19.06.2013 22:11 Merkliste 0

Wir haben zu wenig Erfahrung im Umgang mit Dauerkrisen

MICHAEL FLEISCHHACKER (Die Presse)

Wir Mitteleuropäer der mittleren Generation wissen nicht, wie es ist, lange in einer unsicheren Situation zu leben. Wir brauchen schnelle Rettungen oder Untergänge.

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Ungefähr neun Monate muss es her sein, dass George Soros, einer der ganz Großen des Geldgeschäftes, bei einem Abendessen im kleinen Kreis in einem Wiener Traditionsrestaurant erklärt hat, dass die Europäer noch drei Monate Zeit hätten, um den Euro zu retten. Mehr nicht. Jetzt bekommen wir und der Euro wieder eine Chance, allerdings wieder die letzte: Christine Lagarde, frühere Finanzministerin der Grande Nation und heute Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), erklärte kürzlich, dass zur Rettung des Euro noch genau drei Monate blieben.

Den Euro retten, das hieß damals und das heißt heute in den Augen der Deutschland-Kritiker: mehr Geld drucken, Garantien abgeben, klarmachen, dass die anderen Europäer sprichwörtlich um jeden Preis dafür sorgen würden, Griechenland und die anderen Wackelkandidaten im Euro zu halten. Die deutsche Fantasie von der schwäbischen Hausfrau, die durch Sparsamkeit den etwas aus der Balance geratenen Haushalt wieder in Ordnung bringen müsse, sei nicht nur naiv, sagen die Deutschland-Kritiker, sondern sogar gemeingefährlich.

Dem als „Dr. Doom“ bekannt gewordenen Ökonomen Nouriel Roubini und dem Harvard-Historiker Niall Ferguson (Autor einer großartigen Geschichte des Finanzmarktgeschehens unter dem Titel „The Ascent of Money“) blieb es vergangene Woche vorbehalten, die große Keule gegen Deutschland zu schwingen: Reichskanzler Brünings Austeritätspolitik habe in Kombination mit der europäischen Bankenkrise Anfang der 1930er-Jahre die Deutschen Hitler in die Arme getrieben, schrieben Ferguson und Roubini in einem gemeinsamen Text für die „Financial Times“, den auch der „Spiegel“ übernahm. Angela Merkel müsse sich bewusst sein, dass ihr Festhalten an der Sparpolitik angesichts der heutigen europäischen Bankenkrise wieder zu einer Gefährdung der ohnehin fragiler gewordenen Demokratie führen könne.

Wo die Argumente aufhören, beginnen die apokalyptischen Fantasien, das ist nicht neu. Der große Angriff mit der historischen Moralkeule wird seinerseits die zentrale Verschwörungstheorie befeuern, die man hierzulande auch von Spitzenbankern hören kann: Wir befinden uns in einem transatlantischen Währungskrieg, den die Amerikaner begonnen haben, weil sie um den Status des Dollar als weltweiter Leitwährung fürchten. Ohne diesen Status wäre es den Amerikanern, deren Haushaltssituation noch viel schlimmer ist als die der meisten europäischen Staaten, schon lange nicht mehr möglich, ihre Schulden zu exportieren.

Noch wissen wir nicht, wann unsere nächste, vermutlich ebenfalls letzte Dreimonatsfrist zur Verhinderung des Weltuntergangs beginnen wird. Ziemlich sicher ist nur, dass wir uns in einer schwierigen Situation befinden, für die es kaum historische Präzedenzen – der Vergleich Brüning/Merkel hinkt nicht, er fährt im Rollstuhl – und für deren Bereinigung es kein Patentrezept gibt.

Die Welt im Allgemeinen und der Euro im Besonderen werden mit großer Wahrscheinlichkeit auch dann nicht innerhalb der kommenden drei Monate untergehen, wenn alle nichts tun. Und auch der Ausgang der griechischen Parlamentswahlen samt ihren Konsequenzen für diese oder jene Regierungskonstellation wird nicht der eine Punkt sein, an dem sich Europas Wohl und Wehe entscheidet.


Wir Mitteleuropäer der mittleren Generation haben, das zeigt sich jetzt, zu wenig Erfahrung im Umgang mit Dauerkrisensituationen. Dass eine unübersichtliche, schwer lösbare Situation sich über Jahre zieht, halten wir schlecht aus, da muss dann schnell einmal eine Rettung oder ein Untergang her, damit wir uns wieder orientieren können. Die Bürger der ehemaligen Ostblockstaaten sind da geübter, das wird mit ein Grund dafür sein, dass sie in der derzeitigen Situation deutlich gelassener agieren.

Viel mehr als Trends ablesen, die durch das eine oder das andere Set von Entscheidungen beeinflusst werden, kann man derzeit nicht. Die zeitlich präzisen Prognosen der Apokalyptiker fußen nicht auf mehr Wissen, sondern auf mehr Angst.

 

E-Mails an: michael.fleischhacker@diepresse.com

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.06.2012)

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36 Kommentare
 
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dauerkrise for ever!


die von FLE& co. gepriesene austeritätspolitik machts möglich! wenn wir nur genug VERZICHT leisten (und mit "wir" mein ich die anderen, diese armseligen loser und minderleister die weniger verdienen als klassische leistungsträger wie beispielsweise presse-CRe), dann werden wir die krise sobald nicht los.

aber man muss die von marktliberalismus und austeritätskur inudzierte wirtschaftskrise einfach als chance begreifen...sich an krisen zu gewöhnen. das nenne ich stoische ruhe angesichts der drohenden dauerdepression! einfach hinnehmen und als normal anerkennen, dann passt's schon irgenwie. währungskrise, massenarbeitslosigkeit? alles peanuts, wenn man in jahrhunderten denkt!

und was ist so eine dauerkrise denn gegen die EWIGKEIT? so philosophisch wie FLE müsste man sein, dann kann man sichs bequem einrichten in der "dauerkrise".

Re: dauerkrise for ever!

Natürlich kann sich ein waschechter Sozialist wie Sie nicht mit Begriffen wie Austerität anfreunden; auch Edel-Sozis wie Gusi und Schröder haben ja mehr Freude mit Austern als mit Austerität, gell? Diese beiden Herren sind ja als rote Neo-Kapitalisten überhaupt ein Musterbeispiel für einen sozialistischen Sündenfall, wie er im Buche steht.

Gusi schwingt als Neo-Ministrant das Weihrauchfass am Altar des Goldenen Kalbes, oder, um in Ihrer Diktion zu bleiben, „am Altar der marktliberalen Dystopien“. Und er scheint sich pudelwohl dabei zu fühlen. An Ihrer Stelle würde ich mich in Grund und Boden fremdschämen ;-)

Karl Jakob Fuchs, ein typischer Genosse eben !!

Zahlen sollen es die anderen, auch wenn es schon unsere Enkeln trifft!

Sozialismus = Egoismus pur !!!!!

Von wegen Faymanns Gerechtigkeitsgeschwafel !!!!!

Danke Herr Fleischhacker

Ihre Darstellung der Zusammenhänge klingt für mich plausibel.

Gast: iokukawa
18.06.2012 17:01
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wen meinen sie mit wir?

es gibt auch hierzulande mehr menschen als sie denken, für die dauernde not und dauernde gratwanderung auf der klippe zum absturz alltäglich ist.

dabei ist das problem der eurounion relativ leicht zu lösen.
es wird nur nicht gemacht weil die richtige lösung den mächtigen nicht schmeckt.
so ganz und gar nicht schmeckt.
daß die für das desaster verantwortlichen zur verantwortung gezogen werden kommt für die nämlich nicht in frage. dann hätte das ganze aufwendig und reißerisch inszenierte schmierentheater ja keinen sinn gehabt. für die.

das übliche abwälzen der verantwortung auf die schwächeren bis zuletzt zu den schwächsten kann in dem fall halt für die gesellschaft leider nur ein andauerndes elend und qualvolles dahinsiechen bringen, weil die summen, die die mächtigen betrüger so gierig und gewissenlos abgezweigt haben, und weiterhin abzweigen und abzweigen wollen, so gewaltig groß sind, daß dieses viele geld von den schwächeren und schon gar nicht von den schwächsten jemals aufgebracht werden kann. weder mit druck, einschüchterung, erpressung. nicht einmal wenn man ihnen die pistole ansetzt.


Vor allem

habt Ihr aus der Geschichte nichts gelernt und geglaubt Ihr könnt die Welt neu erfinden!

Re: Vor allem

und wer ist i h r ??

Nicht Griechenland ist das Problem für die EU und den Euro!

Griechenland ist so oder so ein hoffnungsloser Fall, der von der EU durchgefüttertwerden muß, am besten in Form eines EU-Protektorates.

Das wirkliche Problem der EU in den nächsten Jahren ist der üble Linkspopulist und seine Genossen in Frankreich! Da ist nur zu hoffen, daß Hollande seine Wahlrhetorik von gestern schon vergessen hat und wieder zur Vernunft zurückkehrt, wie weiland Bruno Kreisky : "Zerscht müß ma die Wahlen gwinnan und dann seh ma weiter......!"

FLE's tischgespräche


und er hat schon wieder ein buch gelesen.

dieses mal von niall ferguson, dessen marktliberal-amerikanophile geisteswelt (sofern man da noch von "geist" sprechen kann) genau seinen vorurteilen entspricht. aber sogar "harvard-historiker" können irren, sofern sie nämlich der fle-schellhorn'schen markttheologischen vulgär-ökonomie widersprechen. deutschland macht fehler? die rezepte der schwäbischen hausfrau taugen nicht zum krisenmanagement einer beinahe weltweiten depression? aber geh, woher denn!

wir müssen aber jedenfalls froh und dankbar sein für fles neues mitteilungsbedürfnis: nach langer abwesenheit verwöhnt er die presse-leserschaft jetzt schon zum dritten mal in folge (!) mit seinen gedanken zum tag - und verrät so nebenbei und ganz bescheiden, wie es eben seine art ist, dass er mit den großen der welt wie george soros des abends zu parlieren pflegt, das heißt, wenn er nicht gerade die werke der "harvard-historiker" verschlingt.

WOW! ist ja nicht zu fassen! wir können uns wirklich glücklich schätzen, dass sie ab und an das wort an uns sozialistisch-keynesianische minderleister &etatisten (von denen es ja nur so wimmelt in Ö) richten um uns klar zu machen, worum es geht im leben. recht herzlichen dank dafür, dass sie uns ein paar brosamen von ihrer reichgedeckten tafel der genialität abtreten!

ps: und wir DÜRSTEN nach mehr! sie haben wie mir scheint gerade einen lauf, also: ein leitartikel geht noch!

Re: FLE's tischgespräche

Als Chefredakteur soll er auch gefälligst was hack'ln, ergo Artikel schreiben. Das ist er mir einerseits als Abonnent der Printausgabe, andererseits als Steuerzahler - Ich finanziere damit ja die Presseförderung, von der die Presse,nomen est omen, profitiert - auch schuldig.

WOW! Der Karl Jakob Fuchs, der sozialistische Minderleister, ist wieder in Fahrt !

Wahrscheinlich ist ihm der Wahlsieg der Sozialisten in Frankreich zu Kopf gestiegen und er glaubt, sein keynesianisches Schuldenparadies ist endgültig erreicht!

Re: WOW! Der Karl Jakob Fuchs, der sozialistische Minderleister, ist wieder in Fahrt !


da sei die schwäbische hausfrau vor! sie wird uns mores lehren und ihren bewährten kurs der depression und austerität weiter durchziehen. hat uns ja schon so viel gutes gebracht, nicht wahr?

Welche schwäbische Hausfrau?

Wo genau siehst Du Austerität?

Das einzige, was wir anhand der derzeitigen europäischen Politik (in unterschiedlichen Abstufungen von Griechenland bis Deutschland) sehen ist, daß Schuldenmachen ins Verderben führt - mehr Schulden, mehr Verderben.

Wer hier irgendein Argument FÜR Verschwendung entdeckt, kann nicht ganz dicht sein - oder Sozialist - aber das war jetzt schon wieder ein Pleonasmus.

fremdworte erklärt für schwäbische Hausmänner

"Austerität (engl. austerity, von lat. austeritas „Enthaltsamkeit“, „strenge Einfachheit“) ist ein Fremdwort für „Strenge“ oder „Sparsamkeit“. Es wird heute vor allem in ökonomischen Zusammenhängen gebraucht und bezeichnet dann eine staatliche Haushaltspolitik, die einen ausgeglichenen Staatshaushalt ohne Neuverschuldung anstrebt (Austeritätspolitik)."

quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Austerit%C3%A4t

und genau das haben wir jetzt auf eu-ebene.

Wo genau?

Praktisch alle EU-Staaten fahren Defizite weit jenseits der 3%-Maastricht-Grenze - was ist daran "Austerität"?

Wie kommt man überhaupt auf die Idee, daß weitere Verschwendung gegen eine Verschuldungskrise helfen könnte?
Saufen gegen den Alkoholismus?

Gast: 4545
18.06.2012 12:52
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eine Dauerkrise,

gibt es nicht.

Nimmt die Entwicklung einen dauerhaft negativen Verlauf, so spricht man von einer Katastrophe (wörtlich in etwa „Niedergang“).


Korruption

Wir haben zwar lange Erfahrung mit der Korruption, aber kein Politiker will diese bekämpfen!

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Re: Korruption

Macht basiert immer auf Korruption.
Die Machtelite wiur noch mehr auf Korruption setzen, um ihre eigentlich schon lange unhaltbaren Privilegien zu verteidigen.

Die Krise steigt an und flaut wieder ab, aber sie wird in den kommenden Jahren nicht verschwinden. Wir müssen lernen damit zu leben.


Re: Re: Korruption

Welche Privilegien?

Gast: xefo
18.06.2012 12:12
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"Wir?"

- Sie meinen wohl: Wir Journalisten! Für Journalisten ist eine Dauerkrise das Schlimmste, weil sie immer Sensationen brauchen, tatsächlcih ist eine Dauerkrise, so wie eine lebenslange chronische Erkrankung der Normalzustand. Nichts ist so schwarz weiß wie ihr Journos das gerne hättet. Das echte Leben ist zäh und langweilig und spielt sich in Grautönen ab. Wir siechen langsam dahin. Auch Österreich-Ungarn isz jahrzehntelang dahingesiecht, bevor es endlich durch einen Knall unterging.

Alles eine Frage der Definition

Die Frage, ob der EUR zu retten ist, was zu tun ist oder wie lange was dauert, ist doch nur etwas für Leute, denen Symbole mehr bedeuten als Inhalte.

Der EUR ist in der ursprünglichen Konstruktion schon untergegangen, da die zu Vertragswerk zählenden Vereinbarungen gebrochen wurden.

Interessant ist das Zahlenmaterial. Beispiel Spanien: 6% Wirtschaftsschrumpfung, 25% Arbeitslosigkeit, 50% unter den Jugendlichen, 6% Anleihenzins. Die Frage ist nur, wieviel Geld erfunden werden muss, um den bisherigen Schaden abzudecken und Zukünftigen gering zu halten.
Dieses Geld kommt zum bereits existierenden hinzu, verändert aber nichts an der Existenz "realer" Werte. Somit Geldentwertung.

Hr. Fleischhacker hat aus meiner Sicht mit seiner Analyse zwar absolut Recht - wir haben tatsächlich ein Problem mit konstanter Krise.
Woran es uns jedoch besonders fehlt ist Sinn für Realismus. Wenn das Wachstum unter der Zinslast liegt, kann die Differenz nur durch Inflation ausgeglichen werden. Wenn Defizit minus Investitionsvolumen > 0, muss eine Strukturreform her.

Beides ist in ihren Auswirkungen von durchschnittlichen Politikern nicht verkaufbar. Daher eiern wir lieber weiter, vergrößern unterwegs den Schaden und machen es uns in der Dauerkrise gemütlich. Tolle Vision von einem gemeinsamen Europa.

Antworten Gast: Beispiel Spanien: 25% Arbeitslosigkeit
18.06.2012 12:27
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Re: Alles eine Frage der Definition

So what. Die Arbeitslosigkeit dort war schon immer so hoch. Kann dem Staat also herzlich egal sein, denn Sozialhilfe kriegen die sowieso fast keine. Irgendwelche Verwandten werden sich schon finden, die denn was zum essen und wohnen geben.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist das groessere Problem. Aber das werden die Spanier schon noch merken wenn ihnen die Steuerzahler fehlen um die Pensionen der Alten zu zahlen.

Gast: Tourist
18.06.2012 11:26
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Ich hab genug von Griechenland!

Jedes mal wenns irgendwo in Suedeuropa eine Wahl gibt, ist der Euro in Gefahr.

Nicht Griechenland ist das Problem. Der Euro/das System sind das Problem. Nur weil Kaliforninen Pleite geht oder einen Demokraten ("Linken") waehlt, stellt keiner den Dollar in Frage oder faengt Washington an hektisch irgendwelche Rettungspakete zu schnueren. Kalifornien ist dann halt einfach pleite und muss selber zusehen wie es seine Beamten bezahlt.

Mein Geld

Ich finde es ausgesprochen unerfreulich, dass ich für mein Geld in den nächsten Jahren immer weniger bekommen werden, da einige Wenige darüber entschieden haben, dass die Druckerpresse angeworfen wird.

Es betrifft ja nicht nur mich, sondern auch noch meine Kinder.

Wer glaubt, dass die Haftungen die unsere Politiker für uns eingegangen sind nicht schlagend werden, der träumt auch noch vom Osterhasen.

Da rede ich noch nicht einmal von der Selbstaufgabe des Nationalrates, wenn der ESM tatsächlich ratifiziert wird.

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Re: Mein Geld

Noch wurde die Druckerpresse nicht massiv angeworfen. Die Euro- Zone plagt derzeit eher eine Deflationsgefahr.


Irgendwie

kommt mir das vor wie mit den x-fachen Weltuntergangsprophezeiungen, die sich nicht bewahrheitet haben.

Nach einer Phase der extremen Hysterie flaut die Panik ab und macht einer gewissen Abstumpfung und Gleichgültigkeit Platz.

Weder das Eine noch das Andere ist im vorliegenden Fall angebracht.

Angesichts einer höchstwahrscheinlich bevorstehenden gigantischen Inflationswelle sollte man vielleicht gewisse Vorkehrungen treffen, so man etwas auf der hohen Kante hat.

 
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