25.05.2012 23:01 | Meine Presse Merkliste 0

Die riskanteste Spekulation der Finanzgeschichte

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Die Staats- und Regierungschefs der EU stemmen sich gegen den Sturm auf der rauen See der Finanzmärkte und riskieren damit einen Tsunami auf dem Festland.

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Die Debatte über die „Lösung“ der Eurokrise in Form eines „Fiskalpakts“, den 26 der 27 Staats- und Regierungschefs der EU schließen wollen, dreht sich unter anderem um die Frage, ob die Briten erstens wieder einmal unsolidarisch und zweitens ohnehin nur auf dem Papier EU-Mitglieder sind – und auch das nur, solange es den britischen Interessen nutzt, wie der Premierminister Ihrer Majestät, David Cameron, zu Protokoll gab. „Nothing to write home about“, würde der Brite sagen, man hat sich schon mehr gewundert.

Die Debatte drehte sich auch um die Frage, ob der wegen der Ablehnung der Briten gewählte Weg einer zwischenstaatlichen Vereinbarung anstelle einer Vertragsänderung nicht am Ende vom Europäischen Parlament bekämpft werden wird. Das könnte tatsächlich passieren, und man könnte es den Parlamentariern nicht verdenken: Die Art, wie derzeit in Europa weitreichende Entscheidungen gefällt werden – nämlich von einem deutsch-französischen Direktorium –, kann ihnen nicht gefallen, selbst dann nicht, wenn sich diese Entscheidungen als sinnvoll erweisen.

Die Debatte wird sich hoffentlich auch noch mit der Frage beschäftigen, was eigentlich der österreichische Bundeskanzler denkt, falls er denkt, wenn er am Europäischen Rat teilnimmt. So, wie es aussieht, muss er sich gedacht haben: „Danke, Cameron.“ Wäre man nämlich den Weg über eine Vertragsänderung gegangen, würde ihn der Fluch der bösen Tat seines „Krone“-Leserbriefs schon bald ereilen. So kann er noch ein Weilchen darüber nachdenken, ob seine Solidarität mehr dem Euro oder der „Krone“ gehört, während die anderen ihre Entscheidungen treffen.

Ein besonders spannender und lohnender Teil der Debatte dreht sich um die Frage, ob das, was am Freitag in Brüssel passiert ist, den Auftakt zu einer Entwicklung in Richtung „Europa der zwei Geschwindigkeiten“ bedeutet. Ja, und zwar in einem doppelten Sinn: Einerseits hat sich Großbritannien von der Euro-Debatte verabschiedet, was die Brüsseler Institutionen vermutlich vor gröbere technische Schwierigkeiten stellen wird. Noch wichtiger aber: Das „Europa der zwei Geschwindigkeiten“ markiert vor allem das Auseinanderdriften zwischen dem Europa der Politiker und dem Europa der Bürger.

26 Staats- und Regierungschefs haben am Freitag beschlossen, das zu tun, von dem sie immer wieder hoch und heilig versprochen haben, sie würden es nicht tun: die Übertragung von vitalen Hoheitsrechten der einzelnen Nationalstaaten auf die europäische Ebene ohne Zustimmung der Bürger. Sie haben es getan, weil sie keine andere Möglichkeit sehen, den Stürmen auf den Finanzmärkten zu trotzen. Haben sie sich auch gefragt, was sie dem Tsunami des Bürgerzorns entgegenzusetzen haben, der sie mit gnadenloser Gewissheit auf dem Festland ereilen wird?

Das führt direkt zu dem Thema, das dezidiert nicht Teil der Debatte über die Gipfelergebnisse ist: Was war noch mal schnell das Problem, für das man eine Lösung gefunden hat? Schwer zu sagen. Anders gesagt: Für das Problem, dass man mit dem Euro eine gemeinsame Währung geschaffen hat, in der auch Staaten Mitglied sind, die die volkswirtschaftlichen Voraussetzungen für eine solche Mitgliedschaft nicht erfüllen, bedeuten die am Freitag gefassten Beschlüsse jedenfalls keine Lösung.


Verschärfung der Stabilitätskriterien, automatische Sanktionen, die Mutation des Europäischen Gerichtshofs zum Rechnungshof: Das sind gute Ideen für die Stabilisierung eines prinzipiell funktionierenden Währungsraumes. Aber all diese Maßnahmen zusammen können aus inkompatiblen Volkswirtschaften nicht kompatible machen. Auch die weitere Aufstockung der „Rettungsschirme“ kann nichts, außer im wahrsten Sinn des Wortes „kostbare“ Zeit zu kaufen. In dieser Zeit müssten die bedrohten Volkswirtschaften im Süden Europas in die Lage versetzt werden, Wachstum zu generieren. Wie das innerhalb des Euro, also ohne die Voraussetzung einer Abwertung der Währung, funktionieren soll, weiß kein Mensch. Ohne eine solche Idee ist der Euro-Rettungsschirm nichts weiter als das größte und riskanteste Spekulationsgeschäft der Finanzgeschichte.

 

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.12.2011)

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74 Kommentare
 
1 2
Pete
12.12.2011 17:16
0 0

Ja, ja die Krone

Herr Fleischhacker sie müssen panische Angst vor der Kronenzeitung hanen, anders ist es nicht erklärbar das sie immer wieder vorkommt

Gast: radius
11.12.2011 15:58
1 0

Da sieht man wieder einmal, dass die Finanzmafia größere Furcht einflößt als der Souverän.


derhune
11.12.2011 11:32
1 0

Ist Europa jetzt gerettet?

Wohl kaum. Diese Fiskalunion oder Pakt ist der Entzug der Entscheidungsfreiheit der Parlamente über die eigene Haulhaste! Anscheinend haben 26 Staate dazu zugestimmt, weil sie entweder keine andere Möglichkeiten haben oder sich nicht getraut mit England alleine zu stehen! So oder so wird dieser Beschluss auf die Dauer die Wirtschaften in Europa verschlechtern. Die Wettbewerbsfaehigkeit der einzelnen Laender wird verloren gehen. Welches Land hat Lust darauf die Vorteile der freie Marktwirtschaft in Anspruch zu nehmen, was in Brüssel eh geaendert wird! Dieser Europa wird in Zukunft entsprechen der Interessen der Franzosen und Deutschen gestalltet. Die kleinen Mitlaeufer werden vermutlich dabei noch glücklich sein.

Collector
11.12.2011 10:09
0 0

Verrückte Spekulation

Der seit langem beste Kommentar zum "kollektiven Wahnsinn" (Außenminister Hague). Jetzt muß jeden klar sein: "The Euro has failed!" (Präsident Vaclav Klaus). Die EU "explodiert" - Gott sei Dank!
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13761002/Die-EU-explodiert-und-Europa-wird-zum-Neubau.html.

Gast: Luzifer
11.12.2011 00:38
0 0

Warum führt die EZB nicht die Goldwährung ein?

Oder irgend eine andere Deckung des EURO, um um das Schuldenmachen zu beenden?

Gast: BGE
10.12.2011 19:35
4 3

Wer (zu) schnell in eine Kurve fährt hat zwei Möglichkeiten, entweder mutig durch dieselbe zu fahren oder aus Angst und Unentschlossenheit rauszufliegen.


Merkel, Sarkozi & Co. (=Europäischer Rat) zeigten sich entschlossen. Dafür gebührt ihnen Lob. Europa ist handlungsfähig!

Wieso die EU-Parlamentarier protestieren sollten verstehe ich nicht, schließlich ging es vorrangig um Themen (Budgethoheit) für welche nicht sie, sondern die nationalen Parlamente zu ständig sind.

Großbritannien ist kein Euroland. Beitreten wollen sie nicht, sich dreireden was ihren Pfund betrifft auch nicht. Also!? Nulldebatte.

Die 27 Euroländer haben auch eigentlich keine "Hoheitsrechte" übertragen, sondern ihre Willenserklärung über getroffene Vereinbarungen (60 %, 3 %) erneuert und Regeln vereinbart um Verstößen den Nimbus des "Kavaliersdelikts" zu nehmen.

Es gibt Leute die sagen Männer und Frauen wären bis auf zwei Sachen "inkompatibel":-)) Scherz. In Europa sind alle Ländern kompatibel. Und sind sie es nicht, dann können sie es werden. Da steht fest!

Und gilt nicht auch so, dass was heute imkompatibel erscheint morgen vielleicht schon zusammengewachsen ist und was als superkompatibel erschien sich getrennt hat.

Was es allerdingst stets und immer für eine gedeihliche Zukunft braucht sind Zuversicht und guter Wille.

Antworten leser1000
11.12.2011 00:54
2 3

Re: Wer (zu) schnell in eine Kurve fährt hat zwei Möglichkeiten, entweder mutig durch dieselbe zu fahren oder aus Angst und Unentschlossenheit rauszufliegen.

Super Kommentar, endlich mal kein Nörgler sondern Optimist, wie wir sie mehr brauchen. Warum soll Europa das nicht schaffen, es gibt keinen Grund daran zu zweifeln. In Brüssel wurde nichts anderes beschlossen als was nicht zwingender Sachverstand ist. Jedenfalls wird Europa - wenn wir es alle wollen - als der stärkste Kontinent hervorgehen.

Antworten Antworten begges
11.12.2011 03:03
2 2

Re: Re: Mutig der Schwerkraft trotzen.

Solche Kommentare sind das Ergebnis der jahrzehntelangen Unterdrückung jeglicher Vermittlung von ökonomischer Bildung in den Institutionen Schule und ORF !

2 4

eigentlich sollten sie ja in der eigenen wirtschaftsredaktion aufgeklärt werden

über kompatibilität innerhalb des euro-raums, über TATSÄCHLICHE auswirkungen.

da das aber nicht zu erwarten ist, darf ich ihnen die expertise zweier alter, erfahrener und an weiterer karriere desinteressierter männer nahebringen:

Helmut Schmidt:
"Alle unsere Überschüsse sind in Wirklichkeit die Defizite der anderen."

Kurt Biedenkopf:
"Seit es den Euro gibt, haben wir im EU-Bereich rund achthundert Milliarden Bilanzüberschuss erwirtschaftet. (...) und bezahlt wurde er von den Ländern, in die wir exportiert haben."

im klartext: gäbe es jene staaten nicht, "die die volkswirtschaftlichen Voraussetzungen für eine solche Mitgliedschaft nicht erfüllen", dann könnte sich D einen großen teil der 800 mrd überschuss aufmalen (in ö sind es vermutlich 80 mrd).

wir haben in den vergangenen jahren wirklich gut verdient an diesen staaten.
ein rückzug auf einen nordeuro fordern nur unwissende und fanatiker. jeder vernünftige und nachdenkende mensch hingegen weiss, dass das wirtschaftlicher nonsens wäre!

Antworten Collector
11.12.2011 17:25
0 0

Re: eigentlich sollten sie ja in der eigenen wirtschaftsredaktion aufgeklärt werden

Lieber Oberst!

Bleiben Sie bei Ihrem Leisten! Die Exporte der "Defizitländer" hat Deutschland mit Target II (jetzt 460 Milliarden) und demnach Fiat Money (Kreditschöpfung) zum guten Teil selbst finanziert!!

Antworten begges
10.12.2011 22:25
1 0

Re: Enorme Divergenz bei der Entwicklung der Industrieproduktion nach Einführung des Euros

Zur Entwickung der Industrieproduktion:

"Damit wird ein erneutes Mal nicht nur die Mär von der starken italienischen Industrie entlarvt, sondern auch dokumentiert, dass die Eurozone mit der gemeinsamen Währung nicht für Konvergenz bei der Entwicklung der Industrieproduktion sorgt, sondern für brachiale Divergenz."

"Nichts zeigt deutlicher, dass die Rettungspakete, das gesamte inkompetente Rettungsgesülze und die elenden Austeritätsmaßnahmen am entscheidenden Punkt vorbeizielen, dem organisieren von Wertschöpfung, Jobs und den Einkommen daraus. "

Quelle:

http://www.querschuesse.de/divergenz-bei-industrieproduktion/


Antworten Gast: Beno
10.12.2011 20:17
0 0

Re: eigentlich sollten sie ja in der eigenen wirtschaftsredaktion aufgeklärt werden

Auf italienischen Straßen fahren so viele deutsche Autos wie nie zuvor.

Antworten Paul Katz
10.12.2011 19:25
1 0

????

Dass die Überschüsse der einen die Defizite der anderen sind, ist richtig. Das ist, falls man das erklären muss, aber keine Anleitung für ein perpetuum mobile.

Es ändert auch nichts an der Tatsache, dass in der Euro-Zone Staaten sind, die volkswirtschaftlich keine gemeinsame Währung aushalten.

Die Idee hinter dem Euro gefällt mir auch, aber man muss dazusagen was das bedeutet: die Bevölkerungen mancher Staaten werden zu erheblichen Teilen abwandern (müssen), die Pensionen und Grunddienste müssen von einer EU-Bundesregierung erbracht werden.

Das Beispiel hiezu kann man sich jederzeit in den USA, z.B. unter Beobachtung von Arizona und Texas sowie West Virginia und Detroit ansehen.

0 0

Re: ????

es gibt 3 möglichkeiten, ungleichgewichte auszugleichen.

#1, in der vergangenheit praktiziert:
ab- und aufwerten der landeswährungen.
(wer wie ich anfang der 90er in einer im italien-export tätigen firma tätig war, kann berichten, dass es in schöner regelmäßigkeit zu einem wegbrechen des marktes, zu erfüllen von verträgen trotz eines dicken minus, zu konkursen unserer lieferanten (ein besitzer eines kleineren sägewerkes hat gar selbstmord begangen) gekommen ist.

#2, die amerikanische methode:
völkerwanderung. das scheint mir für europa mit seiner zu großen teilen fremdenfeindlich eingestellten bevölkerung nicht umsetzbar.

#3, finanzieller transfer:
bislang ist es ein transfer im nachhinein. früher gemachte gewinne werden teilweise als rettungsmaßnahmen überwiesen.
hoffentlich werden wir in zukunft klüger, und investieren schon im vorhinein einen kleineren betrag in das fit-machen von zurückgebliebenen ländern.

alle 3 methoden haben ihren preis.
mE ist allerdings die dritte die einzige, die halbwegs kalkulierbar ist und geordnet durchführbar ist.

Antworten Antworten Antworten Paul Katz
11.12.2011 14:45
0 0

Prinzip Hoffnung?

Ich fürchte, dass man durch Überweisen von Geld nicht andere Länder "fit" kriegt, die andere Traditionen und oft unterschiedliche Probleme haben.

Dass bspw. in Italien vermutlich die organisierte Kriminalität (inkl. Teilen der Politik) einen höheren Kostenfaktor darstellt wird man durch Überweisung von mehr Geld vermutlich nicht lösen sondern lediglich ein Fass ohne Boden aufmachen.

Anderswo wie in Spanien sind ja gerade hineingepunpte Gelder der Grund für ruinöse Blasenbildung (Immobilien).

Antworten Antworten begges
10.12.2011 22:11
0 0

Re: ????

Sehr guter Hinweis - mit Detroit ! Auch in den USA hat die gemeinsame Währung der Bundesstaaten zu Verwerfungen führen müssen - da die Möglichkeit der Abwertung zur Erreichung der Konkurenzfähigkeit der Produkte nicht gegeben ist.


0 4

entsetzlich! haben es die 26 doch tatsächlich gewagt,

ohne demokratische legitimation durch den CR einer 100.000er zeitung etwas zu vereinbaren...


ist schellhorn auf urlaub?


ein artikel, der nicht die staatsverschuldung als hauptproblem anssieht, sondern das grundproblem des euro ansspricht? sensationell für diese zeitung.

ich frag mich nur, wie der "chefsvolkswirt der presse" (o-ton fle über schell) das durchgehen hat lassen können. laut schell müssen wir nur die staatlichen ausgaben (=teufelszeug!) reduzieren, und alles wird gut. und ich dachte, in fragen der ökonomie hält sich fle an den propheten des supermarkts, und stellt das denken ein.

offenbar doch nicht immer, daher: respekt! eine unabhängigkeitserklärung von der eigenen wirtschaftsredaktion von einem bemühten laien, dem man so ein bemühen nicht zugetraut hätte. weiter so!

Gast: UKW
10.12.2011 13:57
5 2

Genau das ist das Problem: Man kann aus inkompatiblen Volkswirtschaften keine kompatiblen machen

Diese EU ist zum Scheitern verurteilt. Man hätte bei der EWG bzw EG bleiben müssen. Der Euro ist zwar im täglichen Leben für die Menschen und für die Wirtschaft sehr praktisch, aber es kann nicht funktionieren. Auch die Träumereien vom geeinten Europa entsprechen nicht den Wünschen der Menschen in den einzelnen Ländern. Diese sind viel zu unterschiedlich. Und mit Demokratie hat die EU ohnehin nichts mehr zu tun. Die EU-Wahlen sind eine einzige Farce. Ein paar Abgeordnete zu entsenden, hat nichts mit Mitsprache zu tun. Außerdem würde man ohnehin an die Grenzen der Demokratie stoßen, wenn man die Menschen fragen würde, ob der jeweilige Staat radikale Sparschritte setzten sollte. Eine Mehrheit ist hier schwer zu erzielen. Das Einzige was die EU noch tut und tun kann ist Geld drucken, bis es uns inflationär bei den Ohren rausquillt.

Die Briten haben das längst erkannt.

0 5

Re: Genau das ist das Problem: Man kann aus inkompatiblen Volkswirtschaften keine kompatiblen machen

sie erzählen unsinn (nach)!

siehe obige zitate/zahlen von schmidt und biedenkopf.

Antworten Antworten Gast: UKW
10.12.2011 20:45
0 0

Re: Re: Genau das ist das Problem: Man kann aus inkompatiblen Volkswirtschaften keine kompatiblen machen

Obige Zitate von wem?

Antworten Antworten Paul Katz
10.12.2011 19:15
4 0

oder wer?

Sie erzählen genauso Unsinn. Sein Weltbild an den halbwahren Zitaten zweier alter Herren aufzuhängen, scheint mir etwas sehr bescheiden.

Das Scheitern ist leider eine sehr reale Möglichkeit.

cerberus
10.12.2011 13:08
1 0

In dieser Zeit müssten die bedrohten Volkswirtschaften im Süden Europas in die Lage versetzt werden, Wachstum zu generieren.

wenn aber "kein Mensch weiß, wie dies innerhalb des Euro funktionieren soll", wäre es hilfreich gewesen, wenn FLE dazu konstruktive Vorschläge gemacht hätte. Eine Währungsabwertung wird nicht alleine ausreichen, eine Währungsreform wird der Weisheit letzter Schluß sein. Mit den bekannten Folgen für die Ersparnisse der Bürger, außerhalb der komfortablen Stiftungen...

Gast: haspinger
10.12.2011 12:52
10 0

und so nebenbei

geht mit diesen Taschenspielertricks die Demokratie vor die Hunde! Danach kommt die Währungsreform - dadurch zwangsweise die Enteignung der Sparer und als Draufgabe die Zentraldiktatur in Brüssel!

Gast: Karl Huber
10.12.2011 12:32
7 1

Lieber Fle

Mehr davon bitte.
Vielleicht werden die Bürger endlich wach und die Faloten endlich eingsperrt!
Von der Hofburg bis zu den letzten Gremien sind Viele für eine Dauerstellung in Krems/Stein zu verurteilen.

ambrosius
10.12.2011 12:07
5 1

wie wahr

und was den Volkszorn betrifft. Trennen was nicht zusammengehört oder austreten - es gibt sonst keinen vernünftigen Weg. All dieses Gemurkse der ums überleben kämpfenden EU Institiutionen kostet uns den hart erarbeiteten Wohlstand. Die geplante Schuldenunion ist nichts als ein europäischer Umverteilungskommunismus, die Umgehung des Lissabonvertrages durch bilaterale Abkommen eine kalte Abschaffung der demokratischen Rechte der Staaten.

 
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