25.05.2012 22:56 | Meine Presse Merkliste 0

Das Euro-Endspiel gewinnt ungeheuer an Dramatik

JOSEF URSCHITZ (Die Presse)

Die Notenbanken versuchen, den Euro-Flächenbrand mit Fluten an „frisch gedrucktem“ Geld zu löschen. Das wird uns eine heftige Inflation bescheren.

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Die weltgrößten Notenbanken schütten in einer global konzertierten Aktion Liquidität in den Mark, um ein Austrocknen des Weltfinanzsystems zu verhindern. Gleichzeitig erodiert in der Eurozone der Widerstand gegen eine direkte Finanzierung der Staaten durch die europäische Zentralbank: Das „Endspiel um den Euro“ gewinnt ungeheuer an Dramatik.

Was sich jetzt abspielt, wird einen unmittelbaren Zusammenbruch des Euro verhindern. Aber es läuft auf einen Staatsschuldenabbau per Inflation hinaus. Direkte Staatsfinanzierung über die Notenpresse hat in der Geschichte immer mit hoher Inflation geendet. Es wird auch diesmal nicht anders sein.

Die Frage ist, ob es überhaupt noch Alternativen gibt. In den vergangenen Tagen und Wochen haben sich ja die Alarmzeichen gehäuft: Die Renditen der meisten Eurostaatsanleihen sind stark gestiegen (was die Lage der hoch verschuldeten Länder dramatisch verschärft), internationale Großinvestoren haben sich reihenweise aus dem europäischen Anleihemarkt verabschiedet, selbst Deutschland ist auf einer Anleihe teilweise sitzen geblieben.

Mit anderen Worten: Niemand, nicht einmal die großen europäischen Kapitalsammelstellen, will europäischen Staaten noch Geld leihen. Schon jetzt ist also die Europäische Zentralbank (EZB) letzter Retter in der Not. Die Euro-Stabilitätshüter sitzen (genau genommen in Verletzung ihrer eigenen Statuten) bereits auf Euroanleihen im Wert von mehr als 200 Milliarden Euro.

Bisher war das kein Problem: Gekauft wurde ausschließlich auf dem Sekundärmarkt, das auf diese Weise in den Kreislauf gepumpte Geld, das lehrbuchgemäß die Inflation anheizen müsste, wurde bei den Banken wieder „eingesammelt“. Diese „Immunisierung“ funktioniert freilich nicht mehr: Am Dienstag dieser Woche hat die EZB bei dem Versuch, 203,5 Milliarden „einzusammeln“, nur 194,2 Milliarden „bekommen“. Etwas mehr als neun Milliarden sind also im Kreislauf geblieben.

Das ist in Relation zu der umlaufenden Geldmenge natürlich ein Klacks. Aber es ist ein Anfang, von dem viele Beobachter glauben, dass er gewollt war: Die EZB habe absichtlich zu mickrige Zinsen (0,62 Prozent) geboten, um einmal die Reaktionen auszutesten. Wenn das stimmt, dann bahnt sich unter dem neuen EZB-Chef Draghi eine deutliche Änderung der Stabilitätspolitik an.

Das Feld dafür wird bereits aufbereitet: Immer mehr europäische Politiker und Wirtschaftsforscher (auch deutsche übrigens) glauben, dass der Euro-Zusammenbruch nur noch abzuwenden ist, wenn die EZB sozusagen unbegrenztes Gelddrucken verspricht (wie es die Notenbanken der USA und Großbritanniens übrigens schon praktizieren).

Alles andere hat sich als unwirksam erwiesen: Rettungsschirme, die irgendwann im kommenden Jahr effektiv werden oder unausgegorene Schuldenbremsen, auf die man frühestens 2017 treten kann, helfen gar nichts, wenn jetzt und heute niemand mehr Eurostaaten zu vernünftigen Konditionen finanziert.

Mit anderen Worten: Die Laviererei der Eurozonen-Politiker hat die gesamte Eurozone aller Sanierungsalternativen beraubt. Jetzt hilft offenbar wirklich nur noch die EZB-„Bazooka“.

 

Ob einen das freut oder nicht, ob man es für sinnvoll hält oder nicht: Die EZB wird wohl zum „lender of last resort“ werden und die Gelddruckmaschinen anwerfen. Wir werden Eurobonds bekommen, und die EU-Verträge werden, ohne die Wähler lange zu fragen, in Richtung Zentralstaat geändert werden.

Ob das die Rettung ist, wissen wir noch nicht. Was wir wissen, ist, dass wir die Rettung wohl mit sehr hohen Inflationsraten werden erkaufen müssen. Angesichts der wirtschaftlichen Stagnation ist die EU-Inflation mit drei Prozent ja schon jetzt mörderisch hoch. In Österreich wegen der Steuer- und Gebührenorgien von Bund, Ländern und Gemeinden sogar noch ein paar Zehntelprozentpunkte höher.

Hoffen wir, dass bei alledem zumindest Nägel mit Köpfen gemacht werden und die Notenbank keine Hyperinflation entstehen lässt. Denn die „Rettung“ des Euro hilft gar nichts, wenn er dann nichts mehr wert ist.

 

E-Mails an: josef.urschitz@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.12.2011)

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80 Kommentare
 
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10 Punkte für einen gesunden Staat

1. Die Finanzwirtschaft hat der Realwirtschaft zu dienen.
2. Regierung und Parlament mitsamt den Experten haben die Gesetze selbst zu gestalten ohne Lobbyisten der Finanzwirtschaft und auch das Volk befragen
3. Die Bürger haben sich zu kümmern, dass ordentliche Volksvertreter am Ruder sind.
4. Die Bürger sind einzubeziehen und daher entsprechend auszubilden.
5. Die Kontrollinstanzen müssen unabhängig sein und entsprechend sanktionieren können (unabhängig von Parteien und Medien).
6. Die Medien müssen unabhängig sein.
7. Transparenz der Verwendung öffentlicher Gelder ist absolute Notwendigkeit.
8. Abhängigkeiten und Zugehörigkeiten müssen bei öffentlichen und halböffentlichen Stellenbesetzung offengelegt werden.
9. Whistleblower müssen ernst genommen werden in jede Richtung
10. Subventionen sollen auf ein Mindestmaß zurückgefahren werden.

Diese Punkte müssen unter der Prämisse der Subsidiarität, des Föderalismus und der hoher Eigenverantwortung der Bürger abgewickelt werden.

Mehr direkte Demokratie in einer Sozialen Marktwirtschaft, wo Leistungsträger das Sozial erbringen können und nicht vor Ausbeutung selbst erschlaffen.

Re: 10 Punkte für einen gesunden Staat

Reden Sie von Österreich oder träumen Sie nur?

1 0

Re: Re: 10 Punkte für einen gesunden Staat

Wir sollten daran intensiv arbeiten, Herr Dr. Stöckl.

Re: Re: Re: 10 Punkte für einen gesunden Staat

Sie haben mit Ihren 10 Geboten ja so recht!

Insbesondere das 1. Gebot wäre wichtig, scheitert derzeit aber an der Achse New York - London!

Leider ist auch der mündige Bürger eine verschwindende Minderheit, hoffnungslos majorisiert durch die erdrückende Mehrheit der Neidhammelgesellschaft, bestens bedient von den populistischen Sozialisten aller Parteien!

Ich fürchte daher, Reformen innerhalb des derzeitigen Systems sind unmöglich, weshalb nur mehr auf einen Zusammenbruch des derzeitigen Finanzsystems getragen von der unheiligen Allianz Politiker&Banker gewartet werden kann.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Vogel Strauss
03.12.2011 15:48
1 0

Re: Re: Re: Re: 10 Punkte für einen gesunden Staat

Ein mündiger Bürger kann nur ein gebildeter Bürger sein. Gerade davor haben die Regierenden Angst ... daher ist unser Bildungssystem in ebenjenem Zustand!

Gast: wunderlich
01.12.2011 16:35
2 0

Der Rechtsstaat ist das erste Opfer

Es werden laufend Gesetze gebrochen um die Fiktion einer erfolgreichen Währungsunion aufrechtzuerhalten. Das wird sich auswirken. Gesetzlosigkeit ist eine Geisel, die das Eurodesaster in den Schatten stellen wird. Die Lüge einer Fiktion zerbrach die UdSSR und ihre Satellitenstaaten, Das wird auch das Schicksal der EU sein. Dann folgt der Wilde Westen.

auer47
01.12.2011 15:30
4 3

Amis

Meiner Meinung nach steckt die amerikanische Finanzwirtschaft hinter all dem, um Euro und Europa zu schädigen oder überhaupt zu ruinieren. Warum sind alle Ratingsagenturen aus USA ? Warum schalten und walten diese ohne Kontrolle ? Warum kommt ihnen niemand bei? Beim Eigennutz kannten und kennen die Amis nie auch nur den geringsten Charakter und Genierer.

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Re: Amis

alle Ratingagenturen ? Vielleicht sollten Sie googeln, dann finden Sie z. B. eine chinesische Ratingagentur und dort schauen die EU-Länder noch schlechter aus ! Aber vielleicht sind ja auch die Chinesen in der Hand der phösen US-Amerikaner, und das Weter und überhaupt, gell !

Re: Amis

Schon recht, aber wir haben keine Eurokrise sondern eine Schuldenkrise! Ohne diese exzessiven Staatsverschuldungen hätten die "Finanzmärkte" keine Möglichkeit, die Politik zu erpressen!

Schuld an der ganzen Misere sind die Politiker und vor allem das dumme Stimmvieh, das sich von den populistischen Sozialisten aller Parteien kaufen läßt!!

Lupus.67
01.12.2011 14:08
2 3

das wird dann

sicher lustig, für alle die auf kredit häuser angeschafft haben. die banken verzichten SICHER auf keinen cent, was zu zuständen wie in amerika führen wird:
massenhaft enteignung, verlust der lebensgrundlage ganzer familien................dort dürfen sogar die hausbesitzer eine JÄHRLICHE steuer zahlen, UNGEACHTET des werts der liegenschaft.....aber bei uns behalten SICHER die adeligen,bauern und großgrundbesitzer ihre besonders "steuersparende" pauschalierung. nur die eigenheim-ler sollen "solidarisch" sein.

montan
01.12.2011 13:17
9 0

Bittere Erkenntnis

Das Fähnlein der Aufrechten wird von Tag zu Tag kleiner. In der EZB und im Nationalrat stellen sie die Mindereit dar.

Der Faule wird belohnt,
der Sparsame betrogen,
der Vorausdenkende verhöhnt - als "dumm",
der Vermögende kriminalisiert.

Es lohnt sich ganz einfach nicht mehr, zu arbeiten!
Nachdenken in Österreich über eine Schuldenbremse war gestern; auch Nachdenken über Umweltressourcen, über sinnvolle oder sinnlose Jobs wird nicht angestellt (letztere zu Hauf zB in der Anlage-Beratung= Asset Location, im Event-Tourismus, in Psychologie-Astrologie-Trainings) Anderswo (USA, Südeuropa) macht man sich das Leben schon die längste Zeit nicht so schwer.

Nach uns die Sünd-Flut, scheint das Motto zu sein.

Gast: Weitsicht
01.12.2011 13:13
10 0

Euro-Endspiel

«Die Wahrscheinlichkeit, dass der Euro überlebt, ist immer noch sehr hoch», sagt der Zürcher Wirtschaftsberater Klaus Wellershoff. Urs Birchler, Banken-Professor an der Uni Zürich, antwortet auf die Frage, ob der Euro eine Zukunft habe, ohne Begeisterung: «Vermutlich einstweilen ja, unglücklicherweise.» Und er ergänzt: «Nicht überleben werden Demokratie und der soziale Frieden in Europa.»

Thonet H.
01.12.2011 12:42
3 0

Es ist der Klüngel zwischen Politik, Banken und Wirtschaft,

der uns an den Abgrund geführt hat und ein Europa, das bei der Frage des Räubers:

"Geld oder Leben!?",

das Geld gewählt hat. Das gab es immer wieder in der Geschichte des Menschen und die darauf folgenden Krisen mit viel Leid, haben die Menschen wieder wachgerüttelt, dass sie mit der Erfüllung materieller Wünschen niemals glücklich werden können und sie haben sich wieder dem Leben und der Wahrheit zugewendet.

Deshalb ist es eigentlich gut, dass die Krise schon jetzt ausgebrochen ist und das weltweit, weil wir alle zusammenhängen auf den Pünktchen Erde, ob wir wollen oder nicht.

Fipo
01.12.2011 12:16
4 1

Das Ende .....

.... des Euro ist nah ! Merkel und Sarkozy versuchen zwar noch für Deutschland und Frankreich zu retten was noch zu retten ist, aber das alles wir nichts mehr bringen. Es geht dem Ende zu. Eine der vielen ideologischen Totgeburten dieses vereinigten Europas stehen vor dem endgültigen Zusammenbruch. Zure Zeit sind die wahren Bestimmenden Europas (und da sind ganz sicher nicht unsere Lachfiguren dabei) unser letztes Geld zu "verbraten".

Pensionen und Einkommen von denen man leben kann werden bald endgültig der Vergangenheit angehören und der Fernsehspot der roten Volkshilfe mit dem Titel "Armut - Made in Austria" wird nach einer gigantischen Inflation bald Wirklichkeit.

Verschwörungstheorie ? Mitnichten ! Ergebnis einer unfähigen österreichischen Politikergeneration, die nur lächelt anstatt zu handeln.

Gast: Blankenstein Husar
01.12.2011 10:49
16 1

"Gebt mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es kümmert mich nicht länger, wer die Gesetze macht."

Diesen berühmt, berüchtigten Ausspruch tätigte vor 200 Jahren Amschel Mayer Rothschild.

Und genau das ist es, was jetzt passiert (passieren soll).

In Europa herrscht die satanische Geldmacht über die Ausgabe des Geldes mit dem Instrument der Kreditvergabe.
Das in ihren Händen befindliche Bankensystem vergibt Kredite, die von den Zentralbanken der jeweiligen Länder bereitgestellt werden.

Die Hyänen leihen also nicht ihr eigenes Geld aus, sondern lassen es sich von den Staaten geben. Dann schlagen sie auf das Geld, das ihnen also von den arbeitenden Massen gegeben wird, Wucherzinsen drauf (heute bei Griechenland-Krediten bis zu 60 Prozent, ohne Spekulationsturbo-Satz) und erhalten es, wiederum staatlich garantiert, mit Zinssätzen (CDS-Wetten eingeschlossen) von Tausenden von Prozent zurück.

Uns Bürgern wird derweil mit sogenannter linker, sozialistischer oder gar kommunistischer Politik eine ausweglose (alternativlose) Situation vorgegaukelt.

Die Systemgazetten schreiben dann von "Solidarität" und dergleichen.

Diese Lobby ist übrigens die gleiche, die das "Sozialistische Experiment" lancierte, ebenso wie sie das "Globalistische Experiment" verwirklichte.

Nur die Nationalen (Nationalkonservativen) sind eine tatsächliche Gefahr für diese Weltkriminalität,

weil sie für die Menschen da sind und nicht für das weltweite Banken-Kartell...

Antworten Gast: Karl Huber
01.12.2011 16:03
3 0

Re: "Gebt mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es kümmert mich nicht länger, wer die Gesetze macht."

Deshalb fallen die Bankster auch immer in Jubel wenn die Sozis eine Wahl gewinnen. Das garantiert Gewinne in Billionen.
Hätt ma keine Sozis die Bankster würdens erfinden! ;D

Nur die Nationalen (Nationalkonservativen) sind eine tatsächliche Gefahr für diese Weltkriminalität, weil sie für die Menschen da sind und nicht für das weltweite Banken-Kartell...

Könnten Sie ein Beispiel dafür nennen?

Antworten Antworten diaboli
01.12.2011 13:04
3 3

Re: Nur die Nationalen (Nationalkonservativen) sind eine tatsächliche Gefahr für diese Weltkriminalität, weil sie für die Menschen da sind und nicht für das weltweite Banken-Kartell...

In Österreich: Die FPÖ.

Re: "Gebt mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es kümmert mich nicht länger, wer die Gesetze macht."

Das alles ist vollkommen richtig, Sie vergessen dabei nur die Rolle der populistischen Sozialisten aller Parteien, die die "Hauptkunden" dieser Finanzhaie sind, indem sie riesige Staatsschuldenberge zur Stimmviehbestechung aufbauen!

Die unheilige Allianz Politiker&Banker ist das Übel!!!!

Antworten Antworten Gast: afritsch
01.12.2011 12:24
2 6

Re: Re: "Gebt mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es kümmert mich nicht länger, wer die Gesetze macht."

war mir bislang gar nicht bekannt, daß die Merkel den Sozialisten zuzuzählen ist.....die Staatsschulden werden bei uns für unsinnige Tunnelprojekte aufgenommen, die aber keine Sozialisten, sondern die Herrn Haselsteiner und andere Industrielle bedienen. Die Bankenabsicherung - es wird da noch knüppeldick für die Erste, die Raiffeisen und die BA kommen - wird ebenfalls die Staatsverschuldung erhöhen - und davon sind keine Sozialisten irgendwelche Nutzniesser.

Re: Re: Re: "Gebt mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es kümmert mich nicht länger, wer die Gesetze macht."

Werter Genosse Afritsch! Sie gehören wohl zum sozialistischen Erzadel der Afritschs!

Also die Merkel ist wirklich in der falschen Partei! Als Pastorentochter alleine und noch dazu sozialisiert in der DDR ist sie eine in der Wolle gefärbte Marxistin. Bekanntlich durften in der DDR ausschließlich lupenreine Aktivisten studieren!!!!!

Freundschaft!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Sindi
02.12.2011 10:40
0 3

Re: Re: Re: Re: "Gebt mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es kümmert mich nicht länger, wer die Gesetze macht."

Frau Merkel hat emotionale Intelligenz und ist eine bewunderswerte Frau in dieser kühlen Männerwelt der Politik.
Ihre sehr guten schulischen Noten beim Abitur waren für Ihr Studium ausschlaggebend. Als Genossin hätte Sie noch bessere Chancen, bei der begrenzten Anzahl der Studienbewerber in der DDR, gehabt.
Sie hat sich durch Ihre Intelligenz, Ausdauer und Fleiß an die Spitze des deutschen Staates gearbeitet.
Da ich selbst ein Studium in der DDR begonnen habe, kann ich behaupten, dass auch ich als Nichtmarxist eine Chance bei guten Schulnoten hatte. Es gab in der DDR auch Christen, die geduldet wurden, wenn sie nicht gegen den Staat gearbeitet haben.
Ihre Unterstellung Herr Dr. Stöckl entspricht nicht der Realität der ehemaligen DDR.
Sie müssen Frau Merkel nicht mögen, aber bei der Wahrheit bleiben und mit Respekt begegnen.

Re: Re: Re: Re: Re: "Gebt mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es kümmert mich nicht länger, wer die Gesetze macht."

Frau Merkel wurde in der DDR nicht geduldet, weil sie als Christin nicht gegen den Staat gearbeitet hat, sondern sie hat sogar aktiv für den Staat in Jugendbewegungen gearbeitet! Das ist doch alles bekannt!

Und die Intelligenz eines Politikers erkennt man am besten daran, welchen Beratern er vertraut.

Antworten Antworten Antworten freeman
01.12.2011 12:41
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Es ist egal welches Mascherl sie tragen,

Korporatisten sind letztendlich auch nur Sozialisten.

Was sie vereint ist der unbeschränkte Etatismus.

Jeder Euro, der durch die gierigen Hände des Staates geht ist ein verlorener Euro.

kfbag
01.12.2011 10:24
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Nun es hat 3 Jahre gedauert

bis es auch zur anerkannten Realität (auch von Hrn. Urschitz) wurde, dass im Jahr 2008 ausgebrochene Krise (das war nur der Ausbruch, die Gründe und Problem die dazu führten, liegen schon viel länger zurück) nur durch Verlust von Vermögen der Bürger zu lösen ist. Allen Realisten ware das ohnehin schon 2008 klar, die Zeit dazwischen war nur Wunschdenken, gepaart mit Zeitschinden zur Vermögensrettung. Inflation ist halt eine Methode, die jeden umfasst, inwieweit sie natürlich für den Einzelnen sehr unterschiedliche Auswirkungen hat. Manche werden halt frieren im Winter und andere werden sich halt zurückhalten beim 2. Porsche in der Garage. Aber man braucht als Politiker nicht viel Kreativität und Glaubwürdigkeit haben politische Führer ohnehin schon lange nicht. Das Problem wird sein, dass es wiederum nicht zur Ursachenbekämpfung kommt.

Gast: Vogel Strauss
01.12.2011 09:12
3 1

Hoffentlich ist das bald vorbei ...

Damit dann so Wahnsinnsprojekte wie diverse Eisenbahntunnels und die geplante Verkehrsachse von der Ukraine nach Portugal oder die Transitroute Znaim-Graz endlich wegen Geldmangel eingestampft werden ...

 
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