machen sich ja schon ins hemd, wenn sich die amis zum besuch anmelden..................................


Gast: Naseweis
29.03.2009 20:52
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DAS ist Chuzpe!

Erst reiten die USA die Welt in eine Terror-Hysterie,
Dann "verjuxen" sich ein paar durchgeknallte US-Banker, was Millionen Erdenbürger Arbeitsplatz, Heim Existenz kostet,
Und jetzt...?
Jetzt wollen sie die Daten eines jeden Schnellfahrers, Falschparkers, etc... zur freien Bedienung und Verwendung! (Das österr.Datenschutzgesetz gilt in den USA nicht!)! - weil ja WIR die wahren Bösen sind!
Was hindert uns eigentlich daran, die "Drohung" der Visa-Einführung für die USA zu ignorieren?!
Wieso traut sich in Ö niemand, NEIN zu sagen?!
Visa tun nicht weh, sie sind nur umständlich.
Wen interessiert's denn noch, bei Fingerabdruck-Kontrolle, Nackt-Scanner, 100ml-Getränke-Limit beim 8-Std-Flug, etc..., in die USA zu reisen?!
Wer's trotzdem unbedingt will - oder muß - der wird sich halt - wie früher - ein Visum besorgen.
"Schmecks-Kropferter"!

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Re: DAS ist Chuzpe!

Prinzipiell richtig.

Nur machens die Angelegenheit nicht schwärzer als sie ist, bei "Schnellfahrer und Falschparker" werden nicht Daten wie Fingerabdrücke, DNA oder Religionszugehörigkeit erhoben.

Dann werden sie auch nicht weitergegeben!

Antworten Antworten Gast: Gast
31.03.2009 09:54
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Prinzipiel falsch. Es gab Falschparker von Flugzeugen am Manhattan.

ALLE Daten, aller Buerger.
Die Auswahl welche Daten, die trifft eine der 16 Spionageagenturen in den VSA.
Es ist an der Zeit einen Bruch mit VSA zu machen.
bald werde ich konvertieren, mich dem Islam zuwenden und mich jedes mal freuen, wenn jemand die Flugzeuge am Manhattan in ein Hochhaus einparkt.

derpradler
28.03.2009 09:59
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Da streiten sich die Leut herum.........

Österreich ist bei de EU. Die EU hat Zugriff auf die Polizeidaten, wir sind ja so stolz auf den Polizeiaustausch innerhalb der EU, und was die EU hat, hat der AMI!

Gast: Johnny
27.03.2009 19:00
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Visafreiheit nicht mehr existent

Die Visafreiheit für ÖsterreicherInnen, die in die USA reisen, ist ohnehin nicht mehr existent, siehe Link:
http://www.quintessenz.at/d/000100005972

Nicht mal unsere Regierung würde auf sowas reinfallen. Oder?!...

Gast: Erica Ortner
27.03.2009 17:13
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USA wollen österreichs Polizeidaten

Enttäuscht von unseren "kleinen" Politikern.
Personen die in die USA reisen müssen/wollen haben sie eben um ein Visum zu bemühen, wie das auch bei Staaten wie China oder Indien üblich ist

Gast: Fabi
27.03.2009 15:38
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Entäuscht!

"Am 3. März hielt das Innenministerium dazu schriftlich seine „volle Kooperationsbereitschaft“ mit der US-Regierung fest. Das Außenministerium versucht, die Bedeutung der jüngsten Verhandlungen herunterzuspielen."

Mir fehlen die Worte! Ich fühle mich von den eigenen Landsleuten verraten. Mehr kann ich dazu nicht mehr sagen.


joh03
27.03.2009 09:10
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Klarer Fall für Österreich !!

Warum zögern für die Einführung der Visa-Pflicht und allgemeine Deklarationspflicht für die USA-Bürger ???
Soviel ich mich aus jüngster Vergangenheit erinnern kann, haben die USA in Österreich 258 geheime Waffenlager an versteckten Orten angelegt, um damit mögliche Putschversuche zu unterstützen. Das war ein klarer Fall für die Terrorfahndung, das sollte nicht vergessen werden. Nur wurde das sehr heruntergespielt und verdrängt.
Warum nur einseitig und einfältig ???
Wenn schon Forderungen, dann gleiche für beide Seiten !
Wer kann uns garantieren, dass nicht Amis mit extremen Hintergrund nach Österreich einreisen??

Antworten Gast: Gast
31.03.2009 10:04
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Re: Klarer Fall für Österreich !!

Lernen's Geschichte, Herr Joh..
Speziell Zeitgeschichte.
Außerdem waren es keine 258 Lager.

Antworten Antworten joh03
31.03.2009 17:11
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Re: Re: Klarer Fall für Österreich !!

Nun, die erste Aushebung der Lager geschah 1996, weitere folgten. Woher wissen Sie, dass es mehr als 258 waren???
Interessant !!

Gast: Beobacher
27.03.2009 02:04
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NEIN zum Datenversand, JA zum VISA

Wo ist das Problem beim Visa? Schadet hautsaechlich der Tourismusindustrie des Visa-verhaengenden Landes. Die Kanadier sind sowieso deutlich freundlicher, und in Mexiko ist es schoener als in Florida oder Kalifornien.

Antworten Gast: ceterum censeo
27.03.2009 23:42
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Re: NEIN zum Datenversand, JA zum VISA

Just right!

Gast: Schlupp
26.03.2009 20:33
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Ein klarere Fall, wo die EU gemeinsam auftreten sollte.

Wenn die EU- (oder zumindest die Schengen-)Staaten klar machen, dass Visa-Waiver fuer alle oder keinen gilt, verhandelt es sich schon leichter, als wenn jedes Land einzeln streitet.

Antworten luis
27.03.2009 14:33
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Re: Ein klarere Fall, wo die EU gemeinsam auftreten sollte.

sie glauben wohl auch noch ans christkind??!
ich meine dass nicht böse, aber wass erwarten sie sich von unseren politikern??
doch nicht etwa protest!!

bergamott
26.03.2009 19:26
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Die Frechheit der Amerikaner kennt keine Grenzen!

Was glaubt dieses überhebliche, machtbesessene Land USA eigentlich wirklich. Seit Jahren wird von den Amerikanern die gesamte Kommunikation der europäischen Staaten, Sprache und Daten im Rahmen des ECHELON Projektes abgehört und zum Vorteil der USA verwendet. Die Datensicherheit für Ausländer wurde in den Staaten im Jahre 2007 mit dem Foreign Intelligence Surveillance Act abgeschafft. Es ist vollkommen legal daß die NSA (und auch private Firmen im Dunstkreis der CIA / NSA) die Gespräche, die Daten der ganzen Welt abhören und für ihre Zwecke verwenden kann. Ein Land daß die Rechtssicherheit für Ausländer per Gesetz abgeschafft hat, verlangt jetzt von Österreich auch noch Zugriff auf die österreichischen Datenbanken. Falls unsere Regierung zustimmt ist es der größte Skandal der Nachkriegsgeschichte! Und die Erpressung mit dem Visa, was solls, mit der Visaauflage schaden sie sich nur selbst.

Antworten Gast: Sogutan
26.03.2009 23:29
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Re: Die Frechheit der Amerikaner kennt keine Grenzen!

Zustimme

und noch ein Dokument wurde bereits nach 9/11 von den Staaten der EU unterzeichnet. Wenn es den USA lustig ist, können sie mich als Terroristen bezeichnen und von Österreich meine Auslieferung in die USA verlangen. Nur der Verdacht von denen ausgesprochen reicht und ich bin eine Rechtloser Mensch in Guantanamo.

So schauts aus :(


 
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