25.05.2012 23:29 | Meine Presse Merkliste 0

Das ist kein Sparpaket

Leitartikel von RAINER NOWAK (Die Presse)

So viel inszenierter Pathos war noch nie wie bei Verkündigung des "Konsolidierungspakets": Irgendwie müssen Faymann und Spindelegger von Belastungen und Nichtsparen ja auch ablenken.

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Am Freitag feierte die Regierungsspitze ein innenpolitisches Hochamt. Mit väterlichen Gesten, ernsten Blicken und gut sitzenden Krawatten verkündeten Werner Faymann und Michael Spindelegger ihr großes Kommuniqué zur Konsolidierung: Österreich stehe ganz gut da, morgen noch besser und übermorgen regne es Manna, oder wie das heißt, vom Himmel über dem Ballhausplatz.

Die Inszenierung kennt man in Varianten schon: Werner Faymann und Josef Pröll starteten die Regierungsperiode kumpelhaft mit viel Versprechen, das Kleinpaket von Loipersdorf wurde mit gespieltem Ernst gezeigt. Dann kam das geduldige Streberpapier von Faymann und Prölls Nachfolger, Michael Spindelegger, volksnah am Semmering im Frühsommer verkündet. Das war bald Makulatur. Die Krise, da kann man nichts machen.

Nun eben staatstragend – der Inhalt bleibt über Strecken ebenso vage bis optimistisch wie die „Pakete“ bisher: Mit Einnahmen von mindestens einer halben Milliarde ist da etwa eine Finanztransaktionssteuer budgetiert. Sie kommt aber nur im europäischen Gleichschritt, also bei einer Einigung auf EU-Ebene. Oder: Die Schweiz möge doch, bitte schön, die auf Banken liegenden Mittel aus Österreich nennen oder gleich besteuern oder sonst wie eine Milliarde nach Wien spülen. Das versuchen die Deutschen auch. Haben die Erfolg, folgt Österreich ihrem Beispiel – hofft der Kanzler. Auch an anderer Stelle bleibt das Papier dünn und seiner eigentümlichen Komik treu: In wenigen Zeilen werden da Einsparungen beim Thema Gesundheit versprochen. Da die Kosten zu 58 Prozent bei den Ländern lägen, müsse dort die Konsolidierung passieren. Die Länder haben einen gemeinsamen Brief geschrieben, das umzusetzen. Das sei eine Vereinbarung für 1,4 Milliarden, sagt Faymann. Da werden die Ratingagenturen ergriffen schauen.

Wirklich ärgerlich ist der Wortbruch der ÖVP. Vom Bekenntnis, die „Leistungsträger“ zu fördern oder zumindest zu schützen, ist nicht viel geblieben: Nicht nur die Solidarabgabe trifft Bezieher (sehr) hoher Einkommen. Darunter müssen Besserverdiener künftig höhere Sozialversicherungsbeiträge zahlen (das steht unter „Einsparungen“ im Papier.) Das alles hat mit „Leistung“, die sich Spindelegger auf die Fahnen geheftet hat, wenig zu tun. Dass er neue Steuern verhindern werde, wie er es vor kurzem kampflustig gemeint hatte, glaubte ohnehin keiner. Nein, genau genommen muss man Spindelegger noch dankbar sein, dass er zusätzlich zur Besserverdienerbelastung nicht auch noch weiteren Vermögensteuern zugestimmt hat.

Wohin die Reise geht, zeigt die SPÖ: In Aussendungen wurden stolz prominente Beispiele genannt: dass Erste-Bank-Chef Andreas Treichl ein paar tausend Euro monatlich mehr zahlen müsse. Oder dass eine gewisse Sacher-Kaffehausbesitzerin Elisabeth G. bei einem Verkauf ihrer Immobilien am Wörthersee in Zukunft viel Steuern leisten müsste. Warum kein Aufruf zur Enteignung?

Das Paket ist präsentiert, jetzt beginnt der Wahl- und Klassenkampf.

rainer.nowak@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.02.2012)

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84 Kommentare
 
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Gast: Paul-Otto
13.02.2012 00:50
0 0

Bürgers Traum

Des Bürgers Traum und Hoffnung: Durch Bürgerentscheid Wullf abgewählt,
Merkel abgewählt, Rösler abgewählt, EURO abgewählt!

makaberich
12.02.2012 18:01
0 0

Staatsausgabenquote auf 40%

.. ganz einfach.
Ansonsten Strache wählen.
Ja, ja, ich weiß schon, so kann man das nicht formulieren, aber wenn man der ÖVP und der SPÖ nicht mit dem Untergang ihrer Parteien droht, wird sich nichts ändern.
Oder glaubt noch jemand, dass mit diesen Politikern ein vernünftiges Gespräch (und vernünftige Handlungen) möglich ist?

Antworten lb15
13.02.2012 08:58
1 0

Und was erwarten Sie vom wirtschaftsgenie Bumsti?

Der Haider war ja noch um Klassen intelligenter, aber seine wirtschaftspolitischen Aussagen öffneten jede Impfstelle.

Denken Sie in Ruhe über die Aussagen des Herrn Strache zur Wirtschaft nach, und dann versuchen Sie nocheinmal die Wahl dieses Herrn zu empfehlen. Wenn Sie über eine auch nur minimale Restintelligenz verfügen, wird es Ihnen nicht gelingen.

Diesen Herrn können nur Kroneheuteösterreich - Buchstabierer wählen.

lb15
12.02.2012 15:39
2 2

Herr Novak, glauben sie, was Sie schreiben?

Schweiz: Mit Deutschland funktioniert's. Die BRD-Leistungsträger zahlen auch für ihre in der Schweiz geparkten Vermögen. Warum soll das mit Österrteich nicht funktionieren?

Die "Leistungsträger" werden nach wie vor gut bedient. Die Peanuts-Steuerzulage ab 185.000 Jahreseinkommen kann doch wohl kein Problem sein. Und die außertourliche Erhöhung der Höchstbeitragsgrundlage ist ja auch gut. Künftige Pensionen gut Verdienender werden dadurch höher.
Und sowohl Bauspar- als auch Pensionssicherungsbeitragskürzungen treffen höhere Einkommen prozentuell weniger.

Mich stört viel mehr - aber das ist ja nicht neu - dass Pensionen über 1200 brutto die nächsten Jahre nicht mehr erhöht werden, weil alles in die ganz kleinen Pensionen geht.

Ich vermisse von Ihrer Seite wirklich konkrete Vorschläge!

Ja leider, Ihr Leitartikel zeigt es wieder: Die Presse WAR einmal eine Qualitätszeitung!

Antworten eggi53
12.02.2012 16:54
0 0

Re: Herr Novak, glauben sie, was Sie schreiben?

Nur die Schwerreichen sind in die Schweiz übersiedelt.

Antworten Gast: Erwachet, das Ende ist nah!
12.02.2012 16:04
2 1

Re: Herr Novak, glauben sie, was Sie schreiben?

Die Aufgabe eines Journalisten ist es, zu kommentieren und zu bewerten. Darum heisst dieser Aufsatz auch Kommentar. Vorschläge zu machen ist vor allem Sache der Politik.
Herr Nowak ist aber kein Politiker sondern Journalist!!!

Alles klar???

Antworten Antworten Dr.Schwejk
12.02.2012 16:30
1 0

Re: Re: Herr Novak, glauben sie, was Sie schreiben?

Glauben Sie noch an die strikte Trennung von Reportage und Kommentar? Lesen Sie einmal bewusst die Zeitungen!

Antworten Antworten lb15
12.02.2012 16:16
1 1

Ich bin kein Dogmatiker.

Ich halte mich nicht sklavisch an vorgegebene "Aufgaben".
Ich denke mir halt, wenn der Herr Novak soooo klug ist, hat er bestimmt hervorragende Ideen, wie das allgemeingültige Spaarpaket auszusehen hätte. Oder zumindest EINEN vernünftigen Vorschlag. Das würde ich unter KONSTRUKTIVER Kritik verstehen.

"Alles ist schlecht" kann jeder Tr... schreiben.

Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
12.02.2012 16:52
1 0

Die Aufgabe der Regierung war doch klar erkennbar!

Staatsausgabenquoten 2010:
1) Österreich:.........53,2%
2) Griechenland:......49,6%
3) Deutschland:......45,7%
4) Tschechien:........45,1%
5) Schweiz:.............34,8%
Quelle: CIA World Fact Book

Österreich hat, um auf die Schweizer Abgabenquote zu kommen ein Potenzial von satten 55.000 Mio. Euro pro Jahr. Das zu machen, das wäre die Aufgabe der Regierung gewesen!

Österreichs Wahnsinn wird aber auch an den Staatsausgaben pro Einwohner in USD sehr deutlich:
1) Österreich:.....24.255
2) Frankreich:.....22.039
3) Deutschland:..18.939
4) Italien:..........17.251
5) Griechenland:.13.996
6) Spanien:.......13.545
7) Portugal:.......10.790
8) Tschechien:.....8.513

BMF Daten:
https://www.bmf.gv.at/Budget/Budgetsimberblick/Sonstiges/Budgetsimberblick/Budgetentwurf2012/TabellenDownload/eckwerte_tabellen_2012.xls

Tab. 2 beachten

Staatsausgaben von 158.000 Mio. Euro pro Jahr (Plan 2012) entsprechen irren 44.000.- Euro pro Jahr und Haushalt.

Um endlich die Staatsausgaben runter zu bekommen muss doch eine Verwaltungsebene weg und die Staatsunternehmen sofort und vollständig privatisiert werden. Die Ruhegenießer dürften sich nicht mehr am allgemeinen Budget bedienen und die Kammerbeiträge auf freiwillige Leistungen umgestellt werden, etc. etc.

Es müsste sehr viel gemacht werden, es muss auch viel gemacht werden, es wurde aber fast nichts gemacht!

Die Gier der Lobbyistenregierung ist einfach nur gegen Österreich gerichtet.

Flucht!

Gast: Ceterum
12.02.2012 15:03
2 0

It's Alright, Ma, I'm Only Bleeding

Bei der Präsentation des “Sparpaketes” hat sich die Politik made in Austria einmal mehr übertroffen. Der perfekte Lullaby. Der einfache Zweck der Übung: Nicht etwa etwas, das Österreich weiterbringen soll, nein, es geht ausschließlich um den Machterhalt der Koalitionäre. Die neuen Belastungen kommen bestimmt, die wenigen Einsparungen stehen in den Sternen. Bis zum Opernball darf noch geraunzt werden. Es ist schon in Ordnung, wir bluten doch nur ein bisschen. Dann geht alles weiter wie bisher. Der Filz hält.

Gast: machmuss verschiebnix
12.02.2012 14:36
1 0

Ganz genau, der Wahlkampf geht bald los, dann wird alles wieder "aufgeschnürt" - wie gehabt !!


1 0

die österr. Parteien kassieren vom Steuerzahler

mehr als der EU-Durchschnitt, warum können die Parteien ihre Summen für deren Parteierhalt u. Akademien nicht auf den EU-Durchschnitt senken, damit wäre vielen Österreichern geholfen.

Gast: Sudoku99
12.02.2012 13:08
2 4

Leistungsträger

Das ist ja wohl ein Witz oder ?
Es sind ja genau JENE Leistungsträger die immer reicher werden und mit Tricks immer weniger Steuern zahlen.

Hr. Treichl ... ohne Staatshilfe -> Bank tot.

0 0

Re: Leistungsträger

wenn man nicht intelligent genug ist, um zu verstehen was PARTIZIPATIONSKAPITAL bedeutet und dass man dafür überhöhte Zinsen von der Bank bekommt, sollte man besser in die AK wechseln, oder noch besser einfach kein posts verfassen.

Gast: newsprogress
12.02.2012 12:46
8 0

faymann immer wieder im ORF-die verursacher der krise müssen zahlen und zur verantwortung gezogen werden! aha?- also die asvg arbeitnehmer, asvgpensionsten und invaliden wurden als die schuldigen auserkoren. die müssen nun die zeche für das politische unvermögen der sozialisten bezahlen- umfassender sozialabbau bei der arbeitenden bevölkerung ist das neue u. einzige SPÖ Parteiprogramm


Gast: hahnemann
12.02.2012 11:59
6 2

Paket nicht großartig, aber es hätte ärger kommen können

ich bin froh, dass die ÖVP die irren und kommunistischen Ideen der SPÖ verhindern konnte, wie die Erbschaftssteuer oder z.B. Managergehälter nicht absetzbar zu machen oder...
was mich stört, ist dass die Regierung z.B. Wien nicht zwingt, die Gemeindebediensteten mit normalem Alter in Pension zu schicken, sondern weiter mit ca. 57 - was eindeutig Wählerkauf ist

Gast: Harry Tuttle
12.02.2012 11:32
1 2

Gier, Gier, Gier....war doch mal eine Todsünde!?

Ich weiss nicht was sich der Herr Novak aufregt! Wenn mann die Gesamtbelastung berücksichtigt, trifft es eh hauptsächlich den Normalbürger, die "Minderleister". Was juckt es einen Herrn Treichl und Konsorten ob sie Jetzt ein Jahresnetto von 2 Mio haben oder "nur" 1,9...der Unterschied in der Liga sind "Peanuts".
Der liebe Herr Novak, vermutlich kinderlos und gutverdienend watsch mit seinen Aussagen regelmässig jeden Normalbürger ab, der brav hackeln geht und das wenige Geld das ihm von seinem Chef zugestanden wird in die Ausbildung seiner Kinder steckt.

PS: An alle Neoliberalen die unter einem "Stockholm-Syndrom" leiden und noch nicht gecheckt haben, daß wir in Neofeudalismus leben: ROTSTRICHELN !!!!!

Antworten ambrosius
12.02.2012 15:45
5 0

Re: Gier, Gier, Gier....war doch mal eine Todsünde!?

und wenn das mühevoll aufgebaute Heim den Kindern übergeben werden soll möchten diese Kommunisten ihren Volksanteil davon abschneiden. Wenn man selbst unfähig oder zu faul ist etwas aufzubauen muss man halt Sozialist sein und auf darauf hoffen das die Gesellschaft - immer die Anderen - sozial sind.

Antworten Walter2
12.02.2012 12:57
3 0

Re: Gier, Gier, Gier....war doch mal eine Todsünde!?

Nur zu Ihrer "Beruhigung".

Kein vernünftiger Mensch würde sich gegen "höhere Steuern" bei Einkommen "aus Kapital". Welches man sich auch nicht immer nur als gesicherte Zinsen auf einem Sparbuch vorstellen darf.

Worum es in Österreich geht, sind 2 Hauptübel, welche auch hier weiter nicht angegangen werden. Die Namen dafür sind
a) Strukturreformen (die direkt im Papierkorb verschwundenen Reformvorschläge des Rechnungshofes und
b) die Steuern und Abgaben auf Arbeit.

Was hier aber passiert ist ja nichts anderes, als zu versuchen die Auswüchse aus a), mit unverändertem b), plus zusätzlichen Steuern zu erhalten.

Gast: Harry Tuttle
12.02.2012 11:31
0 2

Gier, Gier, Gier....war doch mal eine Todsünde!?

Ich weiss nicht was sich der Herr Novak aufregt! Wenn mann die Gesamtbelastung berücksichtigt, trifft es eh hauptsächlich den Normalbürger, die "Minderleister". Was juckt es einen Herrn Treichl und Konsorten ob sie Jetzt ein Jahresnetto von 2 Mio haben oder "nur" 1,9...der Unterschied in der Liga sind "Peanuts".
Der liebe Herr Novak, vermutlich kinderlos und gutverdienend watsch mit seinen Aussagen regelmässig jeden Normalbürger ab, der brav hackeln geht und das wenige Geld das ihm von seinem Chef zugestanden wird in die Ausbildung seiner Kinder steckt.

PS: An alle Neoliberalen die unter einem "Stockholm-Syndrom" leiden und noch nicht gecheckt haben, daß wir in Neofeudalismus leben: ROTSTRICHELN !!!!!

Gast: 1. Parteiloser
12.02.2012 11:18
3 0

Das große Abkassieren der Regierungsversager!

Angeblich sollen nur 5 Milliarden durch neue und höhere Steuern kommen. Tatsächlich haben die Grausigen das große Abkassieren der kalten Progression einfach "vergessen". Nur die kalte Progression spült doch jedes Jahr zwischen 1 und 2 Mrd. mehr in die Staatskassen, wo diese Einnahmen auch gleich wieder verprasst werden.

Annahme durchschnittlich 1,5 Mrd. Euro pro Jahr durch die kalte Progression.
2012: 1,5 Mrd.
2013: 3,0 Mrd.
2014: 4,5 Mrd.
2015: 6,0 Mrd.
2016: 7,5 Mrd.

Über die kommenden Jahre werden die Grausigen den armen Österreichern, und immer ärmeren Österreichern, also doch zusätzlich 22.500 Mio. Euro aus den Taschen ziehen und damit deren Leistungen noch mehr abkassieren. Das ist schon sicher!

Bei den "Einsparungen" ist doch eine Menge sehr unsicher und basiert auf Hochrechnungen, welche ja nicht unbedingt eintreffen müssen. Wahrscheinlich wird die kommende Massenflucht von Unternehmen auch von Privaten immer mehr begleitet werden und so die ganzen Pläne der planwirtschaftlichen Kommunisten über den Haufen werfen.

Zusätzlich sehr unsicher sind die Daten zum erwarteten Wirtschaftswachstum. Die planen ja, ausgehend von der aktuellen Hochkonjunktur, ein weiteres Ansteigen der wirtschaftlichen Aktivitäten, welche die Grausigen dann abkassieren wollen.

Es sind doch nur noch Lügner und Betrüger, welche die Entscheidungsträger gegen Österreich darstellen.

Gast: 1. Parteiloser
12.02.2012 11:16
3 0

Das Regierungsversagen ist doch gut dokumentiert!

Diese Regierung hat Ende 2008 die Verantwortung für Österreich übernommen und betreffend den Staatsfinanzen folgende Höchstleistung gebracht:

Entwicklung VPI, Verbraucherpreisindex
2011:......105,0 %
2010:......102,5%
2009:......101,2%
2008:......100,0%

Entwicklung der Staatsausgaben:
2011:.......110,0%
2010:.......108,0%
2009:.......104,3%
2008:.......100,0%

Entwicklung der Staatsschulden:
2011:......120,0 %
2010:......113,9%
2009:......105,8%
2008:......100,0%

Die haben, nur die offiziellen Staatsschulden, in nur 3 Jahren, um 36.000 Mio. Euro nach oben getrieben. Das waren Zusatzschulden von irren 10.000.- Euro pro Haushalt!

Die haben es auch geschafft zusätzliche Ausgaben gesetzlich so zu regeln, dass es einfach viel mehr Staatsausgaben geben musste (Hacklerregelung für Beamte, verpf. Vorschuljahr, Grundsicherung, ORF, etc.)

Die haben, gleich nach Amtsantritt geschaffen, die Lohnsumme der Beamten von 2008 auf 2009 um irre 5% zu heben.

Es waren weltmeisterliche Leistungen, weltmeisterliche Leistungen beim Versagen gegenüber Österreich und den Österreichern.

Der Bundesvorschlag für 2012 zeigt deutlich, dass das Totalversagen weiter gehen soll. Die Ausgaben sollen wieder um irre 4,5% steigen und damit viel schneller als das Wirtschaftswachstum und die Teuerungsrate.

Das ist doch kein Sparpaket, das ist nur ein Totalversagerpaket, welches Österreicher immer tiefer ins Elend führen wird.

Die Gier der Typen macht alles kaputt!

Dr.Schwejk
12.02.2012 11:13
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Koalitionsregierung

Es ist wirklich ärgerlich, wie Journalisten agieren.
Dass dieses Paket von ÖVP UND SPÖ getragen werden muss, sollte jedem, der bis 3 zählen kann, klar sein. Dass sich dabei eine Seite nicht zu 100% durchsetzen kann, ebenfalls.
Was also die Aufregungen der einen oder der anderen Seite zugeneigten Journalisten bedeuten soll, ist mir unverständlich.
Politik ist Kompromiss, das sollte auch Nowak verstehen.
Ein Sanierungspaket sollte möglichst gerecht die Lasten verteilen. Felderer meint, dass dies ganz gut gelungen ist.
Dass die auferlegten Lasten einen Gutverdiener "treffen" - im Sinne von wehtun - kann wohl bezweifelt werden, wenn selbst der Bundeskanzler nur mit einem jährlichen Verlust von 2000 Euro rechnet.
Alle Politiker nur schlecht zu reden und sich dann darüber zu mokieren, dass die Parteiverdrossenheit zunimmt, ist typisch für Journalisten, wie Nowak oder Fleischhacker.
Selbst Prof. Felderer und auch die Opposition haben einige positive Aspekte im Paket gefunden.
Herr Novak, vielleicht finden Sie auch einige positive Aspekte. Bemühen Sie sich!

Antworten Gast: e.e.
12.02.2012 16:26
0 0

Re: Koalitionsregierung

Die Regierung soll nicht die Lasten gleichmäßig verteilen, sondern das Verursacherprinzip anwenden. Auch in der Privatwirtschaft muss bei den eigenen Gehältern gespart werden. -10% sind üblich. Bei den Beamten wurden noch rasch die Gehälter angehoben, obwohl kann Geld da war. So handelten unsere Politiker grob fahrlässig. Muß Österreich erst Griechenland werden damit richtig gehandelt wird?

Antworten lb15
12.02.2012 15:44
0 0

Auch ich habe mich über Novak geärgert.

Nur negativ ätzen, noch dazu falsch - die Belastung für Gutverdiener hält sich wirklich in Grenzen - und dafür ohne jeden konstruktiven Vorschlag.

So leicht sollte es sich Qualitätsjournalismus nicht machen!

Antworten Antworten Dr.Schwejk
12.02.2012 16:28
0 0

So leicht sollte es sich Qualitätsjournalismus nicht machen!

Das ist ja das Problem.
Langsam gewinne ich immer mehr den Eindruck, dass die österreichische Medienlandschaft immer mehr von diesen unsäglichen Gratiszeitungen und der "Krone" und "Österreich" korrumpiert wird.
Was liefert denn z.B. Fleischhacker außer übergroßen Zynismus?

 
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