Die Zukunft Griechenlands liegt nicht in der Eurozone

JAKOB ZIRM (Die Presse)

Das neue Hilfspaket bringt den Griechen bestenfalls Zeit, schlechtestenfalls eine Verzögerung des Neustarts. Diesen kann es nur mit einer weichen Währung schaffen.

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Es ist vollbracht. Nach Monaten harter Verhandlungen, verschobener Beschlüsse und verlängerter Fristen gibt es eine Einigung auf ein neues Griechenland-Hilfspaket. 130 Milliarden Euro werden die EU-Staaten nach Athen überweisen. In Brüssel, Berlin und Paris herrscht große Freude und Erleichterung über diese „beispiellose Solidarität der Euro-Partnerstaaten“, wie Währungskommissar Olli Rehn meinte.

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Alles paletti also? Die Schuldenkrise ist gelöst, und Europa kann sich nun wieder aus seiner Schockstarre lösen und zum Alltagsgeschäft übergehen? Nicht wirklich. Denn an den strukturellen Problemen Griechenlands hat sich nichts geändert. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, dass sich das bekannte Spiel wiederholt und schon in ein paar Monaten Verhandlungen über ein neues „neues“ Hilfspaket beginnen.

Denn Griechenland hat zwei gravierende Probleme. Erstens gibt das Land im Verhältnis zu seiner Wirtschaftskraft zu viel Geld aus. Und damit ist nicht nur das Faktum gemeint, dass nahezu jeder zwölfte Grieche beim Staat angestellt ist. Angefeuert von den niedrigen Zinsen für Staatsanleihen nach Einführung des Euro versuchte Griechenland in den vergangenen Jahren Infrastruktur und Sozialsysteme auf mitteleuropäisches Niveau zu heben. Dies, obwohl dem Land dafür die notwendige wirtschaftliche Kraft fehlt, wie Wifo-Chef Karl Aiginger feststellte.

Denn auch, wenn es viele nicht wahrhaben wollen: Ein Staat kann für Soziales nur so viel ausgeben, wie von der Wirtschaft zuvor erarbeitet wurde. Dass Mitteleuropa so ein feiner Fleck zu leben ist, hängt also direkt damit zusammen, dass es hier äußerst produktive und exportfähige Unternehmen gibt.

Und dies bringt uns zum zweiten Punkt der griechischen Misere. Die da lautet, dass das wettbewerbsschwache Griechenland in den vergangenen Jahren noch weiter an Konkurrenzfähigkeit verloren hat. So konnte die Produktivität der griechischen Wirtschaft nicht mit den Lohnsteigerungen mithalten. Dies betraf nicht nur die ohnehin schwach ausgeprägte Industrie. Auch Lebensmittel in griechischen Supermärkten kommen zunehmend aus Deutschland oder Dänemark, weil sie dort billiger produziert werden. Hinzu kommt, dass Touristen aufgrund der hohen Preise ihren Urlaub auf Rhodos und Kreta zunehmend gegen einen Aufenthalt in Antalya oder Izmir tauschten. Kein Wunder. Erhält ein Tourist für 100 Euro in der Türkei Waren und Dienstleistungen, die in Österreich 143 Euro kosten würden. In Griechenland liegt der Gegenwert bei 107 Euro.

Griechenland muss weniger Geld ausgeben und die Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft erhöhen. Für Ersteres sorgt das harte Sparprogramm, zu dem die Griechen von EU und IWF verdonnert wurden. Dieses hat jedoch den unangenehmen Nebeneffekt, dass es die Wirtschaft weiter schwächt und die Rezession verschlimmert.

Die Sparanstrengungen zu lockern ist aber keine Option, weil andernfalls die Verschuldung neuerlich explodierte. Also muss Griechenland seiner Wirtschaft einen Wettbewerb-Stimulus geben. Etwa, indem es aus dem Euro austritt. Dann könnte Griechenland abwerten und die Preise auf das Niveau der Türkei senken, wie der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn kürzlich meinte. Der Tourismus, der immerhin für fast 20 Prozent des griechischen BIPs und jeden fünften Arbeitsplatz sorgt, würde einen kräftigen Schub erhalten. Und in den Supermärkten würden die Griechen weiter zum billigeren Joghurt greifen, nur dass dieses dann wieder aus ihrem eigenen Land käme.

Natürlich wären auch damit noch nicht alle Probleme gelöst. Strukturelle Reformen, etwa auf dem Arbeitsmarkt, könnte sich Griechenland auch mit der Drachme nicht ersparen. Und das Bankensystem müsste mit EU-Hilfe vor dem Zusammenbruch bewahrt werden. Es würde den Griechen sicher noch länger schlechter gehen als vor der Krise.

Ein Verlassen der Eurozone würde für Griechenland aber zumindest die Chance auf einen Neuanfang bringen. Das derzeitige Lavieren von Hilfsprogramm zu Hilfsprogramm erinnert indes eher an einen Drogensüchtigen, der statt eines Entzugs in einem Programm für Ersatzdrogen ist.

 

E-Mails an: jakob.zirm@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.02.2012)

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45 Kommentare
 
12

Die EU-Bürger sollten sich zweimal überlegen!

Wenn Griechenland nicht mehr in der Eurozoe bleiben kann, ist das Land an die Türkei geliefert! Wollen denn die EU-Bürger Griechenland an die Türkei verscherbeln?

Re: Die EU-Bürger sollten sich zweimal überlegen!

Die Griechen waren Jahrhunderte lang Bestandteile der Türkei. Die gehören nur dank ihrer alten Literatur zu Europa, wirtschaftlich bietet dieses Land nichts!
Besser Griechenland geht an die Türkei, als die Türkei dominiert als EU-Mitgied ganz Europa!

0 0

es ist nicht nur die Verschuldung ...

Es ist nicht die Verschuldung allein sondern die Verkrustung. Siehe: http://blog.handelsblatt.com/global-reporting/2011/03/31/griechenlands-arbeiterparadies-hat-vier-buchstaben-elpe/

Wenn sich da die Geistehaltung im Lande ändern würde ....

0 1

Re: es ist nicht nur die Verschuldung ...

Wenn sie sich ändern würde... ja ja die Geisteshaltung.
Manche sollten sich mehr damit auseinandersetzen. Es ist Südeuropa. Im Sommer zB mit 45 Grad von 11 - 17 Uhr, da arbeit niemand. Fast niemand. Und viele andere Lebensbedingungen, die das Land schöner machen als die in Nordeuropa. Da soll man nicht nachsichtig sein, sondern mal denken, daß der nordeuropäische, mitteleuropäische Standard sich nicht überall hin übertragen lässt. Da nutzen hunderte, tausende Zitate nichts von irgendwelchen Zeitungen aus Nordeuropa. Einfach die Augenlider heben und mal die Welt ansehen, wie sie wirklich ist.

3 0

Herr Rehn sollte diesen Artikel lesen

Völlig richtig, Herr Zirm! Bedauerlicherweise verstehen Herr Rehn und die EU-Politik-Elite folgende Rechnung nicht:
130 Milliarden + 53,5% Schuldennachlass + Griechen-Sparpaket => 120% Budgetdefizit im Jahr 2020, damit ist das EU-Ziel von 65% um fast 100% überschritten und dies unter unrealistisch optimistischen Prämissen.

Gast: saubersagich
22.02.2012 12:22
4 0

die die es beschlossen haben, kostet das ganze ja auch nichts im gegenteil sie bekommen noch gute gehälter udn sehr gute pesnionen

"In Brüssel, Berlin und Paris herrscht große Freude und Erleichterung über diese „beispiellose Solidarität der Euro-Partnerstaaten“, wie Währungskommissar Olli Rehn meinte."

die die es bezahlen müssen und den gürtel enger schnallen dürfen wurden übergangen und nicht gefragt

politiker können ohne konsequenzen befürchten zu müssen mit staatseigentum verfahren, wie sie wollen

Re: die die es beschlossen haben, kostet das ganze ja auch nichts im gegenteil sie bekommen noch gute gehälter udn sehr gute pesnionen

shlagen sie eine bessere lösung vor.wenn sie eine gute brauchbare lösung finden,würde man ihnen diese um viel geld abkaufen.

Die griechische Wettbewerbsfähigkeit steigern

Ich glaube, die zahlreichen Generalstreiks und der zur Schau gestellte Reformunwille haben die Wettbewerbsfähigkeit der Griechen massiv gesteigert...

wenn mir jemand einen 'guten' rat gibt,

ohne sich mit meinen persönlichen umständen näher auseinanderzusetzen oder nicht über die auswirkungen seines rats nachdenkt, dann ist das fast immer ein für mich 'schlechter' rat.

so auch zirm mit seinem rat an die griechen: holt euch die drachme wieder, wertet entsprechend ab, und alles wird gut.

gut für wen?
für den rest europas? mit einer abgewerteten drachme werden die euro-kredite derartig teuer, dass schon gar nicht mehr auf rückzahlung gehofft werden darf.

für den normal-griechen?
dieser hat schon heute mit dem problem zu kämpfen: mein einkommen, gehalt, rente ist gesunken, aber die preise im supermarkt sind nicht gesunken.
wenn nun eine abwertung der drachme erfolgt, dann steigen die preise vieler supermarkt-produkte. eine umstellung auf binnenproduktion ist manchmal gar nicht möglich oder es dauert jahre. (zb wird viel milch importiert. eine entsprechende griechische milcheigenproduktion ist nicht von heute auf morgen möglich, detto getreide und -produkte, bei vielen grundnahrungsmitteln ist das so).

für den normalen bürger würde eine rückkehr sogar hunger bedeuten!

haben sie, herr zirm, diesen aspekt bedacht bei ihrem ratschlag?
oder war die intention "ein guter rat. gut für uns!"?


Re: wenn mir jemand einen 'guten' rat gibt,

in diesem fall kann man nur zwischen pest und kolera wählwn

Was ist die Alternative?

Ein Austritt aus dem Euro bedeutet wenigstens mittelfristig eine Chance auf Gesundung - die Zeit bis dorthin wird sicher hart.

Bei einem Verbleib im Euro besteht keine Chance auf ein Ende der harten Zeiten.

Die griechische Produktivität wird nicht spontan in ungeahnte Höhen schießen, d.h. selbst für den Inlandskonsum werden griechische Produkte zunehmend unattraktiver, für den Export sowieso.

Selbst wenn es gelingt, den griechischen Staat per Dauerinfusion am Leben zu halten, die griechische Wirtschaft wird in diesem Szenario vollends zusammenbrechen - und wovon soll dieser Staat dann dereinst leben?

Wer sich nur mit persönlichen Umständen auseinandersetzt, trifft keine rationalen Entscheidungen.

Re: Was ist die Alternative?

"Wer sich nur mit persönlichen Umständen auseinandersetzt, trifft keine rationalen Entscheidungen"

lesen sie mein statement nochmals. mindestens die hälfte sind vwl-überlegungen. die 'persönlichen umstände' dienten der illustration.

aber auch 'persönliche umstände' haben große bedeutung. das trifft ja nicht eine handvoll leute, eine minderheit. nahezu jeder grieche hat einkommenseinbußen. jeder grieche zahlt die neue immobiliensteuer (sie wird nämlich raffinierterweise auf die stromrechnung gegeben: wer nicht zahlt --> kein strom).
kein wirtschaftswachstum, eine explosion bei den arbeitslosen (jede menge der vielen, vielen kleinen läden oder handwerker sperrt zu! kein umsatz).
wenn diese situation sich noch verschärft, dann ist unweigerliche folge:
*innenpolitisches chaos
*eine völkerwanderung. ich habe von schätzungen gelesen, wo 1 mio griechen in die eu emigrieren könnten! (die eu hat schon die panik bekommen, als 50.000 tunesier sich auf den weg machten!)

"mittelfristig eine Chance auf Gesundung "?
nur wenn man genug 'optimist' ist, um solches (nur beispiele, es gibt noch mehr) nicht zu bedenken.

Antworten Gast: gastlkmljklj
22.02.2012 13:23
1 1

Re: wenn mir jemand einen 'guten' rat gibt,

einfache vwl zusammenhänge verstehen presse-schreiberlinge und der großteil der leser offensichtlich auch nicht

Gast: Blankenstein Husar
22.02.2012 10:56
3 1

Es ist zu hoffen, daß wir an der Nase herumgeführt werden.

Diesmal aber richtig!

Ja, das meine ich ernst.

Denn, wenn die EU Dodln samt ihren griechischen Anhängseln in der Regierung noch einen Rewstfunken Verstand haben, müssen sie die Zeit erkaufte jetzt nutzen,

um einen Austritt Griechenlands schleunigst zu vollziehen!

Der Euro ist tot.
Die EU ist tot.
Lang lebe Europa!

Re: Es ist zu hoffen, daß wir an der Nase herumgeführt werden.

Alles schön und weniger gut: Allerdings ventiliert niemand die Kardinalfrage (wie sie von Experten wiederholt betont wurde), dass ein Austritt aus der EU das Vielfache von 130 Mrd. Euro erfordern werde....??????? Also noch kostspieliger wäre - deshalb die derzeitigen Rettungsmassnahmen....

Gast: Gast862
22.02.2012 10:30
5 0

2 entscheidende Punkte

1. Sofortiger Austritt Griechenlands aus dem Euro!
2. Anklage und Verurteilung der für den Euro-Beitritt von Griechenland verantwortlichen Politiker aus Griechenland und der EU! Unbedingte Gefängnisstrafen von 5-15 Jahren müssen hier die Folge sein! Wenn schwerstkriminelle EU-Politiker keine Folgen ihrer kriminellen/widerrechtlichen Fehlentscheidungen erwarten können, dann werden sie weiter durch und durch kriminell und korrupt sein!

Verständnis

Bereits vor 2 Jahren schrieb ich, dass nur ein Austritt aus der Euro Zone Griechenland helfen kann, da das ein wirtschaftlich zwingender Schluß ist.

Jetzt, 2 Jahre danach und hunderte Milliarden an Haftungen und tatsächlichen Geldflüssen, gibt es Journalisten die das auch schreiben.

Weshalb nicht früher?

Da dieser Umstand einer Merkel auch bekannt sein dürfte, kann ich nur vermuten, dass nicht Griechenland sondern wieder der Finanzmarkt mit unserem Steuergeld gestützt wird.

Ich wage noch eine Prognose:
Jede Haftung die bis jetzt eingegangen wurde, werden wir mit unserem Steuergeld auch tatsächlich zu bezahlen haben!!


Re: Verständnis

Ein früherer Ausstieg hätte die Schuldner am falschen Fuß erwischt: Er wäre einfach zu früh gekommen. Und es geht noch immer darum Zeit zu gewinnen. Es hilft alles nichts, mehr oder weniger indirekt hängen wir schon seit Jahrezehnten in der Schuldenfalle Griechenland drinnen, da kann man sich einfach nicht so schnell verabschieden.

Euro-Austritt als klares Signal

Der größte Vorteil an einem Euro-Austritt wäre, dass es ein glasklares Signal sowohl an die Finanzmärkte als auch an andere marode Staaten sendet. "Schaut her, so geht es Ländern, die mit beiden Händen Geld beim Fenster hinaus werfen".

Spieltheoretisch so einfach wie wünschenswert: der Finanzmarkt hätte seine Wette, dass die dummen Eurokraten sowieso endlos Geld nach Griechenland pumpen, endgültig verloren - ohne mit einem blauen Auge ("freiwilliger Schuldenschnitt") davonzukommen. Andere Staaten würden erkennen, dass der Ernstfall durchaus keine leere Drohung von ewigen Pessimisten ist, sondern durchaus tatsächlich eintreten kann.
Dies sollte sowohl Bevölkerung als auch inkompetente Politiker zu einem Umdenken bewegen, dass ewiges Leben auf Schulden irgendwann einmal nach hinten los geht.

"Hinter mir die Sintflut" mag ja ein brauchbares Motto sein - solange einen die Sintflut nicht einholt.

der Finanzmarkt hätte seine Wette, dass die dummen Eurokraten sowieso endlos Geld nach Griechenland pumpen, endgültig verloren - ohne mit einem blauen Auge ("freiwilliger Schuldenschnitt") davonzukommen.

die letzten jahre wurde nicht geschlafen!

es wurden zwar keine großen überlegungen angestellt oder gar umgesetzt, wie man einen freund und nachbarn unterstützen kann.

doch es ist viel geschehen, um die finanzindustrie weitgehend schadlos zu halten.
selbst wenn ihr szenario umgesetzt werden sollte: who cares im money-biz?
da wurde bereits wertberichtigt, es wurden rücklagen gebildet, es wurde das allermeiste verkauft oder abgesichert.
bis auf kleinere restposten ist das FI-schiff im sicheren hafen angekommen.

@"Hinter mir die Sintflut"
es gibt noch ein anderes sprichwort: "man sieht sich im leben immer zumindest zweimal"
beim ersten mal, als wir und die griechen uns gesehen haben, haben wir lukrative exporte gesehen, steuern eingenommen, arbeitsplätze geschaffen. die griechen haben damals den konsumwahn-blick bekommen. wenn beide dasselbe wollen, dann findet sich mit garantie einfinanzierungsweg.

das zweite mal sehen wir und die griechen uns nun: wir sehen nicht die not der griechen sondern nur unsere forderungen bzw hilfsgelder. die griechen sehen nicht ihre verantwortung für die sache, dafür sehen sie ihre existentielle not und unseren unwillen zu lindern, im gegenteil.

wer weiß, was wir beim dritten wiedersehen erleben werden? vielleicht hat es etwas mit "rot wie blut" zu tun...

Gast: Reflector
22.02.2012 09:25
4 0

Diese EU und Eurozone haben keine Zukunft

Das kommt eben davon, wenn abgehalfterte Politiker und Bürokraterln eine Union 'führen' wollen.

Obwohl die Krisen Ursachen für Island und GR nur bedingt vergleichbar sind, ergibt sich aus der Erfahrung mit Island auch der folgenrichtige Rückschluss wie mit einer Staatsbankrott Situation umzugehen wäre.

Wie Island zeigt, ist es zuerst einmal vordergündig notwendig Banken pleite gehen zu lassen.

Wie in Island, kann man dabei die heimischen Einlagen bis zu einem Minimalbetrag sichern. Alles andere ist eben weg, so wie bei einem schlechten Investment bei einer anderen Firma auch.

Wenn dann noch eine eigene Währung, die man abwerten kann und ein gesellschaftlicher Konsens des 'Durchbeissens' vorliegt, gelingt ein Neuanfang.

Klar, dass die GR Verbindlichkeiten die nicht mehr bedient werden könnten einen Dominoeffekt weit über GR auslösen und z.B. eine Menge FR und D Banken mitreissen würde, evtl. hin bis in die USA.

Auch klar, dass dann die alte politische 'Elite' mit angehängtem Filz dann weg vom Fenster ist. Und das ist es was dzt. alle Poitiker und Bürokraterln in Europa und auch USA eigentlich wirklich fürchten, nämlich den Macht- und Vorteilsverlust. Daher werden auch die Zombiebanken weitergenährt, koste es was es wolle.

Aber es wird am Ende dadurch nur schlimmer und der Absturz umso brutaler.

Die kurzsichtigen Marionetten erkaufen sich eben auf Aller Kosten noch ein wenig Zeit für einen Platz an der bald verblassenden Sonne.

Auch Ö wirds treffen.

Gast: Bätschki
22.02.2012 08:01
0 9

Deutschland proftiert ja solange es solche Staaten gibt.

Deutschland hat sich bereichert dank schwächeren Staaten. Es ist etwa so als würde man für das gleiche Rennen einem einen Ferrari geben und dem anderem ein VW Golf. Auch Deutschland könnte nicht gewinnen mit einem VW Golf. Man sollte zumindest jedem die gleiche Zinsbedingungen ermöglichen.

Gast: kfjksdfjjkljd
22.02.2012 06:53
0 6

die griechen haben schulden in euro

wenn sie zur drachme zurückkehren, und abwerten, erhöhen sich die schulden schlagartig,

und sobald die geplante rückkehr bekannt wird, werden die griechen alle euros in sicherheit bringen, das heißt die banken würden kollabieren


Re: die griechen haben schulden in euro

Lösung: Haircut von 100%

8 0

Das ist völlig bedeutungslos ob...

Schulden in Drachmen, €, Nüssen, Schweinebäuchen, Kaurimuscheln oder Flatulenzen NICHT bedient werden.

Griechenland ist bereits seit Jahren finanztechnisch Bankrott - was versucht wird ist ein teure Konkursverschleppung.

Gast: gastaslkdfjasjd
22.02.2012 06:41
0 10

wieso darf denn jeder presse-praktikant

einen "kommentar" über griechenland schreiben, obwohl sie außer sinns vwl für dummies, selber nichts kommentieren können

 
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