25.05.2012 23:24 | Meine Presse Merkliste 0

Eine Pensionsreform, die in Wahrheit keine ist

THOMAS PRIOR (Die Presse)

Die Kritik der EU dürfte ungehört verhallen: Im Sparkapitel Pensionen bereitet die Regierung nur Stückwerk vor. Dabei ist das System in dieser Form unfinanzierbar.

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Aus Sicht der österreichischen Regierung hielt der gestrige Mittwoch eine gute und eine schlechte Nachricht bereit. Die gute: Über das Kapitel Pensionen im Spar- und Steuerpaket sollen SPÖ und ÖVP mit den Seniorenvertretern handelseins sein. Die schlechte: EU-Sozialkommissar Laszlo Andor wird nächste Woche ein Pensionsweißbuch präsentieren und Österreich als Beispiel dafür nennen, wie es nicht geht.

Aus Sicht der österreichischen Steuerzahler gab es am Mittwoch also zwei schlechte Nachrichten. Während die meisten EU-Staaten das Pensionsantrittsalter entweder schon erhöht haben (Deutschland, Spanien, Island) oder gerade darüber diskutieren (Italien, Frankreich), brütet die Koalition in Wien über einer anderen Frage: Wie kann ich den Bürgern etwas als Pensionsreform verkaufen, was keine Pensionsreform ist?

Denn die bisher kolportierten Maßnahmen lassen nicht eben Bahnbrechendes vermuten. Wozu es für die Idee, die Pensionen in den nächsten Jahren nur geringfügig anzuheben, wochenlange Verhandlungen braucht, konnte die Koalition bis dato noch nicht erklären. Mit einer Strukturreform, die von der ÖVP zur „conditio sine qua non“ erhoben wurde, hat das ungefähr so viel zu tun wie Fritz Neugebauer mit Flexibilität.

Der Rest ist Stückwerk oder Augenauswischerei: Dass unter 50-Jährige nicht mehr in Invaliditätspension gehen dürfen, stattdessen aber ein Rehabilitationsgeld bekommen, poliert die Pensionsstatistik und damit die Performance der Regierung auf. Den Steuerzahlern hilft das nicht wirklich. Vielleicht brauchen die Österreicher demnächst mehr Beitragsjahre für die Frühpension, vielleicht wird auch das Antrittsalter für die Korridorpension ein wenig angehoben. Von 62 auf 63 Jahre. Na dann.

Machen wir uns nichts vor: Das Pensionssystem ist in dieser Form nicht mehr finanzierbar. Die Gründe dafür finden sich v.a. in der Demografie, aber nicht nur. 1970 gingen die Österreicher im Schnitt mit 61,3 Jahren in den Ruhestand und wurden 76,8 Jahre alt, waren also rund 15 Jahre in Pension. 2010 verabschiedete sich der Durchschnittsbürger mit 58,1Jahren aus dem Arbeitsleben und schloss mit 83,4 Jahren für immer die Augen. Er verbrachte also 25 Jahre in Rente. Die Kosten dieser Entwicklung hat uns ironischerweise die Regierung immer wieder vorgerechnet: Gingen die Österreicher im Schnitt bloß ein Jahr später in Ruhestand, brächte das jährlich über eine Milliarde Euro. Nur so zum Vergleich: Die Erbschaftssteuer spülte zuletzt 150 Millionen Euro pro Jahr in die Staatskasse, bevor sie 2008 abgeschafft wurde.

Vorschläge, wo der Hebel anzusetzen wäre, gibt es zur Genüge. Dabei muss man nicht gleich das gesetzliche Pensionsantrittsalter, das derzeit bei 65 Jahren (60 für Frauen) liegt, anheben. Es reichte schon, würde es nur eingehalten. Wie das gelingen könnte? Der EU-Sozialkommissar rät Österreich unter anderem, den Zugang zur Hacklerregelung zu beschränken und die Kriterien für die Invaliditätspension strikter anzuwenden. Andernfalls würde das Pensionssystem unleistbar.

Man könnte auch noch weiter gehen und sagen: Mit Ausnahme der Invaliditätsrente sind alle Formen der Frühpension abzuschaffen. Es brauchte ein Bonus-Malus-System, nach schwedischem Vorbild – mit hohen Abschlägen für Frühpensionisten und finanziellen Anreizen für jene, die mit 65 weiterarbeiten wollen. Damit bliebe es jedem Bürger selbst überlassen, wann er seinen Lebensabend beginnt – und wie viel Geld er dafür zu benötigen glaubt.

Doch die Regierungsparteien fürchten den Zorn der eigenen Klientel und den Liebesentzug der Sozialpartner. Es ist kein Geheimnis in der SPÖ, dass beim Thema Pensionen das Wort von ÖGB-Präsident Erich Foglar gilt, der unlängst gemeint hat: Höhere Abschläge für Frühpensionisten kämen einer Pensionskürzung gleich. Was bedeutet das im Umkehrschluss? Dass es in Österreich so etwas wie ein Recht auf Frühpension gibt?

Das Problem ist aber nicht Herr Foglar. Das Problem ist, dass die Regierung auf Leute wie Foglar hört. Denkt eigentlich noch jemand an jüngere Generationen, die mit einem kollabierenden System werden kämpfen müssen? Die Regierung offenbar nicht. Sie denkt nur bis zur nächsten Wahl.

 

E-Mails an: thomas.prior@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.02.2012)

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39 Kommentare
 
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Gast: Bernd
10.02.2012 23:33
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Bernd

Also Invaliditätspensionen gibt es bald keine mehr!!
Aber dafür mehr Obdachlose!!!
Was soll ein Kranker (Invalider) machen wenn er nicht mehr arbeiten kann?
Ist unserer Politik ja egal, da hat bis jetzt noch nie jemand wirklich gearbeitet.
Unsere Land sollte lieber aus der EU austreten, die Strafzahlung kann nicht so hoch sein was wir im Moment für Griechenland und die sch... EU zahlen.
Oder noch besser Politiker Gehälter auf Max. 4000€ egal wer.
Dann haben wir auch gleich ein paar Millionen mehr.
Keine Doppel und dreifach Pensionen!!!

Alles zum Trotz unsere Politiker werden es schon schaffen das sie Österreich in den Ruin treiben, die Reichen immer Reicher werden und der Mittelstand verschwindet.

Das was im Moment geschieht nenne ich nicht Demokratie, eher Neu moderner Kommunismus.


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hätte irgendjemand erwartet,

dass die spö ihre einzig verbliebene wählerInnengruppe vor den kopf stoßen wird?

dass der spö das heute wichtiger ist als das morgen, sollte der letzte zweifler nun endlich begriffen haben!

Arethas
09.02.2012 22:27
0 0

Island

Island ist erstens ein Staat knapp vor der Pleite und zweitens nicht in der EU.

Also wirklich kein gutes Beispiel.

Gast: Karl Schlosser
09.02.2012 18:06
0 0

Kein Problem bei genug "Arbeitsfähigen" ?

Ein Bauernhof brauchte früher (und auch heute) genug "arbeitsfähige" Familienmitglieder um auch Kinder und Kranke ernähren zu können. Jeder, der noch kann arbeitet mit, "denn der Mensch ist zur Arbeit geboren, wie der Vogel zum Flug".
Solange wir genug Arbeitsfähige haben werden wir nicht verhungern. Das weltfremde Gerede der Politiker bringt uns nicht weiter.

Gast: xsa
09.02.2012 17:59
1 0

genau- dies wird wieder eine reine asvg pensionsabzocke gegen die asvg versicherten und asvg pensionen. denn bei den milliardenprivilegien der bauern, des ORf, OeNB u. wiener beamtenpensionsprivilegien wird weiter weggeschaut. die spö hat kein soziales gewissen mehr


Steininger
09.02.2012 14:23
0 1

Die Pensionen ein paar Jahre nicht zu erhöhen ist deswegen schwierig,

weil es so etwas wie Inflation gibt. Es geht ja um die Kaufkraft der Pension. Eine Pension ist ja dazu da Leuten die wegen Alter oder sonstigen Gründen nicht arbeiten können einen Lebensunterhalt zu bieten.
Erhöht man sie nicht dann gehen die Preiserhöhungen bei Energie usw. zu lasten der sonstigen Lebenserhaltungskosten.
Die Pensionisten müssen dann sparen, und können nicht mehr so freigiebig gegenüber den Enkerln sein.

Antworten offspring
09.02.2012 21:57
0 1

Re: Die Pensionen ein paar Jahre nicht zu erhöhen ist deswegen schwierig,

Das Argument der Freigiebigkeit gegenüber den Enkeln ist lächerlich.Wir haben schon heute ein unfinanzierbares Pensionssystem, bei dem die Enkel sowieso draufzahlen.
Die Leute müssen länger im Arbeitsprozess gehalten werden, da ist jeder einzelne und auch die Wirtschaft gefragt.
Vor allem gehen heute viele Leute(ich kenne so ein Beispiel) mit Mitte fünfzig freiwillig in Pension, die noch arbeiten könnten aber nicht mehr wollen, das ist absolut unsolidarisch und inakzeptabel.Gegenargumente akzeptiere ich nur, wenn es sich um Leute handelt, die nicht mehr arbeiten können oder dürfen.

Antworten Antworten presseabo
10.02.2012 18:50
0 0

Re: Re: Die Pensionen ein paar Jahre nicht zu erhöhen ist deswegen schwierig,

Wie kommen sie auf die Idee, dass unsere Pensionen nicht finanzierbar wären? Der Staat hat noch nie!!!! den vollen, vereinbarten Beitrag für die Pensionen leisten müssen. 33,33 % Arbeitgeberanteil und 33,33% Arbeitnehmeranteil den Rest füllt der Staat -lt.ASVG- auf! Mußte er aber noch nie, trotz neuer Pensionen für Bauern und Selbständige, welche nur 1/3 einbringen -keine Arbeitgeberanteile!
Das wir als Gemeinschaft bei den Pensionen trotzdem sparen können, um etwa die Armut zu reduzieren - diese Wahrheit wäre uns zumutbar. Nicht aber die Lüge der Unfinanzierbarkeit und auch nicht die Demografiekeule -Überalterung), denn die hat die gestiegene Produktivität längst ausgeglichen! Die Wahrheit ist, dieser auf dem Umlageverfahren basierende Generationenvertrag ist eine Sparmaschine, die halt ähnlich wie Seinerzeit die Gelder des Familienlastenausgleich immer gerne angezapft werden. Reine Sache des politischen Willens - keine Unfinazierbarkeit!

Antworten Antworten Antworten offspring
11.02.2012 00:44
0 0

Re: Re: Re: Die Pensionen ein paar Jahre nicht zu erhöhen ist deswegen schwierig,

Leben Sie hinter dem Mond?Sie sind wahrscheinlich entweder selbst Pensionist oder ein roter Parteifunktionär.
Dass unser Pensionssystem kurz vor dem Kollaps steht, ist eine Tatsache.Um dies zu verstehen, benötigt man nur Hausverstand und geringe Rechenkenntnisse, worüber Sie leider nicht verfügen dürften.
Leider aber bringt es ja nichts, mit solch verbohrten Leuten wie Sie, zu diskutieren.Leben Sie halt weiter in Ihrer Traumwelt.

sir007
09.02.2012 12:46
4 0

Mehr MUMM statt MUHM bitte, Herr Faymann!

Der EU-Kommissar wird Faymann und Spindelegger dasselbe mitteilen, was jeder durchschnittlich begabte Maturant ausrechnen kann: dass das österreichsiche Pensionssystem mit seinen operettenhaften Sonderregelungen nicht finanzierbar sein wird. Die Angst des Regierungs-Duos vor den Foglars, Muhms und Neugebauers ist schon unerträglich. Mehr MUMM statt MUHM bitte!

Gast: ggggg
09.02.2012 12:31
1 0

Die negativen Superlative sind längst ausgegangen

um die ´performance´ dieser Regierung zu beschreiben. Eine Regierung, die auf jemanden wie Foglar hört, gehört wegen ´krimineller Verantwortungslosigkeit´ eingesperrt, kriminell deshalb, weil das, was derzeit passiert - und im Wesentlichen weitergehen soll - blanker Betrug an den nachfolgenden Generationen ist - und nicht ´nur´ an nachfolgenden Generationen. Denn der Zusammenbruch wird uns alle noch treffen. Dabei ist absolut nicht nachvollziehbar, warum diese außer Rand und Band agierende Regierunge nicht in der Lage, bzw. nicht willens, oder einfach zu feig ist, wenigstens diese irre Praxis der Frühpensionierungen sofort abzustellen! Kann das - unter anderem - vor allem auch an den ÖBBlern liegen, die weiterhin mit 52 in Pension gehen wollen? Ist dieser unbeschreibliche Foglar deshalb so vehement gegen Frühpensionen? Welcher Wahnsinn spielt sich da ab? Und wagt es die ÖVP deshalb nicht, sich gegen die SPÖ durchzusetzen, weil die dann - zur Recht! - mit den Bauern daherkommt, die keine Steuern zahlen und aberwitzige Subventionen kassieren? Läuft das so? Ja! Das läuft so. Und über derlei versagen einem die Worte, s.o.....

Gast: fi ha
09.02.2012 10:49
3 0

es wird immer lächerlicher so zu tun als ob es irgendwo da oben einen anonymen geldgeber gäbe

der die pensionen bezahlt und dem jetzt das geld ausgeht.

WIR sind es, die in die pensionsversicherung einzahlen, einen vorgeschriebenen betrag einzahlen müssen, und deshalb eine bestimmte leistung bekommen.
das hat im wesentlichen weder etwas mit den steuern zu tun noch damit wann man in anderen ländern in pension geht.
je mehr eingezahlt wird, desto mehr geld ist vorhanden.
je weniger desto weniger.
so einfach ist das.

das von der politik unserer regierung verursachte problem ist, daß bei uns die beitragszahlung in unseren vielen verschiedenen pensionsversicherungen sehr unterschiedlich ist, ebenso die berechnungsmethode der pensionszahlung und die anspruchskriterien und rahmenbedingungen.
und daß manche versicherungen, deren beitragseinnahmen relativ gering sind, wesentlich mehr auszahlen und sich das von der allgemeinheit über die steuern finanzieren lassen.
das ist de facto eine diskriminierung der versicherungen, die ein korrektes verhältnis zwischen beitragszahlungen und pensionsauszahlung haben.

und wie zum hohn werden genau bei den korrekt wirtschaftenden versicherungen die leistungen gekürzt, um die mißwirtschaft der nicht korrekt abrechnenden versicherungen wettzumachen und die sehr unfairen bezüge aufrechtzuerhalten.

es führt kein weg daran vorbei, diesen mißstand endlich einmal zu beheben.
wir haben kein geld, keine kraft und kein motiv mehr, um uns so inadäquate, unfaire und zerstörerische klassenstrukturen zu leisten.

Antworten Gast: Vogel Strauss
09.02.2012 14:47
1 0

Re: es wird immer lächerlicher so zu tun als ob es irgendwo da oben einen anonymen geldgeber gäbe

'Die Pensionen sind gesichert' hat Minister Hundstorfer irgendwann im Frühjahr von sich gegeben. Die zahlt der Staat, ebenso wie das Arbeitslosengeld, die Mindestsicherung, die Krankenversicherung usw. usf. Genauso wie der Strom aus der Steckdose kommt! Aber machen Sie das mal einem durchschnittlichen Krone-, Heute- u. Österreich-Leser klar ... der merkt erst, dass es brennt, wenn die Hütte schon im Vollbrand steht!

Gast: uwe der schönste u. klügste kärntner..
09.02.2012 10:17
0 0

wer hat denn wirklich erwartet, dass diese verbrecher in unserer regierung "staatstragend" agieren werden??

diese övp-spö-versager werden solange weiter nichts tun, bis 100 % der steuereinnahmen für pensionszahlungen draufgehen u. dann werden sie die pensionen mit krediten "sichern"..

also kein problem, die pensionen sind sicher u. es muss nichts verändert werden..

wmaurer
09.02.2012 09:29
1 1

die Hackler

Ich fuhr unlängst ( 4 - Tagesurlaub) in der Gondelbahn 3S in Kitzbühel und traf auf eine größere Gruppe von sportlich gestählten Männern - Schifahrern, die stolz von ihren abenteuerlichen Tiefschneeabfahrten über viele Steilhänge erzählten, von stundenlangen, kräfteraubenden Aufstiegen mit Tourenskiern und Fellen. Und im Sommer werden diese Hochgebirgshänge klarerweise mit den Mountainbikes bergauf und bergab bezwungen. Wenn das dann langweilig wird, fliegt man nach Kanada und Australien, weil da noch größere sportliche Herauforderungen warten. Eigentlich ist man das ganze Jahr höchst sportlich unterwegs.

Die Herren, waren allesamt Pensionisten /Frühpensionisten plus minus sechzig und sie wirkten durchaus arbeitsfähig.

Soviel zu den ausgebeuteten und ausgepowerten Hacklern, die in der Wirtschaft nicht mehr zu gebrauchen wären

Antworten Gast: Vogel Strauss
09.02.2012 14:50
0 0

Re: die Hackler

Gottseidank sind die so fit, da kosten sie wenigstens dem Gesundheitssystem nichts ... unsportliche und ungesunde Lebensweise sollte mit höheren SV-Beiträgen einhergehen!

Antworten Antworten offspring
09.02.2012 22:50
0 0

Re: Re: die Hackler

Dafür kosten sie dem Steuerzahler Unsummen.

Antworten Gast: derGärtner
09.02.2012 09:58
1 2

Re: die Hackler

Echt super, warscheinlich sollen in Zukunft
alle Pensionisten die Verpflichtung haben
bei ROT über die STRASSE gehen zu müssen.

Antworten Antworten Gast: Stachanov
09.02.2012 14:58
1 0

Re: Re: die Hackler


nein, nicht bei Rot über die Kreuzung, sie sollen Hackeln!

1 2

die finanzierung der pensionen

ist auf eine andere basis zu stellen!

weg von der belastung des faktors arbeit, hin zur volkswirtschaftlichen wertschöpfung.

auch wenn dallingers 'maschinensteuer' ein rotes tuch für viele war: die denkrichtung war völlig richtig, wie die heutige realität beweist!

0 3

"Vorschläge, wo der Hebel anzusetzen wäre, gibt es zur Genüge"

auch vorschläge, welche zahlen man für einen lottosechser ankreuzen solle, gibt es zur genüge!

die vorschlager, prior inklusive, erinnern mich an die beiden alten deppen in der muppet-show, die auf ihrem balkon ebenfalls 'vorschläge' für alles haben, aber ihr leben lang noch nie vor publikum aufgetreten sind.

oder an die eunuchen im harem: die wissen auch haargenau, wie 'es' geht....

da reihe ich mich gerne ein und mache auch einen vorschlag: mit dem vorschlaghammer die köpfe aller +70jährigen bearbeiten - und schon ist das PENSIONSproblem gelöst!

Antworten offspring
09.02.2012 22:53
0 0

Re: "Vorschläge, wo der Hebel anzusetzen wäre, gibt es zur Genüge"

Ihr Post zeigt nur, dass Sie gar nichts verstanden haben.

Antworten Antworten offspring
09.02.2012 22:58
0 0

Re: Re: "Vorschläge, wo der Hebel anzusetzen wäre, gibt es zur Genüge"

Aber alles kein Problem, jeder Österreicher soll mit 35 in Pension gehen, die Reichen sollen einfach 99% Steuern zahlen und alles ist gut.

Gast: 1. Parteiloser
09.02.2012 09:09
2 0

Die Parteibonzen verteidigen die Privilegien mit allen Mitteln!

Die Kosten für die deren soziale Absicherung und deren Höhe ist einfach nur noch krank und wird die Gesellschaft weiter spalten müssen.

Wer voll abkassiert, das kann man auch erkennen, wenn man sich die Lebensläufe der Parlamentarier anschaut. Da sitzen die Interessensvertreter (Lobbyisten) und machen sich das Gesetz in eigener Sache, haben das auch schon immer so gemacht!

http://www.parlament.gv.at/WWER/NR/

Da sind doch folgende kranke Auswirkungen dann auch kein Problem, weil eben geltendes Recht, besser Unrecht!

Soziale Altersicherung (RH Bericht)
Gesetzliche PV.:.14.634.- (ASVG)
Ruhegenuss:.....35.693.-

Dazu kommt in weiten Bereichen dann noch weiteres Unrecht, wenn man den Sinn der Menschenrechte als Grundlage nehmen würde.

- Der Frühruhestandswahnsinn, zB ÖBB wurde in den geschützten Bereichen perfektioniert.

- Betriebspensionen, finanziert durch Zwangsabgaben, bei ORF, OeNB, Kammern, SV Träger, u.v.m. gehen bis über 100.000.- Euro pro Jahr und scheinen auch nirgends als Staatskosten für Pensionen auf.

Die vielen kranken Regelungen, weil menschenrechtswidrig, können in Ö nur noch durch eine staatliche Volkspension (für alle Ö) unter Kontrolle gebracht werden.

Sicher ist auch, dass die staatliche Höchstpension unter Mindesteinkommen von Menschen in Arbeit liegen muss, weil ja die Menschen in Arbeit die Gesellschaft versorgen und nicht diese grausigen Ruhegenießer!

Die Ö sollten mit dem Misthaufen abfahren!

Ertl
09.02.2012 02:22
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Arbeitnehmerrechte

Der Foglar vertritt als einer der wenigen die Interessen der Arbeitnehmer der Privatwirtschaft so wie der Neugebauer die Interessen der Beamten vertritt. Die Regierung ist die politische Vertretung aller Österreicher auch wenn es nicht so aussieht.Die Wirtschaft diktiert heute ohnehin die Politik und das Leben der Arbeitnehmer,es ist daher nicht nur das legitime Recht sondern die einzige legitime Möglichkeit eines demokratischen Interessensausgleichs,dass zumindest versucht wird,die Interessen der Arbeitnehmer nicht völlig außer acht zu lassen.Die Durchsetzungsfähigkeit von Foglar ist endendwollend,die von Neugebauer legendär.Wie man unter diesen Umständen einen derart einseitigen Kommentar zu Lasten der aktiven Arbeitnehmer verfassen kann bleibt das Geheimnis von Herrn Prior.

Antworten vaeremas
09.02.2012 08:24
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Re: Arbeitnehmerrechte

Was heißt da Kommentar zur lasten der aktiven Arbeitnehmer? Wir junge aktive Arbeitnehmer werden vlt mit 70 in Pension gehen können, weil so leute wie sie denken damit würden sie's der Wirtschaft zeigen. Dankeschön wir zahlen dann mal Eure Schulden weil ihr nicht mal Eure penseionen selbst erarbeiten konntet!

 
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