26.05.2013 10:07 Merkliste 0

Wir machen uns doch gern die Hände schmutzig

KARL GAULHOFER (Die Presse)

Kreisky, Haider, Leitl: Österreich war dem Terrorregime Gadhafis stets in Freundschaft verbunden – der Wirtschaft und Ölversorgung zuliebe. Das rächt sich nun.

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Es war eine laue Spätsommernacht in Tripolis, im Garten der österreichischen Botschafterin. Bei Cocktails unter Palmen standen da vor zwei Jahren Manager und Journalisten mit Christoph Leitl zusammen. Noch voller Enthusiasmus über eine Audienz bei einem libyschen Minister schwärmte der Wirtschaftskammer-Präsident vom „Sympathiebonus“, den die Österreicher seit Jahrzehnten bei Oberst Gadhafi und seinen Handlangern genießen. Und er riss mit großer Geste die Barrieren in den Köpfen der Kleingeister nieder, die nicht wissen, wie man gute Geschäfte mit verfemten Freunden macht: „Ich sehe die Grenzen unseres Kontinents nicht im Mittelmeer, sondern in der Wüste Afrikas. Libyen ist ein Teil Europas.“

Gut, dass die WKÖ nicht für die Landkarten unserer Schulbücher verantwortlich zeichnet. In diesem „Teil Europas“ fließt nun das Blut der Bürger, die gegen ein Terrorregime im doppelten Sinn kämpfen. Es verübte Attentate im Ausland, und es terrorisiert die eigene Bevölkerung mit einem speziellen System: dem real existierenden islamistischen Kommunismus – kein Tanz, kein Alkohol, kein freies Wort, kombiniert mit Kommandowirtschaft und Korruption.

Die Österreicher hat das alles tatsächlich nie gestört. Kreisky empfing Gadhafi in den Prunkräumen der Hofburg, als dieser schon als der gefährlichste Mann der Welt galt. Zum Dank durfte die Voest das größte Stahlwerk Afrikas in Misurata bauen. „I know Mister Bruno“, freuen sich heute noch ältere libysche Funktionäre, wenn man sich als Österreicher zu erkennen gibt.

Selbst in der Zeit der Sanktionen und internationalen Isolation rissen die amikalen Kontakte nicht ab. Eine besonders innige Freundschaft verband Jörg Haider mit Saif – jenem Gadhafi-Sohn, der nun die Aufstände in Benghazi niederschlagen darf. Im Wüstenzelt des Diktators übergab Haider 2004 einen Brief Wolfgang Schüssels, in dem sich der Kanzler eine verstärkte Zusammenarbeit wünschte. Diese peinliche Anbiederung war nicht immer erfolgreich, der Launen des Despoten wegen. Kreisky konnte Anschläge nicht verhindern, Haider blieb die versprochenen „Großaufträge“ schuldig. Und erst vor wenigen Wochen sperrte der Revolutionsführer auch österreichische Manager aus, um die Wirtschaft des Wüstenstaates zu „libysieren“.

Durch das Blutbad wird es ernster: Österreich hat sich bei seinen Erdölimporten stark von Libyen abhängig gemacht. Erst im Vorjahr stieg der Anteil auf über ein Viertel. Die OMV beteuert zwar, die Bezugsquellen wechseln zu können. Aber sie hat auch das erklärte Ziel, besonders „sichere“ Länder als Lieferanten zu wählen. Und für unseren teilstaatlichen Paradekonzern sind das offenbar vor allem solche, wo gute Kontakte üble Regime zementieren – wenn man uns ließe, auch gern im Iran.

Da hilft es auch nicht, mit dem ölverschmierten Finger auf die bösen USA zu zeigen. Sicher, die US-Diplomatie hat in Ägypten einen uneleganten Eiertanz hingelegt. Aber Amerika hat seine roten Linien, wie beim Iran, und es hält Libyen und Zentralasien kühl auf Distanz. Wir aber laden zu Tisch, wie erst unlängst in Davos die versammelten Diktatoren der Stan-Staaten, und reiben uns die Hände über neue Exportchancen. Kein Wunder, dass die Amerikaner sich laut WikiLeaks sorgen, dass Außenminister Spindelegger „nur wirtschaftliche Interessen“ im Sinn hat.

Gewiss: Öl ist überall schwarz, und auch die Scheichs in Saudiarabien sind sehr unfeine Partner. Wenn wir sauber bleiben wollten, müssten wir unser Öl tröpfchenweise aus dem Marchfeld pumpen. Aber die Sache mit dem Öl ist nur ein Symptom. Dubiose Marktnischen gelten uns als Geschäftsmodell. Das ist der einzige Zweck, den eine sinnentleerte Neutralität heute noch hat: ungeniert auch mit denen Geschäfte machen, die den anderen dann doch zu schmutzig sind. Und für so etwas hat Österreich ein unfein-feines Händchen.

Europäische Werte wie Demokratie oder Menschenrechte spielen da keine Rolle. Man kann mit einigem Recht behaupten, die Grenze unserer Wertegemeinschaft verliefe bereits diesseits von Lampedusa. Die libysche Wüste umfasst sie mit Sicherheit nicht. Wer dort die Despoten umarmt, hat auch wirtschaftlich auf Sand gebaut.

 

E-Mails an: karl.gaulhofer@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.02.2011)

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53 Kommentare
 
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Daran ist Österreichs zynische "Neutralität" schuld

"Neutralität" ist eines der größten Fehler der Nachkriegspolitik. Man kann nicht gegenüber Unrechtsregimen und Diktatoren "neutral" sein, de facto war man's eh nie, wie der Artikel herausstreicht.

Die Österreicher müssten klar Position beziehen und für die westlichen Werte der Freiheit eintreten und diese aktiv fördern. Nur so sichert man sich wirtschaftlich ab, und macht sich diejenigen zu Feinden, die es ohnehin verdienen: Massenmörder.

Der ach-so-große Kreisky hat allerhand Terroristen erst hoffähig gemacht: Arafat, Ghaddafi.

Distanz

Amerika hält zentralasien also auf Distanz.

Ab wieviel stationierten Soldaten hält man jemanden nicht mehr auf Distanz?

Gast: schlÄchter
22.02.2011 17:00
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sg herr redakteur gaulhofer!

ihr kommentar in ehren-es ist gut, wenn sie die verbindungen österreichischer politiker mit dem !"revolutionsführer" aufzeigen. besonders erhellend auch die wertepolitische und geograph auslegung europas von herrn leitl: diese zeigt eine unglaubliche kultur-und geschichtsignoranz auf, die ich eher einem linksextremisten als einem "konservativen" wirtschaftsvertreter zugetraut hätte+schockiert mich mehr als geschäftsanbahnungen mit arabischen despoten. solche gehören nunmal zur außenpolitik (despoten und geschäfte) - wir leben vom export und wo geld fließt, fließt kein blut - so hat es ja auch ihr chefredakteur unlängts geschrieben ? ;-)

das iste es was mich an ihrem kommentar stört, dass sie nur österreich sehen. wir haben hier eine sehr kleine rolle gespielt und ist jetzige übertrieben moralinsaure kritik ein zeichen von selbstüberschätzung und unkenntnis hinsichtlich wirklicher schmutziger finger!
lesen sie zu den hinergründen:

http://www.schweizer-illustrierte.ch/unsorted/der-unheil-stiftende-clown

und die einschätzung von scholl -latour über gaddafi in der arab. welt:"Was hingegen die übrigen Mitgliedsstaaten der Araber-Liga betrifft, so haben sie von Anfang an diesen exzentrischen «Beduinen», dessen Auslegung des Islam sogar der wahren Rechtgläubigkeit widerspricht, als einen Unheil stiftenden Clown und Narren betrachtet, dem ausgerechnet im Westen eine übertriebene Bedeutung zugemessen wird."
mfg
s.

Gast: Kantig1
22.02.2011 16:48
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Saif und Jörgl ... naja ...


Das war schon ein wenig enger als die Verhandlungen Kreiskys ...

Gast: pensador
22.02.2011 15:44
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Aussenpolitik ist nie "moralisch"

Die Beziehungen der Staaten zueinander beruhen und beruhten nie auf Moral, sondern darauf, ob uns diese freundlich oder feindlich gesinnt sind, mit allen möglichen Nuancen.
Der Kommunismus wollte dem Westen eine von den Menschen abgelehnte Gesellschaftsform und Fremdherrschaft aufzwingen. Daraus resultierte die politische Feindschaft zu diesen Staaten. Handel und Kulturaustausch gab es natürlich genau so mit Stalin und Nachfolgern wie jetzt mit Ghadaffi und Konsorten.
Der iranische Schah war zu Recht ein Freund des Westens, weil er antikommunistisch war. Demokrat war er genauso wenig wie Ahmadinejad. Und warum ist Ahmadinejad ein Feind der USA? Weil er Israels militärische Dominanz in Nahost infrage stellt und damit
die Interessen des Verbündeten USA. Aber nicht deswegen, weil er kein Demokrat ist oder daheim Leute foltert, einkerkert und hinrichtet.

Antworten Gast: schlÄchter
22.02.2011 17:38
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Re: Aussenpolitik ist nie

sg pensador!
bravo - sehr gut gschrieben.
völlig ihrer ansicht. ich erlaube mir etwas zusatzsenf:gerade gaddafi ist auch ein musterbeispiel westl. zynismus: blair und brown liesen sogar die lockerbie - und ira opfer im stich, als sie aus wirtschaftlicher (BP-ölkonzessionene) oder außenpolit. räson (libyscher schutzwall gegen massenimmigratin, einstellen von waffenhilfe für IRA) gaddafi plötzlich als respektablen paertner empfingen oder gar seklbst nacjh libyen zur audienz anrückten. auch das peinliche kumpelhafte verhalten eines berlusconi oder auch das devote - byzantinische eines schweizer bundesrats-pärsidenten sind mmn in ihrer art und auswirkung wesentlich schlimmer las jenes von bruno, jörg und chrsitoph....
im umgang mit gadaffi haben österreischisce politiker im vergleich zu den mesiten ihrer westeurop. kollegen weites weniger schmutzige finger, die im rahmen einer außenpolitischen und wirtschaftspolitischen realität un dnotwendigkeit halbwegs erträglich "stinken".

mfg
s.

Gast: Gast: Leser
22.02.2011 14:26
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Geschäfte

Nicht, dass ich die Geschäfte mit halb- oder ganzdiktatorisch regierten Staaten als sehr positiv und sauber ansehe (vielleicht kann mir der Herr Gaulhofer aber ein erdölexportierendes Land nennen, dass unseren demokratie- und rechtsstaatlichen Grundsätzen entspricht); immerhin macht Österreich (und alle anderen westliche Staaten) nur friedliche Geschäfte, und führt keine Kriege, wie das große Beispiel USA.

Gast: Ceterum censeo
22.02.2011 12:58
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Scheinheiligenschein

100% im Eigentum der Kirche, 100% Moralapostel, 100% scheinheilig.

Gast: Gast
22.02.2011 12:16
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So weit, so österreichisch

Nun - politisches Denken in großen Zusammenhängen auf Basis fundierten (historischen) Wissens war nie die Sache österreichischer Politiker, und ein Hang zum Opportunismus ist den meisten eigen.
Da sind die Gegenstände ausstauschbar - ob Erdöl aus einem Schurkenstaat, um dem lieben Volk den Energiehunger zu stillen oder ein neues Wehrsytem diskutieren, weil es eine Zeitung so will. Was die Vorstadt will, muss serviert werden!
Unser großartiger Bruno, der hat halt schon immer einen tollen Riecher in der Aussenpolitik gehabt. Der hat schon mit Politikern gesprochen, die von den anderen damals noch geächtet waren, während sie blieben was sie immer waren - Schurken.
Aber für Österreichs Erdölsicherheit ist zum Glück gesorgt. Österreichs "Paradeunternehmen" macht ja gerade einen Vorstoß in den Vorderasiatischen Raum. Sicher mit der in diesem Land üblichen genauen Analysen über die politischen und kulturellen Entwicklungen der betreffenden Regionen.

Wir haben zwar keinen Monarchen mehr, aber dafür jede Menge Bezirkskaiser, die uns genauso gut in Schwierigkeiten bringen.
Das nenne ich Fortschritt! Prost!

Gast: caz
22.02.2011 10:42
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2/3 des österreichischen BIP werden im Export verdient

Die Sache ist doch relativ einfach wenn wir das Geschäft nicht machen, dann tut es eben ein anderer. Im Geschäftsleben darf man nicht so naiv sein um zu glauben, dass man durch Selektion der Geschäftspartner, dem Gegenüber schaden könnte. Man schadet sich dabei aber oft nur selber. Wenn die österreichische Wirtschaft nur in "sauberen" Staaten Geschäfte machen würde, wäre wegen des kleinen Heimmarktes bald eine breit gefächerte Volkswirtschaft in Österreich nicht mehr denkbar. Die sowieso schon spärlichen Innovationen würden sich dann gar nicht mehr rechnen, Investitionen in eine Infrastuktur die ohne regen Außenhandel überdimensioniert wäre, finden nicht mehr statt. Der lezte Vorteil Österreichs als Wirtschaftsstandort ist die hohe Kapitaldichte. Wenn die Investitionen die wir uns leisten könnten, aber die Konkurrenz in Entwicklungsländern eben nicht, nicht stattfinden da aus moralischen Gesichtspunkten jene Geschäfte nicht getätigt werden die nötig wären um die Kapazitäten auszulasten, schaden wir uns nur selber. Die Folge ist eine schleichende Verarmung der Gesellschaft zu Gunsten Anderer. Aber die Forderung nach politisch korrekten Geschäften wird vermutlich von den Profiteuren im Ausland (die sich sowieso nicht daran halten) gezielt gesteuert um die eigene Wirtschaft zu stimulieren.

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Re: 2/3 des österreichischen BIP werden im Export verdient

Wenn die Österreicher ihren Wohlstand mit Hilfe von Fremden aufrecht haelt, warum werden in Österreich gegen die Fremde gehetzt?
Entweder beleiben beide zu Hause oder wenn Geschaefte gemacht werden müssen beide davon profitieren.

Antworten Antworten Gast: yoshi1
22.02.2011 13:13
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Re: Re: 2/3 des österreichischen BIP werden im Export verdient

Ihnen ist aber der Unterschied zwischen Exporten und Zuwanderung bewusst?

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Re: Re: Re: 2/3 des österreichischen BIP werden im Export verdient

Du möchtest also deine Kunden nicht bei dir sehen. Sie sollen nur bezahlen... So einen Verkaufer möchten vermutlich die Araber auch nicht mehr haben. Du solltest dir schon jetzt neue Kunden suchen!

unglaublich

selten habe ich solch einen scheinheiligen Artikel gelesen.
Wenn man von der Feder in der Hand lebt, kann man leicht über jene herziehen, welche sich über die wirtschaftlichen Zusammenhänge Gedanken machen, Kontakte knüpfen, Marktlücken nützen, um unserem Land zu nützen.
Die Geschichte hat es nun einmal in sich, sich zu wandeln und damit unberechenbar zu sein.-

Wer Verantwortung trägt, kann Fehler machen - wer sich nur anmaßt, darüber zu richten ohne selbst Risken tragen zu müssen, kann sich freilich hinter dem Ofen verstecken, die Hände reiben und schief grinsen.,

Ein interessanter Aspekt, nicht mehr

Freilich kann man jetzt vom Leder ziehen und alle möglichen Leute anschwärzen. Wo blieb solch ein Kommentar v o r dem Feuerbrand in Nordafrika, wobei keiner bei uns weiss, was sich dort wirklich abspielt und was dabei noch herauskommen wird? Typisch österreichisch, im nachhinein tauchen immer mehr auf, die alles schon längst vorher geahnt und gewusst hätten. Leider wird in den Reaktionen zu diesem Kommentar am Thema vorbeigeschrieben, dieses unsachliche ewige gegenseitige Herunterputzen ohne sich der Sache selber kritisch und wertfrei zu nähern! Nur so könnte man allmählich erkennen, was da schieflief und was man heute besser machen sollte...

Anbiederung

Kann die Presse auch mal ausarbeiten, wieviel uns diese "Anbiederung" wirtschaftlich gebracht hat, wie es uns ohne Anbiederung ergangen wäre?
Die Anbiederung war nicht Liebe zu dem Despoten, sondern das Vertreten knallharter österreichischer Interessen.

Was rächt sich ?

bei uns rächt sich garnichts.
Da unten in Libyen mag sich was rächen, aber nicht erst "nun", sondern dauerhaft bisher.
Daß der Treibstoff teuerer wird, egal weswegen, sind wir schon gewohnt.

Re: Was rächt sich ?

wenn sie sich dauernd gegen ehebruch aussprechen, selbst aber ein kaiser im fremdgehen sind, dann werden wohl einige ihrer freunde sie als ex-freund betrachten.

diesen "vertrauensverlust" gibt es auch für staaten.
und da vertrauen eines der wichtigsten assets für einen staat, seine wirtschaft und seine bürger ist, kann sich ein verlust sehr wohl negativ auswirken.
muss ja nicht unmittelbar und sofort sein.

Re: Re: Was rächt sich ?

So wie ich das sehe, hat man darauf vertraut, daß der Gadhafi das Land "stabil" hält, wie, das war den "Ehepartnern" egal, Hauptsache, man profitiert. Insofern ist es jein Vertrauensbruch, daß der Gadhafi es jetzt nicht mehr schafft. Oder doch? Vielleicht liefert ihm wer Waffen, damit er die Unterdrückung aufrecht erhalten kann. Waffen liefern ist ein Vertrauensbeweis unter Ehepartnern.

Was rächt sich?


Ich hoffe der Autor Gaulhofer darf noch lange und viel bei der Presse schreiben

Ein so konkreter und wahrer Artikel wird in Österreich nämlich bei SPÖ und deren Erfüllungsgehilfen Leitl und Pröll nicht geschätzt.

Auch Raiffeisen will in Ruhe kassieren.

Das ist es egal, dass die Presse nur durch solche Autoren wie Gaulhofer wieder an bürgerlicher Glaubwürdigkeit gewinnt.

Wir die Leser sollten daher im eigenen Interesse diesen Namen Gaulhofer uns merken und aufpassen dass die Redaktion in politischer Gehorsamkeit Gaulhofer wegen seiner Ehrlichkeit nicht absägt.

Es gibt ansonst praktisch eh nur mehr linke Blätter.

Gast: Ohne Prinzipien
22.02.2011 09:33
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Saudi-Arabien, eine der schlimmsten Diktaturen,

mit unglaublichen Repressionen gegen Frauen, wird noch immer vom Westen hofiert.

Gast: AlterKämpfer
22.02.2011 09:16
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Auf uns schauen

Wir müssen unsere Interessen vertreten! Das ist die Aufgabe unserer Politiker!
Was bringt es Österreich und der EU, wenn die arabische Welt in Flammen steht und dort schreiende Massen durch die Straßen ziehen und vom Militär in die Schranken gewiesen werden?

Gast: Hansi Hüpfer
22.02.2011 09:13
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Gaulhofer get a life or a job

Wenn man nur Österreich eins auswischen kann, ist der Tag für diese Österreichvernaderer und linken Parteischreibern gerettet! Und Gaulhofer ist einer der Anonymsten unter diesen Entbehrlichen. Wenn es noch so sehr an den Haaren herbeigezogen ist, es wird d'rauflosschwadroniert. Und dabei ist Ö. verglichen mit F oder gar Spanien und vielen anderen, wenn es um Gadhafigeschäfte geht, unter ferner liefen. Aber der Zweck dieses Artikels ist es, Ö. täglich die eigene moralische Minderwertigkeit einzubleuen und die Politikerverdrossenheit weiter anzukurbeln. Was sonst könnte der Grund für so viel bs sein?

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Re: Gaulhofer get a life or a job

Schwachsinnig. Sie schreiben wie ein gekränktes Kind. Der Artikel übt eine vernünftige und notwendige Kritik an der (überparteilichen) Auffassung von österreichischer Außenpolitik. Dazu muß man nicht immer Vergleiche ziehen und mit dem Finger auf andere Staaten zeigen.
Selbt die so gescholtenen USA haben seit längerem einen Kurswechsel in der Außenpolitik der verschiedenen Administrationen vollzogen.

Der Kalte Krieg ist vorbei, nun geht es nicht um Eindämmung, sondern um aktive Beförderung westlicher, universeller Werte, auf der Grundlage der Erfahrung, dass unfreie Länder westliche Interessen bedrohen (über kurz oder lang).

Zudem sollte es selbstverständlich sein, dass man für Moral eintritt, gerade dort, wo es ihrer am augenscheinlichsten ermangelt. Das verlangt das grundlegende menschliche Mitgefühl zum Mitmenschen. Dessen ermangelt es aber in Österreich besonders, wo die meisten ein eigennütziger Krämer sind, und genau das aber den anderen, den Fremden, vorwirft.

hinterher

reitet die alte urschl.

 
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