Die entscheidende Frage lautet: Wer drückt den Reset-Knopf?

JOSEF URSCHITZ (Die Presse)

Wir sehen gerade dem Wirtschaftsmodell „Wachstum durch niedrige Zinsen und hohe Schulden“ beim Scheitern zu. Das sieht nach teurem „Neustart“ aus.

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Amerikanische Wirtschaftsexperten antworten auf die Frage, wie die weltgrößte Wirtschaftsnation aus ihrer Schuldenfalle herausfinden wird, in jüngster Zeit erstaunlich oft mit „muddling through“. Damit ist nicht die einschlägige Managementtheorie (nicht lachen, die gibt es wirklich) gemeint, sondern echtes „Durchwursteln“. Viel Spaß dabei: Zuletzt hatten die USA eine Schuldenquote von rund 100 Prozent des BIPs. Vor allem aber: Die Staatsausgaben sind heuer nur noch zu rund 56 Prozent durch Steuereinnahmen gedeckt.

Sorry: Aber da wird ein „Sparprogramm“, das lediglich einen Rückgang der Neuverschuldung vorsieht, leider zu wenig sein. Um auf eine erträgliche Schuldenquote von 60 Prozent des BIPs (das wäre das berühmte Maastricht-Kriterium) zu kommen, müssten die USA bis 2020 Primärüberschüsse von zehn Prozent des BIPs erzielen. Das heißt, die Einnahmen müssten die Ausgaben (abzüglich Zinszahlungen) um rund 1400 Milliarden Dollar übersteigen. Jedes Jahr. Glaubt das jemand? Vor allem: Glaubt jemand, dass das mit „Durchwursteln“ gelingt?

Die USA sind also rasant auf dem Weg dorthin, wo viele Euroländer schon stehen: hinter der Schuldengrenze ohne Wiederkehr. Die sind an einem Punkt angelangt, an dem die diversen Spar- und Hilfsprogramme nur noch das Ansteigen der Schuldenquote bremsen. Um die Schulden tatsächlich in den Griff zu bekommen, müssten sie ihre Budgets auf dauerhafte strukturelle Überschüsse umstellen. Das ist nicht realistisch.

Die Situation, die wir jetzt in Europa sehen, gleicht der eines Schwerkranken, dem in regelmäßigen Abständen hoch dosierte Schmerzmittel (in Form von Rettungspaketen, Liquiditätsspritzen und Niedrigzinsen) verabreicht werden. Jedes Mal, wenn die Wirkung eintritt, atmen die um das Krankenbett versammelten Kapazitäten auf: Geht ja doch! Um dann betreten zu schauen und sich zu wundern, wenn der Effekt nach ein paar Tagen wieder nachlässt.

So heilt man Patienten nicht. Am Beginn steht normalerweise eine ordentliche Diagnose ohne Selbstbetrug. Und die lautet: Wir sehen gerade dem Wirtschaftsmodell „Wachstum durch niedrige Zinsen und hohe Staatsschulden“ beim Scheitern zu. Die Schulden werden immer höher, und das Wachstum wird immer langsamer. Die Erkenntnis, dass Wirtschaftsankurbelung auf Pump ab einem gewissen Schuldenniveau nicht mehr funktioniert, ist freilich (zumindest offiziell) noch nicht politischer Mainstream. Ebenso wenig wie die Erkenntnis, dass sich Schulden ab einem bestimmten Niveau „konventionell“ nicht mehr zurückführen lassen.

Dass dieses Niveau in Europa und den USA bereits erreicht ist, sieht man dann, wenn man die Schulden nicht in Relation zum BIP, sondern zu den Staatseinnahmen setzt. Nur die stehen ja zur Schuldentilgung zur Verfügung, außer man will die Staatsbürger enteignen. Da steht dann selbst das im internationalen Vergleich mit Musterknabenstatus versehene Österreich mit Schuldenquoten von annähernd 180 Prozent (wenn man freundlicherweise die Sozialversicherungen dazurechnet) bis 400 Prozent (gemessen an den Bundessteuereinnahmen) ziemlich nackt da.


Ohne Neustart wird es also weder in den USA noch in Europa gehen. Die Frage ist, wer den Knopf zum Schuldenreset drückt. Und wie dieses aussieht. Da stehen ja mehrere Möglichkeiten offen: einfache Schuldenstreichung (unwahrscheinlich, weil politisches Konfliktpotenzial), Währungsreform (ebenfalls unwahrscheinlich) und „Weginflationieren“ der Staatsschuld (sehr wahrscheinlich), um nur die wichtigsten zu nennen.

Letzteres dürfte für die Regierenden auch am charmantesten sein. Wenn es nicht gerade in Hyperinflation ausartet, kriegen die solcherart zur Kasse gebetenen ihre Teilenteignung meistens nämlich gar nicht richtig mit: Es gibt in solchen Fällen mit zeitlicher Verzögerung ja auch optisch respektable Lohnerhöhungen und Sparzinsen. Auch wenn das Notenbanker strikt bestreiten: EZB und Fed legen mit ihren Liquiditätsschwemmen gerade den Grundstein für diese Variante. Vielleicht nicht absichtlich, sondern nur aus bloßer Hilflosigkeit. Was an der Sache freilich nichts ändert.

E-Mails an: josef.urschitz@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.08.2011)

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76 Kommentare
 
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Grundsatzthema nur teilweise erkannt

Der Artikel diskutiert berechtigte Fragen zum Thema Ökonomie (Bewirtschaftung und Verteilung von Ressourcen).
Aber auch ökologisch (vorhandene Ressourcen) gibt es das identische Thema: nicht nachhaltig betreibbares Wachstum auf Schulden.

Ein Lösungsansatz muss also im gesamten Öko²System aus Ökologie (Ressourcen) und Ökonomie (Bewirtschaftung der Ressourcen) wirken.

Ansonsten handelt es sich nur um reine Kosmetik.

Und was kommt danach?

Wieder das alte Spiel von vorne?

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Re: Und was kommt danach?

Ganz genau. Wir spielen alle fünf bis sieben Jahre genau dasselbe Stück, und alle tun so, als wäre es das erste Mal für sie.
Sonst müßte man ja was lernen.

Gast: kneipier
12.08.2011 00:45
0 0

ist doch ganz einfach...

Sich an die SHAEF- Gesetze erinnern, eine neue Regierung für das noch existente Deutsche Reich installieren und dann einen Neuanfang mit goldgedeckter Mark.

Von Freigeld möchte ich noch nichts erwähnen; hätte jedoch ein "G´schmäckle".

Allerdings blieben dann die FED und EZB aussen vor....

... weil Zins und Zinseszins dann obsolet wären.

(Tagtraum aus).

Gast: pächter der wahrheit
11.08.2011 22:08
0 0

Ein Reset des "alten" Systems

ist nicht unbedingt nachhaltig (zumindest nicht langfristig).

Es geht darum, ein neues System zu schaffen. Ansatzpunkte: Überdenken Wachstumsdenken, Zinsendienst, Investmentvehikel

Also ein unmögliches Unterfangen.

Gast: Reset
11.08.2011 20:54
1 0

Was haltet Ihr von der These

Was haltet Ihr von der These das es einen friedlichen Reset nicht geben wird?

Re: Was haltet Ihr von der These

Da es um eine fundamentale Umwälzung von einer (quantitativ) wachstumsorientierten " empty earth economy" zu einer nachhaltigen "full earth economy" (qualitatives Wachstum bleibt möglich) geht, und somit sowohl ökonomische und ökologische Schulden tabu sein müssen, gibt es zwei plausible Szenarien:

1. rein kosmetische Reformen und eine kontinuierlich abnehmende Lebensqualität für kommende Generationen, bis zum volligen Kollaps des Systems (Planet kaputt, höhere Lebensformen ausgestorben)

2. es passiert eine echte (R)Evolution, gegen den Willen jener, die vom Status Quo primär profitieren (jene 5% Hörenden, die 95% aller Ressourcen kontrollieren) - hier scheint historisch gesehen unblutig eher unwahrscheinlich, da Mächtig noch nie freiwillig ihre Macht abgegeben haben ...

1 0

Einfach nur den Reset-Knopf zu drücken, (Teil 2)

Erst wenn sich nach mir jemand anderer noch höher verschuldet, entsteht das Geld für meine Zinsen die ich erst dann theoretisch erwirtschaften kann. Im Gesamten gesehen muss also die Geld- = Schuldenmenge exponentiell wachsen. Dies funktioniert so lange, als die Realwirtschaft dieses Wachstumstempo mithalten kann. In einer endlichen Welt ist das aber nur für eine beschränkte Zeit möglich. Schafft die Realwirtschaft das nicht mehr bricht dieses System aber zusammen. Hören die Wirtschaftsteilnehmer auf sich weiter und immer höher zu verschulden bricht das System ebenfalls zusammen. Beim Schuldgeldsystem handelt es sich nämlich um ein ordinäres Pyramidenspiel. Verschulden sich Private und Unternehmen zu wenig so müssen dies die Staaten tun um den Zusammenbruch zu verhindern. Einzelne Staaten können natürlich ein ausgeglichenes Budget haben, aber nicht alle (es können auch nicht alle Lottomillionäre werden, Einzelne schon). Machen die Staaten die Schulden bricht das System ebenfalls zusammen. Wer also glaubt, dass alle anständig wirtschaften und "nicht über ihre Verhältnisse leben" sollen und dann ist alles gut ist ein Träumer bzw. hat das System nicht verstanden.

Wir haben nicht nur die Wahl zwischen Kommunismus und Kapitalismus, sondern es sind unendlich viele Wirtschaftssysteme denkbar. Zwei schlechte haben wir bereits ausprobiert.

http://www.facebook.com/pages/Challenges-for-the-21st-century/123755141031815?ref=ts

2 0

Einfach nur den Reset-Knopf zu drücken, (Teil 1)

egal mit welcher Methode, und das System neu zu starten erscheint doch zu kurz gegriffen. Warum? Das Schuldgeldsystem ist erstens so konzipiert, dass es kontinuierlich Geld von Arm zu Reich umverteilt und dass es, mathematisch bedingt, nach 60 bis 80 Jahren erneut kollabiert. Wie funktioniert die Umverteilung? Fast jedes Unternehmen arbeitet mit Fremdkapital, für welches es Zinsen bezahlen muss. Diese werden in die Preise einkalkuliert, die EndkundInnen müssen diese letztlich tragen. Preise enthalten so im Schnitt 30-40% Zinsen (Mieten bis 70% im sozialen Wohnbau). Verdient also jemand ohne Schulden monatlich €1.050,-- und verkonsumiert €1.000,-- zahlt er min. €300,-- monatlich an versteckten Zinsen. Hat er ein Sparbuch mit €2.000,-- zu 2% Zinsen bekommt er jährlich €30,-- netto aus dem System. In summe also ein Verlustgeschäft. Erst ab einem Geldvermögen von etwa €400.000,-- steigt man pari aus. Nur wer mehr hat profitiert wirklich. Daher finanzieren 99% der Menschheit mit ihrer Arbeit das reichste 1% der Menschheit recht fürstlich.
Warum muss dieses System zwangsläufig kollabieren? Giralgeld (95% des Geldes, Bargeld durch die Zentralbank als Schuld der Geschäftsbanken) wird bei der Kreditvergabe durch Geschäftsbanken mittels Buchungssatz immer nur als Schuld erzeugt (Rückzahlung der Schuld vernichtet das Geld wieder). Das Problem ist, die zu zahlenden Zinsen werden jeweils nicht mit erzeugt.

Gast: EFF EFF
11.08.2011 16:23
3 0

So einfach kann die Wirtschaft sein.

Wenn Frau Merkel versichert, dass die Sparkonten sicher seien, darf sich Herr Urschitz sicher sein, dass er mit seiner Prognose richtig liegt.

Ausserdem ist die Inflation ist das gängigste Mittel, weil es zum Standartwerkzeugkasten gehört. Vielleicht klappt eine Entschuldung durch Inflation mit anschliessender Währungsreform sogar.

Ich sehe die Blasen an den virtuellen Märkten wie thermische Wetterballons. Sie steigen, dehnen sich wegen wachsenden Innendrucks aus bis sie platzen. Eine Inflationsblase wird sich nicht anders verhalten. Vielleicht denkt man doch mal über ein anderes System nach, wie etwa absolute Vermögensobergrenzen oder eine umlaufgesicherte Währung oder beides miteinander vereinbart.

Gast: Delta
11.08.2011 15:23
1 0

Guter Artikel

Eine Mischung aus Durchwursteln und Infaltion traue auch ich unseren Volks"vertretern" am ehesten zu.

Sonst müßte man am Ende noch eingestehen, dass der Weg der zügellosen "Sozialromantik" gescheitert ist - wie der Kommunismus.

3 0

„Durchwursteln“

genau das tun nicht nur lokale Politiker, sondern auch Brüssel, um all die Verfehlungen der Vergangenheit samt der Jetztzeit weiterhin verschleiern zu können (wollen).

Niemand traut sich den Reset durchzuführen aus Angst wohl, das sie dabei selbst auf der Strecke bleiben, weshalb eben weiter dahingewurschtelt wird.
Wielange dies allerdings noch geht, weiss heute scheinbar noch niemand, und wird wohl leider wieder in einem Desaster enden das dann die Welt bis dato nicht gesehen haben wird (wollen).

Der Wirtschaftswachstumfetischismus ist auch so eine gefährliche Irrlehre!

Unbeschränktes Wachstum = Krebs = Zerstörung des ganzen Organismus!

Das gilt auch für die Wirtschaft, die letztlich ja auch als lebender Organismus betrachtet werden muß.

Außerdem ist das Wachstum ein schlechter Vergleichsparameter für verschiedene Volkswirtschaften.

Das Wirtschaftswachstum wird ausschließlich deshalb von der Politik so geliebt, weil man Zuwächse viel leichter verteilen kann, als Bestehendes umverteilen.


Antworten Gast: g749+
11.08.2011 14:45
0 7

Re: Der Wirtschaftswachstumfetischismus ist auch so eine gefährliche Irrlehre!

sind sie krank ein sachlicher kommentar noch was aus der soziologie hängen geblieben?

Antworten Gast: ASVG-Sklave
11.08.2011 14:29
0 6

Re: Der Wirtschaftswachstumfetischismus ist auch so eine gefährliche Irrlehre!


wow! Das ist aber nicht der übliche Dr. Stöckl. Was hat Sie heute geritten, dass Sie zu dieser Einsicht gelangen?

Gast: ASVG-Sklave
11.08.2011 14:14
3 2

Neustart darf nicht mit selben Modell erfolgen


Weg mit der Beamtenkaste und der Klassengesellschaft! Schluss mit Pflichtmitgliedschaften und der Parteiendiktatur, die dem Volk Abgeordnete vorsetzt, die nie gewählt wurden. Schluss mit Beamten (Exekutive) in der parlamentarischen Legislative. Erst dann wird ein Neustart eine Verbesserung herbeiführen, indem nur noch Gesetze beschlossen werden, zu denen das Volk einen unmittelbaren Auftrag erteilt. (Schluss daher mit Blankovollmachten für Totalversager in Politik und Justiz: Alles Recht geht schließlich vom Volk aus).

Re: Neustart darf nicht mit selben Modell erfolgen

Bin dabei. Wenn Sie sich dann nur bitte öffentlich hinstellen würden und den Leuten erzählen, dass auf Pump nichts mehr geht. Aber bitte auch vorrechnen, was das dem Einzelnen bringt bzw. ihn kostet.
Ich befürchte, Sie werden feststellen, dass Sie mehr Gegner als Freunde haben werden. Und zwar deutlich.

Es mag ja sein, dass das Recht vom Volk ausgeht. Die Schulden tun es allemal.

Antworten Gast: teo
11.08.2011 17:13
1 0

Re: Neustart darf nicht mit selben Modell erfolgen

richtig!

Gast: g749+
11.08.2011 14:08
0 7

man sollte endlich den schellhorn einschalten

der weiß auf alles eine antwort und hat für alles eine lösung und am schluss sind die sozialisten schuld

10 0

Bravo Herr Urschitz!

Endlich mal ein Artikel, der den Nagel auf den Kopf trifft. Weiter so, auch wenn es "unschön" zu lesen ist. Irgendwann steigen die Schulden dramatisch, während auf der Zeitachse nichts mehr weiter geht - und genau da stehen wir im Moment. Wo sind die Politiker die den Mut haben, das öffentlich anzuerkennen und an Lösungen zu arbeiten? Wer hört als erster auf, den Insolvenzverschlepper zu spielen?

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Wirtschaftliches Wachstum kommt entweder

aus Export- und/oder Bevölkerungswachstum, alles andere ist ein mit Geld finanziertes Strohfeuer - ist das etwa neu?

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Re: Wirtschaftliches Wachstum kommt entweder

Nein, kommt es nicht. Stellen Sie sich einen Staat vor, der die ganze Welt umfasst und eine gleich groß bleibende Bevölkerung hat. Kann der kein Wirtschaftswachstum haben?

Re: Wirtschaftliches Wachstum kommt entweder

Ein Blick zurück in die Weimarer Republik würde heutigen Politikern die Augen öffnen, aber man weigert sich. Heute sind doch alle so gescheit - Ein Mises? - wer ist den das? Der ist doch schon tot......

Was soll den anderes herauskommen,

aus dem verbrecherischen Klüngel von Politik, Wirtschaft und Banken!?

Eine Welt die ohne Gott und selbstbestimmt leben will, wird über kurz oder lang dem Fürsten dieser Welt Tribut zahlen müssen. Faust lässt grüßen.

Re: Was soll den anderes herauskommen,

Vielleicht besser als einem Gott am Scheiterhaufen oder durch Ablass Tribut zahlen zu müssen...

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Nachkriegszeit

Nach dem Krieg schafften es die Staaten durch negative Realzinsen (= schleichende Enteignung der Kapitalbesitzer) auch, sich wieder zu entschulden. Um sich dann ab den 70er-Jahren wieder munter durch unhaltbare Sozialromantik zu verschulden.

 
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