25.05.2012 23:08 | Meine Presse Merkliste 0

Das reiche Land und die Politik der eingeschlafenen Hand

FRANZ SCHELLHORN (Die Presse)

Österreich fehlt es nicht an Staatseinnahmen, sondern an Staatsmännern, die einen Sanierungskurs aufzeigen, mit dem Risiko, erst die übernächste Wahl zu gewinnen.

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Einer der großen Vorzüge dieses Landes, so heißt es, sei die auffallende Unaufgeregtheit seiner Bewohner. Ist für die deutschen Nachbarn eine Lage ernst, aber nicht hoffnungslos, so mag dieselbe Situation in Österreich vielleicht hoffnungslos sein, aber sicher nicht ernst. Interveniert ein deutscher Bundespräsident beim Boulevard, um für ihn unerfreuliche Berichte zu unterdrücken, ist er politisch erledigt. Kaufen sich Mitglieder der Kanzlerpartei mit Steuermitteln freundliche Berichte, zucken hierzulande vielleicht ein paar Schultern.

In diesem Sinn könnte auch die Art und Weise, wie die österreichische Bundesregierung den maroden Staatshaushalt in Ordnung zu bringen versucht, als Politik der ruhigen Hand verstanden werden. Ein paar Korrekturen hier, ein paar Steuererhöhungen da – und schon können Milch und Honig wieder ungehindert fließen. Allerdings dürften wir es hier nicht mit einer Politik der ruhigen, sondern der eingeschlafenen Hand zu tun haben. Die Regierung lässt keinen Zweifel daran, die desaströse Lage der Staatsfinanzen noch nicht erkannt zu haben, respektive nicht erkennen zu wollen.

Zum besseren Verständnis: Die Republik Österreich braucht in den nächsten vier Jahren rund 100.000.000.000 (in Worten: einhundert Milliarden) Euro, um solvent zu bleiben und eine Staatspleite abzuwenden. Das klingt nicht nur nach viel Geld, es ist viel Geld, um nicht zu sagen: sogar verdammt viel Geld.

Nun ist es zwar denkbar, dass Österreich diese Summe auf den Märkten ohne große Mühen auftreiben kann. Höchst unwahrscheinlich ist aber, dass sich der Staat zu ähnlich günstigen Konditionen verschulden kann wie in der Vergangenheit. Warum? Weil den Geldgebern längst unwohl wird, wenn sie zu den Spitzen der sich auftürmenden Schuldenberge hinaufschauen. Und leider leiht auch niemand Österreich Geld, weil hier der Kuchen so gut schmeckt und die Skilehrer ganz nett sind, sondern weil große Kreditgeber wie ausländische Pensionsfonds davon ausgehen, ihr Geld von Österreich eher zurückzubekommen als von anderen Schuldnerstaaten.

Genau das ist aber nicht mehr so sicher. Österreichs „Geschäftsmodell“ laboriert nämlich an fortschreitendem Vertrauensverlust. Was nicht zuletzt daran liegt, dass das Land in jeder Lebenslage neue Schulden anhäuft, selbst bei Hochkonjunktur. Diese Defizite folgen keinem hundertjährigen Kalender, sondern dem politischen Willen von SPÖ und ÖVP: Die Ausgaben des Staates wachsen per Gesetz mit den Einnahmen mit. Somit ist klar, wohin höhere Steuern automatisch führen: zu noch höheren Ausgaben, deshalb fehlt es am Ende immer an Geld, wie hoch die Einnahmen auch sein mögen.

Das zu ändern ist entscheidend, wenn auch nicht ohne Risiko. Sehr wahrscheinlich würde eine Partei, die sich für spürbare Abschläge bei Frühpensionierungen, für eine Aufkündigung des Finanzausgleichs mit Ländern und Gemeinden, eine straffere Staatsverwaltung und die radikale Kürzung der weltweit höchsten Subventionen ausspricht, bei der nächsten Nationalratswahl keinen erdrutschartigen Sieg einfahren. Dafür bei der darauffolgenden.

Nicht auszuschließen ist aber auch, dass gerade jene Partei, die einen überzeugenden Sanierungskurs propagierte, bei den Wählern schon jetzt mit offenen Armen empfangen würde. Weil nämlich sehr viel dafür spricht, dass die Bürger dieses Landes bei aller Gelassenheit kein Verständnis mehr für eine politische Führung aufbringen, die zur Lösung aller Probleme auf den immer selben Ausweg zeigt: noch höhere Steuern und Abgaben. Und das bei öffentlichen Ausgaben von 52 Prozent (!) der jährlichen Wirtschaftsleistung. Jede Regierung, die dann auch noch behauptet, es könne – leider, leider – bei Staatsausgaben von 161 Milliarden Euro nicht gespart werden, macht sich lächerlich.

Dem Staat fehlt es nicht an Einnahmen, sondern an Politikern, die das Zeug zu Staatsmännern haben, die der Bevölkerung ohne Rücksicht auf die eigene politische Karriere in aller Ruhe erklären, warum der budgetäre Kurs schleunigst zu korrigieren sei. Politiker dieser Kategorie sind derzeit in Österreich nirgendwo zu sehen. Aber wer weiß, vielleicht wird die Staatsschuldenkrise diesen Mangel ja beheben. Wie unlängst in Italien geschehen.

 

E-Mails an: franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.01.2012)

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57 Kommentare
 
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Gast: wina
09.01.2012 18:08
0 0

naja

Dieser/s Superman/Superwoman müsste wohl als erstes die Präpotenz der LandesfürstInnen in den Griff bekommen, die gerne die Mittel verteilen, die sie selbst nicht eintreiben müssen und jetzt schon wieder mit geradezu unglaublicher Selbstherrlichkeit jedes Reformwindchen von vorherein mit den absurdesten Argumenten (siehe Niessl-Aussagen usw.)abzuwürgen versuchen... es wird, nein es KANN sich nichts ändern in diesem Land des politischen Kleinkrams und Hickhacks... und HC´ist im Grunde genommen froh, wenn er weiterhin ätzen kann aber niemals Verantwortung übernehmen muss!

Gast: kein_gast
07.01.2012 22:40
0 1

ich würde ja zu gern lesen ...

... wie die Leitartikel aussehen würden, wenn tatsächlich (höchst spekulativ) ein Sanierer in der Regierung die gesamte Presseförderung ersatzlos streichen würde.

Dann könnten die Chefredakteure mal beweisen, dass es sich so leicht vorlebt wie es sich schreibt.
;-)

(leider wird der Fall nie eintreten, wenn Österreich nicht unter EU- oder IWF-Kuratel gestellt wird)

Antworten Gast: kein gastlicher
09.01.2012 18:03
0 0

Re: ich würde ja zu gern lesen ...

und die 'Wohnbauförderung, die Subventionen diverser Kultureinrichtungen, der öffentlichen Verkehrsmittel... dann werden wir mal sehen, wie teuer uns die Selbstverständlichkeiten sein werden!

Gast: Vogel Strauss
07.01.2012 19:03
1 0

Politiker, die das Zeug zu Staatsmännern haben, wachsen ...

... nicht über Nacht auf den Bäumen! Wie sollen solche Wunderwuzzis in dem bei uns vorherrschenden Bünde- und Kammerndschungel entstehen? Wer sich erfolgreich durch diesen Dschungel durchgeschleimt hat, hat kein Zeug mehr zu einem echten Staatsmann. Der kann nur mehr meinungslos nachplappern, was die Strippenzieher in Bünden u. Kammern vorgeben.

Gast: gäst
07.01.2012 18:45
0 0

ein kleiner Guttenberg

"Ist für die deutschen Nachbarn eine Lage ernst, aber nicht hoffnungslos, so mag dieselbe Situation in Österreich vielleicht hoffnungslos sein, aber sicher nicht ernst."

Abgeschrieben von einem Stalinisten. Das gibt das Schellhörnchen wohl nicht gerne zu.

Gast: soccer dad
07.01.2012 18:36
0 1

Wählern schon jetzt mit offenen Armen empfangen würde

Blödsinn.
In Österreich gibt es immer mehr Menschen welche trotz Job (!!!) ohne staatliche Unterstützung gar nicht mehr leben könnten.

Bis auf die kleine Minderheit der gut verdienenden will NIEMAND ein Änderung der Subventionen.

Gast: G.F.-W
07.01.2012 17:23
4 1

Volle Zustimmung.

Exakt meine Meinung-und wahrscheinlich die vieler Österreicher. Danke!

Gast: Es ist alles sehr kompliziert
07.01.2012 14:13
5 1

Leute habt keine Angst!

Legen wir doch alle unser Schicksal vertrauensvoll in die Hände von Werner Faymann. Er führt unser Land mit starker Hand durch die Stürme der Zeit.
Und wenn er nicht mehr weiter weiß fragt er die Laura und den Nico! Da kann dann überhaupt nichts mehr passieren....

Antworten Gast: Welcome back home again
07.01.2012 15:22
1 0

Re: Bist Du's, Michi_Austria ? Unübertroffener Spitzen-Zyniker ! Welcome back home.


Gast: Machmuss Verschiebnix
07.01.2012 12:41
1 0

Die Regierung hat Angst vor Apparatschiks, Gewerkschaften und vor deren Mob !



Die Apparatschiks werden keinesfalls eche Reformen zulassen und auch
gegen ein Mitziehen mit Kerneuropa auftreten. Diese Betonköpfe sind
bereit Österreich zu ruinieren, nur wegen deren eigenen Machterhaltes.

Solche Knallköpfe sollten längst eingesperrt werden, denn sie haben
mit ihren diversen Netzwerken de facto die Demokratie außer Kraft
gesetzt (!). Sie können jederzeit wieder einen lichtermeer-artigen Event
inszenieren, ihren Mob antreten lassen, und der Regierung ihren mächtigen
aber äußerst dämlichen Arm zeigen !

Ich frage mich nur, wie kommen die gut 2/3 Fleißigen im Land dazu,
sich von den Neidgenossen und deren "non-govermental Goverment" alles
ruinieren zu lassen ?@?

Demokratie heißt doch nicht, daß alle das tun müssen, was die dümmsten
im Land wollen ! Dieser verhetzte linke Haufen schwafelt von Demokratie,
meint aber Anarchie - ab damit in die Sicherungs-Verwahrung - bevor sie
die Demokratie - oder was davon noch übrig ist - vollends in den Gulli
hauen.

Aber genau vor so einer Entscheidung hat unsere Regierung immens
"Federn". Orbán hatte diesen Mut - was nur beweist: es ist einfacher
auf die "undemokratischen" Entscheidungen anderer Machthaber zu
schimpfen, als selber das einzig Richtige durchzuziehen.

Am Beispiel Ungarns sehen wir was passieren würde, wenn bei uns die FPÖ
ans Ruder käme: den Sozi-Schulden-Berg hätte dann Strache verursacht, die
Bonität würde auf Ramsch gehen und Boykott wie gehabt !

Hat man dafür Worte ?

0 3

Re: Die Regierung hat Angst vor Apparatschiks, Gewerkschaften und vor deren Mob !


nach mehrmaligem lesen ihres beitrags, verbunden mit einigem kopfschüttelns ob seiner unstrukturiertheit und seines fanatismus, muss ich folgendes konstatieren:

SIE sind ungeeignet für eine wettbewerbsgesellschaft.
sie sind ein kleiner neidhammel und wadlzwicker.

ja, manche gruppierungen sind in ö besser vertreten als andere. manche leute können ihre interessen besser durchsetzen als andere.

aber gibt es hirnrissigeres, als diese 'besseren' zu verdammen und aufzufordern, auf das eigene, höchst bescheidene niveau runterzukommen?

wenn sie das auf wirtschaftlichem gebiet machen ("du bist zu erfolgreich, du verdienst zuviel --> arbeite weniger und schlampiger, damit du auf meinem level bist), werden sie zurecht als minderleister und neidhammel bezeichnet.

warum tun sie es auf gesellschaftlichem gebiet? strengen sie und andere sich doch mehr an, dann werden auch SIE mehr einfluss haben und nicht das leben eines neidhammels und stänkerers weiterführen müssen!

Antworten Antworten Gast: Alte Binsenweisheit:
08.01.2012 00:07
0 1

Re: Re: Was Falaffel über Verschiebnix sagt, das sagt mehr über Falaffel, als über Verschiebnix <grins>


Antworten Gast: 1500 Zeichen ... "und noch lang noch nicht Schluß"
07.01.2012 13:28
3 0

Re: Die Regierung hat Angst vor Apparatschiks, Gewerkschaften und vor deren Mob !



Gebe Gott,
daß unsere lieben Nachbarn vorzeigen, wie man die
sozialistischen Lügen-Barone los werden kann.

Gebe Gott,
daß Victor Orbán die nötige Finazierung auftreiben kann,
wenn's sein muß auch von Putin oder Hu Jintao.

Gebe Gott,
daß die Ungarn diese schwierige Zeit durchstehen.

Gast: UKW
07.01.2012 12:11
8 6

Wieder einmal völlig richtig

Dazu gesagt werden muss, dass jene, die bei den Staatsausgaben ernsthaft sparen von den linken Mediien in Österreich sofort fertig gemacht würden, wie es unter Schüssel-Zeiten täglich der Fall war. Wobei es zweifelhaft ist, ob alle Privatisierungen unter Schüssel tatsächlich notwendig waren, weil die Erlöse daraus in Österreich nicht zum Schuldenabbau verwendet werden, sondern um neue Soziialleistungen einzuführen. Sei es nun von jener Regierung, die die Privatisierung umsetzt oder von der nächsten, die den Wahlkampf nur aufgrund vollmundiger Versprechen gewonnen hat.

wmaurer
07.01.2012 11:58
9 10

es gibt ihn noch, den Staatsmann

nur hat er vor kurzem die politische Arbeit eingestellt, weil er von den meisten Medien nicht verstanden und von der eigenen Partei aufs Abstellgleis gestellt wurde. Er wollte vorsorgen und Weichen stellen, damit unsere Jugend auch eine Perspektive hat. Nur stimmten nahezu alle in den linken "Chor der sozialen Kälte ein". Wirklich frostig wirds aber erst jetzt und es wird heißen, warm anziehen.

Antworten Gast: Machmuss Verschiebnix
08.01.2012 11:28
0 0

Re: es gibt ihn noch, den Staatsmann


Und an der roten Bewertung sieht man, daß ~2/3 noch immer nichts
begriffen haben !

Die können nicht unterscheiden zwischen "Information aus dem Kanzleramt"
und "Verführung der Massen", wie denn auch - wo's doch
auf's gleiche rausläuft !!!


Antworten Antworten wmaurer
08.01.2012 12:08
0 0

Re: 2/3 haben nichts begriffen


Machmuss hats begriffen! Diese Erkenntnis macht betroffen.

derfreund
07.01.2012 11:42
0 0

Gibt es überhaupt gute Politiker in Österreich, die man waehlen kann?

Das eigentliche Problem in Österreich ist, das Identitaetsproblem! Österreicher wissen nicht wohin sie gehören. Ob sie Deutsche sind oder eine selbststaendige Nation! Welche Ambitionen hat der Staat Österreich? Ein Mitlaeufer in der EU oder eine bestimmende Kraft? Die Parteienlandschaft ist genau so düster. Was unterscheidet die Parteien von einander?

Gast: spartacus
07.01.2012 11:27
11 3

verstaatlicht endlich die Banken

das Ungarndilemma wird einen Kapitalbedarf von hunderten Milliarden für Raiffeisen, Erste & Co aus Steuermitteln erfordern. Was sagt denn Meister Schellhorn nun dazu?
"Mehr privat, weniger Staat" ist bei Dilletanten à la Treichl und Stepic ein Schuß ins Knie. Aber dafür kassieren diese feinen Herren Millionenggehälter und zusätzlich ebensolche Boni! So richtig leistungs- und ergebnisorientiert halt, wie in der Privatindustrie bei den Banken üblich!
Unschön ist dabei nur, daß dieser Moloch die Bonität Österreichs auf den internationalen Finanzmärkten bereits verschlechtert hat und noch weiter drastisch verschlechtern wird!

Antworten periskop
09.01.2012 09:31
1 0

Re: verstaatlicht endlich die Banken

Das einzige Problem der Banken ist, dass sie gezwungen werden, die vom Staat aufgelegten Anleihen zu übernehmen und weiter zu verkaufen. Wenn das Verkaufen nicht gelingt, weil niemand mehr dem Staat vertraut, bleiben diese fast wertlosen Staatspapiere in ihrer Bilanz, weshalb sie in Konkurs gehen müssen, wenn ihnen der Staat nicht aus der von ihm verschuldeten Notlage hilft!

Die Banker haben daran keine Schuld, sie können sich nicht weigern, den staatlichen Schrott anzunehmen, deshalb gibt es auch keinen Grund, sie durch Kürzung ihrer Einkommen zu bestrafen!

Das Gerede von der nötigen "Regulierung der Banken" ist nur eine faule Ausrede, gerade diese Regulierung ist ja der Grund für die Schwierigkeiten der Banken. Das wissen natürlich die Politiker auch, weshalb das Regulierungsgerede regelmäßig im Sand verläuft!


Antworten EvE_
07.01.2012 12:04
5 4

Re: verstaatlicht endlich die Banken

Richtig, bei der BAWAG wurde es ja vorgemacht, wie gut eine Partei Banken führen kann.

Antworten Antworten Gast: onkel dagobert
07.01.2012 12:24
7 3

Re: Re: verstaatlicht endlich die Banken

sind Raiffeisen oder die ERSTE verstaatlicht?
Wie ist das bei der Unicredit?
Die Schaffen dien Bankrott auch ohne Partei, da genügen deren präpotente Direktoren!
Also nehmens ihre Scheuklappen ab, EvE_!

Antworten Antworten Antworten EvE_
07.01.2012 16:56
3 1

Re: Re: Re: verstaatlicht endlich die Banken

Raiffeisen oder die ERSTE sind konkursreif? Das wäre mir neu.
Dass der Staat grundsätzlich schlechter wirtschaftet als ein Privater ist nun mal ein Tatsache und zumindest besteht bei Letzterem nicht die Notwendigkeit Personen, deren einzige Qualifikation eine langjährige Parteimitgliedschaft ist - bzw. zuletzt Sohn eines Journalisten zu sein, Versorgungsposten zuzuschanzen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Onkel Dagobert
07.01.2012 19:02
0 0

verstaatlicht endlich die Banken

und die Bestellung von Treichl Junior ist Ihrer Meinung nach nach rein wirtschaftlichen Überlegungen erfolgt......
Raiffeisen und Erste müssen vom Staat gestützt werden, und werden diese Hilfe noch verstärlt benötigen!

Geldfux
07.01.2012 11:16
4 0

Mit der Verlängerung der Legislaturperiode

des österreichischen Parlaments auf 5 Jahre, wurde die Lethargie unserer Politiker um 50 % gesteigert. Ja es gibt in Österreich sogar ein Bundesland mit einer Legislaturperiode von 6 Jahren. Am liebsten würden die beiden Klein-Gross-Parteien ihre Mandatare pragmatisieren, und die drei Scheinoppositionsparteien gleich auch dazu. Wir benötigen ein Verfassungsgesetz, das die Wiederwahl aller derzeitigen Parlamentarier bei der nächsten Wahl im Jahre 2013 verbietet. Wir benötigen drei bis vier ganz neue Parteien und nur 100 völlig neue Parlamentarier. Dann die sofortige Auflösung nicht nur des Bundesrates sondern auch aller neun Landtage, aller neun Landesregierungen!! Doch soviel Glück hat Österreich nicht mehr, wir müssen zuerst wie Griechenland scheitern!!

4 8

"...zucken hierzulande vielleicht ein paar Schultern."

was sonst soll man tun, wenn schellhorn wieder mal einen österreichischen weltungergangskommentar schreibt?

soll man ihm mitteilen, dass er sich vor türstöcken in acht nehmen soll? ist eh schon hunderte male geschehen.

soll man ihm mitteilen, dass er ein braver auftragsschreiberling für eine gewisse klientel ist?
auch schon geschehen.

was sonst soll man also tun, als mit den schultern zu zucken?

 
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