25.05.2012 23:25 | Meine Presse Merkliste 0

Und wir schalten live zu – Fritz Neugebauer!

OLIVER PINK (Die Presse)

Die Regierung wird ihr Sanierungskonzept nun endlich vorlegen. Sind die bisher blockierenden Beamten mit dabei – gut. Sind sie nicht mit dabei – auch gut.

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Nichts betonten die Verhandler, allen voran jene der ÖVP, in den vergangenen Tagen so deutlich wie den Umstand, dass Fritz Neugebauer, der in Salzburg langlaufende oberste Beamtengewerkschafter, ohnehin ständig via Telefon zu den Verhandlungen zugeschaltet sei. Während die Regierungsvertreter also in Wien mit den physisch anwesenden Neugebauer-Stellvertretern am Verhandlungstisch saßen, sagte der große Vorsitzende von der Loipe aus Nein, Nein, Nein. Und: Vielleicht.

Wann soll ein Lehrer denn sonst Urlaub machen, wenn nicht in den Semesterferien? Neugebauers Begründung für seine Absenz hat etwas Rührendes und Beklemmendes zugleich. Er sei seit vierzig Jahren verheiratet, ließ er ausrichten, „und dass soll auch so bleiben“. Nun werden auch die anderen Verhandler Ehepartner haben, die lieber mit ihnen gemeinsam Ski fahren würden. Doch während Kanzler, Vizekanzler und die zuständigen Minister in Wien geblieben sind, kann es sich der Chef der Beamtengewerkschaft leisten, sich seinen Urlaub nicht von der Dringlichkeit einer Budgetkonsolidierung diktieren zu lassen. Dies ist bezeichnend für die Macht, die die Beamten noch immer haben.

Noch. Denn die Regierungsspitze wird, wenn sie ihr Sanierungskonzept morgen oder übermorgen präsentieren will, nicht auf die Rückkehr Fritz Neugebauers warten können. Sie wird ihm – dann eben via Telefon – klipp und klar sagen müssen, dass es dieses Mal auch ohne ihn geht. Und sie wird dann auch allfällige Streiks aussitzen müssen.

Das nun weitgehend ausverhandelte Steuer- und Sparpaket kann ohnehin nur ein erster Schritt sein. 230 Milliarden Euro betragen die Staatsschulden Österreichs. Heuer sollen gerade einmal zwei Milliarden „eingespart“ werden. Dabei sind die Beamten – mit einem Potenzial von 2,7 Milliarden Euro bis 2016 – gar nicht einmal der höchste Einsparposten. Das sind die Pensionen mit rund sieben Milliarden Euro bis 2016. Eine Erhöhung des faktischen Pensionsantrittsalters ist die weitaus einfachste und auch effektivste Konsolidierungsmaßnahme.

Die Beamten würden – abgesehen von der Nichtnachbesetzung von tausend Posten – auf einen Biennalsprung (eine Gehaltsvorrückung alle zwei Jahre) verzichten oder ein bis zwei Nulllohnrunden akzeptieren müssen. Nichts, was nicht akzeptabel wäre. Zumal die Beamten erst im Dezember eine durchschnittliche Erhöhung von 2,95 Prozent erhalten haben. Was dann allerdings wiederum ein ziemlicher Schildbürgerstreich – und zwar der Regierung – wäre, den Beamten nun das wegzunehmen, was man ihnen gerade erst gegeben hat.

Dennoch: Man muss auch bei den Beamten mit Bedacht vorgehen. Denn sogar der bekannt reformfreudige und diesbezüglich ebenso nachdrückliche wie ungeduldige Vorsitzende des Staatsschuldenausschusses, Bernhard Felderer, warnt vor allzu harten finanziellen Einschnitten, die die Bediensteten der Republik gegenüber den Angestellten des privaten Sektors auf Dauer benachteiligen könnten. Denn auch für den Staatsdienst gilt: If you pay peanuts, you get monkeys.

Aber es ist nicht so, dass den Bedenken der Beamten und ihrer Vertreter in der Vergangenheit nicht genügend Rechnung getragen worden wäre. Ganz im Gegenteil. Daher sollten die Beamten und ihre Vertreter nun auch den Bedenken jener Rechnung tragen, deren Auftragnehmer sie sind. Und in einem Staat mit schlanker Verwaltung sollen sie dann auch angemessen verdienen.

Wenn man von den vertanen Chancen absieht, die die nun auch in breiten Kreisen der Bevölkerung erkannte Dringlichkeit der Budgetsanierung für nachhaltige, mutige Reformen – etwa im Pensionssystem – geboten hätte, wird das Steuer- und Sparpaket der Bundesregierung ohnehin nur Akzeptanz finden und ohne größere Verwerfungen wie in Griechenland oder Rumänien abgehen, wenn jeder das Gefühl hat, dass nicht nur er etwas beiträgt, sondern auch alle anderen.

Wiewohl es nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein ist. Wie gesagt: Zwei Milliarden Euro Einsparungen/Einnahmen im Jahr 2012 stehen 230 Milliarden Euro an Schulden gegenüber.

 

 

E-Mails an: oliver.pink@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.02.2012)

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74 Kommentare
 
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Gast: luzifer
13.02.2012 16:35
0 0

Die Medien stehen eifrig im Dienste unseres "Linksblocks"!

Nirgends - vielleicht mit Ausnahme Deutschlands - hat der "linksblock" so einen starken Einfluß auf die Medien wie in Österreich!

Die Medien schießen sich jetzt mit der Behauptung, er sei der "große Blockierer", auf Fritz Neugebauer ein!

Daß die roten Wiener Gemeindebediensteten nicht einmal die Schüssel-Pensionsreform der Bundesbeamten nachvollzogen haben, wird nicht einmal am Rande erwähnt. Gerechterweise hätte Fritz Neugebauer zuerst darauf bestehen sollen, ehe er weiteren Belastungen der Bundesbeamten zustimmt!

Ingesamt die Tendenz bei den Sozen, die "Reichen" abzukassieren und bei ihrem Klientel Wahlzuckerl zu verteilen. Wenn nicht jetzt, so spätestens bei den NR-Wahlen 2013!


berndmoron
11.02.2012 05:20
0 0

Wann soll ein Lehrer denn sonst Urlaub machen, wenn nicht in den Semesterferien?

das trifft die einstellung der österreicher zum lehrberuf ziemlich gut.
ich bin schon vor jahren, ende der verz.zeit, aus der gewerkschaft ausgetreten. pensionsalterantrittserhöhung für mich um 4 jahre, nulllohnrunden, erhöhung der arbeitszeit, nichts hat die gewerkschaft verhindert.

Re: Wann soll ein Lehrer denn sonst Urlaub machen, wenn nicht in den Semesterferien?/berndmoron

"Wann soll ein Lehrer denn sonst Urlaub machen, wenn nicht in den Semesterferien?" - Das war und ist - im Zusammenhang mit Neugebauer - wohl ein Scherz? "Der" und Lehrer? Was lehrt er denn - vor allem uns? Dass sich Regierung, Parlament UND Volk brausen können mit Wünschen betreffs Staatsreformen, wenn die Beamten das nicht wollen! Aber Gott sei Dank haben wir in Ö das "Denglisch" beinahe zur Staatssprache erhoben, und so lese ich immer öfter, wenn ich "Beamte" lese, "Biemte" im Sinne von: Scotty, Energie! - und fort sind's!

Ka_Sandra
10.02.2012 23:23
0 0

Ein (Ehe)Mann, ein Wort!

„Ich habe es meiner Frau versprochen“ – so kommentierte Fritz N. lapidar die Verwunderung von Tarek Leitner in der ZIB 2 bezüglich seiner unverständlichen Abwesenheit während des Ringens um das Sparpaket.

Ja, man ringt ihm nicht leicht etwas ab, aber wenn er einmal etwas zusagt, dann kann man sich darauf verlassen ;-)

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Und wieder das übl(ich)e, billige Beamtenbashing

Zuerst: Sage uns Herr Pink, welche öffentlichen Aufgaben nicht mehr wahrgenommen werden sollen. Vor allem jene Aufgaben, welche im Dienste der Wirtschaft zu erbringen sind. Als Zollbeamter hatte ich zu 95% Aufgaben zu erledigen, die ausschließlich von der Wirtschaft gefordert wurden.
Zum Zweiten: Die Beamten haben das Defizit nicht verursacht, sind nicht überbezahlt und die kolportierten Privilegien entspringen - jetzt muss ich mich äußerst zurückhalten - nur einer dümmlichen Neidebatte; ich stelle mich jeder sachlichen und fairen Diskussion.
3.: Die letzte Lohnerhöhung: Jene der Metaller war um die Hälfte höher; und das zahlen auch wir. Aber die forderten deshalb so unverschämt, weil sich ihre und die Manager der Geldwirtschaft höhere 2-stellige Erhöhungen gönnten, ohne die Verantwortung für den von ihnen gebauten Schei.. zu übernehmen.
Zahle die Wirtschaft einmal unaufgefordert, was gerecht ist; Verlustabschreibungen öffnen Lug und Trug alle Türen. Wir haben bei der Lohnsteuer einen Eingangssteuersatz von 36,5%. Banken brauchten die Hilfe des kleinen Steuerzahlers; und rühmen sich, weniger als 10% zu zahlen.

Satori65
10.02.2012 18:05
0 0

HALT! STOPP! ggü. den Beamten

Ich, Beamter bin gerne bereit dieses Paket mitzutragen - ich habe kein Problem damit!

Ich möchte aber noch erwähnen, das ich in all den Jahren kein eiziges Mal von (m)einer gewerkschaftlichen Vertretung gefragt wurde, ob es mir so recht ist wie es unser oberster Gewerkschaftsvertreter an die Öffentlichkeit bringt!!

Mich stört es genauso, wenn es die fe..e Qualle nicht mal jetzt Mühe und Wert findet, seinen Urlaub zu unterbrechen!

Mich stört es genauso, wenn die Weicheier der Regierung zum x-ten Mal vor den Sozialpartnern und Standesvetreter mit ihrem Sparpaket in die Knie gehen.

Mich stört es genauso, dass 2008 vor der Wahl nicht vorhandenes Geld durch den Nationalrat gewunken wurde, und dass nicht schon längst vor Jahren zu sparen begonnen wurde!

UND:
Mich stört es genauso, dass es auch diesmal wieder nichts wird, weil das Paket wieder für Irgendwem aufgeschnürt wird!
Wetten!?

Erich Bahn
10.02.2012 16:37
1 0

Lustig wird es bei der Kürzung der Anzahl der Nationalrats-Abgeordneten


185 Abgeordnete, davon 108 Beamte im weitesten Sinn.

Wetten, dass im verkleinerten Nationalrat immer noch die 108 Beamten zu finden sind!

Gast: Ein Denkender
10.02.2012 16:33
1 0

Milliarden für die Banken

Milliarden für die Banken, und die Beamten lächerlich machen - das ist eben der Neo-Liberalismus in seiner schönsten Form: Sozialismus für die Reichen durch Steuergelder der braven Stuerzahler, geringe Steuersätze und Schlupflöcher, Stiftungen usw... Bei der Masse, die wenig verdient, da wird gespart, um die Reichen zu fördern.
Ich sehe schon wie Strache immer stärker wird..danke ÖVP, Partei der Superreichen...

Gast: Semiklar
10.02.2012 16:16
0 0

des wird eng Neugebauer

die Beamten werden aus dem Verein austretten, den den an Prozent den die Gewerkschaft von denen grigt, dems mehr ausgeben. Habens das wieder herin. bei 3.000,- €uro Brútto sind das 30,- €uro im Monat Gewerkschaftsbeitrag. Falls jemand nachrechnet. Sand des fast 413,- Schiling. Da kann er mindesten 2 mal Essen gehen. Die schütten euch mit Wasser an und saufen den Wein selber um die eingesparten Kosten wenn mans so sagen kann. Da war für mich keine Unterstützung bei einer solcher zusage.

Antworten JT-1
10.02.2012 17:33
1 0

Re: des wird eng Neugebauer

Aber manche Beamte können wenigstens die Rechtschreibung! Auch sind viele von ihnen um diese Tageszeit noch nüchterner als manche der Briefe-Schreiber.
P-S-: Sie können das Internet nur benützen, weil es unter diesen "Faulen" welche gibt, die Physik, Chemie und Technik erlernt haben - Schrödinger war auch "Beamter". Beleidigen Sie sich doch selbst, dann trifft es sicher den Richtigen!

Gast: Don Quichote
10.02.2012 16:11
0 0

Und wieder einmal ...

... ist es gelungen, eine Bogen um das Faß ohne Boden, der überbordenden Verwaltungsbürokratie zu machen. Nicht die Lehrer oder die Polizisten sind es, die den Unmut jener erregen, die den Verwaltungsapparat finanzieren und dabei das volle Arbeitsplatzrisiko tragen müssen. Es sind die Tintenburgen, die Sammelbecken für die unzähligen und unnötigen Protektionskinder, deren Posten oft erst gewaltsam geschaffen werden mußten, um sie unterzubringen und damit neue Zahler für Parteisteuern zu generieren. Es sind die unsittlich hohen Gehälter und vor allem Beamtenpensionen, die sogar oft von Beamtenwitwen eingestreift werden, die niemals einen Beitrag zum Dienst an der Republik geleistet haben. Diese hat man weiterhin ausgespart. Schließlich wollen die Damen und Herren Abgeordneten ja auch einmal in den Genuß kommen. Die längst überfällige Angleichung der Beamtenpensionen an das ASVG-Niveau bleibt wieder einmal außen vor.

hl_1001
10.02.2012 12:54
0 0

Was solln sie machen? Ihn rausschmeißen? HA!

Er ist der König der Beamten...

Martin_01
10.02.2012 12:23
0 0

Frechheit


Sorry, was soll das??????

Da geht es doch nicht darum, dass man jemanden dringend aus dem Urlaub zurückholen möchte. Man hat Neugebauer ja auch nicht gebraucht, wenn es darum gegangen ist, sinnvolle Reformen, die er im Namen der gesamten Belegschaft seit vielen Jahren unermüdlich fordert, zu ignorieren.

Gast: Franzl
10.02.2012 10:19
2 3

Ausprobieren

Der gesamte Öffentliche Dienst (Die Beamten) sollte einfach einen Tag streiken, damit alle sehen, wer zu dieser verteufelten Nichtstuerklasse zähltund spürt und feststellen kann, ob und wie diese Gruppe ihn persönlich betrifft.

Antworten artemis70
10.02.2012 11:10
1 2

Re: Ausprobieren

Sie wollen dann sicher genau an diesem streiktag einen neuen pass oder so schnell wie möglich das geld aus der arbeitnehmerveranlagung.
blöd auch, wenn sie in wien leben und Sie am streiktag einen wohnungsbrand haben.

Antworten Antworten Gast: Punda
10.02.2012 14:55
0 0

Re: Re: Ausprobieren

Manchmal ueberlege ich mir: Wenn die Leute im oeffentlichen Dienst im Schnitt nur einen Tag in der Woche effektiv arbeiteten und den Rest der Zeit vergeudeten - dann waere es wirklich schlimm wenn sie diesen Tag auch noch Streikten.

Re: Re: Ausprobieren

Auf solche dringende Fälle spielt ja Franzl in seinem ironisch gemeinten Kommentar an. Er ist natürlich dagegen, das der öffentliche Dienst verteufelt wird. Allerdings hätte er das Wort "Nichtstuerklasse" unter Anführungszeichen setzen sollen.

Antworten Antworten Antworten artemis70
13.02.2012 16:29
0 0

Re: Re: Re: Ausprobieren

ich gestehe, ich hab die ironie vom franzl nicht kapiert bzw. im presse-forum so was einfach nicht erwartet!
schande über mich!

Antworten Antworten beaumont
10.02.2012 14:09
0 0

Re: Re: Ausprobieren

Was eher die Frage aufwirft, warum die Berufsfeuerwehr Wien beamtet sein muß.

Antworten Antworten Antworten Gast: Poluy
10.02.2012 14:56
0 0

Re: Re: Re: Ausprobieren

Zu dieser Frage:
....schon mal die griechische Feuerwehr in Athen beim Löschen eines Großbrandes gesehen? Nein, weil nicht genug verfügbar.

Genau deshalb braucht es für Kernaufgaben des Staates öffentlich Bedienstete. (natürlich NICHT Beamte). Und wenn weniger verfügbar dauert es halt länger. OK, beim Lohnsteuerausgleich verkraftbar, aber bei einem Brand, bei einem med. Notfall?

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es auch, dass man für wenig Geld viel Leistung erhält. Der Hinweis auf Peanuts und Moneys sollte schon zu denken geben....

Antworten Antworten Antworten Antworten beaumont
10.02.2012 17:25
1 0

Re: Re: Re: Re: Ausprobieren

Anolog dieser Argumentation müßten alle Ärzte in den Öffentlichen Dienst übernommen werden. Nur so wären "griechische Verhältnisse" zu verhindern.

Gast: otto hubertus
10.02.2012 10:15
3 1

Sicher

Es gibt ja echt Journalisten die glauben, die Gewerkschaft waere fuer die Budgetkonsolidierung verantwortlich. Nur zur Info, dafuer gibt es eine Regierung. Neugebauer ist ein Personalvertreter der sein Personal vertritt. Und so soll es auch sein.

Und zu glauben, dass der Haushalt ueber die Einsparungen bei Beamten funktionieren wird, kann ja wohl nur von einem politisch naiven Mensch kommen.

Ich wart mal ab, was hier im Forum los ist, wenn die richtigen Brocken Soziales und Gesundheit an der Reihe sind. Dann koennt ihr nicht mehr ueber die ach so faulen Polizisten, Feuerwehrleute, Soldaten, ... schimpfen. :-(

Antworten Wien8
10.02.2012 13:02
2 0

Re: Sicher

Nirgends hier wird behauptet, dass Beamte faul sind, nirgends wird behauptet, dass man sie unangemessen nieder entlohnen soll und nirgends hier wird ihre Notwendigkeit bestritten. Aber unbestritten ist, dass Beamte im Unterschied zu Mitarbeitern bei privaten Betrieben mit Problemen bisher weder (teilweise eklatante) Gehaltskürzungen, Umschulungen oder Kurzarbeit akzeptiert haben, obwohl ihr Dienstgeber - der Staat - erhebliche Probleme hat. Und obwohl sie auf diesen Dienstgeber vereidigt sind und seinem Wohl besonders verpflichtet sind.

Antworten Antworten areopagit
10.02.2012 13:51
0 0

Ehrlicher Erfahrungsbericht

1. Familienbeihilfe wird von einem auf den anderen Monat zweimonatlich ausbezahlt: trifft alle, auch die Beamten (bei sechs Kindern und entsprechender Miete, etc. trifft es halt mehr)
2. Einführung eines Pensionsbeitrages (es war weniger Geld am Gehaltszettel)
3. Die Schule muss sparen und die Kopien werden nicht mehr gezahlt, Lehrer zahlt sie aus Privattasche, war so.
4. Druck von außen: "Ihr müsst alle Schüler ertragen, auch die Unerzogenen" - Druck von innen: Direktor: "Wie entsorgen wir die schwieirgen" - und die Klasse: "Müssen wir uns das gefallen lassen.
5. Zur ständigen Traditionskritik: Nur ein Volk, dass seine Geschichte kennt hat eine Zukunft.
Ich glaube es ist gut: Das Ferien - Ferien sind und gewisse Ordnung eingeübt wird.

Antworten Gast: Gast: Leser
10.02.2012 12:10
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Re: Sicher

Natürlich funktioniert die Budgetsanierung durch Einsparungen bei den Beamten - siehe Griechenland, dort hat die EU verfügt und berechnet, dass durch Abbau und Lohnkürzungen bei Beamten der Großteil des Defizits ausgeglichen werden kann (und dort ist das Defizit ja um einiges höher als bei uns - allerdings nicht mehr lang, wenn nichts geschieht, gerade bei den Beamten).

Gast: Februar
10.02.2012 09:59
3 0

Weil einige hier Herrn Neugebauer verteidigen:

Natürlich macht Herr Neugebauer seinen Job betreffend Interessenvertretung gut. Keine Frage.
Soweit ich das verstehe, ist er jedoch jedenfalls Öffentlich Bediensteter, zumindest wird sein Bezug als Nationalratsabgeordneter aus Steuergeldern finanziert.
Und da hört sich der Spaß dann auf.
Das mit Steuergeldern der Ruin Österreichs vorangetrieben wird, kann nicht sein.
Neugebauer soll alle aus Steuergeldern bezahlten Funktionen zurücklegen oder kostenfrei erbringen und soll von mir aus ausschließlich Angestellter der Gewerkschaft werden.
In dieser Funktion kann er für seine Klientel tun, was er will.

 
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