25.05.2012 15:52 | Meine Presse Merkliste 0

Warum nur ist Europa ein Quotenkiller?

MARTINA SALOMON (Die Presse)

Emotion kommt nur von den Feinden der EU. Kein Wunder, dass (fast) niemand mehr Lust auf Europa hat.

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Üblicherweise haben selbst Kunststaatssekretäre mitten im Hochsommer mehr Publikum: Die „Pressestunden“ mit den EU-Spitzenkandidaten in den letzten Wochen lockten nur wenige TV-Konsumenten vor den Bildschirm. Zwischen 56.000 (Andreas Mölzer) und 117.000 (Ewald Stadler) schalteten dafür auf ORF2. Im Durchschnitt haben „Pressestunden“ aber rund 150.000 Zuseher, bei FPÖ-Chef Strache waren es im Februar dieses Jahres sogar 227.000. Und so richtig desaströs ist das Interesse der Jugend: Laut ORF-interner Marktbeobachtung erreichte etwa Ernst Strasser mit seiner „Pressestunde“ praktisch keinen einzigen Zwölf- bis 29-Jährigen. Politik, speziell im Fernsehen, ist eben eine 50-plus-Angelegenheit.

Aber selbst in dieser Altersgruppe fühlt sich eine nicht unbeträchtliche Zahl über EU-Angelegenheiten schlecht informiert. Ist Europa denn so langweilig, dass es einen Abschaltimpuls auslöst? Nein, es ist so komplex: 27 Mitglieder ringen um den kleinsten gemeinsamen Nenner, und oft geht es um Materien, die hierzulande keinen interessieren. EU-Abgeordnete sind außerdem selten bunte Vögel. Man schickt keine „Rising Stars“, sondern lieber altgediente Routiniers nach Brüssel. Daheim gelten sie oft als graue Mäuse. Wie Hannes Swoboda und Othmar Karas.

Wobei Karas absurderweise sogar Profiteur des ÖVP-Kalküls ist, das ihn wegen drohenden Gähneffekts zugunsten Ernst Strassers von Platz eins verdrängt hat. Jetzt hat er – auch dank eines aktiven Personenkomitees – plötzlich einen kleinen Heldenstatus erworben, der der ÖVP-Spitze gar nicht passt. Aber in diesem jämmerlichen Wahlkampf genügt es schon, kein Opportunist zu sein und keinen himmelschreienden Unsinn zu verzapfen.

Das ist übrigens keineswegs nur eine FPÖ-Domäne: So behauptet die SPÖ mit ihren jüngsten Plakatsprüchen allen Ernstes, die österreichischen Pensionen in Europa sichern zu wollen. Swoboda weiß als langjähriger EU-Parlamentarier natürlich, dass sich die EU nicht ins heimische Pensionsrecht einmischt. Wen wundert's da, wenn sich die Wähler bei so einem ausgemachten Blödsinn in Desinteresse flüchten? Praktisch alle Kandidaten, und nicht nur der „echte“ Volksanwalt Ewald Stadler, betrachten sich ja als Volksanwalt Österreichs bei der EU, was provinziell und bar jeder Realität ist. Wer in dieser Logik weiterdenkt, muss natürlich für den Lissabon-Vertrag sein: Der wertet kleine Länder im EU-Parlament auf, Österreich bekäme dadurch mehr Abgeordnete. Das (und anderes) geht im Gezeter der Gegner aber unter.


Wahre Leidenschaft legen nur die Feinde der EU an den Tag. Die FPÖ ruft den 7. Juni gar als „Tag der Abrechnung“ aus. Wofür eigentlich? Dafür, dass wir in Frieden, Freiheit und Wohlstand leben, von den reichen zu den armen europäischen Ländern umverteilt wird, wir überall in Europa studieren und arbeiten dürfen und mit den USA als Wirtschafts- und Wissenschaftsmacht konkurrieren können?

Aber welchen Spitzenpolitiker, vom Bundeskanzler abwärts, kennen Sie, der dies oft und mit positiver Emotion verkündet? Beim ORF-Bürgerforum, bei dem die EU-Spitzenkandidaten mit dem Publikum diskutierten, flackerte diese proeuropäische Freude kurz auf: bei einer Gruppe von Jugendlichen. Welch Wohlklang im nörglerischen Ton, der aufkeimt, sobald es um die EU geht!

Eigentlich hätten wenigstens jene Firmen, die von den offenen Märkten profitieren, in den letzten Wochen öffentlich für Europa eintreten müssen, damit zwischen den elenden Diskussionen über Spesenabrechnungen, Glühbirne und Abendland auch mal Positives thematisiert wird.

Aber das ist nur ein frommer Wunsch. Jetzt, nach Jahren der gescheiterten Integrationspolitik, machen wir die EU für die vielen Kopftuchfrauen in der U-Bahn verantwortlich. Aber die türkischen Arbeiter haben wir lange vor unserem EU-Beitritt geholt, das hat nichts mit dem EU-Parlament zu tun, das am 7. Juni gewählt wird.

Früher einmal gab es lustvolle Spielshows im Fernsehen, bei denen Länder gegeneinander antraten: „Games without frontiers“, übrigens auch ein Lied von Peter Gabriel. Bei „EWG“ („Einer wird gewinnen“) mit „Kuli“ (Kulenkampff) fieberten wir seinerzeit Samstagabend mit, und das hat mehr für Europa geleistet als so manche EU-Kampagne. Vielleicht sollte man dieses TV-Format wiederbeleben, damit das Gemeinsame wieder sichtbarer und die Europahymne gelegentlich wirklich zu einer „Ode an die Freude“ wird.

Die Mühlsteine der EU-Kandidaten Seite 1
Europäische Asyldebatte Seite 2


martina.salomon@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.06.2009)

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58 Kommentare
 
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gabler
03.06.2009 18:44
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Nur die allerdümmsten Schafe

wählen ihre Schlächter selber (© Berthold Brecht).

Wir wollen diese Politiker nicht, wir wollen diese Kommission nicht. Wenn wir das kleinste Übel wählen, wählen wir immer noch das Übel und dieses glaubt wir wollen das. Einzig Nichtwählen signalisiert unsere Meinung.

Daher: Boykottiert diese Wahl!!!

Antworten Christian
03.06.2009 19:39
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Re: Nur die allerdümmsten Schafe

Sie lehnen also diese demokratische Wahl ab. Welches System waere Ihnen denn lieber? Nordkorea? Iran? Kuba? Simbabwe? Somalia?
Nur die wirklich ganz dummen Schafe wuenschen sich statt der Demokratie (mit allen ihren Maengeln, keine Frage) eine andere Regierungsform. Mir ist bisher keine bessere untergekommen.

Antworten Antworten Gast: bourdon-lafontaine
07.06.2009 15:37
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Re: Re: Nur die allerdümmsten Schafe

Sich zu informieren, und zur Wahl zu gehen (man kann immer noch weiß wählen), ist das Mindeste, um selbst kritisieren zu können

Antworten Antworten gabler
04.06.2009 09:49
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Re: Re: Nur die allerdümmsten Schafe

Wie schon geschrieben: Ich lehne nicht die Wahl ab, sondern diese Politiker bzw. dieses System in Brüssel. Da keine Partei das System ändern kann oder will kann ich auch keine wählen.

Antworten Antworten Antworten Gast: brösel
04.06.2009 17:09
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Re: Re: Re: Nur die allerdümmsten Schafe

Sie haben sich sicher eingehend mit dem "System", seinen unterschiedlichsten Proponenten, den diversen Gesichtspunkten und Materien, der Entwicklung Europas seit 1945 in den einzelnen Ländern und natürlich auch mit möglichen Alternativen befasst und der Kommentar ist das prägnant zusammenfasste Resultat eines ausgewogen gebildeten Beurteilungsprozesses! wie wärs dann mit einem konstruktiven Gegenvorschlag?

Antworten Antworten Antworten Gast: kalauer
04.06.2009 12:48
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Re: Re: Re: Nur die allerdümmsten Schafe

ja und ich lehne alles ab, was mir nicht passt! recht so!

Antworten Antworten Antworten Antworten gabler
04.06.2009 14:53
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Re: Re: Re: Re: Nur die allerdümmsten Schafe

Ja das ist eben Demokratie: Ich lehne die ab, die die Glühlampenrichtlinie erlassen haben und die die sie durchgewinkt haben. Nachträeglich sagen alle, so haben wir das doch nicht gewollt.

Unsere Stiegenhausbeleuchtung wurde der Richtlinie entsprechend umgestellt. Zu den Installationskosten (Lampen + Leuchten) zahlen wir jetzt doppelt so hohe Stromkosten und dreimal so hohe Nachbeschaffungskosten.


Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: lunaCheck
04.06.2009 16:23
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Re: Re: Re: Re: Re: Nur die allerdümmsten Schafe

Der Name ist schon fast ...Programm! Die lieben Grünen sind eifrige Unterstützer der Energiesparlampen Zwangsbeglückung, wie sie mir auf mein verärgertes Mail zu erklären versucht haben!
ich bin auch gegen Quecksilber im Haushalt, aber da sieht man wieder, dass es, auch, die österreichischen Politiker in der Hand haben, diverse Regelungen (sicherlich auch auf Druck diverser Industrien und ihrer Lobbies) zu verordnen! Ich kenne auch Fälle, wo gerade EU Politiker gegen die Eigenmacht österreichischer Minister(!) zuUNgunsten österreichischer Betriebe gestoppt haben!
Es gibt halt viele Seiten und nix is perfekt, nicht einmal wir selbst!

Antworten Antworten democrates
03.06.2009 21:01
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Re: Re: Nur die allerdümmsten Schafe

>Demokratie (mit allen ihren Maengeln, keine Frage) eine andere Regierungsform. Mir ist bisher keine bessere untergekommen.<

Sie meinen damit wohl die parlamentarische Oligarchie!

Doch die Welt bleibt nicht stehen.
Es kommen immer wieder Innovationen.
In der souveränalen Demokratie z.B. regieren Sie selbst mit allen Andernen.
Einsparungspotential für jeden EU-Bürger ca. 16 Euro täglich.


democrates
03.06.2009 17:37
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Das extrem ökoschädliche, korruptionsanfällige und ineffiziente EU-Parlament auflassen!


Parlamente stammen praktisch noch aus der Postkuschenzeit und sind heute aufgrund des technischen Fortschrittes längst überholt.
Zu Zeiten ohne Computer und Datenennetzen war es noch notwendig physische Volksvertreter zu entsenden um den Willen der Bürger inform eines Mandates in ein Zentralregierungsystem einzubringen.

Aus heutiger, rationaler Sicht ist ein derartiges System die reinste Resourcenverschwendung, da die Willensschaft aller Bürger heute mittels SOUVERÄNATOR-Systemen (z.B. Bürgervernetzung mittels e-REGENT-Computerprogrammen) praktisch sogar in Echtzeit gebildet werden kann.

99% der "Arbeit" von Parlamentariern besteht ohnehin nur im Abziehen überflüssiger Politshows.
Ihre Existenzberechtigung begründet sich oftmals nur noch auf dem "Versorgungsauftrag" von Entsorgungspolitikern der Parteien.

Das EU-Parlament ist darunter sicherlich mit Abstand das unwirtschaftlichste, unökologischste, ineffizienteste, teuerste und damit nicht nur überflüssigte, sondern massiv völkerschädlichste Parlament der EU bzw. sogar der Welt.
Im gegenständlichen Fall könnte man sogar annehmen, das es nur zum Zwecke der Politikerspeseninduktion gegründet wurde.

Ich schlage vor es einfach aufzulassen.
Damit entfallen alle EU-Völkerbelastungen durch Wahlen, Löhne, Spesenritterei, CO2-Ausstoß der Pendler, Korruptionen, uvm.

Bezüglich der EU wäre eine EL (Europäische Liga) besser akzeptiert.

Antworten Gast: janus
04.06.2009 17:13
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Re: Das extrem ökoschädliche, korruptionsanfällige und ineffiziente EU-Parlament auflassen!

Danke für diesen wirklich fundierten Gedankenausstoß, äh anstoß!
Sie würden einen perfekten EU Politker abgeben!

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Zukunftsbewältigung statt Vergangenheitsgeseihe


Wie soll die Jugend einen Bezug zur EU bekommen?

Laut Unterrichtsplan steht ja die Vergangenheit an erster Stelle.

Es wäre hundertmal sinnvoller unsere jungen Leute nach Brüssel zu schicken anstatt sie durch irgendwelche gutgemeinten Gedenkstätten zu schleifen.

In Brüssel könnten sie ANGEWANDTE Völkerverständigung erleben, in den Erinnerungsorten wird ihnen nur schlechtes Gewissen und Zeigefingermoral vermittelt.

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"...in den Erinnerungsorten wird ihnen nur schlechtes Gewissen und Zeigefingermoral vermittelt."

irgendwie habe ich den eindruck, dass sie noch nie an einem dieser erinnerungsorte waren:
Mir wurde dort weder schlechtes gewissen noch zeigefingermoral vermittelt sondern der gedanke, dass man alles tun muss, um solch ein verbrecherregime nie wieder zu bekommen....

Antworten Antworten Gast: Goldfisch
03.06.2009 18:04
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Nochmals hinfahren katastrofnix, bis es dir besser geht!

Ich war in Mauthausen und habe mich nicht betroffen gefühlt. Warum sollte ich, mich für Verbrechen zu schämen, lang bevor "meiner Zeit"? Ich kann auch in Wien, NÖ oder dem Burgenland sein, ohne mich wegen der hunderttausenden Frauen, die dort von den "Befreiern" nach dem 2.Wk. vergewaltigt, geschändet und/oder verstümmelt wurden, irgendwelche Rachegefühle zu entwickeln. Das alles war in der grauen Vorzeit, mich interessiert nur die Zukunft; und die sieht in der EU nachtschwarz aus!

Antworten Antworten Antworten Gast: hausfrau
04.06.2009 12:46
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Re: Nochmals hinfahren katastrofnix, bis es dir besser geht!

man könnt auch Mitgefühl haben, mit Menschen, denen Unrecht geschehen ist, wer auch immer das gewesen sein mag, Interesse und Engagement zeigen, aus der Geschichte versuchen zu lernen, irgendetwas ausser der bornierten Haltung "i woa net dabeigwen", zum Glück, wer weiss ob man selbst das Zeug zum Helden gehabt hätte!!!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: H.H.
04.06.2009 16:56
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Re: Re: Nochmals hinfahren katastrofnix, bis es dir besser geht!

..."i woa net dabeigwen"... welche Dodeln reden denn so? Gehirnamputierte Trampeln? Das Mitgefühl ist was für's eigene ego, nicht aber für die Opfer. Deswegen, statt Vergangenheitspflege zu betreiben, in die Zukunft schauen um das Gruseln in der EU lernen!

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"Gehirnamputierte Trampeln?"

ist etwa H. H. die abkürzung für 'habe hirn'? was für eine irreführung!

aus welchem milieu bist denn du her?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: H.H.
05.06.2009 08:10
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Re:

Mit deinem Kommentasr hast du die letzten Zweifel an deiner Blödheit beseitigt! Gratuliere!

Gast: artemis70
03.06.2009 14:27
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ad E. Strasser:

einzig und allein die abgeklärtheit des alters (50+) hat mich diese pressestunde ertragen lassen!

Gast: hobbit
03.06.2009 13:55
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Rückgrat

Für das, was sie sich wünschen, Frau Salomon, bräuchte es Politiker mit Rückgrat. Aber die gibt es bei uns nicht. Wieso? Weil keiner von ihnen es sich auch nur ansatzweise leisten kann, den Posten, den er hat, zu verlieren. Die Leute rekrutieren sich immer mehr aus dem System. Wer aber auf seinen Job mangels Alternativen existentiell angewiesen ist, der hat eben keinen Mut zur Wahrheit, sondern muß das Lied desjenigen singen, des Brot er ißt. Dies umso mehr, wenn er/sie den Gehalt, den er/sie verdient, in einem anderen Job nicht bekäme. So sind wir also dazu verdammt, im Jammertal zu bleiben.

Gast: H. Hüpfer
03.06.2009 13:34
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Warum ich NICHT wählen gehe

Wegen der Sanktionen, in der die bevölkertungsreichsten Staaten telefonisch innerhalb von Stunden die Sanktionen beschlossen und dabei kleinere, also unbedeutende Staaten, wie Dänemark mit saftigen Strafen drohten, sollten sie nicht mitmachen. Die beschämende Rolle der einheimischen Politiker, wie Klestil oder Gusi sind dabei allerdings auch nichts worauf man stolz sein darf!
Wegen der totalen Macht grosser Staaten, wie Deutschland, die sicht nicht scheuen kleinere Staaten mit Androhung des Militärs, mit Peitschenhieben oder gar der Kavallerie gefügig zu machen. Denn "Gerechtigkeit kann es nur unter gleichstarken Mächten geben", haben schon die Menschen in der Antike herrausgefunden.
Somit ist wählen gehen reine Zeitverschwendung, besser ist es, in den Park zu gehen um Tauben zu füttern.


Antworten Christian
03.06.2009 17:24
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Re: Warum ich NICHT wählen gehe

dass die Grossen mit den Kleinen nicht immer zimperlich umspringen ist schon richtig. Aber glauben Sie im Ernst, das waere besser, wenn wir nicht bei der EU waeren? Nur durch die EU erreicht Europa (und damit auch das kleine Oesterreich) eine Groesse, mit der es in der Weltpolitik bestehen kann.
Welche Alternative wollen Sie? Vielleicht die alten 'Kronlaender' zurueck holen, damit wir wieder selbst eine Grossmacht werden?

Antworten Antworten Gast: Idefix
04.06.2009 23:36
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Für Österreich gibt es keine Alternative zum EU-Austritt

Die GRÖSSE ist es, woran die EU langsam aber sicher zugrunde geht.

Österreich hat die EU-Mitgliedschaft so nötig wie einen Kropf. Außer natürlich die oberen Zehntausend in Österreich, die werden nach dem EU-Austritt Österreichs ziemlich heulen.
Aber sie werden den EU-Austritt gewiß überleben, unsere Bauern hingegen überleben die EU nicht! Allein die Hälfte der österreichischen Schweinebauern hat seit dem EU-Beitritt zugesperrt!

Es gibt halt keinerlei Alternative zum EU-Austritt

Antworten Antworten Gast: H. Hüpfer
03.06.2009 17:49
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Die Alternative ist Ö. OHNE EU!

Ja selbstverständlich wäre es besser nicht EU Mitglied zu sein! Warum sollte denn "das kleine Oesterreich", nach einer Grösse streben, um in der Weltpolitik zu bestehen? Alles das, als Fussvolk der Deutschen und anderer Nationen, die das Sagen haben. Das war Ö. schon einmal, vor 70 Jahren und wir werden noch auf Generationen hinaus dafür zu bezahlen haben. Und mit den ersparten Mitgliedsbeiträgen könnte man was Besseres anfangen! Besser von österr. Dodeln im Parlament regiert zu werden als von der Brüsseler Mafia, die sich mehr als Besatzungsmacht als Regierung gibt. Man braucht sich ja nur die US-Zustände vor Augen zu führen. Dort sind es die 5 grossen Teilstaaten, die alles bestimmen und die anderen 45 Teilstaaten haben zu kuschen, Steuern zu bezahlen, als Soldaten den Kopf hinhalten und stolz darauf zu sein ,dem Staat anzugehören!

Antworten Antworten Antworten Gast: jani
04.06.2009 12:43
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Re: Die Alternative ist Ö. OHNE EU!

wenns nicht so lächerlich wär, diese Haltung, wärs lustig!
aber bitte sehr, weiterträumen und fleissig den Kopf in den Sandstecken und Krone blättern (lesen wär wohl zuviel verlangt)!!!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Hansi Hüpfer
04.06.2009 17:05
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Re: Re: Die Alternative ist Ö. OHNE EU!

Bin weder Politiker noch ahnunghslos sondern nur neugierig, wie man mit dem Kopf im Sand die Krone lesen kann? Offenbar hat's JANI versucht und dabei einen unheilbaren Dachschaden erlitten.

 
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