20.06.2013 03:13 Merkliste 0

Die nächste griechische Wahl sollte auch ein Referendum sein

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Das EU-Konzept des Zeitkaufs ist gescheitert: Man muss endlich klarmachen, dass die Alternative zu den Reformplänen der Austritt aus der Eurozone ist.

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Trotz zwischenzeitlicher Erfolgsnachrichten scheint das Ringen um eine Regierungsbildung nach den griechischen Parlamentswahlen aussichtslos. Die beiden abgestraften Großparteien haben sich immer für die Einhaltung der Reformverpflichtungen gegenüber den Geldgebern EU und IWF ausgesprochen, alle anderen nicht. Sozialisten und Bürgerliche verfügen nicht mehr über eine gemeinsame Mehrheit, der Erfolg der radikalen Oppositionskräfte beruht fast ausschließlich auf der Ablehnung der Sparpolitik. Es ist kaum vorstellbar, dass die Fundamentalopposition einlenkt, und es ist genauso wenig vorstellbar, dass Sozialisten und Bürgerliche ihre Zusagen gegenüber den internationalen Geldgebern widerrufen. Neuwahlen scheinen also unausweichlich.

Eine solche Wahl wäre im Wesentlichen eine Volksabstimmung über den Verbleib Griechenlands in der Eurozone. Man kann das befürworten. Denn es stimmt, dass ein Spar- und Restrukturierungsprogramm, das von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wird, de facto nicht umsetzbar ist. Griechenland stand im letzten Jahr schon einmal vor einer ganz ähnlichen Situation. Der damalige Ministerpräsident Giorgos Papandreou hatte nach dem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen über das EU-Hilfspaket für Griechenland die Möglichkeit einer Volksabstimmung über die von Griechenland verlangten Spar- und Reformpakete ins Spiel gebracht.

Damals empörten sich viele Europäer über Papandreous Idee. Der griechische Regierungschef hatte ein solches Referendum während der Verhandlungen nie erwähnt, zudem hätte man es angesichts des bestehenden Zeitdrucks als einen erpresserischen Akt empfunden. Im Rückblick wäre die Volksabstimmung möglicherweise keine schlechte Idee gewesen. Allerdings nur, wenn die Europäer bereit gewesen wären, klar zu sagen, dass eine Ablehnung des Reformpakets mit dem Ausscheiden des Landes aus der Eurozone verbunden wäre. Umfragen zeigten damals nämlich, dass sich eine große Mehrheit gegen das Maßnahmenpaket aussprach, eine ebenso große Mehrheit aber für den Verbleib des Landes in der Eurozone plädierte. Dass eine solche Dauerfinanzierung des griechischen Way of Live keinesfalls akzeptiert würde, wagte niemand zu sagen.

Auch dafür gab es Gründe: Man fürchtete, dass schon die realistische Aussicht auf ein Ausscheiden Griechenlands den berühmten Dominoeffekt auf den Finanzmärkten, genauer gesagt auf dem Staatsanleihenmarkt ausgelöst hätte, der zum damaligen Zeitpunkt auch Portugal und Spanien in die Insolvenz getrieben und die Kapazitäten des Rettungsschirms gesprengt hätte. Die erklärte Strategie der EU bestand und besteht im Kaufen von Zeit. Man setzt darauf, dass der inzwischen auf mehr als eine Billion Euro ausgeweitete Rettungsschirm die Problemstaaten so lange von der Refinanzierung auf den Kapitalmärkten abkoppelt, bis sie durch Reformen und Wirtschaftsaufschwung in die Lage kommen, sich wieder selbst zu leistbaren Bedingungen zu finanzieren.


Man kann lange darüber debattieren, ob diese Strategie klug und aussichtsreich ist. Falsifiziert wäre sie ja erst mit dem Zusammenbruch der Eurozone. Geschähe das, würde sich zeigen, dass Rechthaben nur der Trostpreis im Leben ist. Verifiziert wäre sie dadurch, dass noch zu unser aller Lebzeiten alle jetzigen Teilnehmer an der Währungsunion über Staatshaushalte verfügen, die den Maastricht-Kriterien bzw. den Prinzipien des aktuellen Fiskalpakts entsprechen.

Die Wahrscheinlichkeit dafür ist, nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Situation in Griechenland, aus heutiger Sicht äußerst gering. Selbst wenn in den nächsten Tagen doch noch eine Regierungsbildung gelingt, wäre der Preis dafür ein weiteres zähes Ringen um die anstehenden Tranchen der internationalen Finanzhilfe.

Es wäre für alle Beteiligten finanziell günstiger und Ausdruck des Respekts für die demokratischen Rechte der Griechen, ihnen in einer Verknüpfung aus Parlamentswahl und Referendum zwei Optionen zur Auswahl zu stellen: Akzeptanz der Bedingungen für weitere Unterstützungen nach dem jetzigen Muster oder Austritt aus der Währungsunion.

 

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.05.2012)

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33 Kommentare
 
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Gast: Luzifer
14.05.2012 16:50
1 0

Offen gesagt: ja mehr man einem nicht rückzahlungswilligen Kridatar

Geld gibt, umso größer wird der Schaden ...
Und daß das viele Geld, das die Griechen bekommen haben, längst verwirtschaftet und nicht mehr da ist, wissen wir auch ...
Also, worauf warten wir noch? Machen wir es den USA-Haien nach: die noch in Europa verbliebenen Konten der Griechen schleunigst einfrieren und zur Schadensgutmachung verwenden ...

Gast: Luzifer
12.05.2012 19:58
5 1

Die neue sozialistische Moral: Zurückzahlen

nur dann, wenn es der Darlehensnehmer sich auch leisten kann. Denn dem "reichen" Darlehensgeber tut es ohnehin nicht weh...

Bin neugierig, wie der österr. Wähler reagieren wird, wenn er draufkommt, daß seine rd. 1,5 Milliarden EUR in Griechenland schlicht und einfach verwirtschaftet wurden!

Antworten Gast: Brummer
14.05.2012 08:57
1 0

Re: Die neue sozialistische Moral: Zurückzahlen

Genauso ist es - doch hört man dazu jetzt auch nur einen einzigen Kommentar von Faymann & Co. ?
Nein, denn man bejubelt die Wahlerfolge
von Hollande in Frankreich und der SPD
in Nordrhein-Westfalen, die allesamt auf der Welle der " neuen sozialistischen Moral " beruhen.
Die Bankrotteure sind nicht nur in Griechenland flott unterwegs.....


Antworten Gast: LegendIn
12.05.2012 21:19
2 0

Re: Die neue sozialistische Moral: Zurückzahlen

Österreichs 1,5 Milliarden Euro?

Österreich hat insgesamt 30 Milliarden Euro zu leisten, glauben sie denn dass die Haftungen nicht schlagend werden und der EZB-Gelddrucker-Saldo nicht augeglichen werden muss.

Auch wenn Faymann damals naturnaiv piepste "Wir übernehmen nur Haftungen die nicht schlagend werden" sieht man ja in Griechenland deutlich, was kommt.

6 1

Der richtige Zeitpunkt war vor zwei Jahren

Damals hätte man - dem Rat vieler Wirtschaftsexperten und nicht der politischen EU-Kaste folgend - die Griechen aus der Eurozone entlassen müssen. Das wäre ganz einfach gegangen, wenn man die eigenen, vertraglich fixierten Regeln (No-Bail-Out) eingehalten hätte.
Jede "Rettungsaktion" kostet uns nicht nur irrwitzig viel Geld, sondern ist auch letztendlich wirkungslos. Das krampfhafte Fresthalten an irgendwelchen politischen Durchhalteparolen ("Scheitert der Euro, dann scheitert Europa") wird uns alle noch in den Abgrund stürzen.

Die Quadratur des Kreises - die Griechen zeigen vor, wie's geht!


Die schlauen Griechen, Nachkommen des listenreichen Odysseus, waren und sind offensichtlich FÜR den Verbleib in der Eurozone, aber gleichzeitig GEGEN ein hartes Sparpaket.

Bislang hat das prima funktioniert, sie haben von Brüssel bekommen, was sie wollten. Eine fette Finanzspritze jagte die andere, ohne dass gleichzeitig drastisch gespart wurde.

Also ehrlich, warum sollten sie Parteien wählen, die sich zur Einhaltung der Verpflichtungen gegenüber der EU bekennen?

Die Frage ist nur, ob man dies wirklich die Griechen alleine entscheiden lassen sollte.

Die Stimmung in den anderen EU-Staaten ist diesbezüglich inzwischen auf dem Nullpunkt.

Antworten Gast: machmuss verschiebnix
12.05.2012 17:31
3 2

Re: Die Quadratur des Kreises - die Griechen zeigen vor, wie's geht!

Ich fürchte aber, es sind nicht die Griechen, die hier so schlau sind,
sondern jene "gewissen Kreise" , die es offenbar für nötig
halten, den Zustand Griechenlands noch ein schönes Weilchen
für ihre Geld-Verschieberei aufrecht zu erhalten (!)

Gast: Gast: Leser
12.05.2012 12:15
3 0

Klare Fronten

Wenn die Mehrheit des griechischen Volkes gegen die Sparmaßnahmen ist (und dies auch bei eventuellen Neuwahlen so ausdrückt), sollte die "Rest-EU" das akzeptieren und sofort alle Zahlungen an Griechenland einstellen sowie ebenfalls sofort die aushaftenden Kredite an Griechenland fällig stellen, und weiters Verkäufe (Exporte) nach Griechenland nur gegen Vorauszahlung durchführen. Vielleicht würde sich dann auch das Volk bald anders entscheiden.

Gast: Königwahrheit
12.05.2012 12:00
0 10

Des Fleischhauers Wahnsinn..

die brionen dürften auch endgültig im gibelkreuz des leitartiklers angekommen sein. wahlfreiheit nur junktimiert mit unterwerfung unter fremdverträge und gesetze. lasst die griechen wählen, lügen der schottermitzi "gutes geschäft" waren ja schon vor jahren klar. soll sie bis auf existenzminimum gepfändet werden, für unsere miliarden mit den regierungskollegen, die nächsten sieben Jahre. Der Austritt der Griechen aus dem euro birgt nur ein Problem für die EU. Wahrheit über die finanzströme und deren Banken und Machtsystem. Europa JA! aber nur mit gewählten demokratischen Verantwortlichen von der "Eurobank" bis zu den Spitzen der EU.

Ich glaube, dass die Griechen den richtigen Weg beschreiten. Ohne Zwang in den Neuanfang in Europa. Wer Geld herschenkt darf sich nachher nicht beklagen.

Wer Geld herschenkt darf sich nachher nicht beklagen

Na Hauptsache, der darf´s, der sich´s ausgeliehen hat.
Machen Sie das privat auch so? Schon recht viel Erfolg damit gehabt? Mein Mitleid mit Ihrer Bank.

Zahlen Sie Steuern? Falls ja, kommt jetzt die ebenso überraschende wie erschütternde Wahrheit: Das ist Ihr Geld, dass da grade runtergespült wird.
Haben Sie Kinder? Glückwunsch. Deren zukünftige Arbeitskraft wird grade mitverkauft.

Re: Des Fleischhauers Wahnsinn..

bist du's, Werner ?

10 1

Ich wär für ein Referendum in Resteuropa ob GR bleiben darf!


soviel aufregung wegen ein paar (im vergleich) lächerlicher griechenmilliarden:

ich zitiere frei u.a. auch aus presse-artikeln:

*der schaden der 2008er krise, die letztlich der kleine steuerzahler zu begleichen hat(te): 4000 milliarden dollar weltweit.
wo sind die ähnlich pointierten leitartikel und leserkommentare, die fordern, die dafür verantwortlichen endlich zu teeren und zu federn und zu enteignen???

*der schaden aus internetkriminalität eu-weit: JEDES jahr 750 mrd €. reaktion der bestohlenen bürger: null.

*die summe der in ö JEDES jahr hinterzogenen steuern und abgaben: ~10 mrd €. wen juckts?

aber es juckt mächtig, wenn es um vergleichsweise pipifax-beträge in griechenland geht.
das alte motto: den kleinen hängt man, den großen lässt man laufen!

Re: soviel aufregung wegen ein paar (im vergleich) lächerlicher griechenmilliarden:

Zahlen Sie Ihren Anteil dran gern? Aber bitte nicht nur Ihre Steuerleistung und die zukünftige Ihrer Kinder berücksichtigen. Inflation auch.

Viel schlimmer finde ich persönlich das dem allen zugrundeliegende Demokratieproblem. Die offenkundige "Radikalisierung" (nicht nur in GR) dürfte im Plan des "Friedensprojekts" nicht vorgekommen sein.
Wie auch immer: In dem sich sehr langsam anbahnenden Szenario wird Ihre Aufstellung nicht mehr sein, als sie ohnehin ist: Nur Zahlen.

Antworten Gast: ax234
14.05.2012 10:26
1 0

Re: soviel aufregung wegen ein paar (im vergleich) lächerlicher griechenmilliarden:

Rechne einmal nach
4000 Miliarden $/ 400 Millionen Europäer
das ergibt 10.000 pro Kopf. Einschließlich Kinder, Europäer in armen Ländern ...)
Pipifax ist das nicht!

Antworten Gast: freund?
12.05.2012 10:30
8 0

Re: soviel aufregung wegen ein paar (im vergleich) lächerlicher griechenmilliarden:



kommunistischer quatsch, sie böhmischer gefreiter !

Re: Re: soviel aufregung wegen ein paar (im vergleich) lächerlicher griechenmilliarden:

es sind die fakten, die doofe menschen ignorieren und deswegen viel zahlen und sich als ausgleich dafür über peanuts aufregen dürfen.

ach ja: für phrasen wie die deinigen sind solch dumme menschen auch extrem anfällig!

entweder - oder

fleischhacker sagt den griechen, was sie jetzt gefälligst zu tun haben!
"wer das geld hat, der schafft an."
das mag im zeitungsgewerbe gelten, aber spätestens wenn ein paar millionen nichts mehr in der tasche haben, hat dieser satz seine gültigkeit verloren.

aber spätestens wenn ein paar millionen nichts mehr in der tasche haben, hat dieser satz seine gültigkeit verloren

Das allerdings ist richtig und - nebenbei bemerkt - der wesentliche Punkt.

Re: entweder - oder

Auf-auf, zum letzten Gefecht..

darf man vergleichen?

Herr Alexis Tsipras und seine Politik des Volkswillens erinnert an die Politik eines gewissen Herrn A.H., der 1931 mit dem Volkswillen gegen die Verträge von Versailles an die Macht kam...

Gast: advo
12.05.2012 09:27
3 0

Partner

Dieses Land hat ein Recht darauf als Partner behandelt und von den anderen EU-Mitgliedern unterstützt zu werden.
Dessen ungeachtet war die Aufnahme in die Währungsunion ein schwerer Fehler und wird dieser durch das Verbleiben perpetuiert.
Das Argument es könnten ansonsten die Schulden in der Drachme nicht zurück gezahlt werden, geht bereits seit geraumer Zeit ins Leere, weil die Schulden ohnehin bereits weitgehend nachgelassen worden sind!
Der Verbleib in der Währungszone ist ein Justamentstandpunkt der griech. politischen Parteien und eines Teiles der Bevölkerung.

Auch neue Wahlen werden das ökonomische Desaster nicht verhindern können!
w

Gast: freund?
12.05.2012 09:26
7 1

griechen.... WIR wollen ein referendum, wie vom



wurstel versprochen !

stimmen wir ab, ob wi weiter geld ins ausland verschicken wollen, INSBESONDERE griechenland !

Antworten Gast: freund?
12.05.2012 10:29
4 0

Re: griechen.... WIR wollen ein referendum, wie vom



aha, ein rotstricherl- morjen an die löwelstraßler berufsposter !

Widerspruch

Natürlich kann das griechische Volk dem Widerspruch per se frönen und sagen :"Wir wollen das Rettungspaket nicht, aber wir wollen weiter im Euro - Raum bleiben."
Aber es ist Aufgabe der Politik, vor allem der EU - Politik im Sinne aller Mitgliedsstaaten klar zu präzisieren:"DAS GEHT NICHT."
Dem durchaus verständlichen Willen des griechischen Volkes, mit minimalen Opfern auf griechischer Seite und maximalen Hilfszusagen auf Seiten der Euro - Mitgliedsländer die Krise zu meistern, kann man so nicht Rechnung tragen.
Man hätte schon vor zwei Jahren auf alle damals noch verschmähten und teilweise belächelten (wahren) Experten hören, die Griechen sofort aus der Euro Zone entlassen und ihnen einen Wirtschaftswachstum mit einer neuen Währung per Sonderverträgen (gesicherter Export, Hilfsprogramme zum Aufbau und Erhalt von Dienstleistungsstrukturen, Schuldennachlässen, etc.) zugestehen sollen.
Natürlich wäre das auch teuer gekommen, aber es hätte einige vorteile gehabt:
a) Wie man heute weiß, wäre es um einiges billiger gewesen, als das momentane Chaos.
b) Das politische Chaos wäre uns in diesem Ausmaß erspart geblieben.
c) Die griechische Politik hätte mehr Eigeninitiative und Bewegungsfreiheit , ja und auch mehr Zeit und Eigenverantwortlichkeit gehabt.
d) die Chancen auf eine Genesung des Landes wären somit ungleich größer gewesen.

All das hat die Politik verbockt, wobei der politische und psychologische Schaden innerhalb der EU noch gar nicht abzusehen ist.

Das werden die Griechen natürlich nicht tun! Warum sollte der Schuldner sich auch selbst ein Ultimatum stellen?

Die Griechen spielen einfach das Spiel weiter, dass sie schon seti 2 Jahren spielen. Sie versprechen etwas kriegen viel Geld und halten ihr versprchen nicht ein.

Die (Neu) Parlamentswahl hilft ihnen dabei nur, sie bringt nämlich - was für diese Strategie das wichtigste - wieder mehr Zeit wieder eine Entschuldigung für die EU doch noch zu warten.

Wenn jemand eine solche ulitmative Entscheidung wie ein Referendum haben will dann die EU aber die kann nicht - weil sie zumindest seit der Frankreich-Wahl nun vollendst unhandlungfähig geworden ist.

 
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