25.05.2012 16:22 | Meine Presse Merkliste 0

Das neue Weltthema Klimaschutz

MARTIN KUGLER (Die Presse)

Der Klimawandel versammelt die gesamte Menschheit an einem Tisch. Das könnte derzeit kein anderes Thema.

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Die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen sprengt alles bisher Dagewesene. Mit rund 15.000 Teilnehmern ist sie definitiv die größte internationale Konferenz, die jemals in Europa, wenn nicht sogar auf der Welt, stattgefunden hat. Das Treffen von 193 Staaten ist zudem so imposant inszeniert wie keine diplomatische Konferenz zuvor. Geht man durch Kopenhagen und durch das ausgedehnte Konferenzareal, wähnt man sich in einem großen Happening. Alles ist bunt, marktschreierisch, emotional, jedenfalls riesig aufgezogen. Einen nüchternen, rationalen Zugang hat kaum jemand. Es geht um starke Interessen, und da ist jedes Mittel recht, um sich gute PR zu verschaffen.

Dass der Klimaschutz zu einem so dominanten Thema werden wird, hätte sich vor 20 Jahren wohl keiner der Wissenschaftler vorstellen können, die vor den Gefahren eines ungebremsten CO2-Ausstoßes gewarnt hatten. Das Thema wurde mit der Zeit immer größer: Erst wurde es von einzelnen Staaten entdeckt, dann von der UNO und von den Medien, schließlich auch von Populisten. Es bekam eine ungeheure Eigendynamik, heute brennt das Thema Klimawandel unter den Nägeln unzähliger Menschen auf der ganzen Welt.

Dafür gibt es mehrere Erklärungen. Erstens die Sache selbst. Man mag zu den wissenschaftlichen Argumenten und Ergebnissen stehen, wie man will, man mag sie glauben oder nicht: Selbst eine kleine Möglichkeit, dass die Welt zu einem ungemütlichen, vielleicht sogar lebensfeindlichen Planeten wird, betrifft jeden Menschen; ja, trifft jeden im Innersten. Noch viel wichtiger ist aber ein anderer Faktor: Der Klimaschutz eignet sich ausgezeichnet dazu, andere Probleme zu thematisieren – aber unter einer anderen Überschrift.

Der wichtigste dieser Aspekte ist die Sicherheit der Energieversorgung: Die nächste russische Gaskrise und der nächste Konflikt mit arabischen Ölstaaten kommen bestimmt, daher sind die Förderung einheimischer, erneuerbarer Energiequellen und damit die Verringerung der Importabhängigkeit ein Gebot der Stunde.

Auch die Art und Weise, wie wir wirtschaften, ob unser Wirtschaftssystem nachhaltig und globalisierbar ist, lässt sich unter dem Gesichtspunkt des CO2-Ausstoßes trefflich abhandeln. Und nicht minder wichtig ist noch ein dritter Themenkomplex: die Bekämpfung der weltweiten Armut. Diese ist in den Augen vieler Experten untrennbar mit dem Klimaschutz verknüpft: Der Klimawandel trifft arme Staaten am stärksten und behindert deren Entwicklung, ohne Wohlstand können sie sich aber Klimaschutz nicht leisten.

Die Umweltpolitik im engeren Sinn tritt beim Klimaschutz dagegen in den Hintergrund. Ja, noch mehr: Umweltpolitik in einer umfassenden Bedeutung – dass Luft, Wasser, Boden, Vogelwelt usw. geschützt werden – hat sich aus der öffentlichen Wahrnehmung und aus der Politik verabschiedet. In einer Art Scheuklappenblick geht es derzeit nur mehr um das Klima.

Faktum ist jedenfalls, dass der Klimaschutz zum neuen Weltthema geworden ist. Das, was früher einmal der Kalte Krieg oder der Welthandel war, ist nun der Klimawandel. Selbst die globale Finanz- und Wirtschaftskrise bringt keine so breite Beteiligung mit sich. Und auch keine so große Betroffenheit, obwohl die Auswirkungen Millionen Menschen unmittelbar betreffen – und das beim Klimawandel erst in 20 oder 50 Jahren der Fall sein wird.


Dieses neue Thema bringt die Welt an einen Tisch – mehr als 110 Staats- und Regierungschefs reisen nächste Woche nach Kopenhagen. Ob es dort auch zu einer Einigung kommen wird, steht freilich auf einem anderen Blatt. Die Vorstellungen der Staatengruppen liegen weit auseinander, mehr als politische Willensbekundungen werden bei der Konferenz wohl nicht herauskommen. Die UNO und der dänische Vorsitz geben sich alle Mühe, zumindest zwei Dinge unter Dach und Fach zu bekommen: langfristige CO2-Reduktionsziele und eine Finanzierungsstruktur, die arme Länder beim Klimaschutz wirksam unterstützt.

Die Verhandler stehen unter einem hohen Erfolgsdruck. In jüngster Zeit wurde für die Kopenhagener Klimakonferenz eine riesige Erwartungshaltung aufgebaut. Seit zwei Jahren wird auf das jetzige Treffen, das immer wieder „Entscheidungskonferenz“ genannt wird, hingearbeitet. Das äußert sich schließlich auch in der riesenhaften Inszenierung. Wenn man bedenkt, wie langwierig und mühevoll internationale Verhandlungen sind, dann ist das vielleicht auch der einzige Weg, damit wirklich Fortschritte erzielt werden können.

Berichte aus Kopenhagen Seite 2


martin.kugler@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.12.2009)

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16 Kommentare
franzmann
14.12.2009 14:49
0 0

eine story aus england

eine indische firma hat dort eine stahlfirma gekauft. diese wird graduell zugedreht. die inder kassieren geld vom verkauf von co2 zertifikaten. die produktion wird gleichzeitig in indien hochgezogen, die nicht sauberer ist wie die jetztige in england.

ergebnis: die inder erhalten hunderte millionen pfund von englischen unternehmen (die die zertifikate kaufen müssen), dafür dass sie 5000 englische jobs vernichten.

die umwelt hat nichts davon: schmutz wird eben dann in indien erzeugt und das ist ja politisch korrekt: denn eine elite von ein paar reichen verprasst die co2-rechte von hunderten millionen armen.

die eu wird ärmer und der umwelt bringt es nichts! das ist umweltschutz wie ihn die klimaalarmisten mögen!


Antworten Gast: Dr.Gernot Stöckl
14.12.2009 15:09
0 0

Re: eine story aus England (Lehrstück für die Dummheit der Politiker und deren Wähler!)

Genau so ist es!

Das Weltall und die Dummheit der Menschen ist grenzenlos! Beim Weltall war sich Einstein nicht ganz sicher!

Gast: Dr.Gernot Stöckl
12.12.2009 15:47
0 0

Die Tragik der kollektiven Dummheit von Kopenhagen ist,

daß die CO²-Hysterie mit allen Ingredienzien einer Massenpsychose die Sicht auf die tatsächlichen Mechanismen verstellt, mit denen der Mensch die Umwelt belastet und auch das Klima beeinflußt:

Aller dieser Übel zentrale Ursache ist das explosive Bevölkerungswachstum! Mehr Menschen brauchen mehr Futter und machen mehr Dreck, zu dieser Erkenntnis ist wohl keine wissenschaftliche Studie notwendig!!

Die gigantische Vernichtung der Wälder durch den Menschen ist gleichzeitig sein Einfluß auf das Klima!! Daher ist auch Biosprit eine Schnapsidee im wahrsten Wortsinn!!!

periskop
09.12.2009 15:33
2 0

Es ist wirklich nur ein "großes Happening"!

Am Klimagipfel in Kopenhagen rennen die zusammen, denen "jedes Mittel recht ist", um irreale "Ziele" zu erzwingen. Sie malen einen "ungemütlichen und lebensfeindlichen Planeten" an die Wand, obwohl eine Erwärmung dem größten Teil der Welt erhebliche Vorteile bringen würde (für Europa wäre es überhaupt ein Segen!). Der einzige gesicherte Nachteil ist, dass das Meer einige Küstenstreifen überfluten würde, aber so langsam, dass sie ohne Probleme abgesiedelt werdern könnten. Alle übrigen Katastrophenszenarien gehören ins Reich der Fantasie!
Es sollen nun Ziele beschlossen werden, über deren Erreichbarkeit sich niemand Gedanken macht! Sonst wüsste man, dass es keine Produktion ohne günstige Energie gibt. Der Multiplikator der Industrialisierung hat erst weit verbreiteten Wohlstand ermöglicht! Dieser Multiplikator führt aber bei 40 % CO2-Verminderung, was auch entsprechende Produktionsbeschränkung bedeutet, vielleicht zu 60 % Arbeitslosenrate, was sozial völlig unverträglich wäre!
Sonnen- und Windenergie fallen nicht zur richtigen Zeit und nicht am richtigen Ort an, sie können so lange kein Ersatz für fossile Brennstoffe sein, solange es keine wirtschaftliche Speicherung für Strom gibt. Bioenergie hat nur ein viel zu kleines Potenzial!
Armut ist wirklich "untrennbar mit dem Klimaschutz verknüpft", aber so, dass CO2-Verringerung unvermeidlich die Armut explodieren lässt!
Was in Kopenhagen herauskommen kann, ist nichts anderes, als ein naiver Wunschzettel an das Christkind!

roger
09.12.2009 07:37
3 0

Wer hat in Kyoto unterschrieben?

Aus den OÖN vom 9.12.09, Zitat Anfang:

Tempolimits und Fahrverbote für Kraftfahrzeuge in Ballungsräumen; keine Neubauten oder Gebäudeerweiterungen in stark belasteten Zonen: Das sind die Kernpunkte der Novelle zum Immissionsschutzgesetz Luft (IG-Luft), das das Umweltministerium zur Begutachtung ausgesandt hat und das 2010 in Kraft treten soll.

Umweltminister Niki Berlakovich reagiert auf bisherige Versäumnisse in der Klimaschutzpolitik und Verschärfungen bei EU-Richtlinien. In Interessenvertretungen und Gebietskörperschaften rauchen die Köpfe. Wenn die Novelle Wirklichkeit wird, wird der „Luft-Hunderter“ auf allen Autobahnen und Schnellstraßen schlagend.

„Es werden alle Zonen entlang stärker befahrener Bundes- und Landesstraßen zu Luftsanierungsgebieten“, sagt ein Verkehrsexperte. Ausnahmen für Autobuslinien und Taxis würden fallen. „Arbeitnehmer könnten ihren Arbeitsplatz nur noch zu Fuß oder mit dem Rad erreichen, Firmenfahrzeuge dürften nicht mehr fahren. Das wäre eine massive Belastung für die Wirtschaft und die Bevölkerung“, heißt es.

Zitat Ende.

Wie man sieht, war es grob fahrlässig, das Kyoto-Protokoll zu unterschreiben, wohl wissend, dass wir niemals einhalten können. Das dicke Ende kommt jetzt: wir müssen uns an allen Ecken und Enden einschränken und dürfen blechen wie die Bösen.

Politiker sollten für solche Verträge, die den österreichischen Steuerzahler eine Menge Geld und Unannehmlichkeiten kosten, mit ihrem Privatvermögen haften.

Antworten Gerald
09.12.2009 10:24
4 0

Re: Wer hat in Kyoto unterschrieben?

Da haben uns unsere Politiker aus Profilierungssucht tief in die Sch... geritten. Es gibt allerdings einen Weg wie wir da doch noch billig rauskommen, wir melden nach Brüssel einfach "griechisierte" Statistiken mit Wunschzahlen. Die Grenzwerte waren jedenfalls von Anfang an lächerlich und unerreichbar. Das Theater um die willkürliche Festlegung absurder Grenzwerte von CO2 und Feinstaub erinnert schon stark an die sozialistische Planwirtschaft, wo einfach zu erreichende Ziele vorgegeben wurden, ohne auf Sinn und Umsetzbarkeit zu achten. Schließlich wissen die Politiker eh alles besser, vor allem die der EUdSSR.

lilli
09.12.2009 04:14
3 0

PC

Political correctness: über gewisse Themen spricht man nicht, diskutiert man nicht, sind so zu akzeptieren und Schluss! Öffentlich traut sich praktisch niemand mehr an der Theorie (und was anderes ist es nicht) des CO2 verursachten Global Warmings zu zweifeln, die gesellschaftliche Ächtung wäre die unmittelbare Folge. Diese Diktatur führt zwangsweise zu einer Verarmung der Diskussinskultur, aber auch der Forschung und behindert zudem die Entwicklung wirklicher Lösungen. Wo Politik und noch schlimmer Ideologie und Gesinnung der Maβstab der Wahrheit sind, ist das Scheitern nicht weit.

0 3

die übliche verharmlosung

versteckt hinter dem mäntelchen von diskussionskultur und polit-bashing.

selbst wenn es eine auch nur GERINGE WAHRSCHEINLICHKEIT gibt, dass co2 (mit)verantwortlich für das global warming ist, ist es unsere verpflichtung unseren nachkommen gegenüber, alles menschenmögliche zu unternehmen, um diesen risikofaktor aus dem spiel zu nehmen!

Antworten Antworten egonreip
09.12.2009 14:21
2 0

Re: die übliche verharmlosung - selbst wenn ....

es de geringste Wahrscheinlichkeit gibt ....

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Klimawandel am Ende der letzten Kaltzeit (vor ca. 12.000 Jahren) durch den Menschen (zumindest mit)verursacht wurde? Und dieser Klimawandel war bedeutend gravierender, als alles, was uns jetzt - sogar in den düstersten Horrorszenarien - vorhergesagt wird.
Zugegeben, es werden weit mehr Menschen von den Auswirkungen btroffen sein, als es damals waren (zumindest in absoluten Zahlen, prozentuell dürfte es in etwa gleich sein).
Aber passiert dadurch dann nicht genau das, was vom werten katastrophprophetix gefordert wird?
Wird dadurch nicht der "Risikofaktor - CO2 ausstoßender Mensch "aus dem Spiel genommen"?
Also.

Klimawandel hat es immer gegeben - es wäre vermutlich weit intelligenter (neben all den "klimafreundlichen" - deswegen aber ja nicht zwangsläufig unintelligenten - Maßnahmen zur Energieeinsparung) die Anstrengungen darauf zu konzentireieren, sich auf die Folgen einzurichten, denn die Natur braucht den Menschen nicht, ....

Antworten Antworten joquer
09.12.2009 12:45
2 0

Re: die übliche verharmlosung

Sie reden als gäbe es keine anderen Risikofaktoren...
Was heißt außerdem, "aus dem spiel zu nehmen"? Die ständig neuen Zahlen und Berechnungen heißen für mich, dass eigentlich niemand wirklich weiß, wohin wir mit dem CO2-Ausstoß müssen, um ihn als Risikofaktor "aus dem Spiel zu nehmen".
Man muß aufpassen, dass wir keine Scheuklappen aufsetzen beim Thema Klima und Umweltschutz. CO2 ist nicht der einzige Faktor in dieser hochkomplexen Gleichung und der Klimawandel nicht das einzige Problem!

amber104
08.12.2009 23:46
3 0

Schon immer wollten die Herrscher auch als Götter verehrt werden.

Nach den Regeln von Angebot und Nachfrage führt ein Minderverbrauch zu geringeren Preisen, diese führen wiederum zu mehr Nachfrage. So wird der Großteil des nun zu beschließenden Minderverbrauchs der Europäer durch Mehrverbrauch anderer Länder ausgeglichen.

Die Amerikaner reduzieren ihren Energieverbrauch nicht mal so stark wie es ihren eigenen Prognosen entspricht (leicht fallender Verbrauch wegen steigender Energiepreise). Am Ende bekommen sie mehr Zertifikate als sie selbst brauchen.

Also werden die Europäern mit ihren naiven Politikern wieder draufzahlen, aber am Energieverbrauch der Welt wird nichts geändert.

Die Veranstaltung hat sowieso mehr religiösen Charakter. Die Sünder werden schon bald den Weltuntergang verursachen und erhalten damit die gerechte Strafe des Klimagottes. Gerettet werden wir von den neuen Heilsverkündern (unseren Politikern und Klimaforschern).

Aber der neue Klimagott ist grausam, er fordert Askese, Busse und natürlich die Alleinstellung. Blasphemie wird mit dem sofortigen Entzug der Forschungsförderung und der wissenschaftlichen Verbannung bestraft.

Für unsere Politiker bietet sich die Chance als sich als Weltretter stilisieren zu können, und dementsprechende Huldigungen zu verlangen.
So begeben wir uns auf den Weg in den demokratischen Feudalismus.

Die röm-kath. Kirche nennt die Verschwendung endlicher Ressourcen Völllerei! Für eine weiter Religion besteht bei mir kein Bedarf, und schon gar nicht will ich Politiker huldigen.

democrates
08.12.2009 22:42
3 1

Nur ein Thema fehlt immer: Nachhaltige Reproduktionsregeln

Der Generalschlüssel zu allen Problemen und deren Lösung läge in verpflichtendenden nachhaltigen Reproduktionsregeln.
Solange die Erdbevölkerung unkontrolliert explodiert sind sämtliche Massnahmen sinnlos.

0 1

leider vergessen sie bei ihrer aufforderung nach einem fortpflanzungsstop,

dass der (direkte und indirekte) energiekonsum eines einzelnen menschen, und damit auch die belastung des planeten, bei einwohnern von ländern, wo es ohne zuwanderung ohnehin einen bevölkerungsschwund gibt, so hoch ist, wie anderswo der energiekonsum eines ganzen dorfes....
ob es dort noch ein paar leute mehr gibt, die eh kaum energie verbrauchen oder nicht, macht die suppe auch nicht fett.

1 0

Re: leider vergessen sie bei ihrer aufforderung nach einem fortpflanzungsstop,

und das ist definitv falsch ! Wenn der Mensch angeblich die Klimaerwärmung verursacht, dann ist schon allein die Zahl der Menschen ein Faktor ( jeder Mensch atmet pro Jahr 300kg CO² aus - auch in den Entwicklungsländern ! Und gerade deren Energiehunger und der sorglose Umgang mit Ressourcen ( Abholzen der Wälder für Brennholz z. B. ) konterkariert alle Bemühungen. Deshalb kann die Antwort auf den Klimahype richtigerweise nur lauten: Stopp dem Bevölkerungswachstum und langfristige Reduzierung derselben - auch wenn Ihnen das nicht paßt !

Antworten Antworten Antworten Gast: Dr.Gernot Stöckl
12.12.2009 15:38
0 0

Genau so ist es! Die einzige und wirkliche Katastrophe ist das ungehemmte Bevölkerungswachstum!

Klima hin, Klima her, das CO² hat keinen Einfluß darauf, außer daß seine Luftkonzentration mit der Erwärmung steigt und zwar als FOLGE, nicht als URSACHE!

Mit der CO²-Hysterie wird nur ein Nebelvorhang vor das einzige wirkliche Problem, die Explosion der Weltbevölkerung, gezogen!!!

Das führt zwangsläufig zum tatsächlichen Einfluß des Menschen auf das Welklima und das ist die zunehmende Abholzung der Wälder, die für das Klima weniger durch ihren CO2-Stoffwechsel, als vielmehr durch ihren eminenten Einfluß auf den Wasserhaushalt relevant sind! Der Wasserdampf alleine macht 66% des Treibhauseffektes aus!!!

0 1

Die Wirtschaft bleibt davon trotzdem weitgehend unberührt!

Gerade jetzt, in dieser Minute, werden in Südamerika, Asien und Afrika Regenwälder in riesigem Umfang abgeholzt und brandgerodet. Dabei wird nicht nur beim Vernichtungsvorgang an sich schon CO2 in gigantischen Mengen freigesetzt; auch das Ergebnis dieser Naturzerstörung wird das Weltklima mehr als alle anderen auch noch schädlichen Faktoren negativ beeinflußen. Doch weil hinter allem massive wirtschaftliche Interessen stehen, können sich die politischen Vertreter von 193 Staaten in Kopenhagen noch so sehr die Münder fusselig reden; diese Konferenz ist und bleibt ein Vakuum! Wenn¿s wirklich gut gehen sollte, wird man sich auf einen nächsten Konferenztermin und Ort einigen. Wenn¿s schlecht geht, nicht einmal darauf...

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