19.05.2013 05:22 Merkliste 0

Das Gedächtnis der Ölverbraucher ist (zu) kurz

JAKOB ZIRM (Die Presse)

Der drastische Anstieg beim Ölpreis versetzt die Weltwirtschaft in Panik – wie bereits vor drei Jahren. Gelernt wurde aus der damaligen Situation nichts.

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Leitartikel

Es ist wie ein Déjà-vu: Der Ölpreis durchbricht die 100-Dollar-Marke und strebt unaufhaltsam nach oben. Analysten prognostizieren bereits einen Anstieg auf 200 Dollar je Fass. Und Ökonomen sorgen sich um die globale Wirtschaft, die angesichts der drastischen Verteuerung ihres „Schmierstoffes“ ins Stocken geraten könnte. Das ist zurzeit, wegen der bürgerkriegsähnlichen Zustände in Libyen, die Situation auf den globalen Ölmärkten. Und so war sie auch bereits vor ziemlich genau drei Jahren.

2008 war die unsichere Lage im Nahen Osten zwar nur einer von vielen Gründen für die damalige Ölpreisrallye, dennoch waren die Auswirkungen dieselben: Der Ölpreis wanderte im Frühjahr und Sommer jenes Jahres unaufhaltsam „Richtung Norden“. Die Autofahrer stöhnten in der Folge nicht nur ob der Hitze, sondern auch wegen der laufenden Preisrekorde an den Zapfsäulen.

Nun sei die Zeit des „Umdenkens“ gekommen, war der allgemeine Tenor. In den USA gingen die Verkaufszahlen von spritschluckenden SUVs und Pick-ups erstmals seit Jahren zurück. Alternative Energieformen waren in aller Munde. Zur Oscar-Verleihung fuhren die Stars und Sternchen plötzlich nicht mehr im protzigen Hummer, sondern im sparsamen Hybridauto.


Doch dann kam die Krise. Und mit ihr ein Nachfrageeinbruch, der den Ölpreis wieder auf ein Drittel zusammenschmelzen ließ. Die guten Vorsätze für mehr Energieeffizienz und den Ersatz von Ölprodukten durch erneuerbare Energieträger waren großteils vergessen. Es gab ja wesentlich wichtigere Probleme. Außerdem konnte kaum eine Alternative mit dem wieder billigen Öl mithalten. Der alte Schmierstoff der Weltwirtschaft blieb auch ihr neuer Schmierstoff.

Inzwischen hat sich die Konjunktur weitgehend erholt. Die Arbeitslosigkeit sinkt weltweit, die Konsumfreude kehrt zurück. Und den neuen Aufschwung wollen viele lieber mit Protz statt Sparsamkeit feiern. Bestes Beispiel ist der US-Automarkt: Im Jänner stiegen die Verkaufszahlen von SUVs und Pick-ups um fast 30 Prozent an. Der Zuwachs ist damit viermal so stark wie bei sparsameren, „normalen“ Pkw.


Die überraschenden Revolutionen in Nordafrika und die plötzliche Unsicherheit im Nahen Osten zeigen nun erneut die Verwundbarkeit des auf Öl basierenden Wirtschaftssystems auf. Die Ängste der Ökonomen, dass der hohe Ölpreis die Weltwirtschaft in die Rezession zurückwerfen könnte, sind nämlich nicht unbegründet. Auf jeden Fall werden die Energiepreise die ohnehin erwartete hohe Inflation noch einmal kräftig anheizen.

Der westlichen Politik dürfte Letzteres gar nicht unrecht sein. Können die Staaten dadurch ja mit einer einfachen Methode ihre angehäuften Schuldenberge wieder verringern – ohne selbst als Schuldige im Rampenlicht zu stehen. Daher wollen wir an dieser Stelle nicht auf sie vergessen: Der aktuelle Preissprung hängt zwar mit Libyen zusammen. Der kontinuierliche Anstieg des Ölpreises seit dem Herbst des Vorjahres geht aber auf die Flutung der Märkte mit billigem Geld durch die nationalen Notenbanken zurück. Denn dieses Geld sucht in der Folge nach lukrativen Investitionsmöglichkeiten – die so oft verteufelte „Spekulation“ ist geboren.

Mittelfristig wird sich die Lage wieder beruhigen. Denn egal, wer in Libyen künftig an der Macht ist, er wird darauf erpicht sein, weiterhin Öl gegen Dollar zu tauschen. Langfristig wird es aber neue Krisen geben. Denn Öl kommt großteils aus Ländern, deren politische Stabilität nicht in Stein gemeißelt ist. Zudem wird die Nachfrage – Stichwort China und Indien – stärker als das Angebot wachsen. Ein schöner Cocktail für neuerliche Preisschocks.

Das Ziel muss daher sein, die Entkopplung der Wirtschaft vom Öl weiter voranzutreiben – auch wenn der Preis wieder einmal fällt. Dieses Ziel ist nämlich keine grüne Spinnerei. Und auch Klimazweifler sollten sich ihm anschließen. Denn der reine Selbstschutz ist die beste Motivation dafür. Seite 17


E-Mails an: jakob.zirm@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.02.2011)

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22 Kommentare
Gast: Otto F. Krammer
25.02.2011 16:56
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Allen Zauderern zum Trotz wirds bald E-Mobilität geben!

Ob mit oder ohne Ökostrom, wird bei den bevorstehenden Spritengoässen, keine andere Wahl geben.
In China gibts dutzendweise Anbieter von Stadtmobilen und meine Links würden da ganicht Platz haben und diese kosten drüben an die 4..5000 Euro und fahren etwa Stadtgeschwindigkeit und etwa 120km weit.
Das wird also die Zukunft und es geht mit etwas Umdenken und man darf diese Lackzwerge natürlich auch polieren und putzen und verchromtes Schickschnack gibt auch.
Also woran krankts?
Solarmodule am Dach kann man sich jetzt schon
anschaffen und seine umweltfreundliche Beleuchtung mittels LEDs auch.
Was fehlt, sind noch solartaugliche TV und Stereogeräte, weil meinen Laptop samt Modem kann ich jetzt schon mit Solarstrom betreiben.

Re: Allen Zauderern zum Trotz wirds bald E-Mobilität geben!

Wenn es denn so ist: Schön.
Ich bin da leider eher skeptisch, weil es halt viel zu viele Anbieter gibt die mit dem Öko-Schmäh Produkte unters Volk bringen, die ganz und garnicht ökologisch sind.
Natürlich, Solarzellen produzieren Strom ohne große Abgase und ohne Öl zu verbrauchen. Aber Solarzellen müssen erstmal hergestellt und an den Ort des Einsatzes gebracht werden, was ja auch Energie frisst die irgendwoher kommen muss. Und irgendwann müssen sie entsorgt/recyclet werden.

Über den ganzen Lebenszyklus gerechnet schauen die Bilanzen vieler alternativer Energieformen garnicht mehr so rosig aus bzw. sind sogar ökonomisch und ökologisch ein Rückschritt.

Ähnlich bei den Hybriden. Wenn ich Autos mit Strom tanke hab ich damit das Problem nur verschoben, wenn der Strom muss ja auch irgendwie produziert werden.
Wenn ich mit LED oder Energiesparlampe statt Glühbirne beleuchte, dann spart das Energie, aber wenn ich dann statt mit der Glühbirne um so mehr mit Gas heize, dann ist das auch nich so das Gelbe vom Ei (wenn man die Wärme nicht als Abfall sondern als Zusatznutzen sieht ist die Glühbirne nun einmal extrem Energieeffizient).

Woran es krankt ist der fanatische Umgang mit dem Thema. Von allen Seiten wird Propaganda gemacht und dem Konsumenten wird es extrem schwer gemacht sich zu orientieren. Weshalb er meist beschließt einer Seite blind zu glauben.

Re: Re: Allen Zauderern zum Trotz wirds bald E-Mobilität geben!

Der Öko-Schmääääh *murmel* *murmel* mit dem Bio-Schmäääääh *murmel* *murmel* viiiel zu teuaaaaa *murmel murmel* noch unausgereift *blabla*

Mann, ich kann dieses Normalbürger-Gelaber nicht mehr hören. Photovoltaik setzt sich durch. Sie werden sagen: "nein, bricht gerade zusammen" Ja, Sie Toka, die alten Firmen mit den hohen Margen brechen zusammen. Elektroautos laufen vom Band. Die Technologie für höhere Akkuspeicherdichten ist da. Der BYD E6 fährt über 300 km mit einer Ladung und ist schnellladefähig.

Aufgewacht, aufgewacht!

Re: Re: Allen Zauderern zum Trotz wirds bald E-Mobilität geben!

Richtig, allerdings gibt es zu all diesen Themen schon Studien, bei denen zb. das E-Auto fast immer besser abschneidet als herkömmliche Autos (Und zwar solange der Strom nicht wie in China fast ausschließlich aus Kohlekraftwerken kommt, dann bringt der Umstieg tatsächlich nichts).
Ähnliches gilt für Solaranlagen, auch da wird die Effizienz ständig erhöht (und man darf nicht vergessen, dass der Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren in Kraftfahrzeugen auch nicht eben berauschend ist)

Antworten Antworten Antworten Gast: Otto F. Krammer
26.02.2011 08:21
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Re: Re: Re: Allen Zauderern zum Trotz wirds bald E-Mobilität geben!

Nach 6 Monaten Stromfahren habe ich
damit bereits an die 600Liter Sprit eingespart und hoffe das das so weiter gehen wird.
Die vorhandenen Solarelemente laden im Winter weniger aber dann im Sommer hoffentlich immer öfter und sind derzeit eher noch Versuchsobjekt für andere Entwicklungen, wie LED-Beleuchtung und Solarkühlschrank.
Dieser funktioniert bereits seit 2 Jahren und dessen Beschreibung ist zur Veröffentlichung bei "Elektor" freigegeben.
Alle neue Technik bringt Entwicklungsarbeit mit sich, sonst
wäre das ja fad aber es soll eben ein Gesamtkonzept werden und da gibts keine 0/8/15-Lösung.
Solche Anlagen, wie die geförderten 5kW-Anlagen dienen vorwiegend den
EVUs und haben einen 10Jahresvertrag, welcher danach dem Besitzer das Problem bringt, dass er seine 5 Kilowatt alleine verbrauchen kann oder auch nicht, denn nachher entfällt eine geförderte
Abgeltung und, wer braucht schon zuhause tagsüber 5 Kilowatt STrom?

Extreme Preissteigerungen:

Durch den Wachstum in China, Indien, Südamerika wird eine Nachfragesteigerung von ~3% weltweit pro Jahr erwartet.

Auf der anderen Seite konnte 2008 auch bei extremer Preisexplosion das Angebot nicht gesteigert werden, weil zwischen 2006 und 2008 der Peakoil erreicht wurde.

Die Erfahrung zeigt, dass die Preiselastizität mit ca 0,1 sehr gering ist, dh bei einem Anstieg von 10% sinkt die Nachfrage nur um 1%.

Umgekehrt bedeutet dies, dass ein Nachfrageanstieg von 3% eine Preissteigerung von 30% verursacht.

Somit- ganz ohne Unruhen- wird der Ölpreis steigen bis zur globalen Rezession, die die alten Industrieländer viel stärker trifft als die Schwellenländer.

Am Ende wird der Pro-Kopf-Verbrauch in Europa und China gleich groß sein und nur jene Wirtschaft wird überleben, die auch ohne fossile Energieträger wachsen kann.

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Dieser Mann bekommt für diesen Leitartikel den Wirtschaftsnobelpreis!

"Das Ziel muss daher sein, die Entkopplung der Wirtschaft vom Öl weiter voranzutreiben – auch wenn der Preis wieder einmal fällt. Dieses Ziel ist nämlich keine grüne Spinnerei. Und auch Klimazweifler sollten sich ihm anschließen. Denn der reine Selbstschutz ist die beste Motivation dafür."
Nur eine Tatsache: Europa lebt eigentlich von der Automobilindustrie! Österreicher auch nicht wenig, selbst wenn sie kein Auto produzieren können!

Gast: mig29
25.02.2011 11:43
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Also wenn ich jetzt aus meinem Fenster

schaue, sehe ich gegenüber (kein Witz) den geparkten Hummer meines Nachbarn. Weiters stehen in Sichtweite nebst stinknormalen Durchschnitts PKW in meiner Gasse zwei BMW X3, ein BMW X5, ein Toyota Landcruiser und ein weißer Porsche Cayenne. Offensichtlich ist den Leuten das Protzen wichtiger als der hohe Benzinpreis! Sollen Sie halt! Verstehen kann ich so was nicht, aber mein Geld ist es ja nicht und verhindern kann ich es auch nicht. Schöne Autos sehen sowieso anders aus.

Billiger Treibstoff

Als ich 1962 meinen Führerschein machte, kostete der Liter Benzin ca. 3.- ö.S. Umgerechnet kostet der Liter heute etwa 18.- Schilling. Aber die Gehälter und andere Artikelpreise haben sich deutlich darüber entwickelt. Fazit: Von der Kaufkraft gesehen ist der Treibstoff billiger als er es damals war.
Es gibt deshalb genug Leute die kurze Distanzen (zum Zigarettenholen?) unter 1 km immer noch mit dem Auto zurücklegen.
Der steigende Ölpreis ist ein Segen, aus Sicht eines zu erwartenden Innovationsschubes, der dann auch der Umwelt zugute kommen wird.

Antworten Gast: Wanderer .
25.02.2011 11:48
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Re: Billiger Treibstoff

Zustimmung!

Sie haben es voll auf den Punkt gebracht!

Wer oder was finanziert denn unseren Lebensstandard?


Nur durch das Erdöl wurde unser hoher Lebensstandard möglich.

Ohne Öl gäbe es keine Sozialleistungen in dieser Höhe.

Ohne Öl gäbe es keine Pension mit 60 und 80% des Verdienstes.

Ohne Öl gäbe es keine 37,5 Stunden-Woche.

Ohne Öl würden 3 Milliarden Menschen verhungern.

Denn: natürlich gibt es Alternativen zu Öl. Vom bösen Atomkraftwerk zu unwirtschaftlichen Spinnereien wie Photovoltaik. Aber wer kann sich sowas leisten?

Nachdenken!

Antworten Gast: gast .
25.02.2011 11:53
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Re: Wer oder was finanziert denn unseren Lebensstandard?

Geh, Lumpi, was schwafelst denn schon wieder?

Antworten Gast: Wanderer .
25.02.2011 11:51
1 1

Re: Wer oder was finanziert denn unseren Lebensstandard?

Hätten sie nachgedacht, dann hätten sie nicht einen solchen Unfug von sich gegeben.

Der wirkliche Wirtschafts- und Innovationsschub kommt von den längst gut ausgereiften Alternativen zu Öl, Kohle und Atomenergie.

Aber gut, Dumme gibt es eben auch!

Re: Wer oder was finanziert denn unseren Lebensstandard?

s. g. hr. lump...
nachdenken ist sehr wohl gefragt:

was sie sagen mag für das 20. jhd. von belang sein

wo kommt ihr öl her?

nehme an, sie fahren suv, wie verhält sich die energiebilanz für ihren kilometer?

wie viel öl muss pro liter verbraucht werden um ihr automobil mit diesem 1l treibstoff zu füllen?

wer genau verdient wieviel daran?

welche wertschöpfung haben sie erbracht um sich 1l öl zu kaufen?

wie effizient setzt ihr automobil diesen 1l öl um (ersuche um schlüssel für bewegungs-, wärme- sowie elektrizitätsenergie)

wie viel geld ihres einkommens geben sie pro jahr brutto für die möglichkeit aus, in ein komfortables atomobil ihrer wahl einzusteigen und loszufahren
(in % ihres einkommens als auch in absoluten zahlen)

wie viel geld wäre ihenen dieser zustand wert bei treibstoffpreisen über
2€
2,5€
3€
3,5€
(bitte ankreuzen)

wie alt sind sie?


Re: Wer oder was finanziert denn unseren Lebensstandard?

Leider gibt es noch keine (allgemein bekannten) Alternativen, die man sich leisten kann.

Photovoltaik ist in unseren Breiten zu teuer und nicht wirtschaftlich

Windkraft ist ein Witz (ohne Investitionsförderung und den Öko-Cent´s inkludiert in ihrer Stromrechnung) würde kein einziges davon stehen

Atomkraft hat nicht nur den Haken der Entsorgung, sondern auch, dass Uran ebenfalls ein sehr begrenzter Stoff ist.

Unter kopp.de wurde ein patentierter Treibstoff erwähnt der Erzeugungskosten von 30c verursacht und der nicht auf Öl oder Pflanzen basiert. Man hat aber seitdem nichts mehr davon gehört.

Das die Ölindustrie (viele Arbeitsplätze! viel Geld!) Alternativen bekämpft (indem sie die Erfindungen aufkauft) ist inzwischen auch schon allgemein bekannt geworden.

Fazit: Solange noch Öl da ist, solange wird es verbrannt werden


Antworten Antworten Gast: gast .
25.02.2011 11:52
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Re: Re: Wer oder was finanziert denn unseren Lebensstandard?


Oh Scmerz, der Dagobert "weiß" schon wieder was.

Was weiß der "Dagobert" ?

Nichts!

Spinnerei

Die glorreiche Idee die Abhängigkeit vom Öl zu verringern und Alternativen zu finden.

Blöderweise ist vom Ökoguru bis zum "Klimazweifler" dieses Ziel längst völlig unumstritten. Worüber laufend gestritten wird sind die Methoden zu dessen Umsetzung.
Genausogut könnte man einen Artikel schreiben wie wichtig gute Bildung oder die Bekämpfung der Armut ist. Zustimmung garantiert - bis man dann erklärt wie man sich den Weg dorthin vorstellt. Und wer es bezahlen soll.

Entkoppelung bedeutet aber

Windkraftwerke im Norden, Sonnenkraftwerke im Süden und im Weltraum und mehr Atomkraftwerke und transkontinentale 600kV-Leitungen.

Uihhh…. Moment: die Glawischnig läutet gerade Sturm an meiner Tür…

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jo do schau

Wenn der Ölpreis eh' wieder steigt, kann man doch noch schnell mal wieder die MÖST erhöhen.
Die Richtskala menschl. Dummheit ist nach unten offen, also hauen wir noch ein Scheit weiter auf die Dummköpfe.

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Nicht wirklich etwas Neues...

....die Abhängigkeit vom Erdöl.
Interessanter - und vielleicht auch bedenklicher - is aber die weitgehende Ignoranz der Abhängigkeit vom Erdgas. So lange is es auch noch nicht her, dass Russland der Ukraine - und damit Europa - quasi probeweise den Hahn zugedreht hat.....

Autsch

Ein an sich sehr guter Kommentar - bis auf den vorletzten Satz - Wer zweifelt bitteschön am Klima?!

Re: Autsch

Fast alle, außer vielleicht die Volkswagenniederlassung in Südamerika?

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