24.05.2013 13:57 Merkliste 0

Griechenland: Das gefährliche Spiel mit der Zeit

WOLFGANG BÖHM (Die Presse)

Die EU-Länder wollen die Pleite hinauszögern, um eine Kettenreaktion zu verhindern. Eine finanztechnische Strategie, die aber an den Menschen scheitern könnte.

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Der Grat wird eng und immer enger. Da ist kein sicherer Tritt mehr möglich, sondern nur noch Taumeln vor dem Abgrund. Die aktuellen Rettungsversuche für den griechischen Staatshaushalt haben ein riskantes Ausmaß erreicht. Immer neues Geld wird notwendig, um den Bankrott hinauszuzögern. Gleichzeitig erhöht sich der politische Druck. Immer mehr EU-Länder wehren sich gegen die zusätzliche Hilfe, verlangen immer neue Gegenleistungen. Es sind Forderungen, die Athen kaum noch erfüllen kann.

Die Strategie wird immer deutlicher: Selbst wenn eine Staatspleite Griechenlands kaum noch aufzuhalten ist, so soll sie doch möglichst spät erfolgen – vielleicht 2013 oder 2014. In der Zwischenzeit sollen jene Länder, die zwar angeschlagen sind, aber als sanierbar gelten, ins Trockene gebracht werden. Irland, Spanien und Portugal sind, glaubt man den Experten von IWF und EU, dabei auf gutem Weg. Sie haben bisher ihre Auflagen trotz innenpolitischer Probleme erfüllt. Entwickelt sich das Wirtschaftswachstum auch noch positiv, könnte Europa wieder durchatmen.

Würde Griechenland hingegen fallen gelassen, würde dies sofort den Druck auf andere Länder unter dem Euro-Rettungsschirm erhöhen. Es ist ein fast schon panischer Blick auf die Märkte, der diese Sanierungspolitik dominiert. Die Ratingagentur Moody's machte erst diese Woche klar, dass eine Umschuldung Griechenlands unmittelbare Auswirkungen auf das Kreditrating „wirtschaftlich schwächerer Staaten“ haben werde. Eine durchaus realistische Einschätzung: Würde Griechenland zahlungsunfähig, ist mit einer Kettenreaktion zu rechnen, die auch die aufgezogenen Schutzschirme zu zerreißen droht. Die Europäische Zentralbank würde auf ihren dann wohl unverkäuflichen Staatsanleihen sitzen bleiben. Erhält Griechenland wie geplant weitere Milliarden aus dem EU-Rettungsfonds EFSF, könnte dieser Fonds seine bisherige Kreditwürdigkeit verlieren und hätte weniger Geld für künftige Hilfsaktionen zur Verfügung.

Als ein Ausweg wird seit Wochen über eine Laufzeitverlängerung für griechische Kredite nachgedacht. Die Strategie der Zeitverzögerung ist augenscheinlich. Das Problem daran ist bloß, dass sie von rein finanztechnischen Prämissen ausgeht. Sie kalkuliert ein Glaubwürdigkeitsproblem für den gesamten Euro ein. Ein Problem, dass sich so lange in Grenzen halten lässt, wie die Zinsen und die Inflation in der Eurozone niedrig bleiben. Aber allen ist bewusst, dass die Bombe längst tickt.

Noch wird gehofft, dass Griechenland irgendwie zu retten ist. Die Wahrscheinlichkeit sinkt freilich mit jedem zusätzlichen Geld für das marode Land. Denn Athen kann nicht nur innenpolitisch, sondern auch ganz praktisch die mit jeder Aufstockung verbundenen zusätzlichen Auflagen kaum noch erfüllen. Da drängen beispielsweise derzeit Länder wie die Niederlande zu noch mehr Privatisierungen. Aber der Preis vieler griechischer Staatsbetriebe sinkt angesichts des Imageproblems und des maroden ökonomischen Umfelds stetig. Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen und mit ihr sind die Steuereinnahmen, die zur Sanierung notwendig sind, eingebrochen.


Der Grat dieser Risikowanderung wird aber nicht nur für die Griechen selbst, sondern auch für deren europäische Partner enger. Denn die durchaus verständliche Verzögerungsstrategie gerät an die Grenzen ihrer politischen Machbarkeit. Ob es die „Wahren Finnen“ in Finnland, die Rechtspopulisten unter Geert Wilders in den Niederlanden oder die FPÖ in Österreich ist, sie alle punkten mit der Forderung eines Stopps der Griechenland-Hilfe. Sie verringern von Monat zu Monat den politischen Spielraum der Euroregierungen.

Vielfach wurde den Krisenmanagern des Euro vorgeworfen, sie hätten keine Strategie. Immerhin, jetzt haben sie eine. Das Hauptproblem daran ist aber, dass diese Verzögerungsstrategie zwar auf die Märkte zugeschnitten ist, nicht aber auf die Menschen, Steuerzahler, Wähler, die letztlich das Risiko tragen müssen. Diese Strategie mag ihre Logik haben, sie ist aber für den gesunden Menschenverstand so nachvollziehbar wie ein Gezeitenkraftwerk am Neusiedler See, das auf den Klimawandel wartet.

 

E-Mails an: wolfgang.boehm@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.06.2011)

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41 Kommentare
 
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Gast: volksstimme
10.06.2011 01:24
0 0

nicht den griechen sondern den Gläubigern der Griechen helfen!!!

Ein Land das sich die Mitgliedschaft in der Eu durch Lügen und beschönigungen der tatsächlichen Staatsschulden wie Griechenland, erschwindelt hat - dem kann man einfach nicht mehr vertrauen. Der Ausweg währe die Investoren die Griechische Staatsanleihen halten, mit Hilfspaketen in milliardenhöhe vor dem Bankrott zu schützen - so würde sich der Rest der noch funktionierenden Europäischen Staaten vorm sicheren Bankrott auf Raten schützen. Und den Griechen gehöhrt das verbleibende Staatsvermögen als wiedergutmachung gepfändet - so wie eben im Normalem mit Bankrotten Schuldnern umgegangen wird - Europa hat anders keine Chance - Der Vorgang kann dann auch auf anderer Bankrotte Staaten ausgeweitet werden - warum sollen Produktive Eurostaaten die Schuldner unterstützen - das Produktive Europa hat die Verpflichtung seine steuerzahlenden und arbeitetetn Bürger zu unterstützen und die Stabilität der Banken zu gewährleisten

Gast: world-citizen
09.06.2011 16:28
0 0

Es hat alles einen Preis!

Es kostet der Frieden Geld und Krieg kostet auch Geld.
Aber der Frieden ist deutlich billiger.

Leider haben das die meisten Menschen noch nicht erkannt.

Antworten Gast: Idefix1
09.06.2011 19:34
0 1

Unfriedensprojekt EU

Ja, der Friede ist deutlich billiger.
Nachdem die EU ein Unfriedensprojekt ist, kommt es für Österreich deutlich billiger, sich von ihr durch Austritt zu verabschieden.

Die meisten Menschen hierzulande haben das inzwischen erkannt.

Antworten Gast: unbeteiligter
09.06.2011 18:22
0 0

Re: Es hat alles einen Preis!

wohl in der Gutmenschensuppe gebadet -aufwachen !

Antworten Gast: freund !
09.06.2011 16:59
0 0

Re: Es hat alles einen Preis!


ALLES KLAR !

wir zahlen für die nasenbohrer, damit sie uns nicht mit krieg überziehen!

du hast ja wohl die meise !

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Ahnungslos

Hier schreibt einer über etwas wovon er keine Ahnung hat, entbehrend der Grundlage dass auch sonst keiner weiss welches Szenario ein Ausweg gewesen wäre ausser ein sofortiger Bakrott und Austritt aus der Eurozone - obgleich der Dominoeffekt dann noch schlimmeres herbeigeführt hätte.

Aber insofern ist es auch wieder wurscht!

Gast: janos4
09.06.2011 11:41
0 0

Man hat Euch betrogen!

Und ihr habt Euch für den Betrug entschieden. Ja, ihr "kleinen Leut`"!

Welches Konzept, welcher "Mann" gewinnt mit Euch die Wahl?

a) der vernünftige Rechner, vorausschauend nachhaltig wirtschaftend? Der, der aus der Vergangenheit lernt und in die Zukunft plant?
Der Gefahren und Risken anspricht. Bei dem auch einmal etwas nicht geht?

b) der, der nicht gerne an die Vergangenheit erinnert, ganz im Hier und Jetzt wirtschaftet. Eine Arena für die Jungend, einen Hunderter für Schüler und die Mütter obendrauf! Kein Problem. Der stets positive gutgelaunte Blender?

???

Ihr werdet für Eure Entscheidung bezahlen. Wer denn sonst? In Griechenland schon bald und etwas später auch bei uns. Und das finde ich nur gerecht!

Antworten Gast: Soisses
09.06.2011 12:58
0 0

Re: Man hat Euch betrogen!

...so kurz hätt ich´s leider nicht schreiben können.
Zustimmung vom ersten bis zum letzten Wort...

"..sie ist aber für den gesunden Menschenverstand so nachvollziehbar wie ein Gezeitenkraftwerk am Neusiedler See, das auf den Klimawandel wartet."

tja, manchmal stößt der gesunde hausverstand eben an seine grenzen.
für staatsfinanzen gelten mal andere regeln als für das haushalstbudget von max mustermann.
und volkswirtschaftliche zusammenhänge und auswirkungen sind halt auch nicht mit den einfachen folgen eines wurstsemmel-kaufs (weniger geld im börsel, dafür mehr speck um die hüfte) vergleichbar.

aber wäre es nicht aufgabe eines journalisten, diese unterschiede auch für fachlich unbedarfte aufzubereiten?
es gibt doch bezogen auf griechenland eine unmenge an wissenschaftlicher literatur darüber, welche auswirkungen welche maßnahmen haben werden: warum studiert ein journalist wie böhm das nicht und bricht es herunter auf die persönliche ebene: wie hoch ist die wahrscheinlichkeit, dass ich deswegen meinen arbeitsplatz verliere? wieviel weniger werde ich in der brieftasche haben?

scheuen journalisten diese mühevolle arbeit deshalb, weil sie auch für das schreiben von phrasen, die an jedem stammtisch durch die luft fliegen, ebenfalls ihr gehalt bekommen?

Re: Das wahre Problem ist, ...

Was uns Lehman begebracht hat ist, dass die Märkte sich in Extremsituationen nicht vorhersehbar und rational verhalten.

D.h. es ist von schlimm für Griechenland bis zu einer Kettenreaktion und der Zusammenbruch der Weltwirtschaft alles denkbar - leider :-(

und welche konsequenzen hat diese riesenpleite

für alle diese politicos die sich, gegen besseres wissen, für einen beitritt griechenlands zur eurozone stark gemacht haben? dass die bilanzen gefälscht waren war allgemein bekannt, und wer es nicht gewusst hat war entweder ein vollidiot oder ein gauner. wo bleiben die konsquenzen?

Re: und welche konsequenzen hat diese riesenpleite

in welchem euro-beitrittsland waren die bilanzen nicht gefälscht?
in österreich jedenfalls waren sie es!
jeder interessierte hat es auch gewusst.

sind also diese und natürlich auch die desinteressierten/nichtwissenden österreicher vollidioten oder gauner?

Re: Re: und welche konsequenzen hat diese riesenpleite

nein, der betrug lag innerhalb der spielregeln und artete nicht in blanke bilanzfälschung aus. empfehle zu dem zustand der offiziellen statistiken das studium der dissertation birnstiel.

Untergangs-Szenario.

Mich erinnert diese EU-Stratgie, also das Hinauszögern des wohl unvermeidlichen Super-Gaus, an das Szenario zw. Schlange und Kaninchen. Meines Erachtens wäre ein Ende mit Schrecken sachdienlicher als ein Schrecken ohne Ende. Oder wollen die Eu-Mächtigen den Aufstand der Bürger, die sich nicht mehr länger schröpfen lassen wollen ?!

Gast: tg
09.06.2011 10:28
2 0

Dieses ewige Zittern vor den Märkten....

Die Eurozone sollte gemeinsame Eurobonds herausgeben für die gemeinsam gehaftet wird - und intern klären wer wieviel Zinsen zahlt und welche Bedingungen erfüllt werden müssen.

Die Eurozone steht wesentlich besser da als die USA, aber durch die absurde Konstruktion (jedes Land muss selbst Kredite aufnehmen, "no bail out" usw.) wird trotzdem regelmäßig die Eurozone von den "Märkten" und der Finanzpresse geprügelt.

Für Griechenland müsste ein langfristiger Sanierungsplan (10 Jahre...) erstellt werden und die Schulden müssten (eventuell nach einem "Haircut" um die jetzigen Geldgeber zu beteiligen) komplett über Eurobonds finanziert werden.

Es ist doch wirklich absurd wie es jetzt läuft:
mit dem 100mrd Paket wurde nur 1/3 der schulden des landes finanziert - und es ist völlig unrealistisch dass die restlichen 2/3 von den "märkten" refinanziert werden wenn täglich spekuliert wird wann das Land nun pleite ist...


4 1

Liebe Politiker !

Oder sollte man besser sagen, aufpassen ihr Angestellten des Steuerzahlers ? Laßt die Finger weg von unserem Steuergeld und untersteht euch, es nach Griechenland zu schicken, damit es dort auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Investiert die Kohle lieber in die Ausbildung unserer Kinder und in die Entwicklung neuer Energiegewinnungen. Diese Griechenland-Pleite sollen die Banken zahlen. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt.

"Diese Griechenland-Pleite sollen die Banken zahlen"

sie haben keinerlei 'notgroschen' auf die seite gelegt?
sie haben nicht mal ein bankkonto?

selbst dann wären sie von einer "die banken zahlen"-aktion finanziell betroffen!

Re: Liebe Politiker !

Sie habens augenscheinlich den Artikel nicht verstanden, der, bis auf das Horrorszenario, alles erklärt.

Was denken sie passiert auf einem Markt, wo Schuldner wie

GR 340 Mrd.
Portugal 250 Mrd.
Spanien 1400 Mrd.

nicht begleichen können? Von den Firmen und Privathaushalten, die im Zuge eines Staatsbankrottes ebenfalls zahlungsunfähig werden möchte ich gar nicht sprechen!

Antworten Antworten Gast: maddof
09.06.2011 09:42
2 0

Für dieses Pyramidenspiel sitzt der Madoff für 150 Jahre.

Da hat es nur "Reiche" getroffen, die entschädigt werden wollen.

Doch auch diese Pyramide wird zusammenbrechen wie das Amen im Gebet. Und dann trifft es alle, auch die "Armen", die dann natürlich keine Chance haben, entschädigt zu werden. Keine schöne Aussicht, für wahr. Zur Heilung muss die Ursache behoben werden, das tut weh.

Re: Für dieses Pyramidenspiel sitzt der Madoff für 150 Jahre.

Es geht schon lange nicht mehr um einzelne Staaten, wir stehen vor einem Systemkollaps. Danach wird es ziemlich egal sein wieviel Geld sie besessen haben, denn das wird nichts mehr wert sein.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: maddof
09.06.2011 12:04
1 0

Und Sie meinen, das Hinauszögern würde ohne Schmerzen ablaufen.

Ich denke, die Schmerzen werden enormer, je länger wir das Problem rausschieben.

Re: Und Sie meinen, das Hinauszögern würde ohne Schmerzen ablaufen.

"Enorm" lässt sich nicht mehr steigern ;-)

Gast: Luzifer
09.06.2011 00:43
3 0

So einfach sind die Dinge:

Am Anfang eines jeden Kredites steht die Prüfung der Bonität. Wenn man das unterläßt, schrammt man - wenn man fremdes Geld zu verwalten hat - zumindestens an einer "Untreue" vorbei. Vorweg wäre auch ein Sanierungsplan zu verlangen! Und wer das unterläßt, braucht sich auch nicht zu wundern, wenn er Geld verliert.
Und dabei sind wir schon bei der Beantwortung der Frage, wer für die Verluste eines insolventen Unternehmens aufkommen muß:

Natürlich kann man durch Verlängerung der Zahlungsziele eine Sanierung erleichtern. Ob eine solche überhaupt möglich ist, wurde anscheinend nicht rechtzeitig geprüft. Zur Zeit hat man lediglich den Eindruck, daß laufend gutes Geld einer schlechten Sache nachgeworfen wird. Der EU ist vor allem der Vorwurf zu machen, der Öffentlichkeit nicht klar zu sagen, daß die gewährten Milliarden-Kredite praktisch verloren sind. Aber das haben ohnehin schon alle gemerkt. Wenn man jetzt einen "hair-cut" macht, wird das die Kreditwürdigkeit Griechenlands kaum verschlechtern. Wie bei einem "Ausgleich" sollten vor allem jene (leichtsinnigen) Keditgeber Zahlungserleichterungen gewähren, die schon bisher an den Kreditzinsen gut verdient haben und - wie gesagt - jene die leichtfertig Kredite gewährt haben. Die zu erwartenden Verluste der Kreditbanken und Fonds würden auf jene Manager zurückschlagen (und zu Strafverf. etwa wegen Untreue) führen, die die Sorgfalt eines ordentlichen Bankkaufmannes vermissen haben lassen!

"jene (leichtsinnigen) Keditgeber ..., die schon bisher an den Kreditzinsen gut verdient haben"

zu diesen zählen auch SIE !
und so wie die anderen (großen), die sie meinen und kritisieren, waren und sind auch SIE an möglichst günstigen zinsen für ihr geld interessiert.
man sollte nicht mit steinen werfen, wenn....

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Gefangene

Die politischen EU-Entscheidungsträger sind Gefangene ihres eigenen Konstrukts; sie können nicht zugeben, dass die ganze EU eine einzige Fehlkonstruktion ist, sie wollen Griechenland mit allen Mitteln halten, sonst würden sie zugeben, dass sie sich geirrt haben. Also wird bis zur letzen Patrone (=Euro) wider besseres Wissen verteidigt.

Wenn wir uns vor einem Jahr entschieden hätten, Griechenland pleite gehen zu lassen, wäre alles viel billiger gewesen. Je öfter wir uns am EU-Rettungsschirm beteiligen, umso tiefer stecker stecken wir selber drinnen.

Es geht nicht mehr darum, ob jene Partei, die uns von den Zahlungen an irgendwelche Rettungsschirme befreit, 2013 die NR-Wahl gewinnen wird, sondern nur mehr darum, ob sie die Absolute erreichen wird oder nicht.

Gast: Onkel Hans
08.06.2011 21:48
7 0

Irgendwie schon ungerecht, diese Welt:


Der Bruno Kreisky konnte von 1970 bis 1983 noch aus dem Vollen schöpfen und wird dafür auch noch wie ein Säulenheiliger verehrt.

Der Faymandl und der Spindi, die dass ganze finanzielle, demographische, migrationshintergründlerische etc Schlamassel, das unterm Kreisky seinen Ausgang genommen hat, ja eher nur geerbt haben, haben zwar keinen echten Handlungsspielraum mehr, müssen aber jetzt alles ausbaden. Dabei würden sie sicher auch gerne den Sonnenkönig spielen.


 
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