24.05.2013 15:23 Merkliste 0

Die schmutzigen Tricks der Claudia Schmied

CHRISTOPH SCHWARZ (Die Presse)

Wie die Unterrichtsministerin ihre Schulreformen kommuniziert, gleicht einem Verrat an Eltern und Schülern. Und offenbart ein bedenkliches Leistungsverständnis.

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Wagen wir ein Gedankenexperiment: Stellen wir uns doch für einen kurzen Moment vor, das heimische Schulwesen wäre ein Unternehmen. Wir hätten es dann nicht nur mit einem Unternehmen zu tun, das krampfhaft an jedem seiner Mitarbeiter, also Lehrer, festhält – so schlecht er auch sein mag. Sondern auch mit einem Unternehmen, in dem ebendiese Mitarbeiter so gut wie keine Chance auf eine leistungsbezogene Entlohnung oder gar eine Fachkarriere haben.

Vor allem aber würde das Unternehmen seinen Kunden – also in diesem Fall Schülern und Eltern – jegliche Möglichkeit verwehren, die Qualität der angebotenen Produkte und Dienstleistungen zu überprüfen. Und würde so seine De-facto-Monopolstellung auf ganz unverschämte Art und Weise ausnützen. Denn: Alle Menschen sind zumindest neun Jahre lang per Gesetz verpflichtet, das Produkt zu kaufen. Ein Recht auf Garantie oder Gewährleistung gibt es übrigens nicht.

Wahrscheinlich hätte längst jemand den Konsumentenschutz gerufen.


Natürlich, der Vergleich hinkt, wie es Vergleiche immer tun. Zudem mag man einwenden, dass Bildung keine Ware und auch keine Dienstleistung im engeren Sinne sei. Sondern ein höheres Gut. Auch das ist richtig. Es macht die Sache aber nicht besser, sondern noch viel schlimmer. Denn im Kern handelt die rote Unterrichtsministerin Claudia Schmied derzeit genauso wie die Chefin des soeben skizzierten fiktiven Unternehmens.

Sie lässt Eltern und – mindestens so wichtig – Schüler mit ihren Reformen gern im Unklaren. Oder, mehr noch: Sie verschleiert Ergebnisse, hält Fakten zurück und schönt Zahlen. Diesen Vorwurf muss sich die gelernte Bankerin spätestens seit der verheerenden Konzeption der Bildungsstandards, die ab sofort alljährlich bei allen Schülern der vierten und achten Schulstufe getestet werden, gefallen lassen.

Denn: Die Ergebnisse der Tests will die Ministerin zurückhalten, um angeblich schädliche „Rankings“ oder Vergleiche zwischen Schulstandorten zu vermeiden. Das Ganze könnte, Gott bewahre, ja in einen Wettbewerb der besten Schulkonzepte münden! Obendrein: Die Ministerin will die Testergebnisse von Schülern aus Neuen Mittelschulen und Hauptschulen durch statistische Verfahren anders gewichten. So soll auf strukturelle Merkmale in der jeweiligen Schülerpopulation – Migrationshintergrund und sozialer Status – Rücksicht genommen werden. Für jede Schule gelten andere „Erwartungsbereiche“. Auf gut Deutsch gesagt: Die Unterrichtsministerin dürfte davon ausgehen, dass in ihrem Prestigeprojekt Neue Mittelschule vorwiegend Menschen sitzen, denen man es gar nicht verübeln könne, per se schlechter abzuschneiden. Da aber nicht sein kann, was nicht sein darf, müssen die Statistiker des BIFIE, ihres Bundesinstituts für Bildungsforschung, ran.

Das offenbart nicht nur ein problematisches Menschenbild, sondern vor allem auch ein bedenkliches Leistungsverständnis.


Die Eltern von rund 755.600 schulpflichtigen Kinder werden es der Ministerin danken: Aufgrund ihrer Zahlenspiele werden sie auch künftig nicht erfahren, in welchen Schulen Kindern die beste Ausbildung zuteil wird. Das ist, salopp gesagt, eine Frechheit. Der Ministerin vorzuwerfen, sozialdemokratischen Einheitsbrei generieren zu wollen, geht nicht zu weit, sondern greift zu kurz. Die Ministerin nutzt die unwürdigen PR-Tricks, um zu verschleiern, wie es um ihre Schulreformen wirklich steht. Wohl nicht allzu gut, bleibt anzunehmen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Schmied beschönigt. Sie führt eine Neue Mittelschule flächendeckend ein, in der in den richtigen Fächern die Lehrer für das Teamteaching – zwei Lehrer unterrichten gemeinsam in einer Klasse – fehlen; statt in Deutsch stehen nun mancherorts halt zwei Lehrer im Werkunterricht. Sie besteht auf der Mathematikzentralmatura, auf die sich niemand gut vorbereitet fühlt. Und sie verkauft Junglehrern Lohnerhöhungen, vergisst aber gern zu sagen, dass gleichzeitig auch die Arbeitszeit erhöht wird.

Als Unternehmenschefin hätte Claudia Schmied wohl längst den Hut nehmen müssen.

 

E-Mails an: christoph.schwarz@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.05.2012)

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161 Kommentare
 
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Ja, inhaltlich hat Herr Schwarz wohl Recht ... :-(

Andererseits bin ich verwundert, dass er BM Schmied für die von ihm angeführten Punkte verantwortlich macht. Offensichtlich ist Herrn Schwarz nicht klar, wie die Steuerung des "Österreichische Schulsystems" funktioniert. Und das ist meiner Meinung nach der wirkliche Hinkefuss seines Vergleichs: Das Unternehmen Schule wird nicht von "einer roten Chefin Schmied" geleitet, sondern ist eine parteipolitische Spielwiese, auf der neben den Partei-Interessen die Mitarbeiter teilweise mehr Entscheidungsgewalt haben als der Chef und in der föderalistische Einflüsse auf teilw. schamlose Art geltend gemacht werden.
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Herr Schwarz führt Maßnahmen, die Schmied durchgesetzt hat, positiv an und kritisiert gleichzeitig, dass diese Maßnahmen nicht vollständig umgesetzt wurden - und da hat Herr Schwarz meiner Meinung nach auch Recht.
Die Gründe, warum die "rote Schmied" dieses und jenes (bis jetzt noch) nicht umgesetzt hat, bleibt Schwarz jedoch schuldig. Und das macht diesen Artikel für mich zu einem politischen motivierten, peinlich unsachlichen Magengrubenschlag.
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Ich meine: wäre es Schwarz an einer sachlichen, bildungspolitischen Diskussion gelegen, hätte er bedauert, dass es Schmied nicht gelungen ist, die angesprochenen Ziele gegen Landesregierungen, Ministerialbeamte, Lehrer/innen-Gewerkschaft, Eltern und ideologisierenden Parteipolitikern auf allen Ebenen durchzusetzen.
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Das ist für mich ein Artikel, der zu Lasten der Kinder und Eltern geht und zeigt, dass Schule = Parteipolitik ist.

Gast: joseph
29.05.2012 16:02
2 0

schuldig

schuldig oder zumindest mitschuldig am niderdergang der kommunalbank war der erste streich und nun wird dasselbe im unterichtsbereich dieser dame zuzurechnen sein.

Gast: frustriert
28.05.2012 18:56
3 0

Rücktritt

ich fordere den Rücktritt dieser Bildungsministerin, leider scheine ich damit immer noch allein zu sein


2 0

Re: Rücktritt

Sicher nicht! Viele wollen das, aber gibt es andere, die ein Gegengewicht sein könnten? Wo ist die ÖVP? Wer hält sie so fest im Sattel trotz der schweren Vorwürfe gegen sie im Bankenbereich?

7 0

Endlich!!

Endlich ein erfrischend deutlicher Artikel zu den Machenschaften dieser Ministerin mit ihrem Bifie Gefolge. Viele haben es schon lange immer wieder ins Forum geruf en- diese Schulplitik führt ins Chaos. Offensichtlich hat die ÖVP auch kapiert, dass sie klar Stellung beziehen muss gegen diesen sozialistischen Mist. Das versteckte Aushungern und Zerstören der AHS hat endlich zum Umdenken geführt. Die NMS und auch die Zentralmatura sind Diletantismus pur. Von jedem Land ein Detail abgeschaut und diesen Mix mit einem Kostenminimum versehen und fertig ist der Murx. Möglichst schnell stoppen!!!

Gast: alleskäse
27.05.2012 12:07
7 0

Und was passiert wenn...

... plötzlich erwartungsgemäß der erste Maturajahrgang der Zentralmatura so dermaßen schlecht abschneidet, dass es eine Blamage für Östrerreich wäre?
Logisch ist, dass dies sicher nie passieren wird, denn unsere 'gelernte Bankerin' wird mit Sicherheit einfach die Notenschlüssel so ändern, dass es so aussieht, dass ihre Matura die beste von allen ist^^ Hochverrat an Schülern, Lehrern und Eltern.

Und zugleich möchte sie auch noch gleich die Gymnasien abschaffen - wer ihr diese Schnapsidee schon wieder in den Kopf gesetzt haben mag.... -.-

Gast: Geheimrat
26.05.2012 20:32
9 0

Die Volksverblödung

steht eben auf der Agenda der Genossen an erster Stelle.....

Gast: MH
26.05.2012 20:03
10 0

Ergebnisfälschungen (nichts Neues)

Die Propaganda für Gesamtschulen wird erweitert.

Aber die Sprösslinge der Propagandisten besuchen auch weiterhin keine Gesamtschulen (und schon gar nicht in Favoriten, Ottakring oder St.Pölten/Wagram) sondern Privatschulen.

Warum wohl?

Gast: grüngrün26
26.05.2012 19:23
9 0

Wichtiger Unterschied


Wenn Sie, Herr Schwarz, den Vergleich mit einem Unternehmen anstellen, dann fällt mir ein wichtiger Unterschied ein:

Die Kommunalkredit Austria AG konnte man notverstaatlichen.

Im Schulwesen wird man bald privatisieren müssen, wenn sich die Österreicher für Ihre Kinder noch Gymnasien wünschen...

Gast: richard28
26.05.2012 16:19
14 0

Politische Verblendung


Kein SPÖ-Politiker käme auf die absurde Idee, im Fußballsport die Abschaffung der Ligen fordern zu müssen, um so jedem jungen Fußballer gleiche Chancen zu eröffnen.

Aber in der Schulpolitik glaubt Ministerin Claudia Schmied, durch Gleichschaltung und Einebnung die Qualität steigern zu können.

Erst eine verlorene Nationalratswahl wird hier ein Umdenken bewirken. Die Partei ist gegenüber der Wut der Eltern, deren Kinder die ausgehungerten Gymnasien besuchen, einfach blind. Gerade in Wien gibt es viele SPÖ Wähler, die das nicht mehr hinnehmen wollen.


Gast: johnnychesterfield
26.05.2012 10:56
2 17

mir wird übel

ich habe die kommentare aufmerksam gelesen. und ich muss würgen. ich kann nur einen wunsch herauslesen: stellt endlich die dummen an den pranger. zeigt allen wie mies manche schüler sind. wie mies manche schulen sind. ranglisten her! wettbewerb pur. geld zählt! und studieren dürfen nurmehr die ersten drei einer klasse! der rest macht was anderes. wo wären eigentlich sie alle da gelandet? und ich formuliere es mal übertrieben: was sie fordern erinnert mich sehr an zeiten wo die hand zum gruß gehoben wurde!mir wird übel!

Re: mir wird übel

Fällz Ihnen noch was Anderes ein als die berühmte ....Keule?

Re: Re: mir wird übel

Sollte natürlich "fällt" heißen.

Antworten Gast: Abdisu (kein Lehrer)
26.05.2012 12:12
15 0

Re: mir wird übel

Das verstehe ich nicht. Die angeblich Dummen werden erst an den Pranger gestellt, wenn man sie mit Hochbegabten in ein und dieselbe Gruppe zwingt. Vielleicht sind sie aber einfach anderswo besser aufgehoben? Ist Ihnen entgangen, dass zwar sehr wenige Akademiker, aber sehr viele Facharbeiter gesucht werden?

In der Einheitsschule werden die künftigen Facharbeiter aber wie Depperte dastehen, und das Niveau der Ausbildung der sogenannten Begabten sinkt außerdem dramatisch. Alle verlieren.

Ich gratuliere jedenfalls der Presse, dass sie in der Schuldebatte endlich Farbe bekennt, statt andauernd irgendwelche Praktikanten zu Wort kommen zu lassen, die heimliche Sympathie für die wahnsinnigen Pläne der Frau Schmied signalisieren.

Schule in Österreich Verraten und Verkauft

Der Artikel greift an sich zu kurz.
Ausbildung und mündige Bürger ist etwas, was SPÖ und ÖVP fürchten wie das berühmte Weihwasser.
Haben die einen Angst, dass durch Ausbildung und Bildung ihre Wähler in den Mittelstand hineinwachsen und dann Schwarz statt Rot wählen, so haben die anderen Angst, dass ausgebildete und selbstbewusste Bürger ihren Anteil an der Wertschöpfung einfordern könnten.
Somit am Kuchen der Wohlhabenden ungefragt mitknabbern könnten.
Da wirft man doch lieber hie und da ein paar Bröseln zu.
Daher haben beide Großparteien kein wirkliches Interesse an Ausbildung und streiten daher viel lieber über Strukturen und Machtbereiche als über Lehrinhalte und wirkliche Bildungsziele.

Einiges mehr unter ..
www.europa-heute.com

Antworten Gast: ok
26.05.2012 15:30
1 11

Re: Schule in Österreich Verraten und Verkauft

die SPÖ ist immer schon gegen Studiengebühren und für eine gemeinsame Schule, erstmal für 10-15jährige, was faseln Sie also von Angst vor Bildung??

Re: Re: Schule in Österreich Verraten und Verkauft

Leider, sie sprechen nur von Systemen.
Eine gemeinsame Schule von 10-15 jährigen, die sich laut Aussage des Ministeriums alles (Lehrinhalte) selbst erarbeiten sollen. Zu was wird das wohl führen ??

Keine Studiengebühren, aber Studien die so verschuld sind, dass Berufstätige nicht mehr studieren können. Dies war vor 30 Jahren wohl möglich.

Eine Erweiterung der Akademiker Definition auf das Bakkalaureat, damit die Quote endlich auf europäisches Niveau gehoben wird.

Und und und ... eine Scheinbildung wird uns die Wettbewerbsfähigkeit nicht erhalten.

Gast: Lutz C
26.05.2012 08:09
12 1

Einen Vorwurf kann ich der ÖVP nicht ersparen:

Warum hat sie diese zerstörerische Person nicht schon früher gestoppt??

9 1

Endlich: Die Bildungsbremse kommt!

Laut inoffiziellen Quellen soll die Bildungsbremse demnächst beschlossen und in der Verfassung verankert werden.
Die Hauptpunkte:
1. Das Recht auf eine Bildungsminderung. Diese ist einklagbar.
2. Dummheit und Faulheit dürfen keine Gründe für einen negativen Abschluss sein. (Dies betrifft natürlich gerade auch die Matura)
3. Die fünfstufige Notenskala bleibt prinzipiell erhalten, allerdings wird aus der vom Lehrer gegebenen Note mittels folgender Formel eine Zeugnisnote berechnet: Zeugnisnote = floor(Lehrernote / 42) + 3

Gast: Heinrich Schreiber
25.05.2012 22:17
11 1

Die schmutzigen Tricks...

Man kann über Schmids Schulreform nicht so viel schlechtes sagen, als überhaupt denkbar ist. Bei jedem Kommentar sollte man aber nicht vergessen, zu bedenken, dass Lernen ein dialektischer Prozess ist,also der beste Lehrer aus einem Schüler nichts herausholen kann, wenn dieser aus welchen Gründen immer nicht will und nicht kann oder will. Das mittels dieser Schulreform auf jeden Fall sinkende Niveau ist sicherlich Ziel: Politiker können keine Menschen braucn, die klüger oder gar gescheiter sind als sie selbst, die ein gut trainiertes Gedächtnis haben, um sich zu merken, was Politiker von sich geben, müssen sich doch diese die Option offen halten können, am nächsten Tag das Gegenteil von dem am Vortag Behaupteten zu sagen. ("Es handeklt sich um ein Missverständnis...")

Gast: maturant0815
25.05.2012 21:49
6 0

Schmied'scher Umgang mit Schülern

Einen Punkt den ich als Schüler der Frau Ministerin persönlich vorwerfe ist, dass sie usneren Deutschlehrer pünktlich ZWEI WOCHEN VOR DER SCHRIFTLICHEN MATURA ohne jegliche Vorwarnungen ins Landesschulinspektorat versetzt hatte.

Die mündliche Matura wird nun von einem Unterrichtspraktikanten gehalten!


Gast: TOM22
25.05.2012 20:03
12 2

Bildungsmisere

Das einzige was Europa leisten kann ist Bildung, mit billiger Hilfsarbeit ist hier nichts zu gewinnen. Wir brauchen die besten Schulen und die besten Schüler! Wir brauchen einen Bildungswettbewerb und riogorose Prüfungen. Wer wie Schmied das Gegenteil liefert ruiniert Österreich! Abwählen - sofort!

Re: Bildungsmisere

Schon, schon, aber die SPÖ braucht dringendst dumme Wähler! So ist das!!!

Gast: Betroffene
25.05.2012 17:17
25 0

Auf den Punkt gebracht!

Kann diesem Artikel nur aus vollstem Herzen zustimmen. Es ist unglaublich, wie die Ministerin über alle Bedenken hinwegfährt. Diese Bedenken bezüglich Zentralmatura, und da wiederum im speziellen Mathe betreffend, sind sehr wohl berechtigt. Habe selbst ein Kind in der jetzigen 6. Klasse, das überdurchschnittlich gut ist. Hat bis jetzt immer alles sehr gut gehabt, versteht auch alles sehr schnell. Heuer sieht das in Mathe nicht mehr so aus. Eine Lehrerin, die nach der 1.Schularbeit weg war, dann fast 1 Monat kein Mathe Unterricht, dann nur sporadisch, und irgendwann zum Ende des 1.Semesters eine Professorin, die nichts erklärt, auch wieder nie da ist, und aus Prinzip nur Arbeitsblätter austeilt, mit deren Hilfe sich die Schüler alles selbst beibringen müssen. Unser Kind ist noch immer gut, aber was das Thema Zentralmatura angeht, hat sie noch nichts erfahren. Wenn Lehrer was sagen, dann dient es nur dazu, die Kinder noch mehr zu verunsichern. Vorbereitet ist darauf niemand. Nicht die Schüler, und schon gar nicht die Professoren. Es ist eine Schande, dass eine Ministerin praktisch "Narrenfreiheit" hat. Noch dazu eine, die von diesem Metier augenscheinlich keine Ahnung hat. Mit Präpotenz, Arroganz und Scheuklappen geht in Österreich anscheinend alles.

Gast: bittevorherüberlegen
25.05.2012 14:42
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Wissen schadet nicht

Sehr geehrter Herr Schwarz!
Sehr geehrte Kommentatoren!
Bitte vor der nächsten Absonderung unqualifizierter/uninformierter Kommentare etwas Fachwissen recherchieren, und zB diese Publikation der OECD zu standardized testing und Schulrankings lesen
http://www.oecd.org/officialdocuments/publicdisplaydocumentpdf/?cote=EDU/WKP(2011)10&docLanguage=En

Hinweis für den Journalisten: Fachwissen punktet auch beim Leser! (v.a. wenn man in Anspruch nehmen möchte, dass die Presse eine Qualitätszeitung ist)

Hinweis für den gelernten Österreicher: Die OECD steht nicht gerade im Verdacht eine "Sozenorganisation" zu sein..

Antworten Gast: gast21_
25.05.2012 18:55
10 0

Re: Wissen schadet nicht

Ja und auf englisch ist er, damit in Werner besser versteht gell.

 
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