25.05.2012 22:50 | Meine Presse Merkliste 0

„Denkt sich sein Teil und lässt die andern reden...“

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Die Österreicher, zeigt eine aktuelle Umfrage, sind unzufrieden, gieren aber nicht nach Veränderung. Das zeigt vor allem eines: Es geht uns noch zu gut.

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Wenn es darum geht, die österreichische Mentalität zu beschreiben, kommt schnell der Begriff der „Verdrängung“ ins Spiel. Hauptsächlich dann, wenn es um die dunklen Kapitel der österreichischen Zeitgeschichte geht, um die Rolle Österreichs und der Österreicher während der Zeit der Naziherrschaft. Derzeit erleben wir eine harmlosere Spielart der österreichischen Verdrängungsneigung: Man verdrängt, dass das Land dabei ist, in eine wirtschaftliche Katastrophe zu laufen.

Wer das sagt, wird voller Empörung– Empörung ist ein gut dokumentiertes Symptom der Verdrängung – als „Alarmist“ gebrandmarkt. Und es scheint dafür gute Gründe zu geben: Österreich hat die niedrigste Arbeitslosenrate in der EU, es verfügt auf dem Staatsanleihenmarkt über ein AAA-Rating, und es gehört überhaupt zu den reichsten Ländern der Welt.

Dass die niedrige Arbeitslosenrate durch eine der höchsten Frühpensionsraten teuer erkauft ist, dass das AAA-Rating nur noch auf dem Papier besteht (die aktuellen Risikoaufschläge zeigen, dass wir de facto maximal über AA+ verfügen) und dass der aktuelle Wohlstand auf einem Geschäft zulasten Dritter (nämlich künftiger Generationen) beruht, wird ausgeblendet.

Dass die Politiker, die für diesen Zustand die Verantwortung tragen, die tatsächliche Lage ausblenden, mag man verstehen – wer beschuldigt sich schon gern selbst? Die Fragen, die in Diskussionen zur Lage der Nation immer öfter gestellt werden, lauten: Warum lassen die Bürger, die Zugang zu den für eine realistische Einschätzung nötigen Daten haben, sich das gefallen? Warum gibt es nicht mehr Widerstand gegen die Wirklichkeitsverweigerung der politischen Klasse? Warum entsteht nicht eine neue politische Bewegung, die darauf vertraut, mit der realistischen Darstellung der Lage und mit konkreten Reformvorschlägen zu punkten?

Auf den ersten Blick ist ja etwas im Gange: Die „Wutbürger“ formieren sich virtuell und physisch, die „Mutbürger“ haben in der Bildungsfrage ein Volksbegehren durchgeführt, das nicht gerade von durchschlagendem Erfolg gekrönt war, besorgte Altpolitiker melden sich zu Wort, Initiativen wie „Mein Österreich“ bemühen sich um konstruktive Beiträge zur Veränderung.

In der breiten Bevölkerung kommen diese Bemühungen, wie eine im Auftrag dieser Zeitung durchgeführte Studie zeigt, nicht wirklich an. Man ist unzufrieden, aber etwas wirklich Neues scheint man nicht zu wollen, zumindest hat man kaum eine Vorstellung davon, was das denn sein könnte.

Vielleicht hat die politische Lethargie ja tatsächlich mentalitätsgeschichtliche Wurzeln, wie sie Franz Grillparzer in seinem Stück „König Ottokars Glück und Ende“ im Monolog des Ottokar von Hornek („Es ist ein gutes Land...“) offenlegt. „Drum ist der Österreicher froh und frank“, heißt es dort, „trägt seinen Fehl, trägt offen seine Freuden, beneidet nicht, lässt lieber sich beneiden!“ Und: „Da tritt der Österreicher hin vor jeden, denkt sich sein Teil und lässt die andern reden!“


Wahrscheinlicher ist allerdings eine weniger poetische Variante. Ja, es gibt ein spürbares und hörbares Unbehagen mit dem „System“ und dem Qualifikationsdefizit seiner Repräsentanten. Aber es gibt kein ausgeprägtes Bedürfnis nach größeren Veränderungen, weil inzwischen die Profiteure dieses Systems die absolute Mehrheit darstellen. Diese Mehrheit verhält sich vollkommen rational: Warum sollte man Änderungen befürworten, die eine Einschränkung des eigenen Lebensstandards zur Folge hätten?

Und auch jeder einzelne Politiker, dessen Geschäftsmodell die Wirklichkeitsverweigerung ist, handelt rational: Warum sollte er durch Ehrlichkeit sein Amt und damit seine materielle Existenz aufs Spiel setzen, wenn er es mit Verdrängung behalten kann? Die Wähler, die ihm bisher geglaubt haben, könnten seine plötzliche Ehrlichkeit ja nur als Lüge identifizieren.

Wer in Österreich auf Reformen hofft, muss sich etwas gedulden. Noch geht es uns zu gut. Aber es besteht Anlass zu der Hoffnung, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird.

 

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.11.2011)

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33 Kommentare
 
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Svenco
14.11.2011 10:42
0 0

Jedes Lebewesen wird den Tod erleben!

Es gab und gibt immer wieder welche, die diese Tatsache verleumdet haben! Österreicher werden mit Sicherheit den Wohlstand nicht mehr aufrecht halten können und nach Hilfe von aussen rufen.

cactum
13.11.2011 14:43
0 0

Verantwortung

Was nicht gefällt, ist das populistische Argument von den Schulden, die wir unsere Kindern hinterliessen, weil das System zu sozial wäre. Wenn Du Kinder hast, dann sorge für sie und ihre Erziehung, auf daß sie wie Du Erfolg haben und wissen, wie die Wirklichkeit ist. Gib ihnen ein Erbe weiter, das sie vermehren und weitergeben können, sei froh, wenn es eine Basis gibt, der den Nachkommen der Nachkommen dient. Österreich ist nicht gleich "Österreichische Volkspartei" oder Raiffeisenbank. Behaupte nicht, daß jene Armen, für die der Staat sorgen muß, weil ihre Eltern nur Kinderkrieger waren - Underdogs mitnichten, manche ihr Versagen durch das Angedeihenlassen einer vorzüglichen Schulerziehung kompensieren wollten, krankhafte Besserwisser, Hochstapler, Wendehälse, Spekulanten, gestolperte Kreditjongleure - Deinen Kindeskindern was wegnehmen. Bleibe bitte, in der Mitte. Politics means to deal with the edge.

Antworten Gast: Luzifer
14.11.2011 00:15
0 0

Re: Verantwortung

Einig sind wir uns aber schon, daß ein ausgebautes Sozial-System sehr viel Geld kostet? Nicht nur die Wohlstand mehrende Gemeinschaftswährung ist in der Krise, sondern infolge der wachsenden Konkurrenz der Billiglohnländer einerseits und der ständig steigenden Kosten des für die Warentransporte unentbehrlichen Rohöls auch die Globalisierung! Es ist zu befürchten, daß das BIP vermutlich weiter sinken wird. Ein "Umbau" des Sozialsystems wird immer dringender notwendig, wollen wir nicht in der Schuldenfalle landen .... Das sollte man den Leuten beizeiten beibringen!

Arethas
13.11.2011 13:34
0 0

Die Wahrheit sagen

Politiker, die die Wahrheit sagen, werden nicht vom Wähler gestraft, sondern haben nur allzu oft eine geringe Lebensdauer.

Ich möchte da nur an den holländischen einwanderungskritischen Senkrechtsstarter Pim Fortuyn erinnern, der auf Anhieb ein sensationelles Wahlergebnis erreichte. Aufgrund seines, nennen wir es einmal "alternativen", aber offen zur Schau getragenen Lebensstils für die Gutmenschen kaum auf die übliche Art via Sudelkampagne dem bürgerlichen Tod zu überantworten, fiel er bald einem obskuren Attentat zum Opfer.

Oder DSK: Man kann nur vermuten, welche wirtschaftpolitisch sinnvollen Projekte der Mann gegen Ende seiner Amtszeit noch durchziehen wollte...

Gast: Luzifer
13.11.2011 00:08
0 0

Bitte klare Worte!

Waren es nicht die Genossen (einschl. der Volks-) die durch ihr ständiges Trommeln gegen die Spar- u. Reformpolitik von Schüssel diesen Zustand herbeigeführt haben? Wenn man für Sparen und Reformieren ist, dann sollte man auch die Leute, die eine solche Politik vertreten, unterstützen.

Davon war aber bei der "Presse" seit der Absetzung ihres Chefred. Dr.U. nichts zu bemerken. Man schloß sich vielmehr bis zu einem gewissen Grad dem Club der Opportunisten an ...

Gast: Lausbub
12.11.2011 20:14
0 0

Natürlich hat die Zenzi gleich wieder zugeschlagen,

wenn man den Kommentatoren vorhält, daß die wirtschaftliche Realtät halt den Lügen der Schüssel-Opposition in den letzten Jahren nicht standhält!

Gast: gastxxx
12.11.2011 17:31
1 0

Also so einfach ist es doch nicht…

Erstens mal ist es immer ein bisschen rassistisch wenn man einen angeblichen Nationalcharakter für alles verantwortlich macht.
Und sind Reformen das an sich Gute ?? Das wird von ihrem Inhalt abhängen. Das Bildungsvolksbegehren konnte eben nicht für alle Bürger glaubhaft machen, dass es jenseits von parteipolitischen Ideologien, wirklich Verbesserungen für die Lebens-und Bildungsbedingungen aller bringt.

karcsi
12.11.2011 16:32
0 0

österreich "gehört überhaupt zu den reichsten Ländern der Welt."

dann paar relativierende punkte (vor allem die verschuldung) an denen "die Politiker" schuld sind. wo sind die politiker mit "realistischer Darstellung" der lage? da die "absolute Mehrheit" der menschen vom system profitiert, wirds die nicht geben, außer wenn eine krise kommt (er hofft sogar drauf!). (ende der zsmfassung)

99% (zumindest "absolute Mehrheit") profitieren vom system, herr fleischhacker schreibt aber für die 1%. "die Politiker" sollen die wahrheit sagen - warum beginnen nicht die journalisten damit? außerdem, die wirtschaft hat mehr macht als die politik, also bitte etwas genauer sein. zuletzt: wohin kranksparen führt zeigt griechenland; in einem jahr ist die arbeitslosigkeit von 12 auf über 18 % gestiegen. das ist zwar wirtschaftlich geisteskrank, aber herr f. schreibt ja für die 1%.

Sebifredi
12.11.2011 15:24
0 1

Was wär die Presse ohne Fleischhacker!!!!!

Super, danke, meisterlich!
Ja, leider, etwas wird sich ändern in der nächsten Zeit!Ob es dann allerdings noch was zu beneiden gibt oder ob es dann frei nach Heine heißt:
Denk ich an Österreich in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.......

Gast: goodlifeforall
12.11.2011 13:25
0 0

soll es nur mehr den reichen u. finanzeliten gut gehen?- diese haben die halbe welt kaputtspekuliert und nicht die bevölkerung.

sollte es nicht das erste ziel der politik u.gesellschaft sein,dass es den menschen allgemein gut geht u.sie glücklich leben können? nein, offenbar hat man andere kapitalmarktorientierte ziele auserkoren. europas aufstieg u.allgemeiner wohlstand ist diesen wallsstreetpolitikern u.finanzkonzernen ein dorn im auge. was soll das für eine gesellschaft sein, in der es der allgemeinheit relativ gut geht. dass kommt gar nicht mehr in frage. europas bevölkerung wird nun einer finanzmarkt gesteuerten gehirnwäsche unterzogen. die arbeitenden und steuerzahlenden bevölkerungen in europa haben jahrzehnte über ihre verhältnisse gelebt und damit muß endlich schluß sein! Wenn man die massenmedien und viele politiker hört,müßte man schon glauben die alten menschen sind alles asoziale sozialschmarotzer! die staaten wurden durch die alten bürger und pensionisten in den ruin getrieben. Oder erst gar die arbeitnehmer, die 40 oder sogar 45 jahre arbeiten,dass sind erst die ärgsten unsozialen bürger-diese menschen wollen schon nach 45 jahren gesamtlebensarbeitszeit (diese lange arbeitszeit ist europaweit eine spitzenleistung- bei uns nennen dies die massenmedien und politiker abbfälligst als Hackleregelung) in eine pension gehen, usw.. Wichtig ist nur mehr, das der gesellschaft u.dem volk durch die medien gesagt wird- euch allen da unten gehts zu gut u. dass kann nicht mehr länger geduldet werden. die neue wallstreet-weltfinanzordnung will nicht mehr, dass es den bürgern gut geht-einfach zu teuer

Fleischhacker Unser - der blinde Spiegel

Völlig fertig hänge ich in den Seilen vor der Tastatur, niedergeprügelt von einem entfesselten Chefredakteur, der mir mit erbarmungslosen Schlägen an Satzkonstruktion mein jämmerliches Spiegelbild so richtig hineingedroschen hat. Uh, das schmerzt! Ich versuche, wieder in diesen Spiegel zu blicken, herauszufinden was denn an "seinem" Wut- und Mutbürgertum so herausragend ist. An welchen Aktionen hat er sich beteiligt, welche rettende Strömung findet seine ungeteilte Zustimmung und Unterstützung und - vor allem! - welchen Verzicht ist er zu leisten bereit, damit es den kommenden Generationen auch gut (er)gehe? Ich kann meine schmerzenden Augen auch noch so anstrengen, ich sehe ganz einfach nichts , außer einer wortreichen Anal-yse, die doch tatsächlich jede(r) halbwegs Vernünftige kennt, und die schon so Viele vor ihm geliefert haben. Der "Spiegel Fleischhacker" ist diesmal blind, aber Hauptsache, er wurde uns vorgehalten!

Re: Fleischhacker Unser - der blinde Spiegel

Tja, immer geht's halt nicht gleich gut, gell

Gast: Geozentriker
12.11.2011 12:16
1 0

Profiteure

Der Herr CR möge einmal die Statistiken bemühen, wer in den letzten Jahren die Profiteure des jetzigen Systems gewesen sind. Es ist eine ungeheure Verdrehung der Tatsachen, dass dies eine Mehrheit der Bevölkerung ist. Und diese angebliche Mehrheit soll nun nach Fleischhackers Ansicht ihre Lebensverhältnisse verschlechtern, damit es den echten Profiteuren weiter gut geht. Man kommt nicht umhin zu vermuten, dass es der Presse finanziell sehr schlecht gehen muss, wenn sie es nötig hat, solche Artikel zu lancieren. Und mit der Unterstützung des Bildungsvolksbegehrens hat man sich auch das Wohlwollen der Bildungsministerin und der IV erkauft.

wkatz
12.11.2011 10:37
10 2

stimmt

Schüssel war Mitte der 90er der letzte Politiker, der es mit der Wahrheit versucht hat. Das Volk wollte aber lieber die Lügen der SPÖ von den gesicherten Pensionen hören. Damit war das Thema "die wahre Lage präsentieren und Konseuenzen ziehen" vom Tisch. Jetzt haben wir die Politiker, die wir wollten (war natürlich in z.B. Italien genau so).

Antworten Gast: di kn
12.11.2011 12:13
2 2

Re: stimmt

Wahrheit ist keine politische Kategorie. Schüssels Lügen oder Schwindeleien "Opposition bei Platz drei", "Wirtschaftsplattform wird Eurofighter finanzieren" mögen andere gewesen sein als die der SPÖ, Lügen und Schwindeleien blieben es dennoch ...

Pete
12.11.2011 09:17
2 2

Traurig unsere Presse

" Aber es besteht Anlass zu der Hoffnung, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird". Herr Fleischhacker geht's noch schnöseliger?

3 3

"Man verdrängt, dass das Land dabei ist, in eine wirtschaftliche Katastrophe zu laufen."

das ist nonsens!

vielleicht kommt eine wirtschaftliche katastrophe auf uns zu, vielleicht. aber es wäre eine von aussen kommende. ganz sicher keine hausgemachte!
wir werden ihr nicht widerstehen können. aber das könnten wir auch nicht, wenn all das von flei kritisierte supertoll in ordnung wäre.

ich halte die gesellschaftlichen einschätzungen von flei in diesem artikel für überlegenswert. aber bitte, herr flei: lassen sie die finger von der analyse von arbeitslosigkeit, kreditwürdigkeit und wohlstand (wie in absatz 3). das ist wirklich nicht ihr fachgebiet (und sie sollten schellhorns fieberwahn nicht ernst nehmen)!

1 2

"..weil inzwischen die Profiteure dieses Systems die absolute Mehrheit darstellen. Diese Mehrheit verhält sich vollkommen rational: Warum sollte man Änderungen befürworten, die eine Einschränkung des eigenen Lebensstandards zur Folge hätten?"

das geht sehr stark in richtung privilegierte gruppierungen.

doch flei unterliegt hier einem riesenirrtum!
nicht diese (je nach ideologischer position unterschiedlichen) gruppen allein sind es, die blockieren und sich änderungen verweigern.

es sind 99 %!

soviele sind es (mindestens), die sich bei der alternative "es muss sich was ändern und mein lebensstandard wird dadurch sinken" oder "alles bleibt beim alten" sofort und ohne zu zögern für letzteres entscheiden.

träumen sie sich die bevölkerung dieses landes nicht schön, herr flei!

Gast: Vogel Strauss
12.11.2011 08:42
3 1

Die linke Erziehung trägt eben Früchte

Jahrelang wurde das Volk umerzogen zu passiven Konsumenten, das trägt jetzt Früchte. Jammern ist ok, aber um was zu ändern, müßte man ja aktiv werden, Eigeninitiative zeigen und - oh Schreck! - Verantwortung übernehmen. Da lassen wir uns lieber von Krone, Ö, Heute u. ORF eine heile Welt vorgaukeln, nehmen die unzähligen Sozialleistungen in Anspruch und schimpfen auf die 'Chefs'. Stellen Sie sich doch bitte mal vor, jeder in Ö wäre aktiv, selbständig und würde Initiative ergreifen, das wäre ja nicht auszuhalten ...

Antworten Gast: andreas68
12.11.2011 10:29
2 3

Re: Die linke Erziehung trägt eben Früchte

Passives Konsumententum ist links? Die Österreicher musste man doch gar nicht umerziehen, die sind mehrheitlich von je her obrigkeitshörig und neigen zu keinerlei Verantwortungsübernahme, weder für ihre Schandtaten in der Geschichte, noch für ihre Zukunft. Das einzige was hier immer funktioniert sind Reflexe der Fremdenfeindlichekeit, Jetzt erst recht usw.

DR Fayman
12.11.2011 05:29
2 0

liebe WählerIn und herr Wähler

Sie wissen Ja was sie an UNS an Unserer REGIERUNG des LICHTS haben.
Wir räumen ALLE ihre Probleme aus dem Weg!
Wir sorgen uns um SIE!
wir, die Regierung unter meiner Führung, übrigens ich bin der Werner, Werner Fayman!- haben noch jedes Problem gelöst!
so und jetzt gehen sie halt wieder an die Arbeit!
Frohes Schaffen wünsch ich
Ihr Werner ( bundesRegierungsChef )

Gast: Gäst
12.11.2011 01:19
0 0

Was ja schon witzig ist, weil ein Minister ja selbst bei einer Nichtwiederwahl nicht seine Existenz gefährdet.


Laokoon
12.11.2011 00:02
4 4

Ach ja....

Wie kann ich dieses berufsmässige Rumgeseiere nicht mehr hören.... Ja, aaaalles ist soooo schlecht, wir müüüüüssen uuuunbedingt was ändern..... aber das sollen die anderen! Wer? Irgendwer halt. Nur nicht ich. Schließlich bin ich ja wer, ein CR, da hab ich keine Zeit für so einen Blödsinn. Bitte, Herr FLE, es ist Ihnen doch unbenommen, gründen Sie eine neue Partei, eine Bewegung, was auch immer, aber nur aus dem gut gesicherten Hintergrund maulen ist ein bisserl wenig. Sind Sie denn wirklich so weit vom Herrn Karl entfernt?
Und alles Reformfreudige in einen Topf zu werfen ist frivol: diese Schnapsidee eines abgehalfterten und kriminellen Ex-Finanzministers als großen "Mut"-Akt zu sehen zeugt nicht gerade von großem Weitblick. Nur weil sich heute etwas als Reform ausgibt, ist es automatisch gut und gscheit? Oder bin ich jetzt, weil ich diesen gesellschaftspolitischen Schaß nicht unterstützt habe, kein Wut-/Mut-/Hut-/Blut-Bürger mehr?
Ich bin es so leid, wie sich die selbsternannten Gerechten andauernd auf ein neues Vehikel hieven um ihren moralischen Narzißmus zu fröhnen....

Re: Ach ja....

Das Berufsbild von Journalisten ist Ihnen offenbar nicht geläufig?

Antworten roli123
12.11.2011 07:00
1 1

Re: Ach ja....

Wander bitte aus.

nachdenken
11.11.2011 22:54
7 0

der herr karl läßt grüßen!

Qualtingers Herr Karl, der Inbegriff des wendehälsigen und moralfreien Überlebenstricksers aus dem Magazinkeller, ist jetzt wirklich ganz oben angekommen!

Und Qualtinger hat es noch selbst gesagt; " Der Herr Karl von morgen trägt Maßschuhe, flotte Anzüge und bezahlt mit goldener Kreditkarte!"


 
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