12.02.2012 03:31 | Meine Presse Merkliste0

Vom Schaden für Rechnitz

RAINER NOWAK (DiePresse.com)

Bei den Wiener Festwochen erregt Elfriede Jelineks Stück »Rechnitz (Der Würgeengel)« wie geplant die Gemüter. Über das Massaker an ungarischen Juden, die Schlussstrich-Forderung und schuldlose Erben.

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Wer auf der Homepage der Gemeinde Rechnitz vom Massaker an 180 ungarischen Juden durch örtliche Nazis sucht, muss suchen. Auf der Seite „Geschichte" steht kein Wort über NS-Gräuel. Wer zwischen „Sehenswürdigkeiten" und „Wein" auf „Gedenkstätten" geht, stößt über dem Denkmal des Kameradschaftsbundes für die Gefallenen der Weltkriege unter dem Titel „Kreuzstadl" auf Informationen. „Hier fand in der Nacht vom 24. auf den 25. März 1945 ein Ereignis statt, das dem Ansehen unserer Gemeinde unermesslichen Schaden zufügte: Es war dies die Ermordung von 180 ungarischen Juden."

Dann geht es um die Opfer: Dass deren Gräber trotz mehrmaliger Grabungen nicht gefunden wurden, liest man da. Dass dieser „Kreuzstadl" von der Kultusgemeinde finanziert worden sei, um „der Nachwelt als mahnendes Denkmal erhalten zu bleiben".

Elfriede Jelinek trägt nun also wieder zum Schaden der Gemeinde bei: Bei den Wiener Festwochen hatte diesen Samstag ihr Stück „Rechnitz" Österreich-Premiere. Es geht um die obszöne Party im Schloss der Gräfin Batthyány-Thyssen. Das sogenannte Gefolgschaftsfest ging über die Bühne, während Russen anrückten. Mehrere Gestapo- und NS-Funktionäre verließen es, um - alkoholisiert - jüdische Häftlinge zu erschießen, die am nahen Bahnhof nach Strapazen und Folter transportunfähig gestrandet waren. Dieses makabre Fest hat nicht nur Historiker, sondern Journalisten bewegt: „180 Tote als Partyeinlage" und „Gräfin bläst zur Menschenjagd", hieß es in den vergangenen Jahren in grellen Titeln. Ob die Gräfin überhaupt anwesend war, ist historisch nicht klar bewiesen.

Ihre Nachfahren Dominik und Ladislaus E. Batthyány wenden sich in dieser Ausgabe der „Presse am Sonntag" gegen das Stück Jelineks, in dem die Gräfin nicht nur als Gastgeberin, sondern auch als Mörderin dargestellt wird. Dies sei nicht zulässig, schreiben ihre Verwandten: Das Eintreten gegen Rassismus und für Menschenwürde habe doch auch mit dem Kampf gegen Mittel der Vereinfachung zu tun. Kritik an Jelineks Stück als Teil des Kampfs gegen den Rassismus?

Nein. Das ist sie sicher nicht. Der Vorwurf dümmlicher Verknappung kann und muss im Fall des Falles gegen Historiker und Journalisten erhoben werden. Jelinek darf und muss sich aber künstlerische Freiheiten erlauben können. Die Batthyánys haben sich auch die Freiheit genommen, ein Detail wegzulassen: Sascha Batthyány, Großneffe der Gräfin, vertrat im „Süddeutschen Magazin" die Überzeugung, dass seine Großtante bei dem Fest als Gastgeberin dabei gewesen sei.

Jelineks Text - nach Einschätzung unseres Theaterkritikers Norbert Mayer eine wortgewaltige, politisch sehr korrekte Anklage - regt noch immer auf. Um einmal die altbekannte Argumentation umzudrehen: Es muss endlich einmal Schluss sein mit der Wehleidigkeit der schuldlosen, unfreiwilligen Erben der Täter und Mitwisser. Das wäre ein Schlussstrich.

Burgenlands Landeshauptmann und Wahlkämpfer Niessl wird sich nach Angaben seines Sprechers das Stück übrigens nicht ansehen - „aus Termingründen". Auch o. k.

rainer.nowak@diepresse.com

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.05.2010)

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29 Kommentare
 
1 2
Gast: franz
24.05.2010 00:39
0 0

"dem Ansehen unserer Gemeinde unermesslichen Schaden zufügte"

welch menschenverachtender Zynismus aus diesen Zeilen spricht!

Es geht nur um das "image" der Gemeinde, die Unfassbarkeit und Grausamkeit dieses Verbrechen wird dabei stillschweigend hingenommen.

Ekelhaft diese "Lausbuben" im Burgenland...

Gast: Zu spät
23.05.2010 23:33
2 0

Ist es nicht etwas unüblich ...

... dass in einem Leitartikel der Presse der Beitrag von Gastautoren (Batthyanys) in derselben Ausgabe gleich mit Haushohheit kommentiert und interpretiert wird - noch dazu in ziemlich entstellender Weise ("Wehleidigkeit", "Erben") und - um die Haushohheit noch ein bisschen zu betonen -, mit Selbstzitaten aus der Presse (Mayer)?

Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn die Redaktion der Presse den Artikel der beiden Batthyanys wirklich so unerträglich fand, dann wäre es wohl ehrlicher gewesen, den Gastkommentar gar nicht erst zu drucken.
Aber so ist doch ein ziemliches fadenscheiniges Gemurks herausgekommen.

Wie auch immer - wenn ich die Gastautoren richtig verstanden habe, dann geht es darum, sensationslüsterne Verkürzungen im Zaum zu halten ("Seitenblicke meets Holocaust") und eine rationale Aufarbeitung von Rechnitz zu beginnen. Das finde ich nun weniger wehleidig als vielmehr sinnvoll. Die Alternative ist ja auch nicht wirklich erbaulich.

Rebernik
23.05.2010 21:43
0 1

Nein, das kann man nicht verlangen von Frau Jelinek

Nein, sehr geehrte Brüder Batthyány, es ist sicher und gar und überhaupt nicht der Schriftsteller Aufgabe - wie sie schreiben - „Klarheit zu bewirken“ über Geschehnisse, sondern aus den Bergwerken der eigenen Seele das nur scheinbar Menschenunmögliche zu finden, heraus zu fördern und aufbrausend zu gestalten, mit Lust zur Empörung, zur Moral und auch zur Unmoral, mit Faszination an der Darstellung und Aufführung der „G’schicht“.

Erbitten Sie von Schriftstellern, vielleicht Schriftkünstlern, eine Schrift, ein Kunstwerk, aber keine historisch richtige Abhandlung; schon gar nicht, wenn es um Verbrechen geht.
Erbitten Sie nicht eine vorsorgliche Distanz zu Namen, Personen und Orten und Geschehnissen; genau darin liegt ja oft das Treffsichere.
Erbitten Sie nur, ja nur: ein Kunstwerk – und seien sie dann betroffen, beleidigt, berührt, empört oder gelangweilt. Das ist Ihr Recht.

Spiegel werden hier nicht, nur vermeintlich, dem Publikum vorgehalten, sondern blitzen in des Schriftstellers eigene, tobende Innere. Was anders als eine böse Gräfin…

Aber was soll’s: Die Urgroßenkel von Macbeth würden zu Recht mangelnde „Klarheit“ oder Fairness gegenüber Ihrem Urgroßonkel in Shakespeares Drama finden; die vielleicht doch entstandenen Nachkommen von Faustens Gretchen Entschädigungen von Goethe einfordern, die Verwandten mögen die Person des Räuberhauptmanns auch nicht ganz moralisch richtig dargestellt gefunden haben.

Was immer Sie von einem Schriftsteller erflehen mögen: Das nicht.

Antworten Gast: Überhöhung
25.05.2010 23:13
0 0

Re: Nein, das kann man nicht verlangen von Frau Jelinek

Interessante Vergleiche ... Shakespeare und Goethe und ... Jelinek? Das ist entweder Selbst- oder Fremdüberhöhung.

Ausserdem hapert die Logik ein bisschen: Sie "erlauben" D und L Batthyany, wie auch immer auf das Stück zu reagieren, aber wenn die beiden erklären warum sie so reagieren, ists auf einmal nicht mehr erlaubt?

"Die Lust der Empörung" ist jederman und -frau unbenommen. Unsinnig wird es aber, von "Treffsicherheit" zu sprechen, wenn man sozusagen einen umgekehrten Sissi-Kitsch draus machen muss, weil die eigene Fantasie nicht viel mehr hergibt als das. Die Gräfin und die Kaiserin ... nur nicht der normale österreichische Mitläufer; denn der war nur ein braver Angestellter. Auch so schafft man Distanz, wo gar keine Distanz angebracht ist.

Re: Re: Nein, das kann man nicht verlangen von Frau Jelinek

IN EINER REPUBLIK? Gräfin? Kaiserin?!

Antworten Antworten Antworten Rebernik
26.05.2010 19:54
0 0

Re: Re: Re: Nein, das kann man nicht verlangen von Frau Jelinek

"Treffsicherheit" meint hier die "literarische" Methode, direkte Betroffenheit "sicherer" zu erreichen, z.B. der Unterschied bei Hamlet (1) "Es ist was faul in Dänemark " anstatt (2) "in Grosanien". Die Buddenbrooks, Macbeth etc. spielen ja auch nicht im Nirgendwo. Damit ist nicht gesagt, dass Jelinek zwischen Thomas Mann und Shakespeare gewertet werden soll, sondern nur, dass ähnliche Methoden verwendet werden.

Antworten Antworten Antworten Gast: Überhöhung
26.05.2010 10:31
0 0

Re: Re: Re: Nein, das kann man nicht verlangen von Frau Jelinek

... meine Rede.

Aber wenns irgendwie um die Sache geht , werden die Barone, Grafen und Kaiser wieder ausgegraben. Hauptsache nicht der Normalbürger.

Re: Re: Re: Re: Nein, das kann man nicht verlangen von Frau Jelinek

Die Thyssens waren und sind weder Barone, noch Grafen, noch Kaiser. Sie waren und sind Normalbürger (mit gekauften und geheirateten Titeln). Nur eben sehr sehr sehr sehr vermögende (in jedem Sinne des Wortes) Normalbürger. Was aus ihnen wiederum 'unnormale' Bürger macht(e).

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Überhöhung
26.05.2010 13:31
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Nein, das kann man nicht verlangen von Frau Jelinek

Manchmal ist Informieren ganz sinnvoll.

Thyssen-Bornemisza de Kászon = Baron Thyssen ...
Siehe wikipedia.

Mein Punkt steht. Ihrer fällt.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Nein, das kann man nicht verlangen von Frau Jelinek

Sie glauben an Wikipedia? Probieren Sie es lieber mal mit 'Die Thyssen-Dynastie. Die Wahrheit hinter dem Mythos'. Ist allerdings 590 Seiten lang. Weiss nicht, ob sie soviel Recherche aushalten. Die Autoren haben immerhin 14 Jahre lang daran gearbeitet.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Überhöhung
26.05.2010 17:27
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Nein, das kann man nicht verlangen von Frau Jelinek

Wissen ist, wenn man etwas weiß. Besserwisserei, wenn man es unbedingt besser wissen will und sich nicht selten dabei doch irrt.

Jedenfalls: Thyssens sind Barone, sorry.

Korrigieren Sie also am besten nicht nur Wikipedia, sondern die Thyssens selbst und überhaupt die ganze Welt. Viel Spass dabei.

Mein Punkt steht immer noch, Ihrer fällt weiter.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Nein, das kann man nicht verlangen von Frau Jelinek

Eine andere Antwort wäre diese:

- Herr Isaac Lambert Thyssen - Herr Nikolaus Thyssen (x2) - Herr Johann Friedrich Thyssen - Herr August Thyssen - Baron Heinrich Thyssen-Bornemisza -

Fragen Sie mal einen echten Aristokraten, ob ein gültiger aristokratischer Stammbaum so ausschaut.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Nein, das kann man nicht verlangen von Frau Jelinek

Eine Antwort von vielen möglichen wäre diese:

'In einer Republik ist die Aristokratie wie ein Huhn, nachdem man ihm den Kopf abgeschlagen hat. Es mag zwar noch ein paar Minuten lang wild herumrennen, ist aber technisch gesehen eben doch längst schon tot'.

frei übersetzt nach Nancy Mitford, 'Noblesse Oblige'

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Nein, das kann man nicht verlangen von Frau Jelinek

Es steht Ihnen frei, Ihre Schachzüge weiter zu führen. Ich schlage vor, wir hören damit auf, und gedenken statt dessen der Opfer.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: naja
27.05.2010 18:07
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Nein, das kann man nicht verlangen von Frau Jelinek

man mussder opfer gedenken.

aber das gedenken an die opfer als stopper für eine diskussion zu verwenden, sobald es eng wird - das ist schon ziemlich schwach.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Nein, das kann man nicht verlangen von Frau Jelinek

Wer ist 'naja'?
Wo ist 'Ueberhöhung'?

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Nein, das kann man nicht verlangen von Frau Jelinek

Naja......
Wollen Sie nur lästern oder etwas Nützliches tun?
Fragen Sie bitte 'Stanislaus Weber' und 'Spontaner Kommentar' auf
http://diepresse.com/home/meinung/debatte/568497/index.do
warum ich nach zwei Tagen immer noch auf ihre Antwort warte.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Überhöhung
27.05.2010 21:23
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Nein, das kann man nicht verlangen von Frau Jelinek

Immer mit der Ruhe. Sie haben gesagt, Thyssens seien keine Barone, ich sagte, es seien welche, Sie sagten daraufhin: Lasst uns aufhören, darüber zu reden und der Opfer gedenken.

Die Opfer haben es sich eigentlich verdient, nicht nur dazu dienen, eine Ihnen aus irgendwelchen wohl eher kleinlichen Gründen nun auf einmal unpassende Diskussion zu ersparen. Die Opfer verdienen unser Mitgefühl, und das ist völlig unabhängig davon, ob Thyssens Barone sind oder nicht.

Wenn andere auf Ihre Kommentare nicht antworten, kann ich das auch nicht ändern. Ich kann aber vermuten, dass Ihr Diskussionsstil schon ein bisserl dazu beiträgt.

Mich wundert das insofern, als es hier nur um Detailfragen einer Sache geht, in der wohl jeder vernünftig und moderne aufgeklärte Mensch einer Meinung ist.
Mir fiel nur auf, dass die "Auslagerung" der Schuld auf Adelige und Superreiche leicht davon ablenkt, dass beinahe ganz Österreich aus Mitläufern (und heute aus Nachfahren derselben) besteht. Daher mein Punkt. Der übrigens immer noch steht.

Und nun: entspannt bleiben. Man kann auch mal unrecht haben, das tut niemandem weh (sollte es zumindest nicht).

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Nein, das kann man nicht verlangen von Frau Jelinek

Jawohl, mein Führer.

Gast: Nemesis
23.05.2010 16:23
0 0

Jelinek langweilt wie immer.

Aufregung? Nein.
Dieses linksfanatische Gutmenschentum ist schon lange auf dem Abstellgleis trotz Nobelpreis.

Gast: gast
23.05.2010 16:07
1 1

"Um einmal die altbekannte Argumentation umzudrehen: Es muss endlich einmal Schluss sein mit der Wehleidigkeit der schuldlosen, unfreiwilligen Erben der Täter und Mitwisser."

Dieser Satz verdient es, zitiert zu werden.

Gast: Gerald A.
23.05.2010 15:41
0 0

Ausgezeichnet!

@Nowak: Gratuliere zu Ihren klaren Worten und zu dem großartig geschriebenen Artikel!! 1+

Yoko
23.05.2010 14:22
0 1

Ich bedanke mich ausdrücklich für den Mut, das zu sagen!

Die Wehleidigkeit der Nachfahren der Täter ist unerträglich, ihr Bedürfnis nach "Verschwimmen und Verwischen" der Schuld oder Mitschuld wenden diese als Vorwurf an diejenigen an, die auf jeden Fall den Mut haben, eine Diskussion über Dinge anzuregen, die schrecklicherweise geschehen sind - hier in diesem Land, auf einem schönen Schloss, an einem festlichen Abend, von Menschen, denen es an nichts fehlte, außer an Mitgefühl, Menschlichkeit und Gewissen! Und auch wenn die Frau Gräfin nicht selbst geschossen hat (sie war ja leidenschaftliche Jägerin), so hat sie auf jeden Fall nach dem Mord an all diesen armen Menschen mit den Mördern weitergetanzt!

Es ist sehr bedenklich,

dass eine Zeitung Ihres Kalibers solche Fehler druckt: ‘Ob die Gräfin überhaupt anwesend war, ist historisch nicht klar erwiesen’. Wie ich sehe, hat sich ein anderer Kommentator dieses Themas bereits angenommen (siehe Artikel der Herren D und L Batthyany am 22.05.). Ich kann diesem Kommentator nur vollstens zustimmen.

Die Anwesenheit der Gräfin am Fest ist in Gerichtsprotokollen sehr wohl dokumentiert und ausserdem von Herrn Dr Josef Hotwagner, Historiker von Rechnitz, ausgiebig untersucht worden.

Erstaunt bin ich auch, dass die Thyssens (die die Gräfin und das Schloss finanzierten, siehe Dokumente hier: http://www.davidrllitchfield.com/2010/05/what-have-thyssenkrupps-historians-been-doing-all-this-time/ ) sich weiterhin so wenig zu diesem Thema äussern.

2 0

wenn

Nun gut - wenn Jelinek in künstlerischer Freiheit eine Person als Mörderin hinstellen darf, bei der geschichtlich nicht nachgewiesen ist, ob sie anwesend war, dann dürfen aber alle anderen auch gegen gewisse Religionsgründer aus S-Arab. etwas sagen unter der Rubrik 'Freie Meinung'. Nur - das wird Menschen verboten und falls sie es doch täten, werden sie bestraft. Das verstehe ich nicht.
Ansonsten bin ich auch der Meinung Js, dass es nicht die Täter und ihre Erben sein dürfen, die Schlussstriche ziehen, sondern nur die Opfer und ihre Erben.

Antworten galli leo
23.05.2010 16:31
0 1

"...das wird Menschen verboten und falls sie es doch täten, werden sie bestraft."

welchem schriftsteller, welchem künstler wurde das verboten?
von einem ö gericht?
durch ein ö gesetz?

ps. warum eigentlich sind sie zu schüchtern/zu feig, um in ihrem kommentar 'mohammed' zu schreiben? warum diese mühevolle umschreibung? sind sie da grad künstlerisch tätig gewesen?

 
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