25.05.2012 15:41 | Meine Presse Merkliste 0

Ein später Kompromiss. Aber ein guter Vorschlag.

ERICH WITZMANN (Die Presse)

Schulstreit: Die Ministerin will nur noch eine zusätzliche Stunde. Aber die Lehrer mobilisieren für einen Aktionstag.

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Die losgetretene Lawine ist offenbar nicht mehr zu stoppen. Losgetreten von Unterrichtsministerin Claudia Schmied mit ihrem Ansinnen, die Lehrer aller Schultypen und Altersjahrgänge sollen pro Woche zwei Stunden mehr unterrichten (mit der erforderlichen Vor- bzw. Nachbereitungszeit wäre dies freilich ein höherer Zeitaufwand). Der Rückzieher, mit dem die SPÖ-Ministerin am Dienstag punkten wollte, kam zu spät. In den sieben Wochen seit ihrem Paukenschlag am 25.Februar hat sich die Position der Lehrergewerkschaften in einem Ausmaß verhärtet, in dem kaum noch ein Abgehen von der Maximalforderung – nämlich keine, auch keine minimale Arbeitszeitverlängerung – möglich scheint. Zudem rechnen die Lehrervertreter für ihren Protesttag am 23.April mit einer Unterstützung von anderen Teilen der Beamtengewerkschaft.

Schmied hat sich zu lange auf einige (zum Teil von ihr in Auftrag gegebene) Umfragen und die Macht einiger Boulevardblätter verlassen, die die zusätzliche Arbeitszeit voll begrüßt haben. Das hat den Schulterschluss in der Lehrerschaft nur noch stärker gefördert. Die Dienststellenversammlungen (zwei Wochen nach Schmieds erster Ankündigung) haben die Ausweitung der Arbeitszeit fast durchwegs zu hundert Prozent abgelehnt, in diesen Protestversammlungen sind auch gleich Streikbeschlüsse gefasst worden. Die Stimmung in den Konferenzzimmern brodelte.

Und nun wartet Claudia Schmied mit dem Kompromiss auf, die Unterrichtszeit der Lehrer nur noch um eine statt der ursprünglichen zwei Stunden zu erhöhen.

Das Ansinnen ist durchaus überlegenswert: Mit dieser einen Stunde erhalten die Pädagogen noch keine weitere Klasse dazu, sind doch die Fächer in der Regel mit zwei oder mehr Wochenstunden bemessen. Oder – wenn es sich mathematisch mit der vollen Lehrverpflichtung nicht ausgeht – sie bekommen die zusätzliche Klasse und damit auch noch eine oder mehrere Überstunden. Wollen sie diese nicht, dann können sie immer noch um eine Teilzeitlösung (auch diese soll sich im Verhandlungspaket befinden) ansuchen.

Der neue Schmied-Vorschlag müsste für die Lehrer also durchaus annehmbar sein. Zugleich hätten sie damit jenen, die an einem voll ausgelasteten Lehrerjob zweifeln, den Wind aus den Segeln genommen. Aber wie gesagt: In ihren Resolutionen vom 12.März haben sich die Lehrer nun einmal auf eine totale Ablehnung festgelegt. Und die Gewerkschaftsvertreter fühlen sich mehr oder weniger daran gebunden.

In der öffentlichen Diskussion werden gerne die Lehrer an der Basis der reformresistenten „Betonfraktion“ aus der Gewerkschaft gegenübergestellt. In diesem konkreten Fall stimmt diese Annahme aber nicht: Hier passt zwischen Pädagogen und Gewerkschaft kein Blatt Papier. Da sind sie einer Meinung. Es müsste also wieder eine Rückkoppelung von den Gewerkschaften hin zu den Konferenzzimmern stattfinden, um die Lage zu entschärfen. Wenn die Lehrervertreter noch einen Bonus an Land ziehen können – etwa eine spürbare Verminderung des täglichen bürokratischen Aufwands –, dann ergäbe sich automatisch eine Lösung: Die Pädagogen sehen ihre tägliche Arbeit auch mit der neuen Stunde nun zielorientierter, die Ministerin hätte den Spareffekt für ihr Budget. Und damit jene erforderlichen Mittel, die sie (wahrlich nicht nur für ihre Reformvorhaben) benötigt.

Wenn sich auch Bundeskanzler und Finanzminister (und damit auch SPÖ-Vorsitzender und ÖVP-Obmann) nach Möglichkeit aus dem Konflikt heraushalten wollen – sie sollten jetzt das Ruder in die Hand nehmen. Nach dem Ministerrat am Dienstag haben sich beide auf die Ressortverantwortlichkeit der zuständigen Ministerin berufen und tolerieren solcherart das politische Unvermögen Claudia Schmieds und erweisen damit der gesamten Regierung keinen guten Dienst. Das zwei Tage vor dem Lehrer-Aktionstag von Finanzminister Josef Pröll im Nationalrat offenbarte Doppelbudget 2009/10 wird auch andere Berufsgruppen und Interessenverbände schwer verärgern. Universitäten und Forschungsinstitutionen laufen schon jetzt Sturm gegen die (voraussichtlich) zu geringe Dotierung. Anstatt einen Teil – die Schule – zu „befrieden“, könnten jetzt Faymann&Pröll sehenden Auges einen Flächenbrand auslösen.

Aber bis zur Budgeterklärung am 21.April und bis zum Lehrer-Protesttag am 23.April könnte man ja noch einiges bewegen.

 


erich.witzmann@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.04.2009)

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42 Kommentare
 
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Gast: Anonymos
15.04.2009 21:30
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Lügenpolitik

Es werden sich die Arbeitsplatzsituation der Lehrer nicht verbessern und das Schulbürokratiemonster bleibt weiterhin. Wohin sollten denn die "Klassenflüchter" aus der Schule entweichen?!

Gast: Claudias Motto
15.04.2009 10:08
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Ist der gute Ruf des Bildungswesens erst einmal ruiniert,

lebt es sich ganz ungeniert.

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Wer gestern abends

bei der ZIB 2 den Ausführungen des Herrn Obergewerkschafter Riegler zuhörte, konnte erkennen,
dass der Herr Mühe hatte, einen geraden Satz zu formulieren. Ich hoffe, dass es um die Deutschkenntnisse unserer Pflichtschullehrer besser bestellt ist, diesem Herrn wären jedenfalls zwei Deutschstunden täglich zu empfehlen.

Antworten Gast: Beobachter
15.04.2009 12:28
0 0

Re: Wer gestern abends

Haben Sie je einen intelligenten Gewerkschafter erlebt?

Ich nicht. Schon in den Betrieben lassen sich die dümmsten und faulsten als Betriebsrat aufstellen.

Helmut71
15.04.2009 07:16
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Herrn Witzmann

scheint entgangen zu sein, dass mit dem tollen Kompromiss nun trotzdem mehr als 5000 Junglehrer arbeitslos sein würden. Die Lehrer haben in den vergangenen Jahren bereits oftmalig als Sündenböcke herhalten müssen und wurden zu zahlreichen unbezahlten Mehrarbeiten verpflichtet, mussten Gehaltseinbußen hinnehmen und dienten immer wieder als Fußabstreifer. Nun reichts eben tatsächlich.

In einem hat Herr Witzigmann schon recht: Frau Schmied zeigt totales politisches Unvermögen. Diese Dame soll am besten zur Communal Credit zurück, dort richtet sie weniger Schaden an.....

Antworten Gast: anonymos
15.04.2009 21:33
0 0

Re: Herrn Witzmann

Ist denn keinem aufgefallen, dass für die Aufbewahrungsorte diverser Stiftungen genügend Geld zum Fenster hinausgeworfen wird?! Da wird sich der Scholti aber freuen.

Gast: Zukunftsseher
14.04.2009 21:50
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Betonfraktion gewinnt noch einmal, jetzt...

Keinen Zentimeter rücken die Betonierer. Na, diesmal geht¿s sich¿s noch aus, aber nicht mehr lange.

Liebe Leute, die fetten Jahre sind vorbei. Alle müssen ihren Beitrag leisten. Auch die Lehrer.

Naja, dann wird¿s mal heftig in den öffentlichen Finanzen krachen müssen, bevor sich was rührt. Ob es dann leichter mit vernünftigen Lösungen sein wird, ist wohl schwer zu bezweifeln.


Gast: Lehrer
14.04.2009 20:34
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Witzige Argumentation des Herrn Witzmann!

Wenn da argumentiert wird, dass zwar 2 Stunden mehr tatsächlich eine Mehrbelastung seien, 1 Stunde mehr aber durch stundenplantechnische Gegebenheiten fast noch ein Vorteil sei, dann kann sich ein Insider nur mehr wundern. So etwas ist gezielte Irreführung der Allgemeinheit

Antworten Gast: Lehrerin
14.04.2009 21:38
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Re: Witzige Argumentation des Herrn Witzmann!

wenn man davon ausgeht, dass kaum jemand Einstundenfächer hat, heißt der von S. angebotene "Kompromiss" dass aus stundenplantechnischen Gründen Leute sowieso 2-3 Stunden dazunehmen müssen = 1 Klasse. Wie unten schon geschrieben heißt das in zeiten wo es sowieso schon keine Überstunden gibt: Kündigungen von Junglehrern. Fr.BM.S. blieb bisher schuldig, wieso sie nicht in den Zentral(verwaltungs)stellen= Landesschulräten - da genügten 3 - spart, bei PR-Agenturen, selber die Studiengebührenausfälle der PHs zahlt, BIC-Mieten (also "überstunden" wir uns unsere Arbeitsplätze auch!)für Schulen etc. Schwerwiegendster Vorwurf an sie ist aber: sie richtete unwiederbringlichen Schaden am Schulsystem an durch Demotivierung breiter Lehrerkreise - wie will sie die nochma motivieren! Proteste ohne Produktionsausfall sind laff - nur ein PISA-Verweigerungssrteik würde etwas bringen - der tut ihr auch weh !!! alles andere ist ihr offenbar wurscht

Gast: Lehrerin
14.04.2009 20:14
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Überstunden?

Bei uns in der HS gibt es schon ewig keine Überstunden mehr!
Wenn sich die Lehrverpflichtung nicht ausgeht dann muss man so lange Klassen abgeben und tauschen und andere Klassen übernehmen die wiederum ein anderer Kollege abgeben muss bis sich das bei allen LehrerInnen an der Schule ausgeht.
Wie pädagogisch das ist kann sich jeder ausmalen ...

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Gesichtsverlust

Verhandelt wird besser hinter verschlossenen Türen, dann erspart man sich auch Zurufe wie diesen Kommentar, was ein guter Kompromißvorschlag wäre!

17und4
14.04.2009 19:51
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was ist das für eine Argumentation:

die Ministerin fordert, zuerst 2 Stunden, nun etwas weniger, nämlich eine Stunde.
Die Lehrer fordern nichts, sondern sie beharren auf dem Status Quo.
Dieselbe Verdrehung der Argumentation hat der ORF in seiner Berichtserstattung übernommen, für beide gilt, dass sie einen jounalistischen Grundsatz gebrochen haben, nämlich objektiv zu berichten.

Kann denn niemand mehr ganz einfach logisch und folgerichtig denken?

Gast: mh
14.04.2009 19:48
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14 Wochen Jahresurlaub führt zum Burnout

Statt 50 Minuten pro Woche mehr an ihrem Arbeitsplatz zu verbringen wollen Lehrer -vor allem Lehrerinnen- noch ein paar Jährchen früher in Pension gehen. Viele sind ohnehin schon mit 53 Jahren im wohl erworbenen Ruhestand denn der Stresss des 14-wöchigen Jahresurlaubs führte bei vielen zum Burnout.

Wirtschaftlich gesehen angeblich eine Ersparnis für den Staat - nach der Berechnung von Lehrern die eine Pisa-Studie wert wäre...

Antworten Gast: Leser
14.04.2009 21:42
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Re: 14 Wochen Jahresurlaub führt zum Burnout

Sie haben keine Ahnung wovon sie schreiben - es gab eine anerkannte Lehrerarbeitsstudie, die belegte, dass die Lehrerabeitszeit jahreszeitlich unregelmäßig (ja ein Vorteil dieses berufs - ich kann auch sonntags arbeiten) aber IN SUMME völlig vergleichbare Jahresarbeitszeitsummen ergibt. Oder fragen sie den ORF-Journalisten auch, ob er nur die paar Viertelstunden der ZIB am Bildschirm arbeitet ?

Antworten Antworten Gast: Beobachter
15.04.2009 12:32
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Re: Re: 14 Wochen Jahresurlaub führt zum Burnout

Die Lehrerarbeitsstudie basiert auf Selbstauskunft von Lehrern.

Wie man weiß ist für faule Schmarotzer auch Zeitunglesen, Fernsehen, Essen, Körperpflege und Schlafen Vorbereitung auf den folgenden Unterrichtstag.

Antworten Antworten Antworten Gast: Spectator
15.04.2009 21:50
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Re: Re: Re: 14 Wochen Jahresurlaub führt zum Burnout

Ich rate Ihnen , einmal in einer Klasse mit 28 15- oder 16-jährigen Schülern in der 6. Stunde ein sogenanntes "Nebenfach" zu unterrichten . Dann wissen Sie, was Einstein mit der "Zeitdilatation" meinte. Einen Jumbo-Jet zu steuern ist wahrscheinlich wesentlich einfacher. Selbst probieren macht
Sie sicher !

Antworten Antworten Gast: mh
15.04.2009 07:01
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Re: Re: 14 Wochen Jahresurlaub führt zum Burnout

diese "anerkannte" (praxisferne) Lehrerarbeitsstudie basierte auf den Aussagen der Lehrer ...

Antworten franz1
14.04.2009 20:44
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Re: 14 Wochen Jahresurlaub führt zum Burnout

haben sie vielleicht öbb und post mit den lehrern verwechselt?

Antworten Antworten Gast: kini
15.04.2009 00:30
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Re: Re: 14 Wochen Jahresurlaub führt zum Burnout

Also den 1er hinterm franz könnens sich sparen, da passt eher ein 5er; denn ich kenne keinen Eisenbahner oder Postler, der 14 Wochen Urlaub hat.

Antworten Antworten Antworten Gast: gast
15.04.2009 16:03
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Re: Re: Re: 14 Wochen Jahresurlaub führt zum Burnout

Ist nunmal eine Besonderheit dieses Berufs, bezahlt werden aber 5 Wochen, der Rest nicht.

roger
14.04.2009 18:39
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Ein guter Vorschlag?

"Mit dieser einen Stunde erhalten die Pädagogen noch keine weitere Klasse dazu. Oder – wenn es sich mathematisch mit der vollen Lehrverpflichtung nicht ausgeht – sie bekommen die zusätzliche Klasse und damit auch noch eine oder mehrere Überstunden."

Wie großzügig! Ihnen ist aber hoffentlich schon klar, dass der Lehrer damit eine Überstunde gänzlich unbezahlt unterrichtet (= 5% Lohnverlust).

Der "neue Vorschlag" ist für einen Lehrer, der rechnen kann, somit unannehmbar!

Die ganze Misere hat sich Frau Schmied selber eingebrockt, indem sie einem fahrlässig dotierten Bildungsbudget zugestimmt hat, mit dem sich nicht einmal die Lohnerhöhungen und die Biennalsprünge ausgehen.

Antworten Gast: NachdenkenDann Protestieren
14.04.2009 21:08
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Re: Ein guter Vorschlag?

Zusatzfrage, wenn wir schon vom Rechnen schreiben:
Wieviele Lehrer in % haben wir in Österreich, die den Umgang mit dem Internet dafür nutzen nicht jedesmal das Rad neu zu erfinden sondern im Austausch mit Kolleginnen und Kollegen auf Material zugreifen das bereits exisitiert?
In meinem Bekanntenkreis sind 5 von 7 Lehrerinnen und Lehrer stolz auf Methoden, die leider nicht am Stand der Didaktik sind, das Internet wird mit Spiel und Freizeit verwechselt und Vorbehalte ersetzen Neugier. Schade.
Und die Gewerkschaft, die Konsensbetriebsräte unter Druck setzt ist ein schönes Beispiel für effiziente Nutzung neuer Technologie. Was sind das für aufgeblasene, rotzige Parolen? "Wir sind tüchtig, wir können..." - Bravo, was ihr nicht alles könnt! Schämt euch.

Antworten Antworten roger
15.04.2009 07:22
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Re: Re: Ein guter Vorschlag?

Vergessen Sie doch ihr blödes Internet. Beispielsammlungen im Netz gibt es schon seit x Jahren, das heißt noch lange nicht, dass man deswegen seine Vorbereitung vernachlässigen kann. Mehr Informationen bedeuten mehr Vorbereitungsarbeit, nicht weniger.

Antworten Antworten Gast: leser
14.04.2009 21:46
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Re: Re: Ein guter Vorschlag?

a) jede Klasse ist individuell - also nicht über einen Kamm zu scheeren. b) Taube Nüsse finden sie in jedem Beruf (vergl. nur Todesfälle in Krankenhäusern jüngst, Juristen die... Briefträger die... etc. ... etc.) . Nur glaubt Frau S. mit ihren seit Wochen laufenden Aktionen diese Gruppe verkleinert zu haben ? wohl eher im Gegenteil - viele werden den Hut drauf haun' !

Antworten Gast: NachdenkenDannProtestieren
14.04.2009 20:53
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Re: Ein guter Vorschlag?

Es ist beschämend kleinkariert was da auf Seiten der Lehrer und der Gewerkschaft geboten wird. Nur "Nein" ist herzlich wenig. Das Gejammere, dass eine Stunde mehr vor der Klasse nicht erträglich wäre (obwohl die Synergien der neuen Technologien nicht einmal im Ansatz genutzt werden) zeigt nur dass man nicht will. Sachlich ist das Getöse der Gewerkschaft ja nicht zu erklären, da sind Apparatschiks mit Freistellung und in der Lage Jugendliche für Streikdrohungen aufzuhetzen.
Verantwortung sieht anders aus!

Antworten Antworten roger
14.04.2009 21:07
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Re: Re: Ein guter Vorschlag?

Kapieren Sie's doch endlich: Schmied's neuer Vorschlag bedeutet für einen Lehrer eine Lohnverlust um 5%. Verzichten Sie halt selber auf 5% ihres Gehalts!

 
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