20.06.2013 00:33 Merkliste 0

Jetzt Geld ausgeben, bevor es wertlos ist

CHRISTIAN HÖLLER (Die Presse)

Das Weihnachtsgeschäft brummt trotz der Krise. Die Österreicher kaufen, als ob es kein Morgen gäbe. Das ist gar keine schlechte Strategie.

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Die Wirtschafts- und Finanzkrise ist an Dramatik nicht mehr zu überbieten, wenn man die Schlagzeilen der vergangenen Tage verfolgt: Zerbricht die Eurozone? Steht uns eine Währungsreform bevor? Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, vergleicht die aktuelle Situation mit den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals brachte ein Börsencrash Millionen von Arbeitslosen und den Zusammenbruch der globalen Wirtschaft. Der Zweite Weltkrieg war ein Ergebnis dieser Entwicklung.

Dabei ist die europäische Schuldenkrise in der breiten Bevölkerung noch gar nicht angekommen. In Deutschland und in Österreich kaufen die Menschen wie verrückt. Am vierten Adventsamstag wurden die Shoppingzentren gestürmt. Allein in Wien sollen 850.000 Leute unterwegs gewesen sein, um Flachbildfernseher, Spielkonsolen, Schmuck oder Sportartikel zu ergattern. Noch ist das Weihnachtsgeschäft nicht gelaufen. Doch die Wiener Wirtschaftskammer zieht bereits eine positive Bilanz. Die Umsätze sollen sich auf dem hohen Niveau des Vorjahres bewegen.

Wie passt das zusammen? Beim Frühstück liest man in der Zeitung, dass die Regierungen verzweifelt neue Milliardenpakete schnüren, um die Eurokrise einzudämmen. Und dann geht der Durchschnittsösterreicher shoppen, als gäbe es kein Morgen mehr. Der deutsche Psychologe Stephan Grünewald nennt das Phänomen „Konsumkarneval“. Der Karneval ist das Fest der letzten Stunde: Alle wissen, dass schon bald der Aschermittwoch mit der Fastenzeit anbrechen wird, trotzdem lässt man es noch einmal so richtig krachen.

Viele Österreicher erleben die Krise als mediale Drohkulisse. Das Weihnachtsgeld wurde pünktlich überwiesen, die Arbeitslosigkeit ist niedrig. Zwar streiten die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP über ein Sparpaket, das Milliarden bringen soll. Doch die wenigsten fühlen sich davon persönlich angesprochen. Zwar könnte es Steuererhöhungen geben. Doch wenn man den Politikern glauben darf, sollen davon ohnehin nur Millionäre und Immobilienspekulanten betroffen sein.

Der Tanz auf dem Vulkan ist freilich trügerisch. Anders als in Österreich und in Deutschland kommt in vielen europäischen Krisenländern zu Weihnachten keine Feierstimmung auf. In Griechenland gingen heuer 60.000 Händler pleite. In den Athener Einkaufsstraßen ist fast jedes zweite Geschäft geschlossen. In Spanien verzichten einige Städte auf die Festtagsbeleuchtung.

Trotzdem ist es zu begrüßen, wenn die Österreicher jetzt den Konsum ankurbeln. Was sollen sie sonst mit ihrem Geld machen? Auf die Bank legen? Angesichts der niedrigen Zinssätze und der hohen Inflationsrate ist Sparen ein Verlustgeschäft. In Aktien investieren? Diese haben bereits stark an Wert verloren – und niemand weiß, wie lange die Talfahrt an den Börsen anhalten wird. Viele lösen Sparbücher und Lebensversicherungen auf, um eine Eigentumswohnung zu kaufen. Das kann unter Umständen nützlich sein. Doch mittlerweile sind die Immobilienpreise in vielen Städten auf ein Rekordhoch gestiegen, sodass vor einer Blase gewarnt wird. Als bombensicheres Investment bleibt nur noch Gold übrig. Doch auch hier brauchen Anleger starke Nerven. In den vergangenen Wochen ist der Preis für das Edelmetall gesunken. Jetzt warnt die Schweizer Großbank UBS, dass Gold den Status als sicherer Hafen verloren habe.

Irgendwann werden die Euroländer die hohen Schuldenberge abtragen müssen. Weil den Regierenden der Mut fehlt, harte Sparpakete durchzusetzen, steuern wir auf ein Zeitalter der „finanziellen Repression“ mit negativen Realzinsen zu. Dabei werden die Zinsen für Sparer niedrig gehalten, während die Inflationsraten steigen. Auf diese Weise haben sich die USA nach dem Zweiten Weltkrieg saniert. 1945 waren dort die Staatsschulden auf 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts explodiert. Über negative Realzinsen ist dieser Wert zehn Jahre später auf die Hälfte gesunken. Die Zeche bei dieser schleichenden Form der Enteignung zahlen Sparer, Inhaber von Lebensversicherungen und Pensionskassen. Daher ist es sinnvoll, jetzt das Geld auszugeben – bevor es weg ist.


E-Mails an: christian.hoeller@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.12.2011)

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24 Kommentare

Ich frage mich,

wie man bei diesem Thema um den Begriff "Crack-up Boom" (oder Katastrophenhausse) herumkommt.

Kennt ihn Herr Höller nicht?
Schlimm! Warum läßt man so jemanden einen "Leitartikel" verfassen?

Oder darf er ihn nicht gebrauchen?
Noch schlimmer!

Gast: ggggggggg
19.12.2011 19:09
4 0

Aha - jetzt weiß ich, ab wann man ein Millionär ist!

Nach den neuesten Steuer-Wahnsinns-Ideen der Sozialisten soll ab einem Immobilien-Wert von 300.000,- Euro Erbschaftssteuer anfallen! Lt. obigem Artikel sollen die neuen Steuern aber nur ´Millionäre´ treffen. Daher ist man ab 300.000,- ein Millionär. Und vor allem wenn die Erben keinerlei Vermögen haben (nicht alle Kinder von Häuslbauern schaffen es finanziell) dann ist man schon Millionär ab Nullkommajosef. Wir sehen: die kommunistischen Ideen der SPÖ sind absolut sozial gerecht, gut durchdacht, und retten das Budget. Prost!!!

Klare Hysterie - im Titel...

Allerbesten herzlichsten, verbindlichsten Dank Herr Hoeller für Ihr Hysteriegeschrei, das am deutlichsten im Titel zum Ausdruck kommt.
Besonnene, vernünftige und die Nerven behaltende Zeitgenossen werden sicher nicht ausgerechnet jetzt ihr Geld beim Fenster hinauswerfen - und einigermassen kluge Journalisten schon gart nicht - oder???????

Re: Klare Hysterie - im Titel...

Legen Sie Ihr Geld ruhig in Lebensversicherungen, auf Sparbüchern oder in überteuerten immobilien an.
Ich wette, dass Sie dann mittelfristig mehr als hysterisch schreien werden.

1 0

Re: Klare Hysterie - im Titel...

Was sonst? Wie im Artikel geschrieben, hat Sparen im Moment gar keinen Nutzen! Dann lieber in Sachwerte flüchten...

Gast: Gustaf
19.12.2011 15:12
0 2

Verteilung

Apropos Reichensteuer: Wenn jeder österreichische Milliardär nur 1 % seines Vermögen an alle Österreicher verteilen würde, dann wären wir ALLE Millionäre. Das wär ein Weihnachtsfest.

Antworten Gast: biserl
19.12.2011 17:01
1 0

Re: Verteilung

1% von einer Milliarde => 10 Millionen.

D.h. unsere Milliardäre habne laut dieser Kalkulation 800000 (8 Millionen Einwohner / 10) Milliarden auf der hohen Kante.

Irgendwie glaub ich das irgendwie nicht:

800 000 000 000 000 als Guthaben versus
217 001 783 982 als Staatsverschuldung (nur als grober Vergleichswert).

Da sieht man wie es mit den Rechenkünsten steht.

Gast: herbert60
19.12.2011 14:35
4 0

???

vor 10 jahren bei der euro einführung wenn das gesagt hättest einkaufen bevor der euro nix wert ist hätte man dich in die klappse getan. aber es wird hllalt so kommen für 100 euro bekommst dann 500 ats und so was verkauft man dann uns noch als gute geschichte und als einen neuanfang.

Die Wirtschaftskrise ist eine Lüge!

Es geht den Österreichern blendend!

Antworten Gast: n. munz
19.12.2011 11:05
22 1

Re: Es geht den Österreichern blendend!

Wohl geblendet von den vielen Hochglanzinseraten unseres Bundes-Werners.

weihnachtsgeschäft

das weihnachtsgeschäft läuft gut, trotzdem alle von weltwirtschaftskrise reden.
aktien sind billig, dämmerts?

wenn diese negativen news nichts mehr bewirken, dann ist das ein sicheres zeichen dafür, dass wir den boden im aktienmarkt sehen.
ich würde jetzt munter die billigen sachwerte (aktien) kaufen!

0 13

Wie "Sparen" und "genug bezahlt" von Schüssel-ÖVP und Haider FPÖ/BZÖ in den BESTEN(!) WIRTSCHAFTSZEITEN nach dem Krieg ausgeschaut haben!

Autobahnvignette um 100% erhöht. Ambulanzgebühr eingeführt und Rezeptgebühren hinaufgeschnalzen (die Entlastungen für chronisch Kranke u. dgl. wurden von der SPÖ durchgeführt).

Behördengebühren (Stempelgebühren usw.) um 100% oder sogar noch mehr hinaufgeschnalzen. Studiengebühren eingeführt.

Bestens gehende oder mit dem Geld der Steuerzahler sanierte Staatsbetriebe verscherbelt und teilweise auch völlig unter ihrem Wert verkauft.

Bei der ÖBB die Zahl der bestbezahlten Posten vervielfacht(!) und Zocken an der Börse als Teil der Geschäftsführung eingeführt.

Budgetschönung durch Ausgliederungen u.a. Budgettricks eingeführt.

Verdoppelung des EU-Mitgliedsbeitrages in die Wege geleitet.

Gruppenbesteuerung eingeführt, bei der wirtschaftliche Pleiten im Ausland auf Kosten der österreichischen Staatskasse abgeschrieben werden können. Wieso dürfen Arbeitnehmer ihre Pleiten nicht genauso abschreiben?

Posten und Pfründe wurden von ÖVP-FPÖ in noch nie da gewesener Geschwindigkeit umgefärbt. Wobei sich vor allem die FPÖ ziemlich hervortat. Man muss sich ja nur die Lebensläufe ihrer Kurzzeitpolitiker anschauen. Die wegen Unfähigkeit oft schneller ausgewechselt wurden, als sie am Schreibtisch des Ministeriums saßen.

Jetzt muss man nur noch hochrechnen, was ÖVP u. FPÖ/BZÖ mit den Österreichern in den jetzigen Krisenzeiten angestellt hätten, wenn sie schon in besten Wirtschaftszeiten so fuhrwerkten! Da hätte es ein richtiges Gemetzel an der Bevölkerung gegeben!

Antworten Gast: gggggggg
19.12.2011 19:20
3 0

Man kennt den Staunton ja, und man sollte ihn nicht ernst nehmen -

- aber damit das mal klar ausgesprochen wird: die Schüssel/Haider(bzw. Riess-Passer) Regierung war eine der besten Nachkriegsregierungen, GERADE weil das den (österr.) Sozis furchtbar aufstößt. Denn was unseren Sozis nicht paßt, paßt. Das können sie halt einfach nicht verkraften und nicht zugeben. Daher nochmal: nicht ernstnehmen, diese ewigen Antischüssel-postings sind wie Spuren im Wasser..................

10 1

Re: Wie "Sparen" und "genug bezahlt" von Schüssel-ÖVP und Haider FPÖ/BZÖ in den BESTEN(!) WIRTSCHAFTSZEITEN nach dem Krieg ausgeschaut haben!

Sie prügeln hier auf die "Rechten" ein, dass es nur so knallt. Dabei sollten sowohl die Roten als auch die Grünen erst einmal vor ihrer eigenen Tür kehren. Denn wenn man sich das Beispiel Wien ansieht, dann kommt einem auch das Grausen. Im Grunde genommen muss man sich die Frage stellen, ob wir überhaupt Politiker haben, die mit der heutigen Wirtschafts-und Finanzpolitik zurecht kommen. Die Probleme sind ja nicht nur intern, sondern weltweit und da spielen auch so manche Linke ein schlechtes Spiel.

"In Deutschland und in Österreich kaufen die Menschen wie verrückt."

sie haben mit diesem einen satz den erfolg und die existenz österreichs auf den punkt gebracht!

österreich ist heute eines der reichsten länder der welt, weil BREITE bevölkerungsgruppen genügend einkommen hatten/haben, um das tägliche leben zu bestreiten, den standard zu erhöhen und sich gelegentlich "etwas leisten" zu können.

zu ihrem beispiel vor wk II, eines von mir vor wk I:

das steuersystem sah damals eine max einkommensteuer von 5% vor. die monarchie finanzierte sich hauptsächlich aus einer konsumsteuer von (zufällig wie heute) 20% auf diverse produkte, auch manche grundnahrungsmittel.
damals klaffte die schere ganz fürchterlich auseinander, der ringstraßenbaron zahlte ein viertel des %anteils von einem arbeiter an den kaiser und seine protegees.
der 'völkerkerker' wurde als solcher erkannt, weil ein riesengroßer teil der leute trotz schufterei ohne ende hungrig zu bett gehen musste!
wenn da auch noch politische unzulänglichkeiten und mangelnde perspektive dazukommen, dann hält das KEIN staat aus.

es muss mit allen mitteln verhindert werden, dass sich hundert jahre später die geschichte wiederholt.

daher kurzfristig: die krise mit der merkozy-methode bekämpfen (sorry, so problematisch sie auch sein mag: es gibt KEINE umfassende vernünftige alternative!)

und langfristig muss eu-weit die schere zuklappen. um ein ordentliches stück. und neue (evtl. andere) perspektiven müssen geschaffen werden.

denn sonst wird die eu zum 'völkerkerker! !

Antworten Gast: General Entenkracher
19.12.2011 09:50
6 1

Re: "In Deutschland und in Österreich kaufen die Menschen wie verrückt."

Ein sehhhhr langer Kommentar, aber das macht diesen zu keinem niveauvollen oder gar intellektuell hochstehenden.

Habe selten soviel halbgebildeten Unsinn gelesen, wie in ihrem Kommentar, sie !

Österreich ist gerade im Abstieg, gerade noch 5-ter Platz in der EU im "reichen Länder"-Vergleich, das beudeutet international totaler Abstieg.

Und gerecht geht es in diesem Land nicht zu, es gibt offiziell mehr als 500.000 Arme und nocheinmal so viele Armutsgefärdetete, also in Summe 1.000.000, von 8 Millionen Menschleins hierzulande, was soll da toll dran sein ???
Weiters gibt es immer noch sinnlose Zwangsdienste und Zwangsarbeit, als eines der letzten Länder der EU leistet sich Österreich noch eine maßlos überteuerte Wehrpflicht-Armee mit 24.000 Heeres-Staats-Diener, 60% davon für die Erhaltung der sinnlosen Wehrpflicht, gell Herr Obstler !!

Alle Jahre wieder...

... eine andere Schauergeschichte. Geht das Weihnachtsgeschäft gut, so ist dies das untrügliche Zeichen des bevorstehenden Wirtschaftsuntergangs. Geht es schlecht - dann erst recht! Nennt man soetwas nicht Kaffeesudleserei?! Die Idee mit der "finaziellen Repression" klingt da beinahe wie ein beruhigender Gegenentwurf zum Untergang des Euro. Dennoch scheint die bisherige Politik der Zentralbank eher auf Inflationsbekämpfung hinzudeuten. Also doch eher Schulden-Repression. Bei aller Armut im eigenen Land - aber in anderen Regionen der Welt haben sie nicht einmal genug zu essen - warum sollen wir dann auf Pump die Ressourcenlager der Welt leerkaufen dürfen?

Ich frage mich

ob es sich dabei um den auklingenden Weihnachtseinkaufwahnsinn oder den beginnenden Crack-Up-Boom handelt ...

Verkauft´s mei Gwand, i foar in Himmel...

So könnte man die Situation beschreiben. Keiner weiß wie es weiter gehen soll. Weder die Politik, noch die Wirtschaft, noch die Banken wissen wie es weiter gehen soll.

Das Geld geht schön langsam aus. Das spüren auch die Menschen, und tuen das was sie zumindest kurzfristig glücklich macht. Shoppen!

Man kann es auch niemanden verdenken. Bevor es von selber immer weniger wird, geben sie es aus.

Würde auch gegen eine zyklische Krise helfen. Wir haben aber eine System Krise.

Kredite werden nur noch aufgenommen, um Kredite zu bedienen. Der nächste Schritt ist da wohl klar...

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Da die rechten Parteien offensichtlich nicht die geringste Ahnung haben,...

...wie sich die Lebenshaltungskosten der Familien zusammensetzten, sondern anscheinend nur Sorge haben, dass die freie Marktwirtschaft ihre Preistreibereien durchführen kann und Reiche sowie Superreiche nicht besteuert werden, sollte sie einmal jemand bei der Hand nehmen und mit dem Geld, das MONATLICH für Miete, Auto, Heizung u.a. unvermeidliche Dinge ausgegeben werden müssen, in die Shopping City gehen und dort einkaufen, was man um diese Beträge zusammen bekäme.

Vielleicht sollte man auch das Fernsehen und die Zeitungsvertreter mitnehmen! Um das zu dokumentieren.

Re: Da die rechten Parteien offensichtlich nicht die geringste Ahnung haben,...

Gemäß ihrem Nickname verstummen bei mir die Töne vor lauter staunen, wie sie sich die derzeite Krise auch noch auf die "Rechten" zurechtbiegen wollen!

Welche Rechten regieren denn Österreich, Deutschland, Europa oder die USA? Die 10-Euro Wurstsemmel-Rechten? Oder die gute Steuern-böse Steuern Rechten?

Denken sie mal nach wer uns wann in welche Situation bugsiert hat, die die derzeitige Krise überhaupt ermöglicht hat. Dämmerts schon?

Re: Re: Da die rechten Parteien offensichtlich nicht die geringste Ahnung haben,...

Ja, es hat mit dem Kreisky angefangen, und zog sich über den Vranz und jetzt dem Faymann. Sie alle waren die Totengräber unseres Landes.

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Ja, ja, der "Kaufrausch" des Pöbels,...

...der nur Designerkleidung trägt, sich von oben bis unten mit Schmuck behängt und dauernd fein dinieren geht, ist in Wirklichkeit das, was in die Verarmung der Bevölkerung bewirkt.

Zwar kann man sich schon um eine einzige(!) MONATSMIETE inklusive Betriebskosten mindestens einen HD-Fernseher oder zig andere elektronische Artikel kaufen (z.B. Staubsauger, Handy, Kühlschrank und Mini-Stereoanlage zusammen!), die man außerdem nicht nur einen Monat verwendet, sondern in der Regel jahrelang, aber trotzdem ist es - vor allem für die christlich-bürgerlichen "Rechten anscheinend " unverzeihlich - wenn der Normalbürger so etwas kauft. Der Pöbel soll gefälligst sparen.

Dabei ist auch das nur die halbe Wahrheit, denn in Wirklichkeit kommen oft noch MONATLICH weitere geschmalzene Kosten für das Auto dazu, vor allem für die Pendler, z.B. für Anschaffung und Reparaturen, Benzin, Steuern, für die man sich ebenfalls etliche Dinge kaufen könnte, die ebenfalls in der Regel nicht nur einen Monat, sonder oft jahrelang verwendet werden können.

Auch die Heizkosten pro MONAT würden den Kauf etlicher gar nicht so billiger Dinge ermöglichen, die ebenfalls jahrelang verwendet werden könnten, die aber die "Rechten" trotzdem als völlig unnötigen Luxus bezeichnen würden. Solche Käufe haben einfach zu unterbleiben. Vor allem die Binnenwirtschaft will das ja immer so haben - nicht wahr?

Antworten Gast: Vergessen?
18.12.2011 20:21
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Re: Ja, ja, der "Kaufrausch" des Pöbels,...

Sie haben wohl vergessen, dass Faymann (SPÖ) Kanzler und der Doppelliter (SPÖ) Wiener Bürgermeister ist? Seit 1970 (6Jahre ausgenommen) eine SPÖ dominierte Regierung mit folgendem Ergebnis http://www.staatsschulden.at

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