21.05.2013 00:14 Merkliste 0

Europa wird die Geldgeister, die es rief, nicht mehr los

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Was vor einem Jahr als spektakuläre Rettungsaktion für Griechenland begonnen hat, entpuppt sich immer mehr als die eigentliche Bedrohung Europas und des Euro.

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Die öffentliche Debatte über Griechenland und die Euro-Krise erinnert derzeit stark an Fußball. So wie das österreichische Nationalteam über acht Millionen versierte Fußballtrainer verfügt, können Griechenland und der Euro derzeit mit der Expertise von ungefähr ebenso vielen österreichischen Wirtschafts- und Währungsspezialisten rechnen. „Schluss mit den Finanzspritzen, wir brauchen unser Geld selber“, sagen die einen. Die anderen warnen davor, dass Umschuldungsprogramme („Haircut“) oder sogar ein Totalausfall griechischer Staatsanleihen („Default“) eine Kettenreaktion auslösen könnte, die erneut das Risiko einer „Kernschmelze“ des internationalen Finanzsystems berge. Und die Spitzenrepräsentanten der Europäischen Union beschränken sich weiterhin darauf, die Dinge schönzureden: Griechenland werde es schon schaffen, sagen sie, und die Griechen könnten weiter auf europäische Solidarität hoffen.

Das Verhalten des Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso und des Eurogruppen-Chefs Jean-Claude Juncker ist aus heutiger Sicht plausibel: Die EU-Finanzminister haben vor etwas mehr als einem Jahr mit ihrem über Nacht gefassten Beschluss des 110-Milliarden-Schutzschirms die Dynamik ausgelöst, die sie von Monat zu Monat, von Woche zu Woche weniger beherrschen können. Jetzt bleibt ihnen wohl wirklich nicht viel mehr, als zu hoffen und zu beten. Damals lautete ihr Hauptargument, dass es zu dem Schutzschirm keine Alternative gebe, weil sonst der Euro in akuter Gefahr sei. Heute deutet alles darauf hin, dass die damals beschlossenen Maßnahmen den Euro stärker beschädigt haben, als es eine rasche Umschuldung Griechenlands vor einem Jahr je hätte tun können.

Die Europäer haben damals auf Zeitgewinn gesetzt, und sie tun es noch heute. Dabei sprechen alle Daten dafür, dass ein „Haircut“ bei griechischen Staatsanleihen unvermeidlich ist. Vor allem die Zinsentwicklung dieser Anleihen belegt das: Die Umschuldung ist seit Langem eingepreist, und da die Europäische Union ein Pleiteszenario definitiv ausgeschlossen hat, ist die Griechenland-Hilfe zu einer großzügigen Einladung an jene „Spekulanten“ geraten, vor denen man den Euro angeblich schützen wollte. Der Zeitgewinn, auf den die Europäer setzen, hat einen hohen Preis.

Zu rechtfertigen wäre dieser Preis, wenn man die gewonnene Zeit dafür hätte nutzen können, innerhalb eines Jahres all das nachzuholen, was man auf dem langen Weg zur gemeinsamen Währung versäumt hat: wirksame Methoden, die Euro-Mitgliedsländer zu Stabilitätsprogrammen zu zwingen, realistische Szenarien für geordnete Staatsbankrotte, revidierte Modelle des staatlichen Risikomanagements, die unverzügliche Wiederherstellung der EZB als von der Politik unabhängige Hüterin der Währungsstabilität.

In jener Nacht auf den 10.Mai 2010 hat man zwei der ehernen Grundprinzipien der Währungsunion – die „No-Bailout“-Klausel und die Unabhängigkeit der EZB – handstreichartig entsorgt, ohne sich über die Folgen im Klaren zu sein. Über Nacht garantierten die stabilitätsorientierten Länder für die halsbrecherische Politik der Schuldenstaaten, und die EZB wurde gezwungen, deren Schrottanleihen in großem Ausmaß zu kaufen. Einer der Gründe dafür, dass niemand sagen kann, wie es weitergehen wird und soll, ist, dass niemand weiß, welche Zerstörungskraft die Bombe hat, die in den Büchern der EZB und der nationalen Notenbanken in Form von Junk-Bonds tickt.


Argumentiert wird die Ablehnung einer Umschuldung damit, dass es wenig Unterschied mache, ob Deutschland und Frankreich für Griechenland zahlen oder eben für die Rettung ihrer Banken, die durch eine Griechenland-Umschuldung ins Trudeln kämen. Die Rechnung geht allerdings nur auf, wenn es Griechenland mit den jetzt fließenden Geldern schafft, wieder kreditwürdig zu werden.

Vielleicht glauben das die europäischen Partner wirklich – dann sind sie naiv. Oder sie handeln aus kurzfristigen Motiven wider besseres Wissen – dann sind sie grob fahrlässig.

Beides ist für die Bürger nicht sonderlich ermutigend.

 

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.06.2011)

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58 Kommentare
 
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Die Europäer haben damals auf Zeitgewinn gesetzt, und sie tun es noch heute.

welche Europäer denn ???
Etwa die, welche Angst um ihr Geld haben, also nur ein kleiner teil Europharisäer ?!

Aber auch gut das es dieses Problem gibt, denn wie sonst käme der kleine Steuerzahler endich drauf was da wirklich abgeht, und wem dieses Konstrukt eigentlich dienlich sein will ?

Es kann und wird eben keine Gemeinschaft sich ewig gefallen lassen Gesetzesbrechern (Nobailout) zu unterwerfen, und das ist gut so.
Rom hat es gescahfft, weit länger seine Spiele öffentlich zu betreiben, und ging auch zugrunde.


Gast: pour le mérite
05.06.2011 12:10
7 1

Herr Fleischhacker, fällt es Ihnen denn wirklich so furchtbar schwer,

auch endlich zuzugeben,
daß der Euro eine völlige Mißgeburt ist und die EU in eine Sackgasse gelaufen ist.

Die Österreicher sind doch nicht dumm,
wenn sie sich mit diesem Kunstkonstrukt nicht identifizieren können und wollen.

Auch wenn sie sich verbal noch so vor den Herrschaften Juncker, Barroso oder Rehn in den Staub werfen und mithuldigen,
auch wenn sich diese ungeliebten Typen gegenseitig noch so viele Karlspreise verleihen,
wir Österreicher würden diese Rasselbande mitsamt ihrer EU am liebsten zum Teufel jagen.

Herr Fleischhacker,
sie schreiben auch immer von den "Europäern", wenn sie die EU-Heinis meinen und werfen uns "geographische" Europäer mit diesen fürchterlichen Menschen in einen Topf!

Das empfinde ich persönlich, wie auch viele andere als Zumutung und tiefe Beleidigung.

Nehmen sie gefälligst zur Kenntnis.


Antworten Gast: unbeteiliger
05.06.2011 12:32
2 1

Re: Herr Fleischhacker, fällt es Ihnen denn wirklich so furchtbar schwer,

pour le merite: den gleichnamigen orden haben sie sich hiermit verdient-bravo

Gast: kritikus
05.06.2011 10:34
3 0

wie lange soll das noch so gehen?

was passiert, wenn man in ein fass ohne boden immer noch mehr hineinschüttet?

richtig, es rinnt alles genauso, wie man es einfüllt, unten wieder raus!

die griechischen politiker haben es so gemacht, wie sie es in den zeiten der drachme immer schon gemacht haben (einen bedenklichen unterschied gibt es aber: die höhe der aufgenommenen schulden griechenlands ist diesmal ermutigt durch die niedrigen zinsen der eurozeit deutlich höher):
der nächste akt wäre jetzt die abwertung der griechischen währung und die neuerliche enteignung der sparer: am liebsten wäre es den griechischen politikern also, wir (vertreten durch die ezb) würden den euro massiv abwerten oder irrwitzig viele euro nachdrucken oder eine "währungsreform" durchführen und damit auch unsere ersparnisse de facto vernichten (genau genommen verschenken an den korrupten sumpf von griechischen staatsfirmen, politikern etc., die schulden in euro haben, deren schulden dann eben auf kosten der sparer drastisch vermindert werden)

wir sollten realisieren, dass es druck von griechischen politikern gibt, dass wir genau das tun!

dass wir überhaupt etwas tun sollten in der sache, ist wohl unbestritten - ob es nach den griechischen politikern gehen soll, ist eben die frage

wenn der derzeitige konjunkturzyklus mit der nächsten krise zu ende geht (vermutlich 2013 - bekanntlich hat es in der nachkriegszeit ca. alle 6-10 jahre eine krise gegeben), ist es jedenfalls zu spät, um das geschehen noch halbwegs steuern zu können!

Ein kleines Szenario, dass nicht nur die Politik erschreckt!

Wenn Griechenland pleite geht, bleibt auch am privaten und wirtschaftlichen Sektor kein Stein auf dem anderen. Da nach einer Pleite die Investoren kein Vertrauen mehr in das Land hätten und es sich beim Staat aber der größte Auftrags- und Arbeitsgeber handelt, würde eine größer Teil der Firmen und Privathaushalte ebenfalls zahlungsunfähig werden.

Ich schätze mal den Haftungsausfall der GRIECHENLAND konservativ auf das 3-fache BIP, das sind ca. 700 Mrd. €. Zum Vergleich, die USA hat einen Gesamtschuldanstand von ca. 56 Bil. $, das ist das 4-fache des BIP.

Da es sich zumindest bei POTUGAL um das gleiche Problem handelt, kann man nochmals optimische 700 Mrd. dazurechnen.

Durch die enge Verschränkung mit Portugal würde das wankende SPANIEN ebenfalls stark bedroht, und somit fünft die größte Volkswirtschaft der EU. Mit einem Ausfall von 1,5Bil. wären wir noch gut bedient.

Das expotorientierte DEUTSCHLAND käme dabei wahrscheinlich noch vor dem Rest der Welt unter die Räder, denn die hängen gleich doppelt drinnen. Die eigenen Staatsschulden haben sie nur mehr mit ihrem "selbst finanzierten" gewaltigen Außenhandelsbilanzüberschuß im Griff und wurden somit auch gleich die größten Gläubiger dieser Länder.

Ich weiss, die Dämme werden brechen wenn wir den Druck nicht schnell mindern können. Ich verstehe aber auch die Gemäßigten, die vor einer Sprengung der Dämme zurückschrecken, da die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft nicht abschätzbar wären.

So macht der Euro richtig Spaß

Die EZB hat für ungefähr 200 Milliarden Euro griechische Papierschnipsel als Sicherheit für hart verdiente Steuergelder im Keller gelagert.

Die Deutsche Bundesbank hat in den letzten 3 Jahren ca. 340 Milliarden Euro an die Zentralbanken der PIIG(F)S überwiesen, damit die weiterhin auf Kredit einkaufen und unseren Aufschwung beflügeln können.

Jetzt dürfen wir auch noch die Kredite zurückzahlen, die den PIIG(F)S zur Finanzierung ihrer Träume auf 4 Rädern Made in Germany gewährt wurden. Mathematisch betrachtet – alles verschenkt. Hätten wir unsere Exportartikel an uns selbst verschenkt, dann hätten auch wir etwas von dem Aufschwung gehabt, der bei den Arbeitern noch nie angekommen ist. Im Gegenteil. In den letzten 10 Jahren haben sich unser Löhne um 20% reduziert, die in GR über 50% erhöht.

GR leistet sich einen Beamtenstaat de Luxe. Noch vor ein paar Monaten prahlte Griechenlands Finanzminister damit, dass es in keinem anderem Land der EU eine solch hohe Dichte an Porsche Cayennes gibt, als in seinem. Na ja, die 500PS werden nicht mit Wasser befeuert. Die Anschaffungskosten von über 100.000.- Euro haben ja deutsche und französische Banken finanziert. Alles paletti, gell. So macht der Euro richtig Spaß.

Wie man mit Hochverrätern umgeht kann man in den Geschichtsbüchern nachlesen. Auf was warten wir eigentlich noch?

Antworten Gast: Burgenländer
04.06.2011 22:50
0 0

Re: So macht der Euro richtig Spaß

Siggi40, schon überlegt was die Maschinen und Arbeitsplatzsicherung in den Industrie- Exportländern antreibt?

Antworten Gast: EFF EFF
04.06.2011 21:14
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Die Deutschen sind zu obrigkeitshörig.

In den Geschichtsbüchern kann man auch nachlesen, wie Staaten in Abhängigkeit von ihren privaten Gläubigern erpressbar geworden sind.

Nicht ohne das Volk

EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hat die Zentralbank zur riesigen Bad Bank gemacht. Er sucht nun selbst die Rettung, wenn er ein europäisches Finanzministerium vorschlägt. Die Staatsschuldenkrise ist entstanden, weil sich europäische Finanzminister nicht an die in Verträgen und Institutionen beschlossenen Regeln gehalten haben. Wie das durch die Berufung eines europäischen Oberfinanzministers besser werden soll, bleibt Trichets Geheimnis.

Ein einziger, riesiger europäischer Steuertopf, frei von parlamentarischer Kontrolle, in den EU-Bürokraten greifen können, ohne sich dem Votum der Steuerzahler stellen zu müssen - das ist ein alter Brüsseler Traum. Doch so etwas wäre nicht nur undemokratisch, sondern auch uneuropäisch. Kein EU-Gipfeltreffen darf den Umbau der Währungsunion zur Transferunion oder die Einführung einer politischen Union beschließen, ohne die Wähler gefragt zu haben.

Diese Worte vermisse ich von UHBP, der die Probleme nicht aufzeigt, sondern die EU schönzureden versucht. Auch wenn die Demokratie und das Volksvermögen dadurch den Bach hintergehen.

Gast: Prophetinspe
04.06.2011 15:55
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Da wir ja das Zeitalter der großen Prophezeihungen haben, versuch ich´s auch mal:

1. Innerhalb der nächsten 6 Monate haben wir die selbe Diskussion, weil GR wieder zahlungsunfähig wird.
2. Es wird wieder Geld fließen, weil die EZB noch immer auf den Ramsch-Anleihen sitzt.
3. Gusi und Spindi werden schön brav JA dazu sagen.
4. Die Miazal wird wettern, aber nur zu Showzwecken.
5. Die Spekulationen gegen die PIIGS werden weitergehen und es werden neue Schweindal dazu kommen.

Um den Jahreswechsel werden wir ja sehen ob ich Recht hatte.

Antworten Gast: onkel dagobert
04.06.2011 16:47
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Wieso Gusi???

das ganze Prozedere dient doch nur dazu, die Nationalstaaten derart zu verarmen und letztendlich zu zwingen, staatliches Volksvermögen billigst an die Finanzhaie zu verschleudern. Auch die heutigen Nettozahler werden bald verarmt sein und die Finanzhoheit samt den Resten einer Staatsform, die sich Demokratie nennt, nach Brüssel abgeben müssen.

Antworten Antworten Gast: pigs2
05.06.2011 19:33
0 0

Kommt mir auch so vor

.

Gast: Schöckelhex
04.06.2011 15:18
0 1

Sehr guter Artikel.

Leider wurde damals versäumt Alternativen für Griechenland zu stellen; jetzt heißt es durchbeissen und schön brav zahlen.

Gast: EFF EFF
04.06.2011 14:29
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Kinderkram

Die Summen sind doch sowieso nur Nummern die von Computer zu Computer verschoben werden oder hat schon mal jemand versucht zwölf Milliarden € von seinem Konto abzuheben.

Sind die Griechen pleite, klicken sie sich eben ein paar Milliarden Drachmen. Die FED macht's doch vor.

Mein Vorschlag: ein Währungsupdate € 2.0

Gast: greinnert
04.06.2011 12:11
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Ernüchterung

Das westliche Wirtschaftssystem hat genug auf Kosten anderer gelebt und auch von daher wird es ein Umdenken geben müssen.
Und jeder Europäer/ Österreicher hat letztendes direkt oder indirekt auch von den Schulden profitiert, die da angehäuft wurden, eine etwas demütigere Haltung wäre durchaus angebracht.
Solange China Europa nicht fallenlässt, wird auch der Euro überleben,... Am Verfall des Dollars kann man ja miterleben, wohin Überheblichkeit und Realitätsverweigerung führen.

Antworten Gast: Burgenländer
04.06.2011 15:52
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Re: Ernüchterung

Es handelt sich doch längst um ein System das nicht mehr auf realen Werten, sondern Großteils auf Wetten auf eben diese Papiere und andere Risiken beruht. Dass ein derartiges System andauernd schwanken muss, ist doch klar. Und: Was Zinsen- und Zinseszinsen mit Schulden und Schuldern machen ist uns doch spätestens aus dem Alten Testament bekannt, vor allem auch der Umstand dass dies von Zeit zu Zeit eine Entschuldung notwendig macht. Wenn dies auch im Zeitalter von Medien bis hin zum Versenden von Nachrichten - und natürlich auch fiktivem Kapital - innerhalb von Sekunden über den gesamten Globus so ist, dann ist das wohl ein Prinzip das sich in der Menschheitsgeschichte in unterschiedlichen Varianten wiederholte. Nunmehr, offensichtlich bereits global. Bei den großen Siegern dieses Systems spricht man doch auch von Global-Player.

Gast: gast gast
04.06.2011 12:06
0 3

laut system fleischhacker

müßte eigentlich die spö schuld sein

Gast: Trainerin
04.06.2011 11:55
1 0

Ö. hat gut gespielt

Zwei Sachen gefallen mir besonders gut an dem Text:
Erstens, dass diese Art des EU-Umganges mit Schulden eine Einladung an die Spekulanten ist und zweitens, dass Herr Fleischhacker bei den 8 Millionen österreichischen Fußballtrainern auch die Frauen mit gerechnet hat.
Super.

Antworten Gast: blicker
04.06.2011 17:14
0 0

Re: Ö. hat gut gespielt

Falsch!
Die Männer wurden doppelt gezählt!

Gast: Burgenländer
04.06.2011 11:47
1 1

Übrigens....

.... die Industriellenvereinigung ist aus Sponsor von Zeitungen, auch der Presse. Der Präsident der IV Veit Sorger hat mittels Informationsvorsprung beim Verkauf der Hypo-Alpe-Adria einen "schönen Batzen" mitverdient. Diese Bank kostet jetzt dem Staat einen "Batzen" an Steuermitteln. Wenn der Herr Präsident der IV immer wieder eine Reform des Pensionssystems und andere Einsparungen einfordert, dann ist der oben angeführte Umstand seiner Glaubwürdigkeit nicht wirklich zuträglich.

Gast: putinfan
04.06.2011 11:14
6 0

Die EU hat die eigenen Regeln pervertiert -statt Strafen und Sanktionen wie im EU-Vertrag vorgesehen, werden die Verletzer belohnt!!

Das wäre so wie wenn man einen Schüler der schon 5 NichtGenügend im Zeugnis hat, mit einem 6. NIchtgenügend bedrohen will...

Wenn man alles sanktionieren will was in Griechenland schiefläuft, hätte man für die nächsten 150 Jahre genug zu tun....

Allein die Verschuldung, die Falschangaben müssten - kumuliert - schon mehr Geldstrafen auslösen als GR Neuverschuldung hat.
Griechenland wird aber nicht bestraft sonder belohnt für die Fehlleistung (die Inversion des EU-Prinzips, dass Verletzer der EU-Regeln bestraft werden):
mit Beihhilfen, Krediten und Schutzschirmen.

Die leben mittl. gänzlcih ungeniert in der Gewissheit, dass Fehler und Nachlässigkeiten von der EU belohnt werden, obwohl sie Strafen androht...

Das einzige Land das sich bisher den Unwillen der Union zugezogen hatte, und sanktioniert wurde, war Österreich.
Obwohlh Österreich eines der Länder ist, das die Eu-Regeln am bravsten befolgt, immer Nettozahler war (im Gegensatz zu Griechenland oder Spanien) die IMMER nur NEttoempfänger waren, und der EU viel Geld kosteten.

Ich subsumiere:
die EU bestraft (sanktioniert) brave Nettozahler, die die Regeln der EU genau befolgen - und zwar OHNE Anklage!

dei EU belohnt Betrug, und die jahrelange Verletzung der EU-Regeln - mit Rettungsschirmen, EU-Förderungen, Krediten, EZB-Finanzspritzen, Strukturförderungen.

Gast: eubadnews
04.06.2011 10:37
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ohne rasche systemstrukturänderungen in den finanz- und steuerbereichen wird ganz europa bald im chaos enden. die eu politik macht aber weiter wie bisher- die bürger werden ärmer und die reichen werden reicher.

Die eu politik führt uns nun eindrucksvoll vor, wie man einen ganzen Kontinent in wenigen jahren kaputt macht. Eine allianz aus bankern und eu politikern schwören nun die bürger europas auf opfer ein! unglaublich, was sich nun auf eu ebene abspielt, das volkvermögen soll nun endgültig den spekulanten u.kapitalmärkten um billiges geld verkauft werden. Faymann,SPÖ, sagt zwar in den medien immer, die verursacher der finanzkrise- die spekulanten und banken sollen für die schäden aufkommen. aber das hat er selbst nicht einmal geglaubt. den arbeitnehmern,steuerzahlern und familien, den asvgpensionen u.bei der bildung werden sozialabbaubudgets verordnet. den bürgern europas wurde mit der eu und dem euro ein besseres leben versprochen. Man hat nun jahrzehnte eines extremen positiven wirtschafts- und kapitalwachstums hinter sich. War aber alles umsonst, wie man sieht, dieses Wirtschaftswachstum haben die menschen überall mit ihrer arbeitskraft und ihrem bemühen geschaffen, nun soll dieser soziale wohlstand für die allgemeinheit abgebaut u. abgeschafft werden und damit der reichtum einer kleinen vermögenden minderheit auf Jahrzehnte gesichert werden. Auch bei uns zog eine SPÖ Politikerin ederer vor der EUabstimmung durchs ganze land, und versprach den österreichern eine monatliche erspranis von1000 ATS. Nun werden auch bei uns massive budgetsparpakete bei den pensionen, familien und arbeitnehmern geschnürt. Aber man kann sich auch hierzulande eine steuerbefreite reiche elite leisten

Gast: nina blum
04.06.2011 10:21
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der einzige der dieses problem lösen kann

ist schüssel

Antworten Gast: Fiona S.
04.06.2011 14:24
0 0

Re: der einzige der dieses problem lösen kann

und Grasser...

Die Griechenland-Hilfe ist der Problem, nicht die Lösung

Die Transferzahlungen verhindern die notwendigen Reformen seitens der Griechen:
- Privatisierungen
- Verkauf von staatlichen Immobilien
- effiziente Steuereintreibung

und last but not least:
Die Wiedereinführung der Drachme, um mittels Abwertung wieder wettbewerbsfähig zu werden und somit Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze zu schaffen.

Antworten Gast: flemmings
04.06.2011 12:18
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Re: Die Griechenland-Hilfe ist der Problem, nicht die Lösung

Geld verschwindet nicht,..
es gibt immer noch das effizienteste Mittel, um an gestohlenes Geld hernanzukommen:

Enteignung jener griechischen Privatvermögen, die den Großteil der Kohle eingesackt haben.

Kann man auch auf andere Schuldenländer anwenden, trifft keinen Falschen.

 
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