23.05.2013 14:09 Merkliste 0

Wer nicht mit Pröll hüpft, ist Sozialist

RAINER NOWAK (Die Presse)

Der größte und schönste Landesvater wurde als Parteichef bestätigt: Von St. Pölten aus soll die Welt genesen. Erwin Pröll beginnt damit wieder einmal in seiner Bundespartei.

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Niederösterreichs Parteitage – gibt es andere als die der ÖVP? – haben ihre festen Rituale und eine klare Dramaturgie. Am Höhepunkt huldigen die Funktionäre dem größten, dem besten, dem schönsten und kraftvollsten Landeshauptmann aller Zeiten, also natürlich Erwin Pröll, mit ihrer Stimme. Die Gegner, diese bemühten Statisten, werden dabei verspottet, der „liebe Michel“, wie Erwin Pröll seinen ersten Knecht in der Bundesregierung nennt, höflich beklatscht und ein bisschen bemitleidet.

Er hat es auch wirklich schwer, der „Michel“ Spindelegger, bei solch „verwaschenen Verhältnissen“ (Pröll) im Bund. Das hat was: Erwin Pröll tut alles in seiner Macht Stehende, um Effizienz bei Reformen des Staates nachhaltig zu verhindern, zeigt dann mit dem Finger darauf und meint: „Da geht doch wirklich nichts weiter!“ Michael Häupl kann in St. Pölten noch einiges lernen.

Aber wie geschrieben: Das alles gehört zur üblichen Pröll-Folklore. Da wird etwa „Arbeit unter Staub und Schweiß“ geleistet. Da werden beim Thema Sparen „Schrittmacherdienste“ geleistet. Soll wohl heißen, dass Pröll mit Niederösterreich als warnendem Beispiel vorangegangen ist und so viele Schulden angehäuft hat, dass andere Bundesländer entsetzt und ängstlich zu sparen begannen. Danke!

Tief blicken ließ eine andere fast beiläufig formulierte Bemerkung: Er werde „linke“ Bemühungen um Zerschlagung des Föderalismus und Errichtung eines Zentralstaats zu verhindern wissen, donnerte Pröll. Diese verglich er großzügig mit einem „schleichenden Verfassungsputsch“. Und in Richtung eines der „Putschisten“, nämlich Unterrichtsministerin Claudia Schmied, meinte er: Er werde im Bildungsbereich sicher nicht klein beigeben. Kann nur heißen: Er will weiter versuchen, die volle Entscheidungsgewalt über alle Lehrer auf seinem Territorium zu bekommen. Pröll formuliert das nur anders: Er werde sich weiter für den Weg einsetzen, der „der beste“ für die Kinder sei. Und was das Beste für das Kind ist, weiß nur er. Deswegen nennt man ihn schließlich Landesvater.

Wer also gegen überbordenden Föderalismus und wundersame Geldvermehrung in den Ländern eintritt, ist in Österreich ein „Linker“. Die Industriellenvereinigung und andere mehr oder weniger Wirtschaftsliberale sind demnach ab sofort einfach Zentralismussozialisten. Anders formuliert: Wer in dieser Republik(?) rechts oder links ist, bestimmt noch immer Erwin Pröll. Ein geschätzter Kollege nannte Pröll einmal „Putin von St. Pölten“. Es gäbe auch eine andere Machtpolitik-Assoziation: Silvio Berlusconi rief bei seinen Wahlkampfveranstaltungen einst gern in die Menge: „Und wer nicht hüpft, ist Kommunist.“ Die in der Holzhalle zu Böheimkirchen versammelten Sebastian Kurz, Othmar Karas, Johanna Mikl-Leitner und natürlich „der Michel“ hätten bei Bedarf sicher auch zu hüpfen begonnen.

Schade eigentlich, dieses Bild hätte versinnbildlicht, was die Innenpolitik in den vergangenen Wochen erleben durfte: „Der Michel“ wurde etwa bei den Verhandlungen über eine Reform der Parteienfinanzierung am St. Pöltner Nasenring durch den Ministerrat geführt, dort musste Spindelegger die ÖVP-Position für eine rasche Beteiligung aller Bundesländer auf Prölls Geheiß revidieren. Erst danach gelang es „dem Michel“, seine totale Blamage zu verhindern, auch die Länder ziehen nun laut Plan mit, dafür wird überall die Wahlkampfkosten-Rückerstattung abgeschafft. Die gibt es nicht in Niederösterreich, ein großer politischer und moralischer Sieg für Erwin Pröll.

Bis zur Wahl in einem Jahr werden wir viele solcher Machtdemonstrationen erleben. Dass ausgerechnet der angeschlagene ÖVP-Obmann daraus gestärkt hervorgeht, ist nicht zu erwarten. Spindelegger plant am Montag mit seiner Rede an die Nation einen Befreiungsschlag. Ein solcher in Richtung St.Pölten wäre notwendig, nur so könnte man den „Michel“ als Bundesparteichef wieder ernster nehmen.

rainer.nowak@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.05.2012)

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67 Kommentare
 
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Gast: Burgenländer
15.05.2012 16:15
0 0

Ostarrichi

E. Pröll lebt in Ostarrichi, das waren 35 Könighufe rund um Neuhofen an der Ypps. E. Pröll und M. Häupl machen sich breit und halten ihre Lehrbuben sehr kurz, liefern diese aber damit dem Spott von Strache aus. Das scheint den beiden Herren egal zu sein, daher bin ich für ein Mehrheitswahlrecht und eine Bundesstaatsreform um die Macht der Landesfürsten einzuschränken.

Gast: Na und?
14.05.2012 07:26
1 0

Pröll ist die ÖVP!

Pröll ist ein machtorientierter Politiker, der für sein Land alles tun würde. Nicht für die Menschen, sondern für seine Partei.

Daher sind die logischen Gegner alle anderen Parteien und auch die eigenen Parteifreunde, so sie ihm in die Quere kommen.

Platter in Tirol tickt genauso.

Nur muß dazugesagt werden, der Egoismus der ÖVP-Kaiser lässt die ÖVP Österreich absaufen. Das haben die Verantwortlichen aber offenbar nicht verstanden.

Gast: fulca
13.05.2012 21:03
0 0

Der Verschwender

Über Kim und sein koruptes diktatorisches System in Nordkorea schüttelt man weltweit den Kopf. Das System NÖ und sein Machthaber werden bestenfalls milde belächelt, vielfach einfach nur stillschweigend zur Kenntnis genommen. Dabei gäbe es so viel, was vor dieser Türe gekehrt werden müsste ..

Gast: Burgenländer
13.05.2012 20:07
2 0

Österreich steht auf dem Kopf

E. Pröll und M. Häupl regieren aus der bequemen Position von Landesfürsten aus - Finanzmittel werden vom Bund bereitgestellt, Landeshäuptlinge geben sich als "big spender" - unser Land. Die Zuspitzung dieser Situation findet nun unter Pröll und Häupl die ihre "Lehrbuben" herumschicken in sehr anschaulicher Weise statt. Pröll und Häupl erkennen leider nicht, dass sie damit Österreich nicht wirklich optimal dienen. Es handelt sich um eine ganz spezielle Form des Provinzialismus..

Antworten Gast: Neutralo
13.05.2012 23:17
0 0

Re: Österreich steht auf dem Kopf

Wenn ich auch vornehmlich aus innenpolitischen Gründen kein Freund des östlichsten Bundeslandes bin, so hat der "Gast Burgenländer" mit seiner Analyse doch recht. Er hat nur den ORF und große Teile des Nationalrats vergessen, die diese beiden Provinzfürsten gleich mit kontrollieren. Daher keine Rede von den 600 Mio.€, die beide gemeinschaftlich bei "Skylink" verpulvert haben und keine Rede auch von der brutal parteipolitisch gefärbten Personalpolitik im ORF und anderswo.
Pröll sollte nur aufpassen, dass er nicht zu sehr auf seinen Lehrbuben "Michl" schimpft, denn dann folgt dem obligaten Wahltriumph der NÖVP der Absturz der Bundes-ÖVP nur ein halbes Jahr später. Ein Wahlergebnis zwischen 18 und 22% wird auch auf ihn abfärben. Dann könnte es auch einmal in Niederösterreich einen Wechsel geben, wozu das Land selbst nicht willens (fähig?) ist.

Antworten Antworten Gast: Burgenländer
14.05.2012 08:46
0 0

Landesfürsten

Warum man aus innenpolitischen Gründen "kein Freund des östlichsten Bundeslandes ist" würde mich natürlich interessieren, aber Vorurteile gibt es ja auch zwischen Nachbargemeinden. Auf die zahlreichen "Gschichten" die es über das Versagen von Häupl und Pröll in ihrem Einflussbereich auch gibt habe ich nicht vergessen, sondern mich nur auf das Grundsätzlich in der derzeitigen Machtkonstellation konzentriert. E. Pröll und M. Häupl sind nun einmal als die mächtigste Strippenzieher bekannt und werden auch von den meisten Journalisten - vor allem den karriereorientierten ORF-Redakteuren - verschont.

Gast: Gerne nur Gast
13.05.2012 18:17
1 0

Ich hätte mir mehr erwartet, Herr Nowak!


Es ist wahr, politische Inszenierungen eigen sich bestens, um sich mit einer gewissen Arroganz abzuwenden und mit Spott und Bissigkeit zu reagieren, besonders wenn man Journalist ist.
Aber das ist etwas mager, mit Verlaub!
Wie ist die politische Bilanz Prölls?!
Hat er NÖ weiter gebracht?!
Wie wirtschaftet er? Ähnlich schlecht wie die SPÖ Wien oder besser?
Hält er sich 2 bis 3 Zeitungen, die er mit Stuergeld besticht, damit sie ihm knechtisch dienen?!
Organisiert er wie die Häupl-SPÖ einen Demo-Mob, um den polit. Gegener zu bekämpfen?!
Wieviel MINDESTSICHERUNG wird in NÖ ausgezahlt, im Vgl. zum Roten Wien?

Sie hätten viel erforschen und darlegen können, Herr Nowak - aber Stänkern und Abschasseln ist eben bedeutend leichter und geht auch schneller, was den Journalisten erfreut.


Pröll erinnert mich manchmal

an einen Agrar-Bolschewiken. Ideologisch wie demokratiepolitisch.

Gast: b754
13.05.2012 14:32
2 0

man kann es sich nicht oft genutg anschauen

http://www.youtube.com/watch?v=X2MLSZeEoUM das ist der echte pröll

Antworten Gast: Gerne nur Gast
13.05.2012 18:10
0 2

Hallo Roter!


Danke für den Link.
Ein offenbar linkskatholischer Pfarrer rügt das "hohe Gehalt" des LH Pröll.
Vermessen, dumm und peinlich - dass Pröll in zurechtweist, ist völlig verständlich

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Michael Häupl kann in St. Pölten noch einiges lernen.

ganz sicher nicht, denn die beiden verbindet sehr vieles das sie allerdings unterscheidlich zum besten geben !

Solange es diese beiden Landeskaiser weiterhin gibt, wird sich im gesamten Land ÖSterreich leider auch nichts verändern (dürfen), obwohl ich als Blauwähler zugeben muss das ein Vowes oder Burgstaller bspw geeignetere LH sind als die beiden Diktatoren.

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Re: Michael Häupl kann in St. Pölten noch einiges lernen.

was jetzt?
wollen sie einen spöler als NÖ landeshauptmann machen?
denn voves und burgstaller sind von der SPÖ!

Antworten Gast: kritischer Frager
13.05.2012 13:50
0 2

Vowes, Wowes, Wovo, ....

... wennst nicht einmal weißt, wie man ihn schreibt, solltest nicht zur Wahl gehen.

Gast: Franz Wehinger
13.05.2012 12:37
0 0

Ein Hampelmann, der leider für uns alle eine tragische Figur ist...

... gottseidank aber nicht mehr lange.

Gast: ökono-mist
13.05.2012 12:30
0 1

Nur scheinbar schlafmützig: Der "teut(oni)sche Michel" schläft nie...


Der österreichsche Michel sollte allerdings wissen, daß es im Leben seines wichtigsten Landeshauptmannes auch noch einen zweiten (gewichtigeren, "teutschen", ehemals "schlagenden") Michel gibt. "Roland" soll er sich zeitweilig so nebenbei rufen haben lassen - der Michel, nicht der Landeshauptmann; zumindest nicht der niederösterreichische...

P. S.: Kennt sich hier noch jemand demokratietechnisch aus? [Spezialgrammatiker Gusenbauer, möglicherweise...vielleicht springt er (sich selbst) ja bald wieder mit einem exculpierenden "dumma Bua" bei - bei drei Freibier und runenhaftem Spargel...] (:>)

Gast: kritischer Frager
13.05.2012 12:21
0 0

NÖ ist zufrieden mit ihm

man kann seiner Meinung sein oder auch nicht, aber er zieht seinen Weg durch.
Er ist einer jener, die sagen, was sie sich denken und handeln, was sie für richtig erachten. Und es war nicht das schlechteste für unser Bundesland. Dafür ist er schließlich ist auch gewählt worden.

Ein starker Politiker, der Entscheidungen trifft, ist mir tausendmal lieber als ein Weichei an der Spitze.

wir bürgerlichen sind dankbar,

dass es erwin pröll immer wieder gelingt, sich gegen sozialistische strömungen in unserem staate zur wehr zu setzen!

Gast: Gerne nur Gast
13.05.2012 11:53
1 1

Hmmm

Ein sehr spöttischer Artikel ...

... aber kein Wort über die Leistungen Prölls in und für NÖ.
Ist NÖ so total verschuldet, wie sie Herr Nowak das suggerieren?
Hat Pröll in NÖ ein Firemn- und Bestechungsnetzwerk, wie es die SPÖ in Wien hat? Ich denke nicht - also mehr Wirklichkeitssinn, Herr Nowak!

Ps: Pröll hat in NÖ ca. 56%, Spindelegger im Bund ca. 26% - ist es da ein Wunder, dass Pröll eine Machtposition hat?! Das ist doch im Gegenteil logisch.

Antworten Gast: UKW
13.05.2012 14:57
0 0

Re: Hmmm

"Ps: Pröll hat in NÖ ca. 56%, Spindelegger im Bund ca. 26% - ist es da ein Wunder, dass Pröll eine Machtposition hat?! Das ist doch im Gegenteil logisch"

Alles andere wäre für den Kahlen ja auch schwer erträglich. Darum hat er den völlig uncharismatischen Spindelegger als Bundespartei-Frühstücksdirektor installiert. Neben so einem faden Typen kann man nur glänzen. Und wenn der Kahle sagt: "spring", dann springt er noch bevor er das Wort fertig ausgesprochen hat.

Antworten Gast: Franz Wehinger
13.05.2012 12:54
0 0

Pröll hat die Raika, Kreisverkehre und Lärmschutzwände...

Das reicht.

Re: Pröll hat die Raika, Kreisverkehre und Lärmschutzwände...

Falsch: 1. Die Raika (Subjekt) hat Pröll (Objekt) - und sicher nicht umgekehrt. 2. Wenn er Verkehr hat, schreibt man Greisverkehr.
Richtig: NÖ hat Lärmschutzwände. Auf denen bei Grafenwörth steht eine Aufforderung: Weine.
Ja, es ist zum Weinen.

Gast: Gast: Leser
13.05.2012 11:52
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Brrrr!

Wenn man den lächerlichen Hampelmann auf dem Parteitag gesehen hat (zumindest soweit der ORF ihn übertragen hat), wie er zornesrot mit "kernigen" Worten sich selbst gelobt und die anderen geschmäht, sich und Seinesgleichen als einzige Alternative zum totalen Untergang und Chaos in die Welt gebrüllt hat, wurde man unwillkürlich an... ich möchte gar nicht sagen, an wen (Gott sei Dank schon lange tot) erinnert.

Antworten Gast: Gerne nur Gast
13.05.2012 18:05
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Sie vergleichen im Ernst


Erwin Pröll mit Adolf Hitler? Und das unter dem Schutz der Anonymität!?

Schande über sie! Selten schmutzig.

Gast: pächter der wahrheit
13.05.2012 11:49
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Warum tun sich die ÖVP Bundesobleute bzw. die ÖVP Bundespolitiker das an?

Der Spindelegger hätte doch bequem beim ÖAAB seinen Platz gehabt. Ist es Masochismus in der ÖVP?

Respekt demjenigen der dem Pröll, dem Pühringer oder dem Platter einfach das Amt vor die Füsse schmeisst und sagt dass er sich seine Schei.hacke selbst machen soll.

Soll halt der Erwin oder Sobotka oder Haxlbeisser Karner den Job im Bund übernehmen, wenn Sie eh alles besser wissen und können.

Gast: Einzahler
13.05.2012 11:45
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Ortskaiser

wunderbar wenn sich dieses Österreich neben den Orts.-Bezirks.-Landeskaiser noch eine Bundesregierung leisten kann.
Man hat`s ja!

Gast: pächter der wahrheit
13.05.2012 11:38
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Soll halt Niederösterreich aus Österreich austreten (und Tirol und Kärnten gleich mitnehmen)

wenn der Pröll in seinem Feudalismuswahn und Schrebergartenmentalität meint er kommt zu kurz und er könnte alles besser.

Natürlich hat er einiges geleistet. Und er hat sich auch einiges geleistet. Aber in seinem Kirchturm in St Pölten sitzen und regional Stimmung zu machen ist halt viel einfacher als mehr Interessen von einem Bund aus Ländern zu vereinigen - das könnte der Erwin wohl nicht.

Wozu sich in der Bundespolitik die Finger verbrennen wenn es sich in der Opposition im Bundesland viel leichter leben lässt?

 
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