25.05.2012 22:38 | Meine Presse Merkliste 0

Herrn Schakfehs blaue Wahlkampfhilfe

RAINER NOWAK (Die Presse)

Wien hat eine Moschee. Dafür wird nun eine in Kärnten verlangt. Wie man eine absurde Debatte entfacht.

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Bravo! Danke, Herr Schakfeh! Ihnen ist gelungen, was die dummdreisten Texter der FP-Wahlkampfbrigade noch nicht schafften: im Wiener Wahlkampf eine völlig überflüssige Moscheen-Debatte vom Zaun zu brechen. (Ähnlich sinnvoll ist nur noch die Burka-Verbotsdebatte ohne Burka.) Der blaue Slogan mit dem Wiener Blut, das, wie jeder Telefonbuchhalter weiß, schon immer eine Mischkulanz verschiedenster Völker war, hat zwar für Aufregung und die übliche automatisierte Entrüstung gesorgt. Es blieb aber dem Chef der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Anas Schakfeh, vorbehalten, der FPÖ Anlass und Munition für die üblichen absurden, denk- und rechtsfreien Forderungen zu liefern (vom Einwanderungsverbot für Muslime bis zum Burka- und Minarett-Verbot, das Kebab-Verbot kommt noch).

Schakfeh will den verstärkten Moscheenbau. Pro Bundesland soll jeweils deutlich sichtbar ein muslimisches Gotteshaus gebaut werden, eher heute als morgen, soweit wir ihn verstanden haben. Das Aufheulen der FPÖ und ihrer orangen Exfreunde war progammiert. Unschuldig meinte Schakfeh ein paar Stunden, nachdem die Austria Presse Agentur die Aussagen verbreitet hatte, er habe nicht wegen des Wiener Wahlkampfs Stellung bezogen, sondern, weil in seiner Glaubensgemeinschaft ebenfalls Wahlen bevorstünden. (Die übrigens mehrmals verschoben wurden, weil alles so wahnsinnig kompliziert war. Daher muss Schakfeh tapfer noch ein bisschen weiter Präsident spielen.) Nein, er kann sich nicht nach den Wiener Wahlterminen richten.

Es heißt bereits: Aha, darf man nur wegen der FPÖ nichts mehr sagen? Darf man plötzlich das Recht auf freie Religionsausübung nicht mehr einfordern? Doch, man darf. Aber man darf auch deutliche Kritik an der Politik der Islamischen Glaubensgemeinschaft formulieren, ohne gleich im Boot mit Heinz-Christian Strache zu sitzen. Ist es nicht gerade Herr Schakfeh, der ständig Fingerspitzengefühl und die Vermeidung von Missverständnissen auf nicht muslimischer Seite verlangt? Der so gern darauf hinweist, wie wichtig stille Vermittlung und Politik sind. Der sofort beleidigt reagiert, wenn ihm eine Aussage einmal nicht so gut gefällt. Der gern gegen den Stil der politischen Zuspitzung auftritt.

Nein, diese Aussagen, oder besser: der Zeitpunkt, zu dem sie getätigt wurden, kann nur zweierlei Ursachen haben: Entweder ist Schakfeh der arme naive Moslem-Vertreter, der weder Medien noch Politik des Landes kennt. Dann stellt sich die Frage, was der Mann in diesem sensiblen Job bisher zu suchen hatte. Oder er hat ein echtes Motiv für diese Aussagen. Das kann – weil sich jeder halbwegs denkfähige Mensch die Reaktion ausrechnen kann – nur eines sein. Schakfeh wollte wohl unter dem sorgenvollen Blick von SPÖ und Grünen genau das: das Opfer verbaler Aggression sein. Im bequemen Status des zu Unrecht Angegriffenen kann er auf die Solidarität aller FPÖ-Feinde und vor allem auf die Zustimmung der selbstbewusster auftretenden Muslime zählen. Auch, wenn insgesamt die Stimmung weiter kippt.

Es ist eine Tatsache, dass viele – vielleicht ohne logischen Grund – ein Problem in der Expansion des Islam sehen. Wenn in einer Stadt Kirchen aufgegeben werden, denken sonderbarerweise viele nicht nur an die nachlassende Attraktivität der Kirche, sondern an die Aufgabe eines wichtigen Stücks kultureller Identität. Wenn durch jahrzehntelange Nicht-Integrationspolitik einer Stadt zeitgleich ein Niedergang ganzer Viertel wie etwa von Teilen Wien Favoritens passiert, wird das subjektive Gefühl, einer Verlierergruppe anzugehören, noch größer.


Um hier keinen falschen Verdacht zu erwecken: In Österreich müssen die Angehörigen aller anerkannten Religionen die Möglichkeit haben, diese auszuüben. Also auch in Gotteshäusern. Allerdings haben die Menschen, die in deren Umgebung leben, das Recht, ein Problem damit zu haben und das zu artikulieren. Beide Seiten müssen einen Modus Vivendi finden, der beides erlaubt. Die Diskussion ausgerechnet im Wahlkampf zu beginnen ist sicher nicht die richtige Methode, diesen Modus zu finden.

Ein Ansatzpunkt: Moscheen würden die unzähligen, teils sonderbar anmutenden Kulturvereine und Kellerbetlokale vielleicht ersetzen, was nicht nur dem Stadtbild guttäte. In Wien gibt es eine der geforderten Moscheen, von der Schakfeh spricht. Reicht ihm die? Gut. Und braucht Kärnten wirklich eine? Und wer legt das fest? Der Staat, den das eigentlich nichts angehen sollte? Vielleicht wäre es bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft an der Zeit, auch selbst Verständnis und Rücksicht zu üben.

 

rainer.nowak@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.08.2010)

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92 Kommentare
 
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Gast: Dänker
28.08.2010 10:23
2 1

Schakfeh

Ein Mann von ausgesuchter orientalischer Freundlichkeit und Höflichkeit, nicht Fisch, nicht Fleisch.
Wer einige Lebenserfahrung hat, kennt diese Typen.
Für Hr. Redakteur Nowak ist allerdings nur von Bedeutung, ob etwas der FPÖ nützen könnte oder nicht.
Und wenn dem so ist, dann hat es sicher das für sich, dass eine Mehrheit an denkenden Menschen die Moscheen-Phantasmagorien des Herrn Schakfeh ablehnt.

Gast: provokateur
26.08.2010 10:18
3 0

Nützt die Wahrheit sagen den Blauen?

Sonst gefallen Ihnen der Herr Shakfeh und seine Ideen ganz gut Herr Nowak? Ist ja alles nur "Religionsfreiheit", gelt? Nur vor Wahlen sollte er manches ja nicht so laut sagen, denn da könnten die Leute lieber gleich zum blauen Schmied statt zum schwarzen Schmiedl gehen, net wahr?
Überhaupt sollte man, bevor man die Wahrheit sagt immer überlegen, ob es nicht den Blauen nützen könnte. Wenn ja, dann hat man entweder zu schweigen, oder so zu tun, als wäre es nicht wahr.

Antworten akku laden
27.08.2010 23:01
0 0

Re: Nützt die Wahrheit sagen den Blauen?

Die Wahrheit ist zumutbar.
Diese Feststellung nur selektiv anzuwenden (>> Antifa-Aufklärung) würde unseren PC-Moralisten so passen!

3 0

Aber er sagt ja nur wie die Zukunft bei uns ausschaut

Recht hat er - er sagt uns ganz genau und auch ziemlich diktierend, wie unsere Zukunft ausschaut: islamisch! Nicht eine Moschee pro Bundesland, nein - einmal zwei wie in Graz, dann drei, vier... Warum? Weil die Bosnier nicht mit den Türken können, die Türken nicht mit den Kurden, die Schiieten nicht mit den Sunniten die Wahabiten nicht zu vergessen...Der Österreicher soll ruhig ganz genau wissen wies ausschaut - Danke Herr Schakfeh, wir wissens nun!

dojon86
25.08.2010 08:27
0 3

Trotzdem

Auch wenn ich die Einwanderungseuphoriker ob ihrer Weigerung, menschliche Realitäten zu sehen, immer verachtet habe, und ich fürchte daß die Einwanderung die Zukunft dieses Landes möglicherweise in fataler Weise bestimmen wird, denke ich, daß die zahlenmäßig zweitstärkste Religionsgemeinschaft unseres Landes ein Anrecht auf den Bau repräsentativer Moscheen hat. Ich halte die Forderung Schakfehs nur für recht und billig. Wen Moscheen stören, der hätte 1993 zum Volksbegehren gehen sollen. Der erste Punkt dieses Volksbegehrens war "Österreich ist kein Einwanderungsland". Heute ist die Sache gelaufen, da können manche Poster noch so viel keifen. Die Anhänger des Islams haben in einem laizistischen Staat, der sich verpflichtet hat, gegenüber allen Religionsgemeinschaften neutral zu sein, ein Recht darauf, Gebetsräume mit Minaretten zu bauen.

Antworten cwt123
28.08.2010 13:51
2 0

Re: Trotzdem

mit dem gleichen Argument könnte man auch sagen, die Ö.- haben 38 wen gewählt...... die Fortsetzung überlasse ich Ihnen.....

Recht darauf eine Religion zu sein:
JA WENN MIT DEN MENSCHENRECHTEN VEREINBAR, SONST ISTS MAXIMAL EINE SEKTE

P.S.: Mit "Österreich ist ein Einwanderungsland" verbinde ich NICHT ungezügelten Zuzug ohne qualitativen und quantitativen Einschränkungen, sagt m.E. nur aus: Nach Österreich Darf/Kann man kommen.

Gast: grazgast
24.08.2010 19:32
7 0

archaischer religionsnarzissmus

Europa verarmte durch den Exodus und die Ermordung der Juden, und es verarmt nun ein zweites Mal durch den Introitus der Islamvölker. Abgekapselte Gebetsräume für einen Transzendenznarzissmus, der noch keinen einzigen säkularen Beitrag für das Gastland zustandegbracht hat. Diese archaische Glaubensgemeinschaft ist so was von jenseits im Vergleich mit den hochkulturellen Beiträgen, den seinerzeit die assimilierten Juden geleistet haben. Dafür fuchteln sie neuerdings mit Atombomben herum und führen das Wort "faschistisch" im Mund.

8 0

Re: archaischer religionsnarzissmus

grazgast! Sie haben die aktuelle Zuwanderungs-Situation völlig richtig beschrieben. Und natürlich auch den intellektuellen Aderlaß für die europäischen Gesellschaften infolge der millionenfachen Judenvernichtung! Aber was will man auch schon von Leuten erwarten, die fünfmal am Tag die Arbeit unterbrechen, um zu beten! Und dazu auch noch ihre Frauen von jeder Schulbildung fernhalten. So "jenseitig" orientiert sind jedenfalls keine Vertreter irgend einer anderen Religion. Daher fällt es ihnen auch relativ leicht, sich mittels Sprengstoffattentaten aus diesem Leben zu verabschieden...

10 0

Herr Schakfeh "erklärt" die Burka...

Wes Geistes Kind Herr Schakfeh WIRKLICH ist, erkennt man am besten, wenn er über die Burka spricht. Diese zu tragen, sei einerseits "keine explizite Vorschrift des Korans"; aber wenn eine Frau diese "freiwillig" tue, darf man es ihr nicht verbieten.

Diesen Satz sollte man sich so richtig auf der Zunge zergehen lassen; denn er enthält eine veritable Lüge: KEINESFALLS beruht nämlich das Tragen der Burka auf der FREIWILLIGKEIT der betreffenden Frau, sonderN praktisch AUSSSCHLISSLICH auf der strikten Forderung von islamistischen Fanatikern und der von ihnen indoktrinierten Gesellschaft in den islamischen Ländern. Dort sorgen auch sog. "Religionswächter" penibel dafür, daß sich nur ja keine Frau OHNE Burka oder Tschador mit Gesichtsschleier auf der Straße blicken läßt. Wenn es eine Frau dennoch wagt, wird sie verhaftet, ausgepeitscht oder verprügelt.

Wenn also Schakfeh meint, wegen der momentan nur zehn Burkaträgerinnen in Österreich brauche man doch kein extra Gesetz dagegen, so halte ich entgegen, daß man grundsätzlich IMMER den "Anfängen wehren" soll! Sonst es es eines Tages wirklich zu spät!

So dreist zu lügen wie Schakfeh waren seinerzeit nicht einmal die Nazis: Die hatten nämlich nie behauptet, die Juden würden ihren gelben Stern "freiwillig" tragen. Aber er tut es bei den Burkaträgerinnen ohne dabei rot zu werden...

Gast: zoro
24.08.2010 17:58
2 1

für jede Dönerbude ein Minaret

und jeden Weana würds freuen

Gast: mysterium
24.08.2010 16:47
8 0

Ich frage mich, wer

bezahlt diese Moscheen. Wer ist der Finanzier? Die arabische Liga?
Außerdem frage ich mich, warum so viele Moslems in Europa Asyl suchen, um dann Unterstützung aus ihren Heimatländern, aus denen sie flüchten mussten, annehmen.
Mir als geflohener Moslem würde angst und bange. Denn wohin kann ich fliehen, wenn auch Europa islamisiert ist.

1 0

Re: Ich frage mich, wer

Nicht einmal mehr nach Amerika (USA), denn dort fängt dieselbe Chose nun auch an!
SCHRECKLICH, das Ganze!

tomschi
24.08.2010 15:42
13 0

Den Hinweis auf das Telefonbuch...

...finde ich ein wenig kindisch. Die Pospischils und Navratils haben nie eine Parallelgesellschaft aufgebaut, sie fühlten sich nicht überlegen, ihr Wertesystem war mit dem unseren kompatibel. Die Wertesysteme haben sich weiterentwickelt und sind miteinander verschmolzen, schließlich beruhen sie nicht vorgeblich auf einem alten Buch, das von Gott höchstpersönlich verfasst und daher unveränderbar ist.
Man könnte sich nun an dem Wort "weiterentwickelt" stoßen, sind denn nicht alle Kulturen gleichberechtigt? Kann man sagen, wir sind weiter? Ja natürlich kann man das, wenn man sich nicht der Beliebigkeit hingeben will. Es ist falsch, Mädchen die Sexualität zu stehlen und dabei einen Teil davon zu töten. Es ist falsch, dass Frauen als Menschen zweiter Klasse gesehen werden, dass man ihnen keine Bildung zukommen lässt, u.s.w...

Gast: gast
24.08.2010 15:24
4 0

danke, islamist !


für die wahlkampfhilfe!

Gast: nicht so bescheiden
24.08.2010 15:18
2 0

...

Die Presse trägt doch auch immer wieder das Ihrige dazu bei. Ehre, wem Ehre gebührt.

Gast: Gast
24.08.2010 14:47
3 6

Lob fuer Schakfeh!!!

Er ist mehr Demokrat als unsere Politiker samt Anhaengsel (Parteizeitungs- Redakteure), er sagt naemlich VOR der Wahl was er will und NICHT NACHHER.
Die Parteien muessen nun Farbe bekennen und endlich mit der Waehlertaeuschung aufhoeren.

Antworten mario r.
24.08.2010 15:22
1 0

Re: Lob fuer Schakfeh!!! - dem demokrat?!

der friseur rasiert alle männer im dorf, die sich nicht selbst rasieren.

rasiert er sich jetzt selbst? - ja oder nein -

so ähnlich kommt mir "das vorwahlbekenntnis" und ihr davon abgeleitetes "lob" für herrn schakfeh vor.

ist einer demokrat, der sich zum "islam" bekennt oder nicht?

- denn wenn ja, dann - - - usw. . .

Antworten Antworten Gast: Gast
24.08.2010 16:29
0 1

Nachmittagsbeschaeftigung fuer Sie

Sie sollten mit Ihrem gefaehrlichen Halbwissen nicht meine Postings kritisieren.
1. Es ist nicht der friseur, sondern der Barbier.
2. Bezieht sich Ihr Beispiel auf ein bekanntes Paradoxon, was Sie mir implizit vorwerfen, ist aber eine Kontradiktion.
3. Genaues, sinnerfassendes Lesen waere angebracht, bevor man eine Antwort schreibt:
"Er ist _mehr_ Demokrat", dieses eine Woertchen macht Ihren Vorwurf zunichte. Mit etwas bemuehen koennte man daran sogar den Zynismus meines Postings erkennen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Zynismus

Antworten Antworten Antworten mario r.
24.08.2010 21:30
1 1

Re: Nachmittagsbeschaeftigung fuer Sie

. . .
jetzt hab ich doch tatsächlich den nachmittag damit zugebracht . . .

- auf den barbier wär i nimma kommen;
- paradox, WIE sie mir das alles sagen: - weil zynismus find ich keinen, trotz bemühen!

- sie meinens ernst; das is ihr problem und verstecken sich jetzt hinterm "mehr".

lg. vom "halbgebildeten"

1 0

Die Eyüp-Sultan-Moschee

in Telfs gibts ja auch schon. Und eine in Wien. Dazu an die 250 Untergrund/Hinterhofmoscheen.

Reicht das nicht? eine für den Westen, eine für den Osten.

Allerdings, so eine Moscheendebatte wäre für Kärnten interessant, dann könnte man im Windschatten dieser Debatte die zweisprachigen Ortstafeln montieren, ohne dass auch nur ein Kärntner das bemerkt.

Dann wird die Moscheendebatte beendet und die Ortstafeldiskussion ist auch vom Teller.

Antworten Gast: canislupusat
09.09.2010 20:32
0 0

Re: Die Eyüp-Sultan-Moschee

Die Diskussion beginnt dann mit der dritten Aufschrift in Arabisch, die fehlt dann noch :-)

Gast: Novalis
24.08.2010 12:25
18 0

Freie Religionsausübung

Das mit den ins Ohr gehenden Schlagworten ist ein Problem. "Freie Religionsausübung" klingt gut. Es setzt aber voraus, das der "Ausübende" (und seine Religion) die demokratischen Grundwerte und die Menschenrechte respektiert - setzt die Trennung von Staat und Religion voraus.

Das ist der Irrtum beim Islam. Es gehört zu seinem Wesen, auch das politische System und das Rechtssystem nach seinen Vorstellungen zu gestalten - seine Normen allen Menschen aufzuwingen. Toleranz ist Teil seines Weges an die Macht - nicht aber Bestandteil seiner Lehre !

Insoeferne würde "freie Religionsausübung" beim Islam zB. auch die Zulassung von Scharia-Gerichten einschließen - die substantieller Teil des Islams sind.

Will man das ???

18 0

Es geht bereits um freie NICHTreligionsausübung!


In Mitteleuropa, voraus in Österreich und speziell in Wien geht es nicht mehr um das Recht der freien Religionsausübung, es geht bereits um das Recht der freien Nichtreligionsausübung!

Jeder Zeitungsartikel, jeder Medienbeitrag bis hin zu jeder Karikatur, muss bereits unter dem Gesichtspunkt der Wohlbefindlichkeiten unserer so leicht reizbaren orientalischen "Freunde" zens uriert werden.

Politiker, Redakteure und Publizisten scheiBen sich in die Hosen - und schweigen.

Dabei wird vergessen: Toleranz nützt nur den Rücksichtslosen!

Antworten Antworten Gast: Novalis
24.08.2010 17:28
6 0

Re: unter dem Gesichtspunkt der Wohlbefindlichkeiten unserer so leicht reizbaren orientalischen "Freunde" zensuriert werden.

Da stimme ich Ihnen zu. Die Einschüchterungstaktik der islamischen Welt funktioniert (siehe Mordanschläge in den Niederlanden und in Nordeuropa). Es ist verrückt, wenn man bei Islam-Kritik schon vorsichtiger sein muss, als bei kritischen Aussagen bezüglich der katholischen Kirche.

Jetzt beginnen haben wir endlich die absolute Vorherrschaft der katholischen Kirche abgeschüttelt - und dann lassen wir den nächsten - und noch viel rückschrittlicheren und gewaltsameren - Verein ins Land, der uns seine Sichtweise von Gott und der Welt und seine Moral aufzwingen will ???

"Religionsfreiheit" muss auch bedeuten, Freiheit vor Unterdrückung durch Religionen !

Antworten Antworten Antworten Gast: glaub_nix
24.08.2010 19:24
2 0

Re: Re: unter dem Gesichtspunkt der Wohlbefindlichkeiten unserer so leicht reizbaren orientalischen

Bis jetzt sind wir noch nicht einmal so weit, dass die Islamen ihren Religionszwang von unserer Religionsfreiheit zu unterscheiden vermögen und sie Religionsfreiheit als ihre Domäne verstehen und uns damit ihr Verständnis darüber aufzwingen.
Sie Recht auf AUsleben ihrer religiösen Angewohnheiten, Recht auf Moscheenbau mit Minaret, Recht auf Vorherrschaft ihres Religionsverständnisses, ansonsten vorwurf des Faschismus oder gar Rache des Koran.
Auch die vielen anarchistischen Postings im Einklang zum Islam.

Kontrahent
24.08.2010 12:18
8 0

Ich habe garnichts gegen Moscheen,

auch nicht gegen Minarette (vielleicht etwas gegen den Muezzin) aber wer diesen Herrn Schakfeh mit seiner dummen Präpotenz gestern in der Zib2 sah, der wird sich ganz schnell wandeln: Borniert sah er nur sein eigenes 'Fernziel' und nicht, welchen Schaden er genau zu diesem Zeitpunkt angerichtet hat. Auch sein verzweifelter Versuch, das Thema auf eine FPÖ/BZÖ-Ebene zu verschieben, half da nicht, weil es bis dato dort noch kein plakatiertes Thema war. Übrigens, gut gefragt, von Frau Lorenz.

 
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