25.05.2012 16:03 | Meine Presse Merkliste 0

Fair Play mit den Flüchtlingen

REGINA PÖLL (Die Presse)

Dass Österreich Nein zur Neuansiedlung von Kriegs- und Folteropfern sagt, ist typisch – und beschämend in der EU.

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Endlich gibt es ein gemeinsames Europa, wenigstens in den Köpfen der EU-Bürokraten: Am Mittwoch legte die EU-Kommission einen ambitionierten Plan für eine gemeinsame Flüchtlings- und Asylpolitik in der EU vor. Lasst uns, die EU-Staaten, künftig mehr Flüchtlinge aus Kriegs- und sonstigen besonders gefährlichen Gebieten aufnehmen – nicht mehr nur 4378 wie im Vorjahr, so lautet der mutige Vorstoß von EU-Innenkommissar Jacques Barrot. Und, mehr noch: Lasst uns das in mehr als den zehn Mitgliedsländern tun, die aktuell dazu bereit sind. Österreich ist schon seit Jahren nicht mehr dabei.

Ja, her mit mehr solchen Flüchtlingen, müsste man eigentlich sagen, allein wenn man auf sein Gewissen hört. Immerhin sind es Menschen, die nach internationalen Regeln „besonders schutzbedürftig“ sind, keine „herkömmlichen“ Flüchtlinge also. Sondern solche, die bereits vor Krieg oder Folter geflüchtet sind. Die im „Erstland“, das sie nach der Heimat betreten haben, nicht bleiben können, weil sie dort weiter verfolgt oder bedroht wären oder dem Land schlicht die Ressourcen fehlen, um sie zu versorgen. Wie das zum Beispiel für Iraker in Syrien der Fall ist.

Diese Aufgabe braucht man nicht nur internationalen Partnern wie dem Spitzenreiter USA oder Kanada mit immerhin mehr als 10.000 besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen zu überlassen. Und wir treten mit gerade einmal 4400 im Jahr an?

Ja, müsste man eigentlich sagen, lasst uns solche Flüchtlinge innerhalb der EU besser aufteilen. Warum sollten nur zehn Länder die Last tragen, statt dass das sogenannte Resettlement in der gesamten EU greift? Warum, bitte, nimmt sich Österreich aus – während Schweden mit ähnlich vielen Einwohnern sehr wohl gerade Iraker neu ansiedelt?

Weil wir es eh schon mit so vielen Flüchtlingen und Asylanträgen zu tun haben, heißt es in Wien. Im Vorjahr waren es hierzulande 13.000 Anträge, jammern Politiker von Innenministerin Maria Fekter abwärts. Dabei ist dieses Argument gar nicht schlüssig: Denn Flüchtlinge aus dem Resettlement-Programm müssten gar keine Asylanträge im Zielland mehr stellen. Über ihren Asylantenstatus befindet nämlich schon im Ausland das UNO-Flüchtlingshilfswerk zusammen mit den Staaten, die die Flüchtlinge aufnehmen könnten. Wenn sie das wollten. Betroffene würden also bereits als „fertige Asylanten“ kommen.

Griffiger ist da schon das Argument, dass wir schon viele Ausländer im Land haben. Das trifft zum Beispiel zu, wenn man an hunderte Tschetschenen denkt, die als „normale“ Flüchtlinge gekommen sind. Die in Österreich eine rund 70-prozentige Chance haben, Asyl zu bekommen. Die im unmittelbaren Nachbarland Slowakei dagegen kaum Aussichten darauf haben. Das ist unfair. Doch gerade da könnte eine geordnetere, möglichst gemeinsame Flüchtlingspolitik in der EU helfen. Warum nicht lieber – ketzerisch gefragt – ein paar Iraker aufnehmen, dafür aber bei den Tschetschenen durch die EU-Partner entlastet werden?

Nur liegt das Asyl weiterhin in der Kompetenz der Nationalstaaten, auch der jüngste Plan aus Brüssel bleibt freiwillig. Der – vermeintlich – „bösen EU“ Kompetenzen abtreten? Das wollen die EU-Staaten nicht. Aus der Regierung in Wien gab es also, wie auch aus anderen Hauptstädten, ein kräftiges Nein. Von FPÖ und BZÖ sowieso. Wieder einmal erkennt Österreich neben anderen EU-Staaten nicht die Chance, die in einer besser koordinierten oder sogar gemeinsamen Flüchtlings- und Asylpolitik liegt.

Dabei haben es gerade die vergangenen Wochen deutlich gezeigt: Auf Lampedusa oder anderswo in Italien oder Spanien haben Flüchtlinge wieder in Massen in die EU gedrängt. Die einzelnen Regierungen sind mit dem Ansturm, mit den vielen Asylanträgen überfordert – solange sich die EU-Partner wegdrehen und sagen: Geht uns nichts an. Was sie dabei vergessen, ist: Schon jetzt kann ein Flüchtling, der etwa nach Italien eingereist ist und dort „legalisiert“ wurde, am Ende dank offener Grenzen doch noch in Österreich landen. Da stimmen irgendwann die nationalen Prognosen nicht mehr, Ziele verschwimmen.

Dann lieber von vornherein klare Prinzipien aufstellen und mehr Solidarität in der EU verwirklichen: Aufteilen von Flüchtlingen – gerade solchen aus Kriegsgebieten – nach einer Quote ist keine so schlechte Idee und entspricht nur dem europäischen Gedanken, wenn man ihn konsequent denkt.

Flüchtlinge, die es am nötigsten haben, wegen mangelnder Solidarität auszusperren wäre einfach nur beschämend.

 


regina.poell@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.09.2009)

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107 Kommentare
 
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DIE PRESSE ...

... verliert Monat um Monat Leser und Abonnenten. Das ist gut so.

Gast: grüner denker
03.09.2009 18:47
0 4

österreich ist das viertreichste land

der welt. daher fordern wir als grüne freidenker
dass die einheimische bevölkerung einen teil ihres wohlstandes abgibt und flüchtlinge aus kriegsgebieten unterstützt. Wir fordern daher, dass österreich pro jahr mindestens 40000 flüchtlingen asyl gewährt (in zehn Jahren also
400000 Personen) die die demoskopische entwicklung positiv beeinflussen und dem heimischen Arbeitsmarkt neue impulse geben. dadurch werden auch unsere eigenen pensionen gesichert, genug kinder geboren und kulturell wertvolle impulse eingebracht.
Gleichzeitig stoppt das die überalterung unserer eigenen bevölkerung und sichert so
über jahrzehnte unseren eigenen wohlstand.

0 0

Re: österreich ist das viertreichste land

Bitte ermahnen Sie die fetten egoistischen, sich bereichernden Dolme der Herkunftsländer der Flüchtlinge, die sich "Regierungen" nennen!!
Diese feisten Bonzen haben DIE VERANTWORTUNG FÜR IHRE LÄNDER und MENSCHEN, die D O R T BEHEIMATET SIND!!!
Ich fühle mich nicht schuldig!
Schuldig sind die sich in ständige,aber unnötige Händel und Auseinandersetzungen verstrickende "Oberhäupter"!!
Dabei haben s i e die PFLICHT und auch die MACHT, die Verhältnisse zu bessern!!
Nur, sie wollen n i c h t, haben keinerlei Interesse daran!!!
IHNEN geht's ja ausgezeichnet!

Antworten Gast: Kaktus
06.09.2009 01:13
2 0

Grüner Träumer

Leben Sie auf einer Hanfplantage? Stellen Sie diese Forderungen nur an sich, überlassen Sie nur Ihre Wohnung und nur Ihr Einkommen, wem immer Sie wollen.
Falls Sie unter kulturell wertvollen Impulsen verstehen, dass dann unsere Enkeltöchter ohne Kopftuch massiven repressalien ausgesetzt sein würden, sind Sie ein grüner Träumer, der die Augen davor verschließt, dass er seine Freiheiten aufgeben müsste.

Antworten Gast: schlÄchter
03.09.2009 21:23
2 0

Re: österreich ist das viertreichste land

sg güner denker!
;-)))
schönen abend noch
s.

Antworten raeter
03.09.2009 20:01
1 0

Re: österreich ist das viertreichste land

Ich nehme an, Ihr Beitrag ist zynisch gemeint. Würden Sie das ernst meinen, düften Sie mit der realten Welt so wenig zu tun haben, wie eine Klosterfrau in Klausur.

Antworten Antworten Arethas
04.09.2009 12:26
1 0

Re: Re: österreich ist das viertreichste land

Eher wie eine Klosterfrau auf Melissengeist...

citoyen
03.09.2009 17:01
10 0

Links-linke Schülerzeitung?

Einen derartigen Mist würde ich allenfalls bei links-linken Schülern oder marxistischen (Pseudo)Studenten erwarten.

Der CR ist aufgerufen (sobald er sich wieder auf die Zeitung konzentriert), derartigen Unfug zu stoppen.

Ich kann mir nur schwer vorstellen, daß "Leservertreibung" zum neuen Konzept gehört. Frau R.P. ist zu wünschen, daß sie bald für das lachsrosa Blatt oder eine links-grüne Stadtzeitung schreiben darf (und nicht mehr die Leser dieser Zeitung mit ihren krausen Gedanken quält).

Antworten Gast: citizen
03.09.2009 21:59
1 1

Re: Links-linke Schülerzeitung?

ja links und marxistisch, das sind gute und immer wieder gern hervorgeholte Argumente, es ist direkt witzig, dass IMMER und IMMER wieder zu lesen, die Kummerln müssten da einen ordentlichen Prozentsatz zusammenbringen, ach ja, das sind ja jetzt die Grünen, die Gutmenschen, die Ahnungslosen, naja zum Glück haben wir ja die vielen Intelligenzpostler mit umfassender Allgemeinbildung zu allem und zu jedem, die uns dann die Welt, das Klima, die Skypleite, die EU usw. erklären können...

Antworten Antworten citoyen
04.09.2009 13:01
4 0

Re: Re: Links-linke Schülerzeitung?

Irgendwer muß ja Verantwortung für das Land übernehmen: links und grün wollen (leider unterstützt von einigen Gutmenschen in der VP) Österreich zu einem Eldorado für Asylanten machen.

Größte Teile der Presse, dazu die komplette ORF Riege unterstützen diesen Wahnsinn. Alles in allem wird auf diese Art eine veröffentlichte Meinung vorgegaukelt, die mit der öffentlichen Meinung kaum etwas zu tun hat.

Echt (ich meine wirklich echt!) politisch Verfolgte: ja; Wirtschaftsflüchtlinge und Kriminelle: nein, danke!

1 1

Re: Re: Re: Links-linke Schülerzeitung?

ich habe mich als junger mensch immer gefragt, wie haben es die na zi s geschafft, so viele intellektuelle mit einer hirnrissigen ideologie zu gewinnen.

das leben hat es mich gelehrt: opportunisten gibt es massenhaft, die nur auf sich schauen und denen der rest egal ist. sie vertreten die ideologie, von der sie wissen, dass es den herrschenden gut tut.

die menschen, zumindest die, die sich den herrschenden anbiedern, haben nie und werden nie dazulernen.

ihr "nie wieder" war nur lippenbekenntnis. bei einer radikalen veränderung würden sie genauso mitmachen wie sie es vor jahrzehnten gemacht haben.

mfg
mc

2 0

Re: Re: Re: Re: Links-linke Schülerzeitung?

Sie haben das Problem erkannt.
Egal, ob Nat iona lsoz iali smus oder, später, im Osten, der Sozialismus die Herrschaft hatte, es fanden sich immer wieder engagierte und überzeugte Anhänger der jeweiligen Ide olo gie. die vom System profitierten. Wie auch in der Geg enw art!
Erstaunlicherweise sind es immer wieder besonders die Intellektuellen, die darauf fliegen/hereinfallen!
Nach dem Ende so einer PERIODE sind sie dann "verwundert, daß es so schief gegangen ist" und "wie konnte das geschehen?".

Und i c h muß mich heutzutage auch wundern, wie viele intelligente Politiker, intelligente Kirchenmenschen, intelligente Hochschulprofessoren und Hochschüler auf einem Auge blind sein wollend sind und nicht b e i d e gebrauchen!

Es ist auch falsch, intensiv Verg ang enh eit und nicht die gegenwärtigen Probleme zu versuchen zu lösen.
Die Verg ang enh eit ist nicht zu beseitigen, nur die Zukunft ist zu gestalten.

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Re: Re: Re: Re: Re: Links-linke Schülerzeitung?

der von mir hochgeschätzte sarkastische henryk broder hat in etwa gesagt:

je weiter entfernt das dr it te re i ch ist, desto heftiger wird es bekämpft.

mfg
mc

0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Links-linke Schülerzeitung?

Ich kenne diesen Artikel auch.
Broder schreibt jede zweite Woche in der Schweizer Wochenzeitung DIE WELTWOCHE eine Kolummne. Am 11.9. ist/wäre er wieder zu lesen.
Broder hat d i e s e s Problem schon lange erkannt und macht dazu sarkastische Aussagen!
Auch der 1960 verstorbene, jüdische Romanistkprofessor Victor Klemperer beschreibt in seinen Tagebüchern, die er 1933 - 1945 führte, diese Geisteshaltung bei Intellektuellen. Er stellt das für sich einmal fest etwa im Jahr 35, bei einer Jahre späteren Festellung, meint er, man müßte sie nicht nur ächten, sondern wegen dieser Charakterlosigkeit an die nächste Laterne hängen.
Zu dieser Folgerung kam Klemperer, nachdem er schon Jahre unter der Willkür der Nazis gelitten und das teilweise miese Verhalten von ehemaligen Kollegen und Bekannten ihn erschütterte.
Also, man kann immer wieder Parallelen feststellen.

MfG
I. A.

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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Links-linke Schülerzeitung?

broder schreibt auch auf spiegel online.

und klemperer steht sowieso auf meiner leseliste (bin im moment mit mittelalter lesenderweise unterwegs :)).

ich glaube, sie haben ihn mir einmal empfohlen.

lg
mc

0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Links-linke Schülerzeitung?

Ja, hab' ich.
Ich empfehle ihn auch immer wieder, denn der Inhalt dieser Tagebücher ist so authentisch, so lebendig, so unmittelbar und vor allem gelebte und am eigenen Leib erlebte REALITÄT. Da hält kein Roman mit und keine DEUTUNG zeitgeistiger Historiker!

Spiegel-online habe ich auch hin und wieder gelesen, danke!

L. G.
I. A.

Gast: K. Hubmayer
03.09.2009 16:51
8 0

Sehr geehrte Fr.Pöll

Sehr geehrte Frau Pöll!
Ist das ihr Ernst oder wollen Sie nur die Leser provozieren? Laut BM für Inners leben in Ö schon bereits ca 22000 Tschetschenen. (Soll ich die Zahl ausschreiben oder gehts auch so??) Darunter viele Drogensüchtige, leider! Wir haben in Ö ja bekanntlich einen Rückstau in Asylsachen, weil jeder noch so hoffnungslose Fall bis zum Verfassungsgerichtshof gegangen ist. Kostet ja nichts! Wenn dann endlich der Abschiebebescheid da war, hat man gegen den berufen und die ganze Sache ging wieder von vorne los.Siehe Fräulein Zogai. Das soll "fair Play"sein.
In Wien ist seit 2004 jedes 2. geborene Kind nicht dt. Muttersprache. Wissen sie was das heißt? Da ja jedes Jahr neue Einwanderer dazukommen sind in der nächsten Generation mind 50 +/- X % Menschen mit nicht dt. Muttesprache.
Frau Pöll. Fahren Sie manchmal in Wien mit der U Bahn, oder halten Sie sich bisweilen auf Kinderspielplätzen auf. Ich tu das. Ich habe noch kleine Kinder! Die " gefühlte" Ausländerquote in Wien ist bereits unerträglich.Und sie wollen Afrikaner bei uns ansiedeln???

5 0

Re: Sehr geehrte Fr.Pöll

bei manchen journalisten habe ich den eindruck, sie hecheln richtig nach chaos und bürgerkrieg hinterher und freuen sich schon darauf.

oder sie werden sagen: das haben wir nicht gewusst, das haben wir nicht gewollt.

oh doch, ihr journalisten habt es gewollt, entweder durch faulheit, weil ihr nicht richtig recherchiert habt oder durch ideologie.

mfg
mc

Antworten Antworten Gast: karasfan
03.09.2009 21:40
0 3

Re: Re: Sehr geehrte Fr.Pöll

manchmal hat man den Eindruck, dass viele der Poster einfach nicht lesen können bzw. das herauslesen, was ihnen passt. Es ist einfach lächerlich, der Journalistin diese Dinge zu unterstellen. Es ist längst an der Zeit, eine europäische Lösung für die Flüchtlingsfrage zu finden, Österreich könnte dabei, mit Geschick und Solidarität verhandelt, profitieren.
Dass es in der heutigen Zeit Flüchtlingsbewegungen, Migranten etc. gibt, ist einfach eine Tatsache. Dass man dafür langfristige Lösungen suchen sollte, sollte allen klar sein.
Dass ein Großteil der Poster immer wieder die gleichen Phrasen drischt, ist eigentlich deprimierend, letzten Endes sinnlos!

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Re: Re: Re: Sehr geehrte Fr.Pöll

Wieso muß immer und immer wieder Europa eine Lösung für die Probleme der ganzen Welt finden/bieten?
Wozu haben wir die UNO? Das ist der richtige Ort die Lösungen zu suchen. Die Probleme sind seit Jahrzehnten in den Herkunftsländern an der Tagesordnung und in keinem Land ist die jeweilige Regierung in der Lage, eher nicht willens, etwas zu ändern. Es werden Clankriege geführt;
es werden Kriege um Bodenschätze geführt;
es werden "Glaubenskriege" geführt;
Krieg um Einführung der Scharia; Vertreibungen Andersgläubiger; Kriege um den Steinzeitislam einzuführen;
demokratische Entwicklungen werden ausgeschaltet - Chavez;
Kritiker der undemokratischen Verhältnisse werden ermordet - Rußland, Tschetschenien;
Atombomben werden gebaut, die Bevölkerung wird nur mit ausländischer Hilfe ernährt - Nordkorea;
Zunahme der Überbevölkerung jährlich;
...........
All diese Unsäglichkeiten passieren tagtäglich in "souveränen" Staaten dieser Welt, die sehr stolz auf ihre Souveränität und Unabhängigkeit sind! Aber keiner dieser Staatenlenker fühlt sich für das Wohl seiner "UNTERTANEN" wirklich verantwortlich!
DIE wären in die Verantwortung zu nehmen!!! Nicht Europa!
Aber sie wollen auch keine guten Ratschläge, dazu sind sie zu s t o l z sie wollen nur Geld, Geld... und eine große Anzahl Menschen loswerden!

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Re: Re: Re: Re: Sehr geehrte Fr.Pöll

wie so oft ein sehr guter kommentar. grün.

mfg
mc

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Re: Re: Re: Re: Re: Sehr geehrte Fr.Pöll

Danke!

MfG
I. A.

Gertrud
03.09.2009 16:44
0 11

Fair play mit den Flüchtlingen

Als bestürzend erachte ich die Tatsache, als sichtlich so manche/r diese sehr analytischen Ausführungen von Frau Pöll nicht zu verstehen scheint.
Noch bestürzender ist das erbrachte Ergebnis: Es scheint beinahe niemand mehr einen Zugang zum Begriff Fair play zu haben. Fair play scheint nur im Zusammenhang mit der Häufung eigener Vorteile und mit der Angst vor dem Verlust dieser verstanden zu werden.
Glücklich sollten sich jedoch viele schätzen, es noch niemals am eigenen Leib erlebt haben zu müssen, was es bedeutet, gequält, gefoltert und verfolgt zu werden. Ich wünsche es niemandem, diese Einsicht durch Selbsterfahrung erlangen zu müssen.
Es stimmt, der Großteil der Menschheit ist pervers. Gott schütze Österreich und seine Menschenverachter. Und niemals vergessen: Die Erde ist nicht unser Eigentum. Sie wurde uns nur geliehen für unsere Verweildauer hier.
Und auch das ist nicht unser Verdienst:
wir wurden rein zufällig? in einem Land geboren und können hier leben, in dem es vergleichsweise zu anderen Gebieten sehrwohl noch lebenswerte Bedingungen zu genießen und vorzufinden gibt. Wie wärs mit etwas mehr Dankbarkeit hierfür und weniger Hass und Neid?
Frau Pöll sollte sich einige bei sich zu Hause aufnehmen? Das ist immer der letzte Slogan, der greift, wenn man mehr Humanität einfordert.

Antworten Gast: baroso
03.09.2009 21:43
0 2

Re: Fair play mit den Flüchtlingen

Ihren Ausführungen kann ich, leider, nur zustimmen. Linke, Grüne, Marxisten, die Liste an abgedroschenen Bezeichnungen ist endlos, meist von den selben Schreibern, die zu den meisten Themen das selbe wiederkäuen.

6 0

Re: Fair play mit den Flüchtlingen

gilt fair play nur für nichtösterreicher?

wie schauts denn mit fair play für einheimische aus? haben die kein recht auf heimat, auf ihre kultur, ihre lebensart? müssen sie sich einfach so still und leise von der bildfläche verabschieden und platz machen für nichteinheimische?

öffnen sie ihre wohnung und ihr haus auch so unwidersprochen für nichtwohnungsbesitzer? oder gilt das nur für die anderen aber nicht für sie selber?

und noch was: ich profezeie ihnen, dass sie, es sei denn, sie sind zuzügler einer bestimmten religion, dass sie ihre wohnung oder ihr haus nicht behalten werden. diese gruppe wird es ihnen weder danken noch sie hochschätzen, es sei denn, sie sind mitglied dieser religion.

und was ha+s+s betrifft, sollten sie das unglück haben, christ oder atheist zu sein, werden sie erleben, was das heisst.

machen sie nur platz. unsere nachfahren werden sich dann nicht nur über die armen indianer empören. sie werden genauso enden.

mfg
mc

Antworten Antworten Gast: apollo11
03.09.2009 21:47
0 5

Re: Re: Fair play mit den Flüchtlingen

Man sollte wenigsten deutsche Sprache beherrschen, wenn man schon auf "Ausländer" losgeht, die, wenn sies einmal gelernt haben, wesentlich besser sprechen, als viele von uns. Ihre Ausführungen sind leider, wie so oft, lächerlich und einfallslos. Man muss nicht schwarz weiss malen, um ein Problem zu beleuchten, es gibt viele Kompromisse, das wissen Sie sicher genauso gut. Warum dann immer diese Pseudoargumente zum Besten geben?

 
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