25.05.2012 23:02 | Meine Presse Merkliste 0

Pilatus an Spindelegger: Was ist Wahrheit?

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Der ÖVP-Chef und Vizekanzler erwartet, dass die Presse „die Wahrheit“ schreibt. Wir können wohl nur fragen, was Pilatus Jesus gefragt hat: Was ist Wahrheit?

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Michael Spindelegger ist nicht zu beneiden. Der Obmann der Österreichischen Volkspartei muss sich derzeit gegen die Krise, gegen den Koalitionspartner, gegen die eigene Partei und gegen sich selbst behaupten. Die Krise verlangt der österreichischen Regierung ein Sparpaket ab, der Koalitionspartner möchte daraus ein Steuerpaket machen, seine Partei am liebsten auch, und zwar vor allem jener Teil, der des Vizekanzlers politische Heimat ist.

Als ÖVP-Chef sollte er aber den glaubhaften Eindruck vermitteln, dass er in Abgrenzung zur Schulden- und Steuererhöhungspartei SPÖ die Stimme der ökonomischen Vernunft, des Schutzes des privaten Eigentums und der Einschränkung der ausufernden und ressourcenverbrauchenden Staatsaktivitäten repräsentiert.

Das kann er nicht.

Nicht nur, weil er einen Wirtschaftsminister hat, der bereits öffentlich darüber spricht, dass man den Konsolidierungsbedarf zu 70 Prozent über Einsparungen und zu 30 Prozent über neue Steuern und Abgaben realisieren soll. Nicht nur, weil es zuverlässige Informationen darüber gibt, dass parteiintern bereits eine Priorisierung jener einnahmenseitigen Maßnahmen existiert, denen man im Laufe der Verhandlungen zustimmen könnte.

Er kann es vor allem deshalb nicht, weil der ÖVP im Allgemeinen und ihrem Obmann im Besonderen aufgrund ihres öffentlich zugänglichen records in dieser Sache nur noch ganz wenige Menschen glauben, dass die ÖVP den Staatshaushalt ausschließlich durch strukturelle Veränderungen auf der Ausgabenseite sanieren will. Und es gibt genau niemanden, der glaubt, dass die ÖVP und ihr Obmann bereit und in der Lage wären, diesen Willen auch durchzusetzen – oder die Koalition, in der das nicht möglich ist, zu beenden.

Man muss nicht wollen, dass in der Politik ausschließlich Helden und Philosophenkönige ihr Unwesen treiben, und kann deshalb ganz nüchtern feststellen, dass sich die ÖVP und ihr Obmann in einem Dilemma befinden, dem nicht leicht zu entkommen ist. Genau das hat „Die Presse“ in ihrer Donnerstagausgabe auch getan. Im Seite-1-Artikel dieses Tages wurden die erwähnten Sachverhalte zusammengefasst. Der erste Satz dieses Artikels lautete: „Neue Steuern sind de facto beschlossene Sache in der Regierung – vor allem Vermögen sollen zwecks Defizitabbaus künftig höher besteuert werden.“

Gewiss, dieser Satz ist eine Zusammenfassung von Fakten und Hintergrundinformationen, die unsere Innenpolitik- und Wirtschaftsredaktion während der vergangenen Wochen und Tage zusammengetragen hat. Er enthält eine Einschätzung und ist nicht bloß eine Tatsachenschilderung. Das kann man aus guten Gründen problematisch finden.

Und natürlich kann man, wie der Vizekanzler der Republik Österreich, angesichts eines solchen Satzes zunächst den Eigentümervertreter und später auch den Chefredakteur der Zeitung, in der er steht, kontaktieren. „Erstunken und erlogen“ sei der Text, erklärte Michael Spindelegger, nichts davon sei wahr, es gebe mitnichten einen Beschluss über Steuererhöhungen, von einer „angeblichen Qualitätszeitung“ hätte er sich anderes erwartet. Im Übrigen, erklärte er auf eine Art, die weder im Inhalt noch in der Form mit dem Begriff „souverän“ präzise beschrieben wäre, gehe er, der Vizekanzler, davon aus, dass der Chefredakteur dafür sorge, dass in dieser Sache, die eine Ungeheuerlichkeit und ein Skandal sei, „die Wahrheit“ geschrieben werde.


Hmh, die Wahrheit.

Die Wahrheit ist, dass es zwischen den beiden Koalitionsparteien weder einen Beschluss darüber gibt, dass es zu neuen Steuern und Abgaben kommen wird, noch einen Beschluss darüber, welche Abgaben und Steuern das konkret sein könnten. Sagt Michael Spindelegger.

Die Wahrheit ist, dass es zu neuen Steuern und Abgaben kommen wird, und zwar mit den Stimmen der ÖVP. Sagen unsere Recherchen.

Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit. Sagt Andreas Khol.

Die Wahrheit ist: Die ÖVP wird sich aus dem Gefangenendilemma, in dem sie sich befindet, nicht befreien können. Sagt das Agieren ihres Obmanns.

 

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.12.2011)

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46 Kommentare
 
1 2
Gast: powidl
19.12.2011 16:13
0 0

keine Steuererhöhungen ...

... tönte vor nicht allzulanger Zeit auch Spindi's Vorgänger (erinnert sich noch jemand? ja, genau der mit dem Raiffeisen-Versorgungsposten).

kurz darauf wurde die Mineralölsteuer angehoben ...


auer47
19.12.2011 15:05
0 0

Vorschlag

Die Redaktion der PRESSE sollte sich zusammensetzen, vergessen, dass es nicht ihre unmittelbare Aufgabe ist, Regierungsarbeit zu machen, aber sich als Staatsbürger Gedanken machen und dann einen Sanierungsvorschlag für Österreich vorlegen und publizieren: Wir PRESSE-Redakteure würden das einsparen und das zusätzlich an Steuern einheben. Alles mit detaillierten Vorschlägen und vor allem überprüfbaren Zahlen unterfüttern. Das wird nicht geschehen, denn es ist leichter zu kritisieren als selbst Vorschläge auszuarbeiten und sich der Diskussion stellen, aber es würde zeigen, dass auch Journalisten als Staatsbürger Verantwortung übernehmen könnten

derhune
19.12.2011 10:48
0 1

Dieser Gurken bzw. Schurkenstaat ist überflüssig!

Österreich sofort an Deutschland anschliessen und Geld sparen!

Antworten modestus
19.12.2011 16:28
0 0

Re: Dieser Gurken bzw. Schurkenstaat ist überflüssig!

also kulturell hätte ich nichts dagegen....aber der osten ist noch lange nicht saniert..wollen sie da mitblechen??

Geldfux
18.12.2011 03:31
1 0

Wenn ich alle Kommentare lese,

komme ich zum Schluß, Spindelegger sollte seinen Namen phonetisch ändern, etwa in "Schwindeldecker der Koalition!"
Denn diese Koalition hat Österreichs Interessen bei den letzten Krisengesprächen in der EU einfach nicht vertreten. Der Bundeskanzler sieht keinen Gund für eine Volksabstimmung, wie er diese 2008 noch versprochen hattte. Dies ist eine klare und bedauerliche Position. Da Schwindeldecker Österreichs Außenminister ist, muss er also Faymann nach außen gegen die böse EU wie nach Innen gegen die böse Presse decken. Einen Sieg wird der Herr Außenmiister unter diesen Umständen nicht erzielen. Nach dem Rücktritt von Josef Pröll, hätte ein jeder neuer ÖVP Óbmann mit der ÖVP in die Opposition gehen müssen. Eine Regierung aus SPÖ +Grüne+ FPÖ gäbe es heute nicht mehr. Neuwahlen wären die einzige Alternative gewesen.

Ka_Sandra
17.12.2011 20:30
3 0

Viel Wind um nichts

Die ÖVP ist derzeit sturmgebeutelt, und sogar parteiintern weht ein besonders rauhes Lüfterl um den Obmann.

Dass der im Grunde besonnene und freundliche Spindelegger da irgendwann einmal die Contenance verliert und in seinem verbalen Rundumschlag die vollkommen unschuldige Presse attackiert – wer könnte es ihm verdenken?

Der CR hätte wie anno dazumal Pilatus (seltsamer Vergleich übrigens!) mit den Worten „quod scripsi, scripsi“ souverän auf Spindeleggers Angriffe reagieren oder ihm in christlicher Demut die andere Backe hinhalten können. Damit hätte er ihm garantiert den Wind aus den Segeln genommen, die inzwischen eh schon nicht mehr zorngebläht sind.

P.S.: Vielleicht ist Spindelegger einfach wetterfühlig und hat den heraufdräuenden Joachim gespürt? Ab Wochenmitte waren viele Menschen auffallend aggressiv.


Antworten modestus
18.12.2011 11:23
1 0

Re: Viel Wind um nichts

der CR hat zwar ein theologiestudium begonnen..abgebrochen???...aber so christlich ist er wieder nicht

saddam
17.12.2011 17:01
2 1

Die jämmerlichen Figuren

die sich Regierung schimpfen solten endlich etwas TUN, egal was, sonst stehen die Bürger auf der Strasse und der Mob übernimmt das Handeln.

Gast: Inside
17.12.2011 15:17
6 0

Wenn die Medien heute die Wahrheit übder diese verkommene Republik schreiben würden hätten wir morgen Nordafrika.

So aber haben die meisten Bürger keine Ahnung bis alles den Bach hinuntergegangen ist.
Und für die, die wissen heißt es schon länger rette sich wer kann bzw. Ratten verlassen das sinkende Schiff.

Henry44
17.12.2011 14:33
2 3

Es sei eine Ungeheuerlichkeit und ein Skandal



sagt der Herr Vizekanzler, dass die Presse nicht die Wahrheit schriebe.

Es gebe nämlich noch keine formalen Beschlüsse über Steuererhöhungen. Wir können ihm das gerne glauben.

Was es aber sicher gibt, das sind sehr konkrete Überlegungen und Durchrechnungen verschiedener Varianten. Alles andere wäre grob fahrlässig angesichts der dramatischen Situation, siehe aktuelle Länderratings.

Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass es bald Sparpakete und Steuererhöhungen geben wird und sogar geben muss.

Die Bürger dieses Landes sind nicht dumm, aber sie erwarten eine möglichst gerechte Verteilung der unvermeidlichen Lasten. Die Zementierung von unerträglich gewordenen Sonderprivilegien gehört nicht dazu. Der Eindruck, die ÖVP sei die Reichenschutzpartei ist verheerend.

Darüber, wie eine faire Lastenverteilung aussehen könnte, sollten Sie die Wahrheit sagen, die ganze Wahrheit, Herr Vizekanzler, und zwar bald.


Gast: Paul M.
17.12.2011 13:06
4 1

Ein gemeiner Artikel!


Mit diesem gemeinen Artikel hat sich Herr Fleischhacker klar positioniert. Die Leser haben es ohnehin schon gewusst (denn sie lesen deine rosaroten Kommentare ja manchmal), aber dass er selbst so klar die Mechanismen der "Presse" offenlegt, ist schon bemerkenswert.

Wie schreibt er so offenherzig? "Gewiss, dieser Satz ist eine Zusammenfassung von Fakten und Hintergrundinformationen, die unsere Innenpolitik- und Wirtschaftsredaktion während der vergangenen Wochen und Tage zusammengetragen hat. Er enthält eine Einschätzung und ist nicht bloß eine Tatsachenschilderung. Das kann man aus guten Gründen problematisch finden."

Nein, das muss man aus ganz grundsätzlichen Gründen problematisch finden.

Herr Fleischhacker, ich hätte einen Lehrer für Sie: Richard Nimmerrichter, alias Staberl, den Gottseibeiuns aller Standard-Redakteure. Der hat in seinen (brilliánten, nur so nebenbei) Glossen immer und immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig die Trennung der MELDUNG vom KOMMENTAR darüber ist.

Leider haben Sie, Herr Chefredakteur Fleischhacker, diese Trennung nicht begriffen.

Es ist mir klar, dass dieses posting natürlich von der "Presse" unterdrückt werden wird. Wie immer, wenn was gegen die Eitelkeit der dortigen Herrschaften verstößt.

Antworten Gast: Minimaximus
19.12.2011 09:48
0 0

Re: Ein gemeiner Artikel!

Sie haben weder den Kommentar verstanden, noch ein auch nur ansatzweise passendes Beispiel präsentiert.

ad 1) Es wird gerade die Frage aufgeworfen, was bei der verlogenen, unglaubwürdigen Politik der heutigen Tage überhaupt noch als "Meldung" verkauft werden kann. Wenn Politiker A sagen und B tun - was darf dann als "objektiver Bericht" publiziert werden? Anders formuliert: wenn die Politiker "Sparen" sagen und "Steuern erhöhen" tun, was darf in der Presse dann "gemeldet/berichtet" werden?

ad 2) Der Standardredakteur war ein nicht ernst zu nehmender Dampfplauderer, wie man den für ein Beispiel heranziehen kann, ist mir schleierhaft.

Antworten Gast: Baruch Oleander
17.12.2011 19:05
0 1

Re: Ein gemeiner Artikel!

Ihre Meinung haben Sie ja recht schön dargelegt.

Aber Nimmerrichter überhaupt den Stellenwert eines Journalisten einzuräumen ist lächerlich.
Staberl konnte weder schreiben, noch war er sorgfältig.
Eine üble Schmiererei.

Antworten krawuzl
17.12.2011 18:44
0 0

Re: Ein gemeiner Artikel!

Sie haben ebenso wie manch andere in der ÖVP noch immer nicht begriffen, dass die ÖVP längst nicht mehr die große Partei ist, die sie einmal war. Sie ist bestenfalls eine Mittelpartei und wenn sie so weiter macht, wie bisher, wird sie bald eine Kleinpartei sein. Anrufe des Obmanns zählen nicht mehr. Er ist keine Majestät mehr.
Übrigens: ihr Kommentar ist nicht unterdrückt worden!!!

modestus
17.12.2011 12:37
2 2

der beleidigte chefredakteur

bei der konkurrenz über die presse gemeuterd hat der herr vp-obmann....das ist unerträglich. ausserdem ist jede kritik an medientraktaten ein agriff auf die pressefreiheit.
wahr ist, dass der vizekanzler i9n der partei und vom koalitionspartner unter druck geraten ist...von der opposition ganz zu schweigen. unter dieser last kommt die, ansonsten seriöse PRESSE. und legt noch einen drauf. wen wundert es, dass spindelegger genervt und unsachlich reagiert...wer braucht schon einen helfer der bei vollbrand mit einen eimer bezin daherkommt..wie das die PRESSE tat.
ich weiß die presse und voran der chefredakteur wollen nur das beste...in diesem sinne GOTT SCHÜTZE UNS VOR ALLEN DIE NUR UNSER BESTES WOLLEN...der wappenspruch meiner familie passt hier wie maßgeschneidert

Antworten Ka_Sandra
18.12.2011 09:09
2 0

Re: der beleidigte chefredakteur

Hab Sie schon vermisst! Waren Sie wieder einmal im Ausland?

Ja, ich finde auch, der CR hätte den christlichen Mantel des Schweigens über dieses Telefonat breiten sollen, aber er ist halt leicht entflammbar.

Antworten Antworten Hypolit
18.12.2011 22:43
0 0

Re: Re: der beleidigte chefredakteur

Auch ich habe modestus und seine sachlichen und ÖVP-freundlichen Kommentare sehr vermißt. Gottsei Dank, es gibt ihn wieder !

Antworten Antworten Antworten modestus
19.12.2011 05:15
0 0

Re: Re: Re: der beleidigte chefredakteur

merci

Antworten Antworten modestus
18.12.2011 11:24
0 0

Re: Re: der beleidigte chefredakteur

ja ein kontrollbesuch in vancouver

xixabangma
17.12.2011 12:26
1 0

Begriffsverständnis!

Da scheint jemand die Begriffe Wahrheit und Wahrscheinlichkeit nicht auseinanderhalten zu können.

Gast: Dr. Michael Windelegger
17.12.2011 11:59
1 2

was will man erwarten..

..von jemanden, der im 21-ten Jahrhundert allen Ernstes Schneeschaufeln und Sandsackschupfen als wichtigen Jungmänner-Dienst an der so edlen und wertvollen Gesellschaft sieht.

..von jemanden, der niedrigst entlohten Arbeitsdienste als etwas positives ansieht, und gleichzeitig das Kreuz schlägt.

Ein Heuchler und Zyniker, wie er im Buche steht, im Buche der Wahrheit wohl, und ist er noch prototypisch für das Versagen der ÖVauPäh!

Antworten Arethas
17.12.2011 17:39
0 0

Re: was will man erwarten..

"was will man erwarten..
..von jemanden, der im 21-ten Jahrhundert allen Ernstes Schneeschaufeln und Sandsackschupfen als wichtigen Jungmänner-Dienst an der so edlen und wertvollen Gesellschaft sieht."

Von Heinz Fischer? Recht wenig. Und Darabos war ja auch vor kurzem noch dafür. ...


Antworten Gast: gast 876463
17.12.2011 13:13
2 0

Re: was will man erwarten..

Es dreht mir den Magen um, wenn ich bedenke, dass ich (lang ist's her) als Grundwehrdiener im Ernstfall eines Krieges damals auch Leute wie den Poster "Dr Michael Windelegger" (welch feiner Witz!) hätte mit dem Sturmgewehr in der Hand verteidigen müssen. Hoffentlich findet sich´einmal niemand, der ihn im Fall der Fälle verteidigt, speziell wenn unserer Jugend jeglicher Altruismus und Idealismus von Personen wie ihm ausgetrieben worden ist.

Antworten modestus
17.12.2011 12:31
1 0

Re: was will man erwarten..

wow..chapeau...welch intelletueller tsunami

17und4
17.12.2011 10:45
0 0

so steht dann Spindelegger entweder als Lügner oder als Dummkopf da,

andere Lesarten fallen mir dazu nicht ein.

Jedenfalls ist die Kombination aus beiden die allerschlechteste Variante, eine Volkswirtschaft zu sanieren.

EvE_
17.12.2011 10:06
2 0

Vielleicht...

sollte sich die ÖVP nicht permanent vom Koalitionspartner wie an einem Nasenring vorführen lassen. Dann wird sich positive Presse automatisch einstellen.

Oder ist Spindelegger einfach nur neidisch auf Faymann und dessen Methode, sich die Gunst gewisser Medien (im weitesten Sinne dieses Wortes) zu erkaufen?

 
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