24.05.2013 15:31 Merkliste 0

Supersauber oder supernackt? Es gilt die Unschuldsvermutung

MARTIN FRITZL (Die Presse)

Die Abhörprotokolle von Walter Meischberger hätten Unterhaltungswert – wenn es da nicht um Korruption in höchsten Regierungskreisen ginge.

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Das Wort des Jahres in Österreich lautet „fremdschämen“. Vielleicht hat die Jury da ein bisschen voreilig geurteilt, denn in den letzten Tagen vor Jahresende taucht plötzlich ein neues Wort auf, das auch seinen Charme hat: „supernackt“. So bezeichnet sich Walter Meischberger, Lobbyist im Umfeld des früheren Finanzministers Karl-Heinz Grasser, wenn er erklären soll, wofür er eigentlich seine fetten Honorare kassiert hat.

Die Abhörprotokolle, die dem „Falter“ zugespielt wurden und aufgrund einer dankenswerten Aktion der Grünen jetzt auch öffentlich präsentiert werden dürfen, sind entlarvend: Sie lassen die ohnehin hanebüchenen Erklärungen Walter Meischbergers zu den Zahlungsflüssen in sich zusammenbrechen.

Der frühere FPÖ-Politiker diskutiert darin mit seinen Ex-Geschäftspartnern Grasser und Ernst Karl Plech (der als Aufsichtsratschef bei Bundesimmobiliengesellschaften eine Schlüsselrolle gespielt hat), wie er bei seiner Einvernahme so manche Überweisung an ihn irgendwie rechtfertigen könnte.

Über weite Strecken haben die Protokolle Unterhaltungswert: Wenn Meischberger beispielsweise nicht so recht weiß, worin seine Leistung eigentlich bestanden hat. Wenn er bei seinem Kompagnon Plech nachfragt, ob er mit dem Generaldirektor der Baufirma Porr Kontakt gehabt habe (habe er nicht gehabt, sagt Plech). Oder wenn er nachfragen muss, wo sich das von ihm angeblich vermittelte Objekt Nordbergstraße überhaupt befinde (in der Nähe des Franz-Joseph-Bahnhofs). Muss man ja nicht so genau wissen, wofür man 708.000 Euro Provision kassiert hat.


Aber der Kern der Affäre ist natürlich nicht lustig. Und im Mittelpunkt steht auch nicht Walter Meischberger, sondern Karl-Heinz Grasser. All die Zahlungsflüsse, die in den Ermittlungen aufgetaucht sind, hängen mit dem Wirken des früheren Finanzministers zusammen: Er hatte die Entscheidungen zu treffen, was an wen verkauft wird, und wo sich seine Beamten einmieten. Sollte sich herausstellen, dass einer der Freunde des Exministers in korrupte Vorgänge verwickelt ist, wäre nur schwer denkbar, dass Grasser selbst so „supertransparent“ und „supersauber“ agiert hat, wie er selbst behauptet.

Womit wir bei der Rolle der Justiz wären. Die hat Grasser schon in früheren Fällen – man denke an die Homepage-Affäre – mit Samthandschuhen angefasst, und sie scheint auch in dieser Causa äußerst zögerlich zu agieren. Die dubiosen Provisionen rund um den Verkauf der Wohnbaugesellschaft Buwog wurden im Zuge von Ermittlungen beim Käufer Immofinanz bekannt und – weil angeblich nur ein Randthema – monatelang einfach liegen gelassen.

Erst durch öffentlichen Druck kamen Ermittlungen in Gang. Und auch jetzt dürfte jemand im engsten Kreis der Ermittlungen mit der Inaktivität der Staatsanwaltschaft nicht einverstanden gewesen sein und deshalb die Protokolle der Öffentlichkeit zugespielt haben.

Dabei sollte klar sein: Es geht um kein Randthema, sondern um die Frage, ob Korruption bis in höchste Regierungsstellen möglich gewesen ist. Es geht darum, ob die Privatisierungen der Regierung Schüssel sauber abgelaufen sind, und es geht letztlich auch um das Ansehen der Regierung Schüssel.

Egal, was die Ermittlungen und ein Gerichtsverfahren letztlich ergeben – die Unschuldsvermutung gilt für alle Beteiligten und ist nicht nur eine lästige Floskel! –, die Causa müsste auch für die Justiz Priorität haben.

Letztlich geht es auch um das Ansehen der Justiz, das schon durch ein etwas eigenartiges Vorgehen in der Tierschutz-Causa schwer beschädigt ist. Wer gegen – zugegebenermaßen lästige – Tierschützer trotz entlastender Berichte einer verdeckten Ermittlerin und aufgrund von nur wenigen belastenden Fakten mit den härtesten Geschützen auffährt, Verdächtige monatelang in U-Haft steckt und einen finanziell ruinösen Prozess startet, setzt sich zu Recht dem Vorwurf der Parteilichkeit aus, wenn gleichzeitig Ex-Regierungsmitglieder im Schonverfahren behandelt werden. Aber noch gibt es ja die Möglichkeit einer Korrektur.

Seiten 1 und 2

 

E-Mails an: martin.fritzl@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.12.2010)

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46 Kommentare
 
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Gast: Niederösterreicher
24.12.2010 16:26
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Die ÖVP soll also "gesäubert" werden von "Elementen" wie KHG?

Wie soll die ÖVP das tun? Etwa Grasser, der bekanntlich Mitglied der FPÖ, aber nicht der ÖVP, aus der ÖVP AUSSCHLIESSEN?

Oder sich von der Amtsführung des Ex-Finanzminister Grasser distanzieren?

Abgesehen davon, daß er zwar jede Menge Anschuldigungen gegen GRASSER gibt, die aber ausschließlich von dem linken GRÜNEN- bzw. SPÖ-Eck kommen, sind die vorgelegten "Beweise", wie man aus den Abhörprotokollen sehen kann, alles andere als überzeugend. Für einen dringenden Tatverdacht reichen sie offenbar nur hinsichtl. der (roten) Porr aus.

Andererseits, warum soll sich die ÖVP von der Tätigkeit von Grasser, der die Schüsselsche Spar- u. Reformpolitik im Finanzressort erfolgreich umgesetzt hat und offensichtlich deswegen ein Dorn im Auge der Linken ist, distanzieren?

Gast: Und sie bewegt sich doch
23.12.2010 16:03
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Schüssel & Grasser & Skylink & Kriminalfall


Dr. Wolfgang Schüssel will 2,7 Mio. Euro Erfolgshonorar
via Dr. Florian Krenkel (war Pressesprecher von Schüssel und persönlicher Berater der fürstlichen Familie LICHTENSTEIN)
via Mag. Erwin Hameseder (ÖVP) (54) (war Mitglied des Aufsichtsrates der FLUGHAFEN WIEN AG 22.4.2004 - 19.5.2009) Generaldirektor Raiffeisen-Holding NO-Wien reg. Gen.m.b.H., ....

In die Ära Schüssel & Grasser fielen die Privatisierungen vom FLUGHAFEN WIEN!

Das sind die Vorteile gut funktionierender föderaler Strukturen ...
... im Kriminalfall Skylink!

http://derstandard.at/1291454790976/Flughafen-Wien-Lobbying-fuer-KosiceBratislava-kostete-halbe-Million-Euro

http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/619782/Ein-Bonus-fuer-Versager

dankenswerten Aktion der Grünen

Soso, die Presse begrüßt also einen klaren Gesetzesbruch?
Naja, da sollte man vielleicht doch noch darüber nachdenken.
Auch wenn man für diese Typen nur noch Verachtung übrig haben kann.

Gast: Luzifer
23.12.2010 00:41
0 0

Die "gespaltene Nation": jeder OSI sein eigener Richter:

Eine sachliche Diskussion und Interpretation der veröffentlichten Texte gibt es, wie man den Leserbeiträgen unschwer entnehmen kann, nicht: die "Linken" fühlen sich als Teil der Jagdgesellschaft ( zit. "Krone") und sehen die "rauchende Pistole", die anderen reiben sich verwundert die Augen: Wo steht, daß KHG dem Meischberger eine Provision zugeschanzt haben soll, die ihm nicht zusteht? In welcher Höhe?

Selbt der "Kron-Sachverständige" aller linken Protestierer, nämlich der bei den Jus-Studenten der UNI-Wien sattsam bekannte Dekan Heinz Mayer, qualifizierte die abgehörten Äußerungen von KHG als "belanglos"!

Im Raume stehen soll, daß ein bestimmter roter Manager der gemeindeeigenen "PORR" in Bestechungen in Ungarn verwickelt sei. Auch an Meischberger habe er Schmiergeldzahlungen geleistet. Bitte wenn das der Fall war, dann haben wir (ähnlich wie im Fall Skylink) einen roten Bestechungsskandal. Wenn dann jemand wegen Verdunklungsgefahr zu verhaften wäre, dann bitte jener rote MANAGER, der jetzt bei den ÖBB tätig ist. Auch gäbe es dann bei der Infrastrukturministerin BURES Handlungsbedarf!

Wenn also die StA nicht tätig wurde, dann ist das leicht nachzuvollziehen: KHG ist eben kein Ex-BAWAG-Banker, der die ÖGB uim Milliarden geschädigt hat!

Gast: lucky
22.12.2010 19:07
0 0

...die justiz gibt ein trauriges bild ab

...ich glaube grasser wird die justiz immer mit samthandschuhen anfassen (der weiß zuviel, z.b. Beschaffung Eurofighter), soviel zum eigentlichen skandal. man könnte glauben wir leben in einer bananenrepublik und nicht in einem rechtsstaat. der vergleich mit dem tierschützerprozess trifft es voll auf den punkt. dank jedenfalls an jenen beamten, der die öffentlichkeit 'informiert' hat! Es wird helfen zu verhindern, dass indizien nicht weiter verfolgt werden, oder vermeintliche delikte einfach schon verjährt sind...

Antworten Gast: Luzifer
23.12.2010 00:49
0 0

Re: ...die justiz gibt ein trauriges bild ab

Ich sehe das ganz konträr: Gottseidank wird unsere unparteiische Justiz nicht auf tagespolitischen Zuruf tätig. Wenn jemand hinter Gittern gehört, dann bestimmte Leute von der BAWAG. Mit der Verurteilung von Ex-Bundeskanzlern bzw. Ex-Vizekanzlernwegen Falschaussagen bzw. anderen Kreisky-Ministern hat unsere Justiz ohnehin bewiesen, daß vor ihre alle gleich sind!

Daß die Justiz sich nicht in die tagespolitischen Niederungen durch nicht genügend begründete Haftbefehle etc. drängen läßt, spricht ebenfalls dafür, daß sie - noch - funktioniert. Besorgt kann einen lediglich machen, daß eine Grünabgeordnete bei der Umgehung von verfassungsmäßig geschützten Rechten mitwirkt! DAS ist der SKANDAL, der das Ansehen Österreichs in der Welt schädigt!

Gast: AlterKämpfer
22.12.2010 16:46
0 0

KHG

Denn Brutus ist ein ehrenwerter Mann,
Das sind sie alle, alle ehrenwert...
William Shakespeare, Julius Cäsar, 3. Aufzug

"..und es geht letztlich auch um das Ansehen der Regierung Schüssel"

das ansehen dieser regierung ist aufgrund der völligen überforderung und der indiskutablen leistung vor allem der fpö-minister doch eh voll im eimer!

es geht vielmehr um die rolle des kanzlers:
*war er tatsächlich so ahnungslos? (das wäre eigentlich eine totale watschn für ihn, weil dieses maß an ahnungslosigkeit schon an vertrottelung grenzen würde)

*oder wusste der große schweiger und taktierer eh bescheid, hat sich aber im interesse der für ihn billigen mehrheit dazu entschieden, alles zu ignorieren (dann müsste er in einem allfälligen prozess auch auf der anklagebank platz nehmen)

ich glaube, wir werden erfahren, ob so oder so.
denn demnächst fangen die vöglein an zu singen!
das meischi-vogerl als erstes, und dann wollen alle ihre haut retten und stimmen ein in den chor...

"Die Abhörprotokolle, die dem „Falter“ zugespielt wurden und aufgrund einer dankenswerten Aktion der Grünen jetzt auch öffentlich präsentiert werden dürfen"

ich stimme mit ihrem lob für diesen vorgang überein.

seltsam finde ich aber, dass "die presse" den im prinzip identen vorgang in zusammenhang mit wikileaks gar nicht so lobenswert gefunden hat.

warum? wo sind die prinzipiellen unterschiede?

Gast: Luzifer
22.12.2010 14:55
1 0

Nennen wir doch die Dinge beim Namen:

Nach dem "Falter"-Bericht ist Pöchhacker dringend der Bestechung verdächtig. Von Grasser hört man in den Abhörprotokollen nur belangloses.


Gast: unbeteiligter
22.12.2010 12:30
0 0

Alles nur ............

Hirnnudisten oder Gauner ?

Ob das unter Bandion Ortner geklärt werden kann ?

Antworten Gast: Niederösterreicher
22.12.2010 14:51
0 0

Re: Alles nur ............

Die B.O ist wenigstens vom Fach uind nicht - wie etwa die Schmied oder die Bures - reine Vollzugsorgane der Politruks ihrer Partei.

Und im Besonderen: der Ehemann von B.O. soll beim BZÖ sein?!


Es gilt die Unschuldvermutung.

Ein kleiner Exkurs in die Blattlinie der "Presse":

Ad Unschuldsvermutung:
Es gilt die Unschuldsvermutung: "Gerade die Leser einer Boulevardzeitung seien es gewohnt, diesen Hinweis „im Zusammenhang mit einem behaupteten strafbaren Verhalten zu lesen, und zwar nicht selten dort, wo der Verfasser damit eher das Gegenteil aussagen will“, betonte der OGH (4 Ob 64/10f)" (Die Presse, 20.12.2010)

Ad Korruption:
"Auf gute Beziehungen zu den Boulevardzeitungen legt der „Medienkanzler“ eben Wert. ... „Da hat sich schon abgezeichnet“, erzählt Gasser, „dass von den Ministerien und von staatsnahen Unternehmen heuer Inserate in noch nie da gewesenem Umfang – und vor allem sehr gezielt – platziert werden.“" (Die Presse, 18.12.2010)

Ad Fritzl?
Aber wenn es um KHG geht? „Es geht um kein Randthema, sondern um die Frage, ob Korruption bis in höchste Regierungsstellen möglich gewesen ist. "... es geht letztlich auch um das Ansehen der Regierung Schüssel."“ (Die Presse, 22.12.2010)

Ad "Die Presse":
Ob zwischen diesen 3 Berichten ein Zusammenhang besteht? Es gilt die Unschuldsvermutung.

Gast: Niederösterreicher
22.12.2010 11:58
1 0

Was soll das Herumgequatsche über belanglose Telefonate,

mich interessiert, was geschieht mit dem, der geschmiert hat? Soll er am Ende wie die meisten Mittäter des BAWAG-Skandals straflos bleiben?

Gast: Hochwuerden
22.12.2010 11:55
0 0

Der Meischi und der Karl-Heinz

sind Ehrenmänner, waren immer Ehrenmänner und werden auch Ehrenmänner bleiben! Na Sie wissen schon.....

Antworten Gast: Luzifer
22.12.2010 12:00
1 0

Re: Der Meischi und der Karl-Heinz

Eh klar: Der Hofer (sprich: Grasser) war`s, und nicht der, der geschmiert und der, der kassiert hat!

Gast: machmuss verschiebnix
22.12.2010 11:46
1 0

Ist es nicht bezeichnend, daß keiner fragt

wohin denn die Provisionen geflossen seien !

Waren Meischberger und Co am Ende nur Treuhänder für diese
Gelder ? Was natürlich die zögerliche Nachforschung in einer
"Unschuldsvermutung" enden ließe.

Wie sonst wäre es zu erklären, daß schon jahrelang immer nur über
"diese drei Musketiere" berichtet wird, während aber in wirklich
großen Skandalen (Skyling, ÖBB, ...) die Manager noch immer ihre
Provisionen kassieren und auch noch abgefertigt werden !!!

Es wird auf Hochtouren ermittelt - heißt es doch immer ?

Es wird auf Hochtouren verschleiert ! An die Öffentlichkeit
gelangen immer nur dieselben uralten Geschichten, weil die
Öffentlichkeit dadurch abgelenkt werden kann, wenn wieder mal
auf die FPÖ-ler losgedroschen wird.

Da bisher immer nur dieselben "Unschuldsvermutungen" wiedergekäut
wurden, und es die "superreine Weste" offenbar nicht geben DARF,
da kann es nur die weitreichende Verstrickung sein, der Jocker im
Ärmel sozusagen, mit dem sie der Rot/Schwarzen Mischpoche ganz
fürchterlich eins Überbraten könnten, welcher diese Herren vor
dem Schicksal eines Elsner bewahrt,


Re: Ist es nicht bezeichnend, daß keiner fragt, wohin denn die provisionen geflossen seien!

"..wenn wieder mal
auf die FPÖ-ler losgedroschen wird. "

vorsicht: sie schneiden evtl ins fleisch ihrer lieblingspartei!

wenn sie andeuten, dass grasser, meischi & co vielleicht nur die strohmänner waren, dann liegt doch die vermutung nahe, dass sie im interesse ihrer partei agiert haben!
(diese vermutung wird übrigens verstärkt durch die zeugenaussage des kabinettschef aus dem infrastrukturministerium, der von einer sitzung ua mit grasser berichtet, wo besprochen wurde, wie man an privatisierungserlösen auch die partei beteiligen könne)

Antworten Antworten Gast: machmuss verschiebnix
22.12.2010 17:04
0 0

Re: Re: Ist es nicht bezeichnend, daß keiner fragt, wohin denn die provisionen geflossen seien!

Seit jeher war die ÖVP "meine" Partei - bis Pröll (samt Onkel)
kam - seither bin ich "Heimatlos" .

Aber nach Ihrem Gefasel zu schließen, gehören Sie
zu der "roten Sekte" , die sowieso alles andere
verteufeln.

1 0

Ist das alles?

Bei aller Distanz zu KHG: Ist das wirklich alles? Wenn ich das, was in diesem Telefonat von ihm gesagt wurde, nicht mehr sagen darf, ohne, dass der Journalismus in Österreich samt seinem verbündeten Politikerjagdklientel das Einsperren fordert,l dann gute Nacht.

Antworten Gast: uibel
22.12.2010 10:37
0 0

Re: Ist das alles?

Bitte?
Was wollen Sie denn noch?

Antworten Antworten Gast: Luzifer
22.12.2010 11:55
2 1

Re: Re: Ist das alles?

Schlüssige Beweise wie etwa damals bei Hannes Ändrosch od. Fred Sinovatz! Weiters eine dringende Reform des Medienrechtes. Zitat aus der Richterzéitung: ...Litigation-PR: Professionelle Meinungsmacher rufen Journalisten an, bieten Hintergrundgespräche an und stellen gefilterte Informationen zur Verfügung. Das führt nicht selten zu einen Sturmangriff auf die Rechtsfindung und ist als gefährlicher Versuch zu werten, ÜBER DIE MEDIEN EINFLUSS UND EINDRUCK AUF RICHTER UND STAATSANWÄLTE AUSZUÜBEN!

Dem ist wohl nichts hinzuzufügen!

Gast: 0560
22.12.2010 09:39
2 0

Abhörprotokolle sind doch geheim ?

Oder ist dies in Bananen"republiken" nicht so ?

Re: Abhörprotokolle sind doch geheim ?

nicht bei der links/grünen Jagdgesellschaft wenn es gegen rechts geht. Wenn es sie selbst betrifft natürlich schon.

Antworten Antworten Gast: der ferdinand
22.12.2010 11:57
0 2

Re: Re: Abhörprotokolle sind doch geheim ?

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Sie sind offenbar im Nachteil.

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Gerade deshalb ........

...... sollte nun generell mit den Korrupteuren der Republik einmal Schlitten gefahren werden. Während sich alle Zeitungen nun an der Hatz um Grasser und Meischberger ergötzen, bleiben die "Hintermänner" weiter unbehelligt. Zur Korruption braucht es immer zwei. Herr Pöchacker von der Porr war in den vergangene Wochen schon einmal in den Schlagzeilen und zwar mit seiner Aussage zu "Konsulenten" beim Kauf der ungarischen Güterbahn. Nun taucht sein Name wieder auf. Und während wir heute einen Schauprozess rund um die BAWAG erleben, für den bisher nur einer einsitzt und die anderen unter den fadenscheinigsten Gründen haftunfähig sind, schmieren die anderen das "Korruptionsrad" fleißig weiter, damit es ja nicht zu laut zu quietschen beginnt. Wir brauchen nicht auf die anderen Länder zu zeigen Herr Faymann, wir sollten im eigenen Haus zu kehren beginnen !

 
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