25.05.2013 14:49 Merkliste 0

So klein wie Herr Pelinka ist das Problem des ORF nicht

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Die Empörung über die Bestellung von Nikolaus Pelinka zum Bürochef des ORF-Generaldirektors ist berechtigt, zugleich geht sie am Kern des Problems vorbei.

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Schiefe Optik“, „Glaubwürdigkeitsverlust“, „Infragestellung der politischen Unabhängigkeit“: Die Kritik an der Bestellung des SPÖ-Jungfunktionärs und Chefs der SPÖ-Stiftungsratsfraktion, Nikolaus Pelinka, zum Büroleiter von Generaldirektor Alexander Wrabetz bewegt sich im Rahmen des Erwartbaren. Kein Wunder, handelt es sich doch auch bei dem Vorgang selbst um nichts Unerwartetes. Zum zweiten Mal belohnt Alexander Wrabetz denjenigen, der als Aufsichtsrat für die parteipolitische Orchestrierung seiner Wahl zum ORF-Chef verantwortlich war, mit einer zentralen Position im Unternehmen. 2006 war Pius Strobl, der als Stiftungsrat der Grünen die „Regenbogenkoalition“ aus SPÖ, FPÖ, Grünen und BZÖ organisiert hatte, mit dem Posten des Kommunikationschefs entlohnt worden.

Vor allem über die Empörung aus dem Haus selbst kann man sich eigentlich nur wundern: Sind die journalistischen Stars des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wirklich überrascht davon, dass ihr Unternehmen noch immer nichts anderes ist als ein politischer Selbstbedienungsladen? Glauben Armin Wolf, Christian Schüller und all die anderen tief Besorgten wirklich, dass im Falle einer Nichtbestellung Pelinkas zum Wrabetz-Bürochef die Unabhängigkeit des ORF gewährleistet wäre?

Haben die ORF-Mitarbeiter, die jetzt öffentlich um den Ruf ihres Unternehmens fürchten, keine Sorge, dass diese nun auch schon wieder über ein volles Jahrzehnt geübte Form der redaktionellen Anlassbesorgtheit, die in der Regel durch Korrekturen in der Dienstposten- und Besoldungsordnung gelindert werden kann, mehr und mehr den Eindruck erweckt, dass sie eher ein Teil des Problems ist als ein Teil der Lösung?

Klingt es nicht ein wenig nach „Haltet den Dieb!“, wenn die Bestellung eines gelackten Parteikindersoldaten zum Bürochef des Chefs zur Unternehmensbedrohung hochstilisiert wird, während das größere Spiel, in dessen Rahmen dieser Zug vorgenommen wird, Jahr und Tag mit stoischer Ruhe zur Kenntnis genommen wird, solange man nur den Eindruck hat, dass derzeit die „richtigen“ Spieler am Brett sitzen?

Nein, so klein wie Herr Pelinka ist das Problem des ORF nicht.

Die Frage, welche politische „Optik“ entsteht, wenn der politische Handlanger einer Regierungspartei, dessen Lebensunterhalt zwischenzeitlich von einem angeblich unabhängigen Unternehmen wie den ÖBB finanziert wurde, nun endlich für das bezahlt wird, was er tatsächlich tut, ist unerheblich. Man könnte in dem Vorgang sogar so etwas wie unbeabsichtigte Transparenz sehen.

Das Problem ist: Der ORF hat seine Existenzberechtigung als öffentlich-rechtliches Unternehmen, das jährlich mit 600 Millionen Euro aus zwangsweise erhobenen Gebühren alimentiert wird, verloren. All die „Retter des ORF“, die während des vergangenen Jahrzehnts mit den besten Absichten versucht haben, den ORF als öffentlich-rechtliches Medium zu „erhalten“, das Aufgaben wahrnimmt, die private Anbieter nicht erfüllen, sollten langsam eines verstehen: Sie haben nicht viel mehr getan, als für die jeweilige politische Provinztruppe, die glaubt, ihre Macht durch willfährige Medien absichern zu können, den nützlichen Idioten zu geben.


Wie kommt man eigentlich auf die Idee, dass in einer Medienwelt, in der während der vergangenen Jahrzehnte kein Stein auf dem anderen geblieben ist, ausgerechnet der ORF so bleiben könnte, wie er immer war? Mit denselben Strukturen wie vor 50 Jahren, nur mit mehr Mitarbeitern, mit weniger öffentlich-rechtlichem Programmanteil, aber mit mehr öffentlichem Geld als je zuvor?

Wenn es wahr ist, dass es Programminhalte gibt, die in privatwirtschaftlich geführten Medien nicht vorkommen, weil sie kommerziell nicht ausreichend attraktiv sind, gibt es dafür eine einfache Lösung: Man schreibt diese Inhalte kompetitiv aus und finanziert sie über einen Fonds, der mit einem Teil des Geldes dotiert wird, das derzeit in den politischen und journalistischen Selbstbedienungsladen ORF fließt.

Wer den öffentlich-rechtlichen Rundfunk retten will, muss dafür sorgen, dass der ORF in seiner jetzigen Form nicht weiterexistiert. Seite 24

 

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.12.2011)

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94 Kommentare

Von Medien verstehen Sie wohl rein gar nichts

eine kleine Einführung also: Der ORF lebt zu einem sehr hohen Anteil von den Zwangsgebühren der Fernsehbesitzer.

Private Medien finanzieren sich durch Inserateneinnahmen, Verkaufserlöse und zu einem geringen Teil aus der Medienförderung. Einige Medien, vor allem das SP-Heute und die SP-nahen Boulevardzeitungen Krone und Österreich, kassieren zusätzlich erhebliche Summen für Finanzierungsinserate der öffentlichen Hand. Das rote Heute zum Beispiel lebt zu einem Drittel von Regierungsinseraten.

Alles übrigens wohl bekannt und keineswegs kommentierungsbedürftig.

Antworten Gast: Ausguck
28.12.2011 19:45
5 0

Re: 1. mir ist es genau so wurscht

Ich kann mich nicht erinnern, zum Kauf der Presse genötigt worden zu sein und/oder Zwangsgebühren in Form von GIS-Zahlscheinen leisten zu müssen.

Der ORF ist ein reines Versorgungsposterlunternehmen und gehört privatisiert und die GIS muss weg!

Antworten Gast: Lausbub
28.12.2011 18:57
5 0

Re: 1. mir ist es genau so wurscht

Woher die Einnahmen des Boulvards kommt, wissen wir seit dem "Faymann-Skandal"!

Linke Medien werden von AK und ÖGB "gesponsert", rechte Medien von KW und IV.

Nur den ORF bezahlen die FS-Besitzer, egal ob sie den ORF einschalten oder nicht. Und der beschäftigt am liebsten linke Besserwisser!

Haben Sie das etwa nicht gewußtß

Re: Re: 1. mir ist es genau so wurscht

Welche rechte Medien gibt es ????

Antworten Gast: ggggggggg
28.12.2011 17:22
5 0

zu ´Falaffel´

Das ist der klassische Fall eines Kommentars, der sich selber ´in sich´ völlig disqualifiziert. Warum? Ganz einfach: weil die Wahrheit selbst dann Wahrheit bleibt, wenn sie - um es sehr überspitzt zu sagen - ´vom Teufel´ ausgesprochen wird. Was hat die Presseförderung mit den unerträglichen und den Zwangsgebührenzahlern unzumutbaren Zuständen im ORF zu tun, und was ist an Fleischhackers Artikel falsch deshalb, weil u.a. die Presse aus Steuermitteln gefördert wird? (Ich finde die Presseförderung, wie tausende andere Förderungen auch, grundfalsch, aber sie ist hier nicht das Thema.)

Re: zu ´Falaffel´

Ich kann nicht herauslesen, dass er die Presseförderung angesprochen hat.
Diese ist im übrigen wichtig und soll unbedingt sein. Ja, sie gehörte eigentlich erhöht - im Interesse der wichtigen Meinungsvielfalt.
Selbstredend gehörte sie auch völlig transparent und nachvollziebar gestaltet.

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Wenn sie es selbst nicht schaffen,

dann erkläre ich es Ihnen:

FalAFFEl wörtlich:

" und in keinem einzigen kommentar des CR auch nur ein kleiner zipfel der finanzierung der presse gelüftet wird.
(dass dies über die verkaufs- und werbeerlöse erfolgen könnte - darüber lachen doch die hühner!)"

Verstehen Sie es jetzt?

Von der gleichen Intelligenz eines Blitzgneissers getragen sind ja auch Ihre lichtvollen Ausführungen, dass die zu den höchsten der welt zählende Presseförderung NOCH WEITER erhöht werden sollte. Das kommentiere ich gar nicht mehr.

Re: Wenn sie es selbst nicht schaffen,

Natürlich, dafür muss man ein Blitzgneisser sein, um im Abschaffen der Gebühren für den Orf, der Presseförderung usw. Allheilmittel zu erkennen...

Wissen Sie, was im Zusammenhang mit der Presseförderung sehr wichtig wäre: das Medientransparenzgesetz !!!
Dass einer bestimmten Mediengruppe eine Finanzierung über das Schalten von Inseraten bevorzugt, liegt auf der Hand.....

Falaffel könnte auch noch andere Finanzierungsquellen (zB Raiffeisen) gemeint haben...

Blick in den Spiegel

Die Oesis brauchen sich nicht ueber derlei Machenschaften zu wundern. Das kommt ja alles nicht von woanders her. Nee nee, dieses unter-dem-Tisch ausmachen und Parteibuch-Geschachere entspringt schon der Österreichischen Sicht der Welt.

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Graf zu Guttenberg, nehme ich an?

Ich bin auf viele Dinge, die in Österreich passieren nicht stolz. Wie denn auch.

Ich will Ihnen auch gar nicht alles aufzählen, was unsere verehrten deutschen Nachbarn so alles an Politschacherei und Beinahekorruption sich in den letzten Jahren geleistet haben.
Wenn Sie nur ein wenig drüber nachdenken, wird es Ihnen schwer fallen, guten Gewissens diese Dinge als rein österreichisches Leiden darzustellen.

Antworten Gast: Vogel Strauss
28.12.2011 19:14
1 0

Re: Blick in den Spiegel

Na, Hauptsache, bei Euch ist alles paletti - Stichwort Wulff u. Geerkens etc.!

Taten statt reden

Herr Fleischhacker, setzen sie sich an die Spitze eines Komitees zur Durchführung eines neuen ORF-Volksbegehrens - die Zeit ist reif dafür, mit diesem durch und durch verpolitisierten Klüngel im ORF aufzuräumen.
Als Berater empfehle ich Hugo Portisch. Gemeinsam mit unabhängigen Zeitungen organisiert, können sie sicher sein, dass dieses Volksbegehren an den Erfolg des seinerzeit von Hugo Portisch organisierten Volksbegehrens mühelos anschliessen kann.

Re: Taten statt reden

Unabhängige Zeitungen?

Sie reden von Österreich, daß ist Ihnen schon bewusst?!

5 0

Vollkommen richtig

Den ORF wird man so wie jeden anderen Staatsbetrieb erst dann erfolgreich entpolitisieren können, wenn er kein Staatsbetrieb mehr ist. Wieviel schädlichen Einfluss hatte die Politik beim Staatsbetrieb AUA und wieviel Einfluss hatte sie nach der Privatisierung? Keinen mehr und das ist gut so. Genauso ist es beim ORF. Privatisiert diesen Moloch endlich. Niemand braucht diese aus Zwangsgebühren und Steuerzuschüssen finanzierte Freunderlversorgungsanstalt. Sollen die sich ihre fetten Gehälter und Privilegien doch auf dem freien Markt verdienen so wie jeder Privatsender auch. Nur so wird man solche dreisten politischen Interventionen wie jetzt im Fall Pelinka erfolgreich abdrehen können, da hat Fleischhacker vollkommen recht.

1 1

..Und was

kann der zwangsverpflichtete Beitragszahler
dagegen tun?

Antworten Gast: aideee
29.12.2011 23:11
0 0

Re: ..Und was

eine idee liefert der rough rider

Krebsgeschwür

Leider sehr wahr, vor allem der letzte Satz - den würde ich allerdings gerne generalisiert wissen. Österreich ist leider ein "Raucher", das nur noch einen Lungenflügel, ein dramatisches Blutbild für den zweiten hat aber nicht vom Glimmstengel wegkommt, weil das Hirn ebenfalls schon von Wucherungen befallen ist.

Wie kann man das ändern? Vielleicht gibt es ja doch einen Gott?!?!

Gast: b1000
28.12.2011 13:56
3 0

Verantwortlicher Umgang

Das Pelinkaproblem ist nicht ein li/re Problem (wie manche glauben machen wollen) sondern eines des Missbrauchs öffentlicher Einrichtungen und Geldern, und da gibt es ja wohl keine politische Ausrichtung, die da völlig gefeit wäre.

...Empörung aus dem Haus ...

Diese ist scheinheilig und unglaubwürdig.

Was sich die allermeisten "Stars des öff.-rechtl. Rundfunks", va jene, die sich jetzt so besonders über die Bestellung des Pelinka alterieren, unter Unabhängigkeit vorstellen, das zeigen sie uns seit längster Zeit hinlänglich mit ihrer oftmals unausgewogenen, tendenziösen Berichterstattung.

Daher greift diese - wenngleich berechtigte - Kritik an der Bestellung viel zu kurz und ist unehrlich.
Denn das Problem ist, dass der ORF seine ihm als öff. rechtlich Unternehmen zukommenden Aufgaben, für die er Gebühren erhält, unzureichend erfüllt.
Und gerade diese Aufgaben können nicht nur unter dem Aspekt der Einschaltquote gesehen werden.
Daher sollte im ORF ein gravierendes Umdenken erfolgen.
So wie bisher kann und soll es nicht weitergehen, wenn zwangsweise Gebühren weiterhin der essentielle Bestandteil für die Aufrechterhaltung des Status quo bleiben sollen.

Etwa eine solche Möglichkeit (Finanzierung über einen Fonds), wie sie Hr. Fleischhacker andenkt, oder andere in diese Richtung, wären Wege, die sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk dringend überlegen sollte.

bravissimo

chapeau herr CR
ORF????
weg mit dem dreck
kulturauftrag??lächerlich

Gast: tom green
28.12.2011 12:59
1 0

ich bin für die...

ich bin für die abschaffung des orf! diese antiquierte institution hat keine existenzberechtigung mehr.
außer als konkurrenz für rtl 2. oder sat 1.
und ad ö1?
in diesem segment ist radio maria ganz stark im kommen...

0 0

Also bitte!

Ich bin ein gläubiger Mensch und einigermaßen regelmäßiger Kirchengeher. Aber Radio Maria habe ich noch nie gehört. Das Analogon im Fernsehen halte ich beim zufälligen Hinzappen keine 3 Minuten aus. Habe mich schlau gemacht, hier das Programm von heute:

06:00 - 06:45 Angelus, Rosenkranz, Morgengebet
06:45 - 06:55 Tageslesungen
06:55 - 07:00 oelzweige
07:00 - 07:30 Laudes
07:30 - 07:45 Kalenderblatt
07:45 - 08:00 Geistliche Lesung
08:00 - 09:00 Hl. Messe
09:00 - 10:00 Christus - Hoffnung Europas
10:00 - 11:00 Lebenshilfe
11:00 - 11:45 Hörergrüße
11:45 - 12:00 Andacht
12:00 - 12:30 Angelus und Sext
12:30 - 13:00 ABC der Heiligen oder
1x1 des Glaubens (abwechselnd)
13:00 - 14:00 Hoamatklång
14:00 - 15:00 Gebet um Zwei
15:00 - 16:00 Kirche im Aufbruch
16:00 - 16:15 Radio Vatikan - Nachrichten
16:30 - 17:30 Bibelschule
17:30 - 17:55 Vesper und Angelus
18:00 - 18:20 Radio Vatikan - Magazin
18:20 - 19:00 Rosenkranz
19:00 - 19:45 Hallo Kinder!
19:45 - 20:00 Abendgebet
20:00 - 20:30 Dies Domini - musikalische Hinführung zum Sonntag

Also für Sie ist das eine Alternative zu Ö1?
Ich bin sicher, nicht einmal unser Pfarrer oder die Mönche von Heiligenkreuz hören das regelmäßig.

Sind Sie sicher, dass Sie nicht Radio Stefansdom meinen? Das könnte schon eher hinkommen.

Antworten Gast: jamaria
29.12.2011 23:09
0 0

Re: ich bin für die...

wie kann man radio maria mit ö1 vergleichen? maria na!

GIS kündigen!


Antworten Gast: ehtan
29.12.2011 23:08
0 0

Re: GIS kündigen!

ich höre kein radio und schaue kein fernsehen - außer bei meinen eltern (wie zuvor gepostet: alte gewohnheitsseher) - also eh schon vor jahren getan

5 0

Alle österr. Medien, die einigermaßen um Korrektheit bemüht sind, sollten ein neues Volksbegehren starten

und den ORF aus den politischen Fängen der Parteien befreien.
Jagt sie zum Teufel, alle, wie sie sind, die den ORF als Familienbetrieb betrachten. Gründet einen neuen Stiftungsrat ohne politische Parteien, der vom zahlenden Publikum gewählt wird. Auch über das gebotene Programm soll vom Publikum abgestimmt werden.

1 0

Re: Alle österr. Medien, die einigermaßen um Korrektheit bemüht sind, sollten ein neues Volksbegehren starten

Und welche wären das dann? So viele würden mir da nicht einfallen...

0 0

Re: Re: Alle österr. Medien, die einigermaßen um Korrektheit bemüht sind, sollten ein neues Volksbegehren starten

Viele sind es nicht, da haben Sie recht.
Presse, Kurier, einige Bundesländer-Zeitungen und vielleicht ATV?

4 0

bravo fleischhacker!


Gast: lauraa
28.12.2011 10:48
0 13

wie

man sieht, hat der junge pelinka noch keinen grossen ranzen an schuld-bringschuld verhältnissen am buckel (einfach weil zu jung) und somit hat er selbst noch im streng proporzigen kastensystem ein paar freiheitsgrade mehr als andere selbstverständlich-protegees.
freiheitsgrade in österreich? ui - gaanz gefährlich. also hackt nur fleissig auf dem armen kerl rum!
ihr habt angst!

Re: wie

der rote "rotzbua" wird in ORF nicht alt

Gast: Brandstifter
28.12.2011 10:30
16 0

Privatisiert den ORF

Ich wähle sofort die Partei die den ORF privatisiert und jeder kann selbst entscheiden ob er den ORF empfangen kann oder nicht!!

Antworten Gast: naja...........
29.12.2011 23:06
0 0

Re: Privatisiert den ORF

das kann einer der gründe sein - aber das ist normalerweise nicht der hauptgrund, warum man eine partei wählt...

Antworten Gast: elbeastoh
28.12.2011 13:55
0 0

Re: Privatisiert den ORF

ja. da bin ich auch dabei.

2 0

Fragwürdige Argumentation

Klar ist der ORF ein Problem, aber ich verstehe die Argumentation von Fleischhacker nur zum Teil. Wenn die Redakteure nicht protestieren würden, dann gäbe es sicher auch einen Artikel, dass man sich doch so etwas nicht gefallen lassen dürfe. Jetzt protestieren sie, und dann heißt es sinngemäß:Das ist total deplatziert, weil die wahren Probleme woanders liegen und überhaupt haben sie gar nicht verstanden worum es eigentlich geht? Wie jetzt, Herr Fleischhacker? Sich alles gefallen lassen ist schlecht - aber protestieren auch oder wie? Immerhin: Ihr Schlussatz ist vollkommen zutreffend!

Gast: Das fassungslose Fass ohne Boden
28.12.2011 08:26
11 0

Treffend

Der ORF wird krachen - wie einst auch die AUA. Die Menschen werden dagegen rebellieren, wenn sie in Sparzeiten für Günstlinge mit miesem Programm unverschämt hohe Gebühren zahlen müssen. D.h. man kann die Gebühren nicht noch höher treiben. Gleichzeitig sterben die Pensionisten aus, die aus Gewohnheit ORF schauen. Mit weniger Zusehern brechen die Werbeeinnahmen noch weiter ein.

In Zukunft wird der Markt die österreichischen Ausprägungen öffentlich-rechtlichen TVs wie einst Mück-TV, Faymann-TV, etc. bereinigen.

Wer braucht den Staatsfunk.


pelinka ist kein "SPÖ-Jungfunktionär"


pelinka ist ein dem faymann/rudas-klüngel angehörender günstling. der übt keinerlei funktion in der spö aus, vielleicht ist er pro forma parteimitglied (nicht mal da wär ich mir sicher), aber das war es dann auch schon.

nur weil einer von laura/werner protegiert wird, ist er noch lange kein "spö-funktionär". um ein solcher zu sein muss man in der spö mitarbeiten und dafür ist sich der "smarte niko" sicher zu schade. dieser opprtunist verlässt sich lieber auf networking, und benutzt die spö bloß als vehikel für sein eigenes fortkommen.

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Re: pelinka ist kein "SPÖ-Jungfunktionär"

Ach nein? Siehe:

http://de.wikipedia.org/wiki/Niko_Pelinka

"Im April 2010 wurde er ORF-Stiftungsrat und ersetzte zugleich Karl Krammer als Leiter des sogenannten SPÖ-„Freundeskreises“ (der derzeit größten „Fraktion“ im Stiftungsrat)."

Keine "Funktion" der SPÖ? Meinen Sie das im Ernst?

Übrigens, laut der gleichen Quelle trat er der SPÖ bereits als Schüler bei.

Aber posten Sie weiter. Angeblich zahlt die Löwelstrasse 3,50 für jedes passende Posting. Oder gehören Sie ohnehin zum t.b.?

Re: pelinka ist kein "SPÖ-Jungfunktionär"

Wenn ihr Kommentar stimmen würde, dann ist die SPÖ, Personal mäßig, in einem noch schlimmeren Zustand, als ich bis jetzt angenommen habe.

Wie doof müßte man sein, dass man sich von so einem Jungspund instrumentalisieren läßt?

Re: pelinka ist kein "SPÖ-Jungfunktionär"

Oh mein Gott, wie tief ist „diese einstmals so stolze staatstragende Partei“ (O-Ton eines anderen Posters) gesunken, wenn sie sich von so einem wie dem smarten Niko instrumentalisieren lässt!!!

Wieso lassen sich das eigentlich die verdienten SPÖ-Funktionäre gefallen, dass diesem Grünschnabel der rote Teppich in den ORF gelegt wird? Da ist eine kleine Palastrevolution fällig!

Re: Re: pelinka ist kein "SPÖ-Jungfunktionär"


das ist nicht niko allein sondern ein klüngel an karrieristen um die sehr gescheite laura, der es sich in den paar der spö überlassenen ministerien, deren einflussbereich und im bundeskanzleramt gemütlich eingerichtet hat. dieser bande genügt es, wenn die spö plus/minus 25% hat. das reicht fürs eigene fortkommen und hält die hoffnung am leben, dass man rot-schwarz nochmal verlängern kann, eventuell mit grünem beiwagerl.

mehr wollen die nicht. und wenn man politisch nix zu bieten hat außer ein paar phrasen, dann muss man halt zu 100% auf medienmacht setzen, sei es über inserieren, sei es über befehle aus der muthgasse entgegennehmen, und sei es indem man...den niko ins vorzimmer vom wrabetz setzt.so oder ähnlich sieht deren "strategie" aus...

0 0

Jetzt ist alles klar!

Wer ist charles james fox, wenn er schreibt: "...die sehr gescheite Laura...".

Auf Grund anderer Sätze kann er nicht zu den Staatskünstlern gehören, also, was bleibt übrig?

Erraten, t.b.!
(Oder ein echter Idealist).

Antworten Gast: egi
27.12.2011 23:33
8 0

Re: pelinka ist kein "SPÖ-Jungfunktionär"

Wenn ein Bübchen wie Pelinka die SPÖ als "Vehikel" benützen kann, dann wissen wir wie es um unsere Regierung bestellt ist und es stellt sich die Frage was ist die SPÖ noch, eine Partei, die von einer Zeitung bestimmt ist, ein Geheimbund, der sich Zombies als ParlametarierInnen hält? Hat diese Partei nur mehr Funktionnärrinen und kein Funktionärinnen mehr und wie kommen die sich vor, - schön blöd oder wie, oder gefällt ihnen die Rolle als Hofnarr von Faymann`s, Rudas und Pelinkas Gnaden? Gibt es dort niemanden, der das zum Kotzen findet, der ehem. Chefideologe unser Hr. BP schweigt auch, wie immer, auch wenn seine Partei und damit auch ein Teil unserer Demokratie im Dreck versinkt!

Re: Re: pelinka ist kein "SPÖ-Jungfunktionär"


die mehrheit findet laura, niko&werner sicher zum kotzen. aber einen parteivorsitzenden und den von ihm abhängigen klüngel wegzubringen ist leichter gesagt als getan.


Gast: Graceland
27.12.2011 21:56
19 0

einfach privatisieren!

warum soll ich dieses unternehmen mit meinen zwangsbeiträgen noch füttern? privatisieren und so ein spuk ist schnell vorbei! die lügen mit dem öffentlich rechtlichen auftrag soll mir mal einer erklären. kiloweise amerikanische serien und ein nicht vorhandenes kinderprogramm rechtfertigen keine zwangsgebühren!

Herr Chefredakteur Fleischhacker, jammern Sie nicht, tun Sie etwas!

Ziehen Sie die Schuhe Otto Schulmeisters an und pilgern Sie zu Hugo Portisch und dann starten Sie ein neues ORF-Volksbegehren!

Mittels Internet müßte sich doch eine größere Zahl an Unterzeichnern mobilisieren lassen, als beim letztenmal!!!

Antworten Gast: waaaaaaage
28.12.2011 11:36
1 0

Re: Herr Chefredakteur Fleischhacker, jammern Sie nicht, tun Sie etwas!

Es würden sich viele Unterstützer mobilisieren lassen.

Nur sind dann die Millioneninserate weg.

Es bleibt daher bei ein paar lauwarmen Zeilen in der Ferienzeit.

Re: Herr Chefredakteur Fleischhacker, jammern Sie nicht, tun Sie etwas!

Ich glaube, dazu braucht er sich keine fremden Schuhe anzuziehen.

Und so nötig und verdienstvoll das ORF-Volksbegehren vor gut 50 Jahren auch war, was nützt es, wenn Bildungsauftrag, Programm-, Finanz- und Personalautonomie zwar gesetzlich verankert sind, bei krasser Missachtung jedoch keine Sanktionen vorgesehen sind?

2 0

und was schliessen wir daraus?


das dieser Trog ORF dessen Ziel ist an dem Günstlinge schmatzen zu lassen, einfach nicht reformierbar ist.

"Weg mit den Dreck!"

Gast: P.M.
27.12.2011 19:55
19 0

Klar erkannt, Herr Chefredakteur!

"Wer den öffentlich-rechtlichen Rundfunk retten will, muss dafür sorgen, dass der ORF in seiner jetzigen Form nicht weiterexistiert."

So klar spricht Fleischhacker.

Ich mag Ihre Kommentare sonst nicht, Herr Fleischhacker, aber manchmal treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Das ist so ein Fall. Man möchte sagen: er weiss es ja doch.

Bis dann morgen oder übermorgen der nächste Belangartikel für die SPÖ aus der gleichen Feder kommt. Wie halt schon oft. Es gibt eben übergeordnete Impulse.

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