25.05.2013 02:09 Merkliste 0

Komödiantischer Zwischenakt der griechischen Tragödie

HELMAR DUMBS (Die Presse)

Ausgerechnet Antonis Samaras gilt in der EU jetzt als Garant für die Rettung Griechenlands. Eine bessere Pointe hätte auch Aristophanes nicht setzen können.

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Wenn jemand wie Wolfgang Schäuble, ein Bollwerk schwäbischer Rationalität, einmal dem Wunschdenken verfällt, muss man wirklich alarmiert sein. Die deutsche Bundesregierung werte den Sieg der Konservativen in Griechenland als „Votum der Bevölkerung, auf dem Weg tief greifender wirtschafts- und finanzpolitischer Reformen weiter voranzugehen“, verkündete der Finanzminister noch in der Wahlnacht. Das Einzige, was an diesem Satz richtig ist, ist der Beistrich.

Antonis Samaras mag nach seinem Wahlsieg vom Sonntag viel gesagt haben – das Wort Reform ist nicht protokolliert. Und dass eine Regierung unter seiner Führung den Reformweg fortsetzen würde, kann eigentlich nur Sarkasmus sein, würde es doch bedeuten, dass in Athen mit ernsthaften Reformen bereits begonnen wurde: Man könne nicht vom Scheitern einer Politik sprechen, die gar nie angewendet wurde, kommentierte ein griechischer Ökonom in der „FAZ“ die für ihn absurde Kritik an den Auflagen der internationalen Geldgeber. Effizientere Steuereintreibung? Aufgeschoben. Liberalisierung „geschlossener“ Berufe? Fehlanzeige. Entschlackung des aufgeblähten Staatsapparats? Kaum angedacht.

Oft ist vor der Gefahr gewarnt worden, sich an Griechenland anzustecken. Schäuble hat sich offenbar angesteckt: an der griechischen Krankheit, die Realität zu beschönigen und zurechtzubiegen, wie es gerade opportun ist.

Ein Beispiel gefällig? An der Misere sei gar nicht Griechenland schuld, sondern die Architektur des Euro, orakelte der unehrenhaft aus dem Amt geschiedene sozialistische Ex-Premier Giorgios Papandreou. Dann war es also nicht die Athener Regierung, die sich mit falschen Zahlen in den Euro schwindelte? Und es war wohl auch nicht exzessive Klientelpolitik, die zigtausende überflüssige Jobs im Staatsdienst schuf. Mit Sicherheit trägt Papandreou auch keine Mitschuld daran, dass das Land dort steht, wo es jetzt eben steht: kurz vor dem Staatsbankrott, was vor allem die ärmeren Bevölkerungsgruppen ausbaden müssen. Wobei sein Satz ein Körnchen Wahrheit enthält: Wäre das Regelwerk der EU strenger, dann wäre Athen mit all dem nicht durchgekommen, nur hat Papandreou das so wohl nicht gemeint.

Griechenland ist damit durchgekommen, und dieser Erfolg macht dreist: Auch jene Parteien, die im über Samaras' Wahlsieg besinnungslos glücklichen EU-Europa jetzt als „Reformer“ gelten, fordern eine Fristerstreckung für die Erfüllung der Auflagen und weitere Konzessionen der Partnerländer. Wer dies fordert, hält es wohl auch für kleinlich, wenn man die 200 Milliarden, die die anderen Eurostaaten Athen in den vergangenen zwei Jahren geliehen haben, bereits als Entgegenkommen sieht.


Viel zu spät hat man in Brüssel und den EU-Hauptstädten gewagt, den „Grexit“ ein reales Szenario zu nennen, als dass Athen dies noch ernst nehmen würde. Sie werden vielmehr darauf spekulieren, dass die EU-Partner schon allein deshalb weiterzahlen werden, weil sie bereits so viel gezahlt haben (das köstliche Buch „Die unwiderstehliche Zugkraft irrationalen Verhaltens“ der Brüder Rom und Ori Brafman erklärt, warum). Und wer so gut Theater spielt wie die Griechen, der durchschaut auch die Schauspielkunst der anderen.

Wobei das, was in Griechenland und Europa derzeit zur Aufführung gelangt, oft als Tragödie missverstanden wird. In Wahrheit ist es eine Komödie, wie sie Aristophanes nicht beißender zu Papyrus hätte bringen können. Die beste Pointe liegt darin, dass ausgerechnet Antonis Samaras als Garant dafür gilt, den griechischen Streitwagen wieder flottzumachen. Jener Politiker, der bis vor Kurzem die Abkommen Athens mit den Geldgebern noch als Teufelszeug ablehnte und Parteifreunde, die dafür stimmten, ostrakisierte. Samaras gehört genau zu der alten Garde Politiker, die die jetzige Misere zu verantworten haben. Nur: Es gab keine Alternative außer einem linksradikalen Träumer.

Und es gibt – für Griechenland wie die EU – keine Alternative dazu, die permanenten (Selbst-)Täuschungen aufzugeben. Wenn es mit dem Land eines Tages wieder aufwärtsgehen soll, dann erreicht man das nur, indem man sich schonungslos der Realität stellt. In Athen wie in Brüssel.

 

E-Mails an: helmar.dumbs@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.06.2012)

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32 Kommentare
 
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Komödiantischer......

Volle Zustimmung zu diesem Artikel !
Ich stelle mir zusätzlich die Frage, ob dieser Staat auch aus dem Grunde fallit geworden ist, weil weite Kreise der Bevölkerung als Falloten zu bezeichnen sind.

"Wenn jemand wie Wolfgang Schäuble, ein Bollwerk schwäbischer Rationalität, einmal dem Wunschdenken verfällt, muss man wirklich alarmiert sein."

wer die aussagen eines der gewichtigsten männer europas als ausgangspunkt für eine "analyse" nimmt, der sollte mal kurz nachdenken, was selbst eine aussage einer weit weniger gewichtigen kollegin (fekter) auslösen kann:
dort wo milliarden in jeder sekunde per mausklick transferiert werden, schaut man konzentriert auf den nachrichtenticker am unteren bildschirmrand.

ein schäuble weiss genau, was er wie zu sagen hat, damit diese milliardentransfers nicht zum unmittelbaren schaden der volkswirtschaften werden.
ein presse-autor hat es da entsprechend leichter: er muss nur brav die blattlinie mittels konstruierter argumente vertreten. und er kann sich dabei denken: eh wurscht, auswirkungen hat das ganze so oder so nicht...!

Banken lieben die Krise

Kaum verdreht eine Bank die Augen (sie ist ja das arme Opfer) schon wird sie von der ahnungslosen Politik mittels Staatskassa gerettet. Es ist klar dass die Banken an Verlängerung dieses Zustands interessiert sind und versuchen gerade die Mechanik fix in die EU einzubauen (ESM Vertrag). Das ganze ist ein globaler Betrug.

Re: Banken lieben die Krise

Genau SO ist es tatsächlich; leider! Und wenn sich die Griechen jetzt eine "Verschnaufpause" bei ihren Sparprogrammen und Reformschritten (erwünscht sind dabei 2 Jahre!) wünschen, so haben sie dabei den "dritten Mitspieler", vergessen: Neben Gläubiger-Länder und Schuldenstaat gibt es da nämlich auch noch "die Märkte", bzw. die US-Ratingagenturen. Die beiden verstehen sich sozusagen "blind", weil deren Interessen korrespondieren. Die einen drängen auf "mehr Sparen und mehr Reformen"), die anderen glauben den Griechen nicht, daß sie diesbezüglich ehrgeizig genug sind und stufen das Land, wie bereits öfters, wiederum weiter herab. Je tiefer ein Staat steht, desto mehr muß er für Kredite auf den Geldmärkten bezahlen. Also profitieren genau jene vom aktuellen Zustand, die überhaupt keine Lust daran haben, irgend wem eine "Atem- und Verschnaufpause" zu gönnen.

Anderseits ist der griechische Karren aber auch schon derart verfahren, daß man nicht einmal mehr über eine Regierung verfügt, die beim eigenen Volk, geschweige denn im Ausland, auch nur ansatzweise Vertrauen zu schaffen vermag. Es sind im Prinzip immer nur die selben Typen aus dem selben Lager, welches für die ganze Misere seit jeher verantwortlich war. Man dreht sich also nur noch im Kreis und schmort im eigenen Saft.

2 0

Hervorragende Analyse!

Die Griechen werden ihren Betrugs-Kurs fortsetzen. Sie sind dafür von Brüssel IMMER BELOHNT worden, warum sollten sie es jetzt also anders machen? Griechische Politiker sind clever genug zu erkennen, dass Brüssel Griechenland um (fast) jeden Preis im Euro halten möchte. Beweis: noch bevor die griechische Regierung steht, wird von Brüssel schon signalisiert, dass die Sparauflagen gelockert werden.

Einfach nicht hinschauen!

Die Krise löst sich von alleine, wenn man ihr nicht so viel Achtung schenkt! Viele tun es sowieso...

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Zustimmung mit einer Kritik

ich kann Ihrem Leitartikel grundsätzlich in fast allen Punkten zustimmen - meiner Meinung nach ist allerdings der Seitenhieb auf die Alternative, die Sie als "Träumer" einfach abqualifizieren kontraproduktiv. Die Linksradikale Partei hat nicht nur 28 % der Stimmen gewonnen, sondern auch als einzige der "Großparteien" ihre Wähler hinter sich. Dass, sie keine fertige Lösung im Koffer hat, ist nachvollziehbar - die, die das haben müssen Sie mir allerdings zeigen. Allemal ist das Wählervertrauen eine bessere Ausgangslage für harte Schritte, als ein Gewinner und sein gerupftes Beiwagerl, den die meisten seiner Wähler als Lügner und Betrüger kennen und es offen aussprechen, dass sie ihm einfach überhaupt nicht trauen. Aber vielleicht war der Seitenhieb ihr Zugeständnis an die Blattlinie der Presse, die linke Strömungen grundsätzlich abqualifizieren muß. Schade eigentlich.

Antworten Gast: daswars
19.06.2012 10:44
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Re: Zustimmung mit einer Kritik

Waehler hinter sich haben, bringt allerdings auch nicht die Loesung.

Verstaatlichungen, neue oeffent.Bedienstete, Besteuerung vom Giro von Unternehmen, - kurz und gut ein kommunistisches Programm - ist nicht das was Griechenland jetzt braucht.

Denn wenn sie auch einfach einen Zahlungsstop machen und daher "keine Schulden mehr haben wuerden" haetten sie diese in 10 Jahren wieder, da sie ein jaehrliches Defizit von 20 - 25 Milliarden haben. Und zeigt mir das kommunistische Programm, das je einen Staat vorwaertsgebracht hat.

Ausserdem finde ich auch den SYRIZA nicht als Hoffnungstraeger. Sind doch viele faule Aepfel des PASOK dort untergrkrochen. Noch sind sie nicht in fuehrenden Positionen (wie stolz verkuendet wurde) - aber wird schon werden.

Ich hoffe nur fuer die normalen Buerger dass nicht Zeiten kommen, wo auf der einen Seite der Strasse chaotische Linke pruegelnd und brennend die Strassen blockieren und auf der anderen Seite chaotische Rechte pruegelnd Migranten vor sich hertreiben.

Vielleicht kann aber der SYRIZA dem Samaras Beine machen - das waere etwas von einer Loesung

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Re: Re: Zustimmung mit einer Kritik

Ihre Einwände sind natürlich vollkommen berechtigt - ich habe mich in meinem Beitrag hauptsächlich gegen die kategorische Abqualifizierung des Hrn.Alexis Tsipras als Träumer verwehrt, bei jedoch sonst grundsätzlicher Zustimmung zum Artikel von Hrn. Dumbs, das hat den Artikel irgendwie für mich abgewertet. Tiefergehende Lösungsdiskussion beansprucht weder der Artikel geschweige denn ich mit meinem Beitrag.

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Hilfe!

was lese ich da: sich schonungslos der Realität stellen ?? wäre ja grausig. Und dazu nötig:
"Hausverstand = Logik = ÜBERlebensnotwendigkeit" - aber woher nehmen?
ZB könnte man sich außer über die Erderwärmung auch um die nächste EISzeit (darf ees sowas geben?) sorgen.

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So schlimm die Mentalität ist

Es war vor dem Euro/der EU eine Art Gleichgewicht vorhanden. Betrügereien mit Riesensummen wurden erst durch die EU möglich gemacht. Die GR müßten kleine Deutsche werden wenn sie alles schaffen müssen. Die Reeder und die Politiker sowie die Staatsdiener haben sich den Kuchen geteilt, die Bevölkerung hat kaum Steuer bezahlt (eine Art Rache).
Lieber kleine Betrüger mit Charme und mit Drachmen als zu warten bis ein Wunder geschieht.

Gast: Vogel Strauss
19.06.2012 08:15
1 0

Danke! Eine vernünftige Analyse ...


Gast: Onkel Hans
19.06.2012 08:07
6 1

Die Alternative, die es angeblich nicht gibt, heißt "Staatsbankrott".


Ohne MEIN Steuergeld können weder linke noch rechte noch mittige Griechen-Politclowns MEIN Steuergeld ausgeben. Der Staatsbankrott führt automatisch und kostengünstig auf den Boden der Realität zurück.

Aber an sich ist mir ja Griechenland wurscht. Was mir nicht wurscht ist, das sind die Wurschtln von SPÖVP, die unser Volksvermögen in anderen EU-Pleitestaaten versenken. Ich zahl doch keine Steuern, damit die Griechen keine Steuern zahlen müssen.

Die Hoffnung flackert


Die Parlamentswahlen sind geschlagen, das
Worst Case Scenario für:

a) EU
Offenbarung der verfehlten EU-Politik und ungeordneter Austritt Griechenlands mit hunderten Milliarden Abschreibungsbedarf einerseits und

b) Griechenland
Schneller Zusammenbruch des Wirtschaftssystems und (Not)Einführung einer Landeswährung,

ist nicht eingetreten.
Was einerseits für Europa die politische und andererseits für Griechenland die wirtschaftliche Kapitulationserklärung bedeutet hätte, wurde nicht abgewendet sondern vorerst einfach abgesagt.

Die aneinander geketteten Delinquenten wurden vom Hinrichtungsplatz zurück in ihre Zellen gebracht.
Nur so ist die Begeisterung der vorerst dem Tod entronnen zu verstehen.

Ihre Aussichten, die Gerichte (Finanzinverstoren und Volksentscheide) milde zu stimmen, bleiben beschränkt. Die Zeit drängt, aber die Hoffnung darf noch flackern.

5 0

Bravo

So klare Worte zum Euro-Desaster und den griechischen Wahlen findet man sonst nirgendwo in den Medien.
Lediglich der Vergleich mit einer griechischen Komödie stimmt meiner Meinung nach nicht, denn solche Komödien hatten Stil und Kultur. Vielmehr handelt es sich bei der Euro-Inszenierung um eine Politikversion ala "Europeans Next Topmodel. Eitle Selbstdarsteller und Narzisse (Politiker), die in die Geschichtsbücher eingehen wollten, aber geistig lediglich dazu in der Lage sind hohle Phrasen abzusondern, nicht aber die Konsequenzen ihres selbstgefälligen und ignoranten Handelns abzuschätzen, haben diesen Karren tief in den Dreck geritten. Nicht einmal angesichts des bereits angerichteten Schadens sind sie nun willig ihre Unfähigkeit und Fehler einzugestehen, sondern verlangen mit immer irreren Summen denen in atemberaubenden Tempo weitere Nullen angehängt werden (aktuell sind wir bei 1-2 Billionen!) eine Schadensbehebung, ohne zu realisieren, dass dies nur ein Mehr vom bereits fehlgeschlagenen Konzept bedeutet.
Das tragische Element an dieser Inszenierung ist lediglich, dass der fassungslose Zuschauer (Bevölkerung) diese miese Darbietung nicht einfach verlassen kann, sondern gezwungen wird zu bleiben und dafür immer mehr zu zahlen. Die Frage ist lediglich: Wie lange noch?

bravo

Der mit Abstand beste Artikel, den jemals ein Presse Journalist zu diesem Thema verfasste. Dem ist absolut nichts hinzuzufuegen. Meine uneingeschraenkte Hochachtung fuer Herrn Dumbs.

Gast: Tourist
18.06.2012 23:48
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nicht Griechenland schuld, sondern die Architektur des Euro,

Da hat der Papandreou schon recht, oder als was sonst wuerden sie es bezeichnen wenn ein zehn Millionen Volk das Schicksal einer ganzen Weltwaehrung in der Hand haelt mit der 300 Millionen Menschen zahlen.

Soll es jetzt ewig so weitergehen? Mit einer Dauerkrise? Jedes mal wenn irgendwo eine Wahl ist muessen sich alle Sorgen um ihre Ersparnisse machen? ABSURD.

Man sollte sich mal besser ueberlegen, warum der US Dollar funktioniert, ohne dass die 50 US-Staaten die selbe Wirtschaftsleitung haben oder Washington die einzelnen Staaten mit Milliarden zuhaeuft wenn sie dabei sind Pleite zu gehen oder einen irren Puritaner waehlen.

Re: nicht Griechenland schuld, sondern die Architektur des Euro,

Jeder einzelne der US-Bundesstaaten besitzt mehr autonome Vewaltungsrechte als die EU-27! Dort kann überhaupt kein Politiker "etwas werden", wenn er nicht hoch und heilig verspricht, "den Einfluß der Bundesregierung in Washington zurück zu drängen", wenn er in den Senat oder Kongreß gewählt werden sollte. Nur in Europa nimmt man sich offenbar eher die alte Sowjetunion zum Vorbild. Was in Moskau im Kreml beschlossen wird, hat bis in den fernen Osten an die Grenze zu China zu gelten! Kein Wunder, daß sich die Menschen von Brüssel bis in ihren privatesten Bereich hinein gegängelt und von den exzessiven legislativen Ergüssen einer überbordenden Bürokratie erdrückt fühlen. Den "Mehrwert", den diese "Gemeinschaft" eigentlich bieten sollte, erkennen nur noch die Mitglieder der politischen Nomenklatura. Und das ist nun einmal eindeutig zuwenig...

Gast: euroschein
18.06.2012 22:58
5 1

der euro und die eu u bankenlobbys werden ganz europa in den abgrund führen und nicht nur GR


Gast: iona
18.06.2012 22:57
4 0

ist eh nur mehr zum lachen was die machen.

nur was wir ausbaden müssen ist zum weinen.

der schäuble weiß anscheinend nicht mehr was er sagt. auf die hitze kann er sich da nicht ausreden, weil mir ist auch heiß und ich weiß daß die griechen einfach eine schei**angst haben daß die euroländer kein geld mehr herausrücken. einen anderen dummen, der ihre rechnungen zahlt, haben sie ja nicht.

ich würde es besser finden wenn einmal die anderen träumer ans ruder kämen und nicht immer dieselben eigennützigen lügner und betrüger. damit mein ich nicht nur die griechen sondern alle die den unschuldigen die kosten zuschanzen.

9 0

HELMAR DUMBS vor den Vorhang!

eine solider, ehrlicher und gut formulierter Artikel den man nicht überall liest.
Ein Grund das Presse Abo zu behalten wenn man weiß, das es noch unabhängige Journalisten, wenn auch in homöopathischen Dosen, in Österarm gibt.

5 7

die griechischen gauner, die das chaos verursacht

haben, sitzen jetzt wieder an der macht.

der merkel ging es ja einzig darum die deutschen banken und spekulierer zu schützen.

die griechischen wähler werden das bald kapieren - und die europäischen hoffentlich auch bald.

die schwarzen, in deutschland und österreich haben ein einziges programm, den schutz ihrer millionärsfreunde!

Re: die griechischen gauner, die das chaos verursacht

schwarzen Afghanen rauchen aber eigentlich die Linken - äh Progressiven ?

Byzantinische Tricks...

Mitteleuropaer kennen den Begriff noch nicht. Es ist aber an der Zeit, dass sie ihren Griechen richtig kennenlernen! Dafür werden die Griechen ihre wahre Freunde kennelernen!

Griechenland

kann erst mit der Drachme wieder wettbewerbsfähig werden. Die ganze normalen Leute wissen das längst...

3 0

Pardon! - ...wieder wettbewerbsfähig werden.

Wann waren die Griechen in unserer Lebenszeit, nehmen Sie Ihre Ur-Großeltern dazu, in irgendeiner Domäne wettbewerbsfähig?

Außer in der galoppierenden Produktion von Schulden und Beamten.

 
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