25.05.2012 15:45 | Meine Presse Merkliste 0

Abschied vom Physik-Dinosaurier

MARTIN KUGLER (Die Presse)

Österreich beendet die Mitgliedschaft beim CERN: Eine richtige Entscheidung.

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Der Name CERN steht für vieles: für eine europäische Großforschungsanlage, die international ihresgleichen sucht. Für tiefe Erkenntnisse über den Aufbau der Materie. Für die Geburtsstunde des Internet (die Physiker haben sich schon in den 1980er-Jahren vernetzt). CERN steht aber auch für einen teuren Fehlschlag: Das jüngste „Kind“, der LHC, hat ja veritable Startschwierigkeiten. Für Kritiker steht CERN sogar für eine mögliche Quelle des Weltuntergangs – schließlich sollen dort kleine schwarze Löcher erzeugt werden. Und nun kommt das CERN auch noch zu filmischen Ehren: Mitte nächster Woche kommt „Illuminati“ in die österreichischen Kinos, dort werden einige Körnchen Antimaterie aus dem „Gral der Teilchenphysik“ gestohlen.

Österreich ist dem CERN im Jahr 1959 beigetreten. Und just zum 50. Geburtstag kommt nun – ziemlich überraschend – das Aus: Wissenschaftsminister Johannes Hahn hat verkündet, die Mitgliedschaft per Ende 2010 auslaufen zu lassen. Begründet wird das vor allem mit dem Budget: Rund 20 Millionen Jahresbeitrag für CERN sind mehr als zwei Drittel der Mittel, die ihm für internationale Forschungskooperationen zur Verfügung stehen. Für andere interessante Projekte bleibt da kaum Spielraum.

In Zeiten von Konjunktur- und Bankenpaketen, in denen die Milliarde zur Zähleinheit der Politik geworden ist, geht es um vergleichsweise wenig Geld: 20 Millionen Euro sind gerade einmal 0,7 Prozent der öffentlichen Forschungsausgaben. Oder der Subventionsbedarf der ÖBB in vier Tagen. Über die Jahre läppert sich aber doch ein erklecklicher Betrag zusammen. Und das Wissenschaftsministerium hat – in Zeiten der knappen Budgets – die richtige Frage gestellt: Stimmt die Relation zwischen Kosten und Nutzen?

Österreich war einmal stark in der Teilchenphysik. Doch dieser Elan ist verflossen, an den meisten Universitäten ist die Forschungsrichtung ausgelaufen. Einzig das Institut für Hochenergiephysik der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist als österreichischer Brückenkopf für das CERN geblieben. Die Folge: Die Zahl der wissenschaftlichen Publikationen in der Teilchenphysik ist bescheiden. Jedenfalls viel bescheidender als in anderen Disziplinen, in denen sich Österreich zur Weltspitze hinaufgearbeitet hat. Etwa in der Biotechnologie, der Quantenoptik, der Materialforschung oder in manchen Kultur- und Geisteswissenschaften. Das hängt freilich auch mit der allgemeinen Entwicklung der Wissenschaft zusammen. Im Vergleich zu den Lebenswissenschaften oder der Nanotechnologie mutet die Teilchenphysik wie ein Wissenschaftsdinosaurier an: behäbig (jedes Experiment dauert Jahre), aufwendig (riesige Anlagen sind nötig) und wenig zukunftsträchtig (die Zeit der großen Entdeckungen scheint vorbei zu sein).

Das Festhalten an Forschungsgebieten, die in die Jahre kommen, ist gerade für ein kleines Land bedenklich. Ein „Forschungszwerg“ kann nur dann bestehen, wenn er in neu entstehenden Fachrichtungen Nischen findet. Das trifft auf die Grundlagenforschung zu, bei der es gilt, international sichtbar zu sein, genauso wie auf die angewandte Forschung, deren Ergebnisse über nichts weniger als über die Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft entscheiden.

Das Setzen neuer Schwerpunkte wird umso wichtiger, als mit der Wirtschaftskrise auch die Forschungsmittel knapp werden – erst am Mittwoch hat Statistik Austria berichtet, dass die Ausgaben für Forschung und Entwicklung heuer nicht mehr um fast zehn Prozent wie in den Vorjahren wachsen, sondern um bescheidene 1,8 Prozent. Dieses Plus ist nur der Tatsache zu verdanken, dass sich die öffentliche Hand nach langen Diskussionen doch zu einer – wenn auch moderaten – Ausweitung des Forschungsbudgets entschlossen hat.


Die internationale Kooperation ist für kleine Länder eine Überlebensfrage: In vielen Disziplinen braucht man Großforschungseinrichtungen, Österreich muss sich an einigen Projekten, die in der europäischen ESFRI-Roadmap festgehalten sind, beteiligen, um von neuen Entwicklungen nicht ausgeschlossen zu sein. Daher darf das Geld, das durch die Beendigung des CERN-Engagements frei wird, keinesfalls zum Stopfen von Budgetlöchern verwendet werden. Schon jetzt ist absehbar, dass die nächsten Budgetverhandlungen hart werden – schließlich wurde etwa dem Wissenschaftsfonds FWF langfristig ein hohes Budget versprochen.

Der politische Wille, weiter in die internationale Forschungskooperation zu investieren, scheint derzeit vorhanden. Nun müssen Taten folgen.


martin.kugler@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.05.2009)

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134 Kommentare
 
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Gast: gast
19.05.2009 20:45
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scheint so

als waeren dinosaurier noch "cool" genug fuer die breite oeffentlichkeit...

wuerde mich interessieren ob der autor dieses kommentars inzwischen genuegend recherchiert hat um seine meinung zu aendern...

Gast: Peter Johann
16.05.2009 08:31
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Wr ist Martin Kugler

Es ist wohl mein gutes Recht erfahren,zu dürfen, wer Herr Martin Kugler ist, wenn man einen solchen Artikel veröffentlichen darf. Welche Ausbildung besitzt der Mann? Sonst besteht die Gefahr, dass in Zukunft eine langjährige Putzfrau am AKH - ihre Arbeit in allen Ehren - Artikel über Bilddarmoperationen veröffentlicht, nur weil sie schon so lange am AKH beschäftigt ist.

Gast: Harald Steindl
15.05.2009 22:52
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Leider, leider sehr schlechte Recherche

Es ist ja schon fast der Presse unwürdig, wenn der geschätzte Autor von der geringen Anzahl der Publikationen spricht aber die Tatsache, dass Österreich in kaum einer anderen Disziplin international so mitspielt wie in der Hephy, völlig ausser Acht läßt. Wo bleibt die Erwähnung, dass CERN es als eine der ganz wenigen Institutionen geschafft hat, nicht nur als direkter Auftraggeber bei Unternehmen beliebt zu sein, sondern auch Firmen die Möglichkeiten gibt, ihre Produkte am CERN zu verbessern bzw. überhaupt erst zu entwickeln, weil CERN zwangsweise oft die Katze im Sack kaufen muß, weil es das gewünschte Produkte einfach noch gar nicht gibt?


Gast: Physikstudent
15.05.2009 21:36
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Toll geschrieben!

Genau wegen genial geplanter Entscheidungen wie der von "Dr." Hahn, und von unwahrscheinlich kompetenten Journalisten wie Martin Kugler verfasster Kommentare freue ich mich immer wieder, mich für das Physikstudium in der Schweiz entschieden zu haben. Hier sind die Politiker offensichtlich noch blöd genug, sinnlos Geld für das Privatvergnügen von Wissenschaftlern auszugeben ;)

Gast: urbino
14.05.2009 18:16
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peinlich

die fundamentale unkenntnis des herrn kugler in das wesen der phsyik (und damit naturwissenschaften). ich schäme mich immer mehr, österreicher zu sein. ein staat mit zu vielen dummköpfen

Gast: me, myself and I
12.05.2009 23:13
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Oh möge der Herr Kugler doch recht behalten,

und CERN schwarze Löcher erzeugen. Vielleicht erbarmt sich dann eines dieser Löcher und verschluckt den Herrn Kugler gleich mitsamt des unseeligen Hahns!

....wahrscheinlich sind es gerade diese schwarzen Löcher,

die die Pröll-Hahn-ÖVP befürchten lassen, mit Haut und Haaren darin völlig zu verschwinden! Wär eh net schade!

Aber leider ist der tiefere Grund ausschließlich, die ersparten 20 Mille dem Bauernbund einerseits im Pröllschen Gugging, andererseits in der BoKu zuzuschanzen!

Österreich besteht ja praktisch nur mehr aus dem Bauernbund und der Arbeiterkammer, sozusagen der 1. österreichische Arbeitslosen- und Bauern-Staat!!!

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dann sollens endlich ein paar Nebenbahnen einstellen

dort und anderswo wird völlig unnötig Geld in tausenden Millinen verbraten, ach ja stimmt, das sichert einen Haufen unproduktiver weil nicht zukunftsorientierter Beamtenposten. HEUTE.

Woher das Geld morgen kommen soll ist unseren Politikern schei€€egal weil da beziehen sie ihre Politikerpension, die in sich alle Zuckerln aus ASVG und Beamtentum vereint.

Gast: NeO
11.05.2009 17:25
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Lernen's Physik Herr Journalist!

Ich habe selten so einen Blödsinn gelesen wie in diesem Artikel. Ich hoffe Herr Kugler hat ein paar humanistische Qualitäten, denn in der wissenschaftlichen Allgemeinbildung tun sich bei dem Herrn Journalisten schwarze Löcher auf.
Bei Aussagen wie:
a) "behäbig" (jedes Experiment dauert Jahre) fällt mir nur ein, dass die lange Laufzeit eines Experiments nicht mit Behäbigkeit sondern ehrer Qualität zu tun hat (oder würde jemand das Hubble Weltraumtesleskop als "behäbig" bezeichen?
b) aufwendig (riesige Anlagen sind nötig) - tja das liegt in der Natur der Sache! Kleiner Tipp dazu Herr Journalist: WIKI erklärt warum das so ist!
c) und wenig zukunftsträchtig (die Zeit der großen Entdeckungen scheint vorbei zu sein) - das wurde doch auch schon mal Ende des 19. Jhdts behauptet. Und zwar sagte dsa ein Müncher Prof. niemandem anderen als dem Herrn Planck, der dann 1900 die Quantentheorie begründet hat - ein Glück, dass Herr Planck damals nicht die Presse gelesen hatte!
kann ich wirklich nur sagen: Lernen's Physik Herr Journalist!

PS Zur Aussage: "Österreich war einmal stark in der Teilchenphysik." ... und weil wir das nicht mehr sind, ist ein guter Grund aus dem CERN auszusteigen fällt mir nur ein: Johann Strauss ist tot, dreht's das Neujahrskonzert ab!

Gast: Physiker am Desy
11.05.2009 13:17
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Es ist eine Schande

Die unfassbare Kurzsichtigkeit dieses Artikels ist
genauso eine Schande wie die österreichische Forschungspolitik!
Ja, Hochenergiephysik braucht große Anlagen und lange Entwicklungszeiten. Umso wichtiger ist Kontinuität. Zu glauben, dass man einfach in einer Nische glücklich werden wird, ist realitätsfern sondergleichen. Ohne die Zugkraft solcher globalen Projekte und dem daraus resultierenden Spin-Off werden viele der Nischen austrocknen und verschwinden. Super, dann kann man noch mehr sparen. Auf wiedersehen in der Steinzeit.

Ich hoffe sehr, daß dem Schmeichelkanzler dabei das Lachen vergeht

und er mit einem gewaltigen Donnerwetter den aufgeblasenen Wiener Hahn zurückpfeift und notfalls das CERN vom Infrastrukturministerium übernehmen läßt!

Antworten Gast: gast
20.05.2009 08:02
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wow!

fast prophetisch, dieser kommentar!

Re: wow!

Danke für die Blumen! Aber diese Prophezeiung war nicht allzu schwer, denn ein Revanchefoul auf die Behandlung der Unterrichtsministerin durch die ÖVP lag ja in der Luft!

Gast: weil ich was zu sagen hab
09.05.2009 19:39
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Symptomatisch

Also dieses Kommentar zeigt mal wieder deutlich die Gesinnung der Presse...
Schlimmer aber ist, worüber in dem Artikel berichtet wird. Leider ist es schon symptomatisch für Österreich, dass hier eine total bildungs- und forschungsfeindliche Stimmung herrscht. Aber je schlechter die Bildung, desto weniger Leute gibt es, denen es auffällt :)
Österreich, das zu den reichsten Ländern der Welt zählt, müsste gerade auf diesen Gebieten massive Investitionen tätigen, da es die finanziellen Mittel gäbe. Aber scheinbar ist die Regierung nicht an einer positiven Zukunft für das Land interessiert, sondern trumpft weiterhin mit populistischen Entscheidungen auf.

Gast: Peter
09.05.2009 17:11
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an diesem Leitartikel gemessen wird die KRONE zum qualitätsmedium

Die Teilchenphysik ist ein Forschungsgebiet das sich weiterbewegt wie kaum ein anderes. Und gerade der LHC an CERN ist die Maschine die revolutionäre neue Erkenntnisse hervorbringen wird.

Leider spricht aus dem Leitartikel (!sic) hier nur die Unkenntnis. Und mit dieser mangelnden Qualität bei der Recherche will Martin Kugler wohl die Presse aus der Riege der "Qualitätszeitungen" in Österreich entfernen. Mit diesem Artikel jedenfalls hat er es geschafft.

Gast: Spectator
09.05.2009 14:26
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Frage:

Welche Ausbildung hat dieser Herr martin.kugler?
Wie kommt er dazu, in der PRESSE einen derart seichten,
niveaulosen Artikel schreiben zu dürfen ?Sollte man Dan Brown vielleicht fragen, ob es beim LHC zu Bildung von schwarzen Löchern kommen kann ?
"Österreich war einmal stark auf dem Gebiet der Elementarteilchenphysik,heute nicht mehr", schreibt er. Ein Land unserer Größe kann nur auf dem Gebiet der THEORETISCHEN Elementarteilchephysik Großes leisten, zur Überprüfung dieser theoretischen Erkenntnisse muss man eben an Großprojekten wie die beim CERN geplanten mitarbeiten, sonst hat man endgültig den Anschluss auf diesem so wichtigen Geniet der Physik verpasst !

Gast: kearney
09.05.2009 14:25
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was die anderen davon halten:

If you want to see the first journalistic reaction, here it is:

Martin Kugler (Die Presse): Good bye, dinosaur physics: good decision (autom. transl. to English)

While this idiot may be right that Austria is not a leader in the field, his conclusion that it means that particle physics is a dinosaur shows a serious lack of his brain activity.

Gast: Bartleby
09.05.2009 00:31
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Die Zeit der großen Entdeckungen ist also vorbei ?

Was qualifiziert Sie eigentlich, so daherzureden? Erklären Sie Ihrem entgeisterten Publikum doch einmal, WARUM die Zeit der großen Entdeckungen vorbei sein soll. Die Wissenschaftler und Politiker, die sich für den Bau des LHC stark gemacht haben, haben also ihrer Meinung nach keine Ahnung, weil es ja nichts wesentliches mehr zu entdecken gibt. Aha. Da fragt man sich doch, wer wirklich keine Ahnung hat, wovon er redet.
Übrigens gab es schon viele Situationen in der Wissenschaftsgeschichte, wo sogar Fachleute (nicht bloß Leitartikler) der Meinung waren, es gäbe nichts mehr zu entdecken. Oft war man da von der nächsten bahnbrechenden Entdeckung gar nicht mehr weit entfernt.
Naja, immerhin kann man die "Presse" noch ganz gut zum Anfeuern des Kamins oder zum Einwickeln von Gemüse oder Fisch verwenden. Auf das Bedrucken des Papiers könnte man allerdings auch ganz gut verzichten.

Antworten Zapflhuber
11.05.2009 22:41
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Re: Die Zeit der großen Entdeckungen ist also vorbei ?

Zum Putzen des Glaskamintürl's ist die Presse hervorragend geeignet! Vorher anfeuchten!

Gast: krätzn
08.05.2009 23:50
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was mich ja interessieren würde

alle regen sich hier über herrn kugler öffentlich auf... hat einer der kritiker überhaupt schon die courage gehabt, ihm direkt zu schreiben? die email-adresse steht ja eh unterm artikel...

Antworten Gast: schrödingers katze
16.05.2009 17:46
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Re: was mich ja interessieren würde

ja habe ich,

aber was hat dies mit Courage zu tun?

Übrigens habe ich keine Antwort erhalten.

Antworten Gast: Kopfschüttler
09.05.2009 19:57
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Re: was mich ja interessieren würde

wozu? und warum sollte das jemand tun?

dieser leitartikel ist ja wohl öffentlich
(darüber hinaus ist er in der manier eines bloggers extrem subjektiv und offensichtlich ohne große recherche geschrieben, aber darüber haben sich andere hier schon erschöpfend ausgelassen).

warum sollten die reaktionen darauf - und wünschenswerterweise auch seine rechtfertigung, aber in dieses minenfeld wird sich K. wohl nicht begeben - dann nicht mehr öffentlich sein?

Gast: Finis Presse
08.05.2009 22:52
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Die Aktion von Hahn richtet sich selbst ...


... aber dass sich die Presse nicht entblödet das Sprachrohr einer solchen Politik zu sein, DAS enttäuscht. Schon vergessen, was die Presse einmal war?

Dies ist mein letzter Kommentar in der Presse.
Warum?
In einem Medium, das man nicht mehr liest, kann man auch keine Kommentare mehr posten.

Ciao. War nett.

Gast: Krei
08.05.2009 22:46
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der große Horizont

das war doch früher ein Werbespruch der Presse, oder? Der Horizont ist mittlerweile am Ende des Schreibtisches aus... Einen dermaßen beschämenden, inkompetenten und peinlichen Kommentar würde ich der Ganzen Woche zutrauen und der Krone - der Presse???

Zapflhuber
08.05.2009 22:22
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die Zeit

der großen Entdeckunen scheint vorbei zu sein!
heute nicht, und in tausend Jahren auch nicht!
Bl.ödian

Gast: Wilfried
08.05.2009 22:12
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Frechheit!

Ich bin ein Sohn eines Hephy Physikers, der am CERN Projek seit Jahren arbeitet und bin entsetzt über was der Herr Hahn da abzieht!
Ich meine, jetzt arbeitet man Jahre am Teilchenbeschleuniger, man bekommt die ersten Ergebnisse und bricht dann die Mitgliedschaft ab ?
Den Sinn verstehe ich noch nicht ganz.
Zumindest wissen die inneren Kreise des Hephy jetzt mal, wer diese "tolle" Idee hatte!


 
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