So klein wie Herr Pelinka ist das Problem des ORF nicht

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Die Empörung über die Bestellung von Nikolaus Pelinka zum Bürochef des ORF-Generaldirektors ist berechtigt, zugleich geht sie am Kern des Problems vorbei.

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Schiefe Optik“, „Glaubwürdigkeitsverlust“, „Infragestellung der politischen Unabhängigkeit“: Die Kritik an der Bestellung des SPÖ-Jungfunktionärs und Chefs der SPÖ-Stiftungsratsfraktion, Nikolaus Pelinka, zum Büroleiter von Generaldirektor Alexander Wrabetz bewegt sich im Rahmen des Erwartbaren. Kein Wunder, handelt es sich doch auch bei dem Vorgang selbst um nichts Unerwartetes. Zum zweiten Mal belohnt Alexander Wrabetz denjenigen, der als Aufsichtsrat für die parteipolitische Orchestrierung seiner Wahl zum ORF-Chef verantwortlich war, mit einer zentralen Position im Unternehmen. 2006 war Pius Strobl, der als Stiftungsrat der Grünen die „Regenbogenkoalition“ aus SPÖ, FPÖ, Grünen und BZÖ organisiert hatte, mit dem Posten des Kommunikationschefs entlohnt worden.

Vor allem über die Empörung aus dem Haus selbst kann man sich eigentlich nur wundern: Sind die journalistischen Stars des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wirklich überrascht davon, dass ihr Unternehmen noch immer nichts anderes ist als ein politischer Selbstbedienungsladen? Glauben Armin Wolf, Christian Schüller und all die anderen tief Besorgten wirklich, dass im Falle einer Nichtbestellung Pelinkas zum Wrabetz-Bürochef die Unabhängigkeit des ORF gewährleistet wäre?

Haben die ORF-Mitarbeiter, die jetzt öffentlich um den Ruf ihres Unternehmens fürchten, keine Sorge, dass diese nun auch schon wieder über ein volles Jahrzehnt geübte Form der redaktionellen Anlassbesorgtheit, die in der Regel durch Korrekturen in der Dienstposten- und Besoldungsordnung gelindert werden kann, mehr und mehr den Eindruck erweckt, dass sie eher ein Teil des Problems ist als ein Teil der Lösung?

Klingt es nicht ein wenig nach „Haltet den Dieb!“, wenn die Bestellung eines gelackten Parteikindersoldaten zum Bürochef des Chefs zur Unternehmensbedrohung hochstilisiert wird, während das größere Spiel, in dessen Rahmen dieser Zug vorgenommen wird, Jahr und Tag mit stoischer Ruhe zur Kenntnis genommen wird, solange man nur den Eindruck hat, dass derzeit die „richtigen“ Spieler am Brett sitzen?

Nein, so klein wie Herr Pelinka ist das Problem des ORF nicht.

Die Frage, welche politische „Optik“ entsteht, wenn der politische Handlanger einer Regierungspartei, dessen Lebensunterhalt zwischenzeitlich von einem angeblich unabhängigen Unternehmen wie den ÖBB finanziert wurde, nun endlich für das bezahlt wird, was er tatsächlich tut, ist unerheblich. Man könnte in dem Vorgang sogar so etwas wie unbeabsichtigte Transparenz sehen.

Das Problem ist: Der ORF hat seine Existenzberechtigung als öffentlich-rechtliches Unternehmen, das jährlich mit 600 Millionen Euro aus zwangsweise erhobenen Gebühren alimentiert wird, verloren. All die „Retter des ORF“, die während des vergangenen Jahrzehnts mit den besten Absichten versucht haben, den ORF als öffentlich-rechtliches Medium zu „erhalten“, das Aufgaben wahrnimmt, die private Anbieter nicht erfüllen, sollten langsam eines verstehen: Sie haben nicht viel mehr getan, als für die jeweilige politische Provinztruppe, die glaubt, ihre Macht durch willfährige Medien absichern zu können, den nützlichen Idioten zu geben.


Wie kommt man eigentlich auf die Idee, dass in einer Medienwelt, in der während der vergangenen Jahrzehnte kein Stein auf dem anderen geblieben ist, ausgerechnet der ORF so bleiben könnte, wie er immer war? Mit denselben Strukturen wie vor 50 Jahren, nur mit mehr Mitarbeitern, mit weniger öffentlich-rechtlichem Programmanteil, aber mit mehr öffentlichem Geld als je zuvor?

Wenn es wahr ist, dass es Programminhalte gibt, die in privatwirtschaftlich geführten Medien nicht vorkommen, weil sie kommerziell nicht ausreichend attraktiv sind, gibt es dafür eine einfache Lösung: Man schreibt diese Inhalte kompetitiv aus und finanziert sie über einen Fonds, der mit einem Teil des Geldes dotiert wird, das derzeit in den politischen und journalistischen Selbstbedienungsladen ORF fließt.

Wer den öffentlich-rechtlichen Rundfunk retten will, muss dafür sorgen, dass der ORF in seiner jetzigen Form nicht weiterexistiert. Seite 24

 

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.12.2011)

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94 Kommentare
 
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Und Dr. Hugo Portisch hatte vollkommen recht!

Der ORF gehört entpolitisiert - und zwar total! Ich weiß, daß das ein Wunschdenken ist, aber so lange sich Apparatschiks oder deren Satelliten (Zuseherrat oder wie der Mist heißt) dort tummeln, wird sich nichts, aber auch gar nichts ändern. Einzige Lösung um Druck auszuüben ist: Abmelden, wenn das nicht geht - nicht einschalten, da: ALLES IST QUOTE. Und wenn die den Bach hinuntergeht, tut das diesem miesen Parteifunk weh.

Gast: Luzifer
30.12.2011 16:31
0

Der ORF ist ganz entscheidend für die österr. Kulturpolitik!

Ein Beispiel: der österr. Film. Schon lange sind die Zeiten vorbei, wo österr. Unterhaltungsfilm ein Exportschlager auf der ganzen Welt waren und sich gut verkauften. Heutzutage geht ohne Beteiligung von staatlichen od. halbstaatlichen Stellen nix mehr. Eine ganz wichtige Rolle für die meisten österr. Filme spielt jetzt der ORF. Wegen dieses starken, finanziell bedingten Einflusses übt der ORF daher auf die österr. Filmindustrie einen starken Einfluß aus. Das Gleiche gilt auch für andere Zweige der Kunst und insbes. der Literatur. Es ist also nicht allein das "Umerziehungs-Programm" im Rahmen der meist politisch gefärbten Nachrichten und Magazine.

Ganz auffällig ist auch das dzt-ige österr. Kabarett, das sich meist wie eine Belangsendung der SPÖ anhört. Ein typisches Beispiel für die Verzerrung der Wahrheit war auch der Bericht über den schon klassischen Auspruch des "schönen" KHG. Dieser hatte in der FS-Diskussion nicht gesagt, daß ER sich für zu schön halte, sondern daß andere geäußert hätten, er sei "... zu gescheit, zu schön, etc."! ...
Diese Verzerrung ist einer der üblichen Tricks, um andere zu mobben. Diesen haben wir schon in unserer Schulzeit angewandt, um Mitschüler zu diskreditieren. Das nur als eines von vielen Beispielen!

Dieses "Umerziehung" steht in einem seltsamen Kontrast zu den Erfahrungen, die die Europäer in Ost- u. Mitteleuropa mit Marxismus und Planwirtschaft machen mußten. Er ist schlichtweg nicht mehr finanzierbar!


Gast: Gast 2011
30.12.2011 15:57
0

was ist los mit der ÖVP?

jeder Blinde sieht doch wie sehr der ORF als Parteisender der SPÖ agiert und dennoch kommt von der ÖVP kaum Widerstand. Die FPÖ redet von Privatisierung des ORF und macht aber bei den Politspielen im ORF lustig mit. Letztlich stimmen die Parteien wieder einer weiteren Zwangs-Gebührenerhöhung für den ORF zu. Unser Inseratenkanzler greift ungeniert in die Steuergeldkasse um seine Selbstbeweihräucherung zu finanzieren. Der Erfolg gab ihm bisher Recht. Die Medien sind da auffällig ruhig und nutzen die "zweite" Presseförderung durch Inserate. Als Gegenleistung tragen sie dann rote Scheuklappen in der Berichterstattung. Wie lange noch?

Mein Traum: Keine Orf-Zwangsgebühren und keine anderen öffentlichen Gelder für den ORF!

Und natürlich keine Substitution des ORF durch die Hintertür.

Gast: nikolausi
29.12.2011 18:18
0

so schön wie Herr Fleischhacker

ist das Problem der "Presse" aber auch nicht.

Blind-Mächtige stürzen gerne über Kleinigkeiten


Dieses - vergleichsweise - Brösel an selbstverständlichem Machtmissbrauch zeigt dem Bürger, der meist keinen Durchblick in Sachen medienpolitischer Scharmützel und Hintergründe hat, glasklar wie der Hase läuft.

Das Versöhnliche an der Sache ist, dass sich der Pelinka nach dem arrogant-dreisten Auftritt, ein heikles Image verpasst hat, das ihn in nächster Zeit karrieremäßig ziemlich ausbremsen wird. Coole Sache.

Ja, und auch Bröserl können Fässer zum Überlaufen bringen - und ich möcht' es endlich flatschen hören.


SOS ORF hat nicht den ORF gerettet

sondern den Einfluss der SPÖ auf denselben gesichert. Es gab schon einen Fall, in dem SOS ORF keinen grund für Proteste gesehen hat. Es war ja die SPÖ, die ihre Schäfchen ins Trockene gebracht hat.

Und das SOS ORF jetzt wieder auf Tauchstation ist wundert offensichtlich niemand mehr.

die bestellung

von diesem kerl zum bürochef ist nur ein weiteres zeichen des moralischen verfalls des landes. Ö ist ein durch und durch verrottetes, korruptes und amoralisches land geworden, regiert von verbrechern, kommentiert von indoktrinierten journalisten.
entspannen ist angesagt. zurücklehnen und zusehen, wie dieses beamten- und bürokratenpack in den orkus fährt. mal sehen, wie lang es noch dauert, bis vor dem parlament die ersten (symbolischen) galgen aufgestellt werden, so wie am syntagmaplatz in athen.

Antworten Gast: namirhamprobleme
29.12.2011 23:21
0

Re: die bestellung

na die haben probleme, denken die athener...

Gast: Luzifer
28.12.2011 18:50
5

Die große Frechheit sind aber die Zwangsgebühren:

ich sehe gern "Servus-TV" oder div. Bildungskanäle im dt. FS, meine erwachsenen Kinder sehen gerne Pro 7 etc. ORF I, II, III wird von uns kaum gesehen

Trotzdem kassiert der ORF die FS-Gebühren! Ist das etwa "linke Marktwirtschaft"?

Wie sind die Interessenslagen?

Die "wichtigen" Personen sind mit der Situation zufrieden! Die Landeshauptleute haben ihre Landesstudios die dem jeweiligen LH "huldigen". Zwei LH`s halten sich zur Zeit eine Bundesregierungsspitze, die damit zufrieden Bundesregierungsspitze zu sein.

Re: Wie sind die Interessenslagen?

... und die ORF - Redakteure - an der Spitze der ZiB 2 Starmoderator - sind bloß aufgebracht. Aufgebracht ist der entscheidende Unterschied zu Zugriffen auf den ORF durch die andere Reichshälfte, damals war SOS-ORF angesagt, also wesentlich dramatischer, was natürlich vielsagend.

Re: Wie sind die Interessenslagen?

.... und uns Österreicherinnen und Österreichern geht es sehr gut.

!

muss für dessen Privatisierung eintreten, statt weiterhin das Volk dafür haftbar und manipulierbar sein lassen zu dürfen

Gast: Scanas
28.12.2011 18:14
1

Und die Zeitungs-Herausgeber??

Wieso findet sich da nicht eine Allianz, die radikal und unisono vorgeht und dies bis zur Änderung Tag für Tag einfordert? oder genügt ihnen die staatliche Zeitungsförderung und das staatliche Inseratengeschäft?

Nichts gegen einen öffentlichen Rundfunk, der mittels Gebühr all das abdeckt, was andernfalls aufgrund Quoten- bzw. Geldgier von Privatsendern nicht abgedeckt wäre.

Insofern kann und soll es durchaus einen öff. Rundfunk geben, aber es würde ein Haupt- und ein Spartensender genügen und diese müssten dann vornehmlich anspruchvolles Programm in allen Bereichen bieten, ob im Bildungs- oder Kulturbereich oder auch im Sport, dort, wo nicht das große Geld zu machen ist, aber Interesse herrscht und dafür alle ihre Gebühr zahlen. Auch im Infobereich, aber dann so, dass sowohl Regierung als auch Opposition sich auf Redakteure einigen bzw. diese bestellen.

Es läge vornehmlich an den Zeitungsherausgebern hier ORF1 (+Spartenkanäle) zu übernehmen.

Also der gelackte Parteikindersoldat ist nur Ausdruck dessen, dass all dies möglich ist in einer Demokratie, die nicht mit Vehemenz und Konsequenz all diese "Parteiförderung" in eigener Sache dauerhaft anprangert und zwar viribus unitis.

Diesen Rotfunk bitte endlich abschaffen!!!

Fall Pelinka - "das schlägt dem Fass den Boden aus" sollte zum Anlaß genommen werden, die Zwangsgebühren endlich abzuschaffen!

Gast: astray
28.12.2011 17:49
5

pelinka

nach diesem weiteren handstreich der roten zur engültigen übernahme des orf durch die roten werden wir wohl noch mehr linke kommentare des politonkels aus innsbruck zu hören bekommen.
erstaunlich ist aber die lahme bis nicht vorhandene reaktion der övp auf diesen coup,bzö und fpö dürften sich als nitschuldige wohl schämen.

Gast: Jungunternehmerin
28.12.2011 17:20
2

Ganz einfach: Abmelden!

Versteh' nicht, warum alle jammern, aber kaum jemand die naheliegendste Variante wählt - Abmeldung bei der GIS.

Bei den Inhalten ist es doch wirklich kein Verlust, wenn man diese Gehirnwaschmaschine aus dem Haus wirft!

Aber eigenartigerweise sind sich alle einig, dass zwar die Programme ein Sch... und die Gebühren viel zu hoch sind, trotzdem wollen/können die meisten auf die Glotze nicht verzichten.

Na ja, wer schimpft, der kauft ...

Antworten Gast: schlÄchter
30.12.2011 13:12
0

Re: Ganz einfach: Abmelden!

sg jungunternehmerin!
....oder gar nicht anmelden.
ganz bei ihnen. eine zib 2 kann ich mir auch über 3sat im satellitenprogramm anschauen und in zeiten des internets bekommt man/frau seine infos auch anderst.

quotenverlust ist die einzig wirksame protesthaltung.

mfg+guten rutsch
s.

Antworten Gast: Fatalist
29.12.2011 07:30
0

Re: Ganz einfach: Abmelden!

Ist das rechtlich möglich, den ORF abzumelden ohne die Rundfunkgeräte zu verschrotten und die Sat-Schüssel zu demontieren?

Antworten Antworten Gast: Jungunternehmerin
29.12.2011 11:30
0

Re: Re: Ganz einfach: Abmelden!

ob eine sat-schüssel am haus hängt oder nicht, ist völlig unerheblich (bei mir ist auch eine angebracht - von den vorbesitzern - die ich auch nicht demontiert habe).
ich habe bei der GIS angegeben, das ich nur die rundfunkgebühren anerkenne, da ich kein TV-empfangsgerät habe. im falle einer allf. kontrolle sollten sie also tatsächlich keinen fernseher im haus stehen haben. Und das war auch schon.
PS: mir ist das kastl noch keinen tag abgegangen ....

Re: Ganz einfach: Abmelden!

Ja, Sie haben recht.
Ich halte die Gebühren grundsätzlich für berechtigt, ebenso wie die Presseförderung im übrigen, denn was wären denn die Alternativen, was jetzt die Medien anlangt, meine ich. Ich denk, das wär eine Katastrophe.
Ich könnte (fast) auf TV verzichten. Ich schau mir nur die ZIB und sonstige Informationssendungen sowie Diskussionen an. Kabel hab ich mal gehabt, aber brauch ich nicht mehr. Das, was bei den Privaten läuft, ist der größte Schei....

Antworten Antworten Gast: ameglich
29.12.2011 23:18
0

Re: Re: Ganz einfach: Abmelden!

zib gibt's a im internet - noch dazu nicht nur um 19:30 und den üblichen anderen zeiten...

Gast: ma-fma-x
28.12.2011 16:53
6

freundinnenwirtschaft

BOMBE: Auch Pelinka Freundin wird befördert

Nicht nur, das SPÖ Stiftungsrat und Laura Rudas-Intimus Niko Pelinka Wrabetz Büroleiter wird, auch dessen Freundin macht durch SPÖ Fädenzüge Karriere. Noch vor einem Jahr war Gudrun Bolech noch einfache Praktikantin, aber mit 1.1. wird diese gleich Vorstandsassistentin vom „roten“ Vorstand Ettl. Da waren ja unter Grasser die Postenbesetzungen noch transparenter!

1. mir ist es genau so wurscht

wer der büroleiter vom wrabetz ist, wie es mir wurscht ist, wer der/die sekretär/in vom fleischhacker ist!

2. mir stösst es aber ziemlich sauer auf, wenn der chef eines mediums gegen ein anderes polemisiert.
zumal wenn in diesem zusammenhang ein "600 Millionen Euro aus zwangsweise erhobenen Gebühren alimentiert" gebracht wird und in keinem einzigen kommentar des CR auch nur ein kleiner zipfel der finanzierung der presse gelüftet wird.
(dass dies über die verkaufs- und werbeerlöse erfolgen könnte - darüber lachen doch die hühner!)


Von Medien verstehen Sie wohl rein gar nichts

eine kleine Einführung also: Der ORF lebt zu einem sehr hohen Anteil von den Zwangsgebühren der Fernsehbesitzer.

Private Medien finanzieren sich durch Inserateneinnahmen, Verkaufserlöse und zu einem geringen Teil aus der Medienförderung. Einige Medien, vor allem das SP-Heute und die SP-nahen Boulevardzeitungen Krone und Österreich, kassieren zusätzlich erhebliche Summen für Finanzierungsinserate der öffentlichen Hand. Das rote Heute zum Beispiel lebt zu einem Drittel von Regierungsinseraten.

Alles übrigens wohl bekannt und keineswegs kommentierungsbedürftig.

 
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