Griechenland verdient sich schön langsam eine Antwort

Europas Führung sollte dem unwürdigen Spiel auf Zeit eine Ende setzen: Entweder druckt sie für Griechenland Geld in rauen Mengen – oder sie dreht den Geldhahn zu.

In Athener Schulen lässt die griechische Regierung mittlerweile Nahrungsmittel verteilen, um die Kinder vor Unterernährung zu schützen. Das ist nur ein Zeichen dafür, wie verheerend die Lage bereits ist. Wenn Familien eines Eurolandes nicht mehr in der Lage sind, die Grundbedürfnisse ihrer Kinder zu decken, zeigt das auch ziemlich nachdrücklich, dass nicht alle Griechen von den Unmengen an Geld profitiert haben, das dem Land seit dem Euro-Beitritt zur Verfügung steht. Vielmehr hat ein Großteil der Bevölkerung nun die Kosten einer korrupten Bürokratie und einer auf breiter Ebene versagenden politischen Elite zu schultern.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.02.2012)

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