20.05.2013 21:51 Merkliste 0

Im ÖVP-Wohnzimmer steht ein Elefant herum

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

SPÖ und ÖVP werden nach der nächsten Wahl möglicherweise keine Mehrheit mehr haben. Konkret müsste einem das keine Sorgen machen. Abstrakt schon.

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Werner Faymann und Michael Spindelegger haben ein Problem: Die Rohdaten der derzeit kursierenden Meinungsforschungen legen nahe, dass die sogenannte Große Koalition aus SPÖ und ÖVP nach den nächsten Nationalratswahlen keine regierungsfähige Mehrheit haben wird. Herrn Spindeleggers Problem ist relativ größer als das von Herrn Faymann: Die SPÖ hat gute Aussichten, stärkste Partei zu bleiben, die Aussichten der ÖVP beschränken sich darauf, unter die 20-Prozent-Marke zu fallen. Dass die Volkspartei Nummer zwei bleibt, ist aus heutiger Sicht ziemlich unwahrscheinlich.

Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten, mit solchen Krisensymptomen umzugehen: ignorieren oder reagieren. Die Regierungsparteien sind in ihrer Möglichkeit, gesellschaftliche und politische Realitäten anzuerkennen, so weit limitiert, dass sie nicht einmal die Entscheidung zwischen diesen beiden Optionen auf nachvollziehbare Weise treffen können. Sie ignorieren die Befunde nicht, sondern nehmen sie zum Anlass, den Anschein von Aktivität und Offensive zu erwecken. Sie reagieren aber auch nicht wirklich, sondern belästigen das verbliebene Politpublikum weiterhin mit dem, was man ohne Konsultation eines Raketenwissenschaftlers als Hauptursache für den Publikumsschwund identifizieren kann: uninspirierte Propaganda.

Am Freitag zum Beispiel haben Kanzler und Vizekanzler je eine Offensivbotschaft verkündet, die zeigen soll, wie sehr die Regierung weiß, was jetzt zu tun ist. Werner Faymann kündigte an, die sogenannte Aktivierungsbeihilfe um 20 Millionen auf 76 Millionen Euro anzuheben. Damit will man 1500 Personen zusätzlich in geförderte Beschäftigungsverhältnisse bringen. Michael Spindelegger wiederum lobte die 100 Millionen Euro schwere Unterstützung für thermische Sanierungen. Damit würden sogar 12.500 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert.

Wie kommen die beiden auf die Idee, dass sie einem Publikum, dem man die Beherrschung der Grundrechnungsarten und rudimentäre Kenntnisse der internationalen Wirtschaftslage unterstellen kann, so etwas zumuten sollten?

Mit Blick auf die beiden Parteien selbst muss einem der gegenwärtige Trend nicht unangenehm sein: Mit knapp 30 und knapp 20 Prozent Wählerzustimmung liegen SPÖ und ÖVP, gemessen an der Performance ihrer Spizenleute, noch immer an der oberen Grenze des Bewertungsspielraums. Mit Blick auf die Republik und die schon jetzt offensichtliche Dysfunktionalität des politischen Systems ist die Situation eher dramatisch. Wenn SPÖ und ÖVP keine Koalition mehr bilden können, gibt es nur noch zwei Möglichkeiten. Entweder die SPÖ springt über ihren Schatten und bildet eine Regierung mit der FPÖ, oder SPÖ, ÖVP und Grüne bilden eine Art Konzentrationsregierung gegen die FPÖ. Das würde Strache und seiner Truppe ein Oppositionsmonopol verschaffen, das sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in die Nummer-eins-Position brächte. Und dann?


Was eigentlich zu tun wäre, ist längst bekannt: radikaler Umbau des Kammerstaates und Mehrheitswahlrecht. Darauf bestand schon zu Zeiten, als die Große Koalition noch über eine Zweidrittelmehrheit verfügte, kaum Aussicht. Seit man dazu auch die Grünen braucht, denen diese Form der direkten Mitbestimmung Existenzängste zu bereiten scheint, kann man es endgültig vergessen.

Bleibt also die Frage, ob die politische Medizintechnik in absehbarer Zeit eine Apparatur zur Rückholung der ÖVP aus dem politischen Koma entwickeln kann. Die Parteiingenieure haben schon etwas zusammengeschraubt: Sie wollen Parteichef Spindelegger in nächster Zeit noch stärker als den Mann präsentieren, der über ausreichend Charisma, Leidenschaft und Tatkraft verfügt, um die Partei und das Land durch gegenwärtige und künftige Fährnisse zu leiten.

Das ist keine besonders gute Idee. Aber wie sollen innerhalb der Strukturen, in denen sich das politische Establishment gefangen hält, gute Ideen entstehen? Im ÖVP-Wohnzimmer steht seit einem Jahr ein Elefant, über dessen Existenz Stillschweigen vereinbart wurde. Auf diesem Elefanten steht: „Wir werden die nächste Wahl verlieren.“

 

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.04.2012)

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26 Kommentare
 
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möglicherweise

...vielleicht. kann sein..unter umständen...etc
rot-grün-schwarz würde sich ausgehen, aber das bringt kein övp-chef gegen die basis durch
schwarz-blau ohne strache geht sicher

Gast: machmuss verschiebnix
29.04.2012 20:22
0 0

Strache in der "Nummer-eins-Position",

als Wunderheiler eines Staatswesens, das gar nicht geheilt werden
will, weil es in seiner Erstarrung ein Mittel zur Macht-Konservierung
gefunden zu haben glaubt.

Fakt ist doch, es sorgen sich zwar viele Insider um die Finanzierbarkeit
von Gesundheitswesen, Bildungswesen, Pensionssystem und einige andere
Einrichtungen am Rande des Abgrundes,
aber keiner wagt die als logische Konsequenz daraus resultierende Frage
offen auszusprechen:
wie werden wir das vertrottelte, politische System los, welches den Karren
in den Proporz-Morast rein geritten hat, aber NICHTMAL IM TRAUM daran denkt,
die GANGART ZU ÄNDERN !!!

Während die gut 2/3 Fleißigen im Lande zunehmend unter der Steuerlast
murren, sich aber ncht wehren können (kom' mir bloß niemand mit "anders
wählen" ), gibt's von Regierungs-Seite immer nur partei-taktische
Ankündigungen und Worthülsen (!).

Angenommen bei der nächsten Wahl würden wirklich genug Wähler "anders wählen",
was dann ?

LICHTERMEER (!!) BOYKOTT (!!) GENERALBLOCKADE durch ÖGB (!!)
Die Gewekschaft läßt ganz Österreich stillstehen. Griechische Fetzerei.
Das alles nur, weil wir diese G'friser aus der Regierung weg haben wollen !

Mir graust's


Grosse Koalitionen

Grosse Koalitionen und ihre Proponenten verursachen doch nur mehr permanenden Brechreiz, oder war da ausser ideologischen Müll und Parteienmachtausbau für Österreich noch irgendetwas. Ach ja, die Bundeshymne gegendert.

Gast: guest 348
28.04.2012 19:49
1 0

Selber schuld!

Ich kann für die all die "armen" Menschen, die darüber klagen, wie schlimm alles ist, kein Mitgefühl empfinden. Ihr seid es, die Ihr wahlzuckerl-geil über Jahrzehnte den Populisten nachgelaufen seid.

Die Österreicher werden halt über ihren Schatten springen müssen

und eine neue Partei gründen müssen. Eine Partei die ohne die Befürwortung des Kammerstaates auskommt.
Das muss keine Partei der Orientierungslosigkeit sein wie die Piratenbewegung. In der Tat sie darf es nicht sein!
Die Rudimente an nicht durch den Kammerstaat korrumpierten Personen die im "Politpublikum" zu finden sind müssen sich halt zusammenraufen. Der Rucksack an Interessen den die Kammer- und Bündepartei rumträgt ist mittlerweile größer geworden als die Partei selbst und wird sie in den Untergang ziehen.

Gast: Luzifer
28.04.2012 11:17
7 0

Was auch nie thematisiert wird: der politische Schwenk

der "KRONE" und in dessen angeblicher Gratis-Ausgabe "Heute". Daß die Feller-Presse-Erzeugnisse eine linke Linie fahren, ist jedem klar, der sich noch auf die antiklerikalen und linken Artikel des Studenten Fellner erinnern kann. Schüssel wurde lange Zeit medial von Krone-Herausgeber Dichand sen. unterstützt. Deshalb gab es auch Streit mit den Miteigentümervertreter Hofmann (aus dem linken dt. Lager. Und dann plötzlich der Schwenk der "Krone" mit scharfer Kritik an Schüssel, hauptsächlich von Pandi, der mit einer Ex-Sekr. von Faymann verheiratet ist. Ob es das politische Absprachen gab? Die Vermutung ist naheliegend! Denn das ganze erinnert an Rupert (mordechai) Mordoch, dem australischen Herausgaber des brit. Massenblattes "Sun", der seine Gunst plötzlich Tony Blair zuwendete und so dessen Popularität und Wahlsieg ermöglichte. Als er ihm seine Gunst entzog, siegte der jetzige konservative Premier!
Also alles schon dagewesen!

Gast: Rindskugel
28.04.2012 10:01
1 7

Heißt der Elefant Wolfgang?


Antworten Gast: b754
28.04.2012 12:18
0 4

Re: Heißt der Elefant Wolfgang?

für den gilt die unschuldsvermutung

Antworten Gast: Luzifer
28.04.2012 11:05
9 0

Re: Heißt der Elefant Wolfgang? UNSINN!

Im Gegensatz zu den meisten heutigen Polit-Dilettanten war der Wolfgang hochtalentiert und auch künstlerisch begabt. Er war Vorzugschüler und ist nicht nach etlichen Semestern beim Jus-Studium ohne Prüfung gescheitert!

Seine Reformen kamen rechtzeitig und werden durch die günstigen Wirtschaftsdaten in Österreich bestätigt. Dabei waren seine Reformschritte durchaus maßvoll, wobei er immer das Einvernehmen mit den politischen Gegnern gesucht hat. Diese betrieben aber regelrechte Fundamental-Opposition.

Es bleibt Ihnen natürlich unbenommen, den Kopf in den Sand zu stecken und zu behaupten, daß Österreich dank der überragenden Persönlichkeit von Gusenbauer oder Faymann wirtschaftlich vorne liegt. Sie können auch für die Grünen schwärmen und darauf hinweisen, daß die grüne griechische Vizebürgemeisterin immerhin die Elektrofahrräder gefördert hat, die viel Geld kosten und wo die EUR 500 teure Batterie nach 3 Jahren wieder kaputt ist: ein richtiger "Schlager" für die in Wien überwiegenden über 60-jährigen Senioren.
Ach ja, nicht zu vergessen: die "Entehrung von Lueger" - für die Marxisten auch eine wichtige Sache!

Antworten Gast: machmuss verschiebnix
28.04.2012 10:46
6 0

Re: Heißt der Elefant Wolfgang?


Nein, selbst-denkende Elefanten werden davongejagt,
oder eliminiert - das sollten Sie mittlerweile behirnt haben (!)

Gast: Burgenländer
28.04.2012 09:41
2 3

Mein Problem ....

... als Bürger und Wähler ist: Viele "Kolleginnen und Kollegen" BürgerInnen und WählerInnen glauben sich bei den blauen B.......h.........n besser aufgehoben. Dieser Regierung werfe ich vor allem vor, dass sie dieses Angebot so attraktiv hat werden lassen.

Gast: 1. Parteiloser
28.04.2012 08:37
4 0

Prognoseversuch!

Auf Basis der Wahlberechtigen könnte das Ergebnis wie folgt aussehen:

40% Nichtwähler und Weißwähler, welche keiner Parteibonzenparade eine Legitimation ausstellen wollen.

15% Protestwähler und einige wenige wirklich überzeugte werden den gescheiterten Dentaltechniker wollen.

14% gehen dann dem mutmaßlich korrupten Inseratenkanzler auf den Leim.

10% werden dem amtsmissbrauchenden Vizekanzler aus den Bereichen ÖAAB/GÖD, Reste der gläubigen Landwirte und dem Raiffeisenimperium Zustimmung geben.

7% bleiben hartnäckig bei den grünen Kommunisten.

5% für die Piraten, welche sich wahrscheinlich noch besser organisieren werden.

2% für die vorbestraften Organgenen bei der Gesetzgebung.

Um eine Koalition bilden zu können, welche von der Mehrheit der Wahlberechtigten einen Legitimation hätte, da wären dann also mindestens 4 Regierungsparteien notwendig. Das wäre aber wahrscheinlich auch kein größeres Regierungsversagen als heute.

Fraglich wird bleiben, ob es die Partei, welche den liberalen Namen zu Propagandazwecken trägt, zusammen mit der Beamtenpartei schaffen wird die Regierung zu stellen. Vielleicht kommt auch eine Koalition als Minderheitsregierung, wäre mal was Neues.

Sicher ist heute nur, dass es unabhängig vom Wahlergebnis, keine Lösungen für Österreich und die Österreicher geben wird können. Der Filz, auch innerhalb der Parteien, lässt keine demokratische Heilung von Österreich zu.

die övp steht dort, wo die sozis vor etwas mehr als 10 jahren standen:

sie haben einen parteichef hinter sich, der die partei äusserst erfolgreich runtergewirtschaftet hat (ok, die sozis standen ein bisserl besser da, weil vranitzky ein sir war, der sich an der politik nicht die finger allzu schmutzig machen wollte. und schüssel war alles andere als ein sir, der die politik erst so richtig schmutzig gemacht hat).

die sozis hatten den vorteil, dass sie in opposition sich regenerieren konnten.
die övp hat aus machtgeilheit und wegen des schüssel-erbes diese möglichkeit nicht und ist zum weiterregieren verurteilt.

wir dürfen nicht vergessen: diesen schrecklichen zustand beklagt der bürger. doch es ist der bürger, der einzig und allein dafür verantwortlich ist. so möge er klagen, der dodel!

eine kleine korrektur sei angebracht ...

Auf diesem Elefanten steht: „Wir werden die nächste Wahl nicht überleben.“

Realitätsverweigerung,

dein Name ist ÖVP....

Und nochmals Hamlet: Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage.

Der wackere Spindelegger bemüht sich zumindest nach Kräften, Zuversicht auszustrahlen: wenn er vor die Kamera tritt, hat man fast den Eindruck, er pfeift laut im dunklen Wald, um sich selbst Mut zu machen.

Ich gestehe ihm Redlichkeit und guten Willen zu, aber er kann halt auch keine Wunder wirken.

Und so eines wäre dringend nötig, denn die ÖVP liegt in Agonie, obwohl sie das beharrlich leugnet.


Gast: Luzifer
27.04.2012 21:30
2 6

Luzifer meint:

Daß gerade die ÖVP an Zustimmung verliert, ist kein Wunder. Schuld daran ist nicht eine schlechte Politik (ohne die "Bremser" der ÖVP wäre die rote Wirtschaftspolitik ein Selbstmord auf Raten mit guten Chancen, massiv an Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren), sondern der Unmut der Bürger über die leider notwendigen Sparpakete. Oder will jemand behaupten, das "Über die Verhältnisse leben" der Griechen oder anderer Südeuropäischer Staaten habe dort die Rezession vermieden oder gar zur nachhaltigen Sicherung von Arbeitsplätzen geführt?
Bisher wurde den die Politiker der ÖVP in einer sicherlich gesteuerten PR-Aktion laufend im Untersuchungsausschuß angeschwärzt. Die FPÖ betreibt dabei auch noch Kindesweglegung, obwohl jedermann wissen müßte, daß viele Unzulänglichkeiten darauf zurückzuführen sind, daß die FPÖ (die Rechtskontinuität besteht ja weiter, ein Wechsel der Rechtspersönlichkeit ist durch den Kindberg-Putsch von Strache nicht eingetreten!!) aus personeller Unzulänglichkeit der Hauptschuldige von div. Malversationen ist!

Und wer noch immer nicht glaubt, daß die SPÖ von jeder Schuld frei sei, der möge bitte die Berichterstattung über den BAWAG-Prozeß verfolgen. Dabei kein er feststellen, daß dieser den Kern der SPÖ betreffende Strafprozeß den bei weitem größten Wirtschaftsskandal der Republik betrifft. Aber das der durchschnittliche "Heute" u. "Krone"-Leser erst einmal verdauen ...

Re: Luzifer meint:

Täusche ich mich, oder ist in die Bawag im Gegensatz zu den diversen anderen Skandalen kein Steuergeld geflossen?

Gott sei Dank, unter einem roten Finanzminister damals hätte die Systemrelevanz ziemlich eingeschlagen. So wie seither bei den großeils mit den Schwarzen befreundeten Banken.

Gast: Be-obachter
27.04.2012 21:15
9 1

„Wir werden die nächste Wahl verlieren.“

Und was wäre so schlecht daran?

Ein Zitat aus der Bibel sagt: man füllt keinen neuen Wein in alte Schläuche.
SPÖ und ÖVP sind alte Schläuche, die nichts Neues mehr aufnehmen können. Durch jahrzehntelange personelle Inzucht haben sich ihre Selbsterneuerungskräfte erschöpft, ist kein frischer Geist mehr vorhanden (Ausnahme: Kurz).
Die beiden Großparteien sind längst morbid und in neurotischen Gewohnheiten erstarrt - die "Rainmen" unserer Zeit.. *
Lassen wir sie doch hinüberdämmern ins große Nichts!

* in Anlehnung an das amerikanisches Filmdrama Rain Man

Antworten Gast: Luzifer
27.04.2012 21:41
3 2

Re: „Wir werden die nächste Wahl verlieren.“

Wir haben Desaster erlebt, als die FPÖ mit einer unzulänglichen Mannschaft in die Regierung kam. Was meinen Sie, was wird sich erst abspielen, wenn die GRÜNEN in die Regierung kommen?Vorstellbar ist ohne ÖVP ja nur eine rot-grüne oder rot-blaue Koalition. Das dzt. einigermaßen im Gleichgewicht befindliche Sozialpartner-"Schiff" würde - - mithilfe der Grünen - wie unter Kreisky wieder linke Schlagseite bekommen und zur Überstrapazierung des Sozialnetzes führen. Die Not-Privatisierung der Verstaatlichten und der Schuldenberg sind den meisten aus dieser Zeit noch gut in Erinnerung. Eine Beteiligung der Strache-FPÖ? Auch wenn das Ausland eine solche Koalition tolerieren würde, eine Strache als Bundeskanzler würde im Ausland zumindesten für Gelächter sorgen. Und auch sonst nach den Erfahrungen, die Schüssel mit der Verläßlichkeit der FPÖ als Regierungspartner machen konnte. Nicht umsonst will jetzt SP-Gabi Burgstaller die verfassungsrechtlichen Möglichkeiten für eine SPÖ-Alleinregierung schaffen ....

wenn der teufel so viele worte verlöre ...

er scheut die grünen wie das weihwasser.

dabei regieren die in oö und jetzt in wien doch gar nicht so schlecht - mit.

will uns der leibhaftige doch wieder zur övp bekehren? führe uns nicht in versuchung!

Antworten Antworten Gast: kagrina
27.04.2012 22:40
7 6

Wenn die GRünen in die Regierung kommen

MUSS ganz Ö Fahrrad fahren,
der Semmering-Basis-Tunnel wird ein ökologisch wertvoller Fahradtunnel,
zur Schonung der Landschaft wird die gesamte Bevölkerung Ö's in Wien konzentriert - abe rnur wenn in der Mariahilfer Straße endlich die Fahrad-Autobahn verweirklich ist auf die ganz Wien schon sehnsüchtigst wartet,
die VOEST darf nur noch Stahl für Fahrräder produzieren, aber nur wenn diese dann in Mao' s Heimat zusammen geschraubt werden.
Der Stephansdom wird eine Fahradwerkstatkooperativenhauptversammlungseinberufungszentralmedienschaltstellenumsetzungspauschalierungskampagnisierungsblabla und bobostan wird noch um ein paar grüne Dachgärten von Bezirksfahrradbeauftragten erweitert, dafür aber die Stellplätze für die Mistkübel gestrichen damit man mehr Fahrräder abstellen kann. Mist gibt es keinen mehr weil die Wirtschaft dann verwirschaftet ist, aber dass ist egal, Hauptsache ganz Wien fährt Rad inklusive Gratisumverteilung der Fahrräder, denn Fahraddiebstahl ist - im Gegensatz zu Wurstsemmeldiebstahl - in ein Kavaliersdelikt..

Wenn die GRünen in die Regierung kommen

gibt's zumindest 1-2 spö/övp minister weniger. und wir sparen deren dienstautos, denn grüne fahren mit dem ............?

fahrrad - ist die richtige antwort!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Luzifer
28.04.2012 10:47
3 2

Re: Wenn die GRünen in die Regierung kommen

Wenn die eine oder andere Spitzenfrau der Grünen aufs hohe Roß steigen darf, sind sie sicher "nicht mehr zu derreiten"! Da meine ich etwa eine bestimmte Modepuppe mit ihren gespreitzten Reden, die immer alles besser weiß!

6 0

Alfa offenes coupe - ist die richtige antwort!


den fährt Van der Bellen.
Und nur den.
Öffi ist zu sehr Proli

8 1

Im ÖVP-Wohnzimmer steht ein Elefant herum


und das ist gut so.
Füttern und wachsen lassen - das passt schon.

Gast: c4
27.04.2012 21:00
10 0

Abwählen

Nachdem der Wähler über Jahrzehnte von Rot-Schwarz-Blau-Orange-Grün in verschiedensten Konstellationen an der Nase herumgeführt und wie einer Weihnachtsgans ausgenommen wurde, kann ich nichts schlimmes daran erkennen, wenn diese Parteien keine Mehrheiten mehr bekommen.

Egal wer da nachkommt - es kann nur noch besser werden und im schlimmsten Fall hat der Wähler demonstriert, dass er sich nicht ewig verhöhnen lässt.

 
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