19.05.2013 01:34 Merkliste 0

Hallo, ist da jemand?

FRANZ SCHELLHORN (Die Presse)

Österreichs Regierung ist mit ihrer Arbeit hochzufrieden. Das hört man gern!

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Die ziemlich hartnäckige Krise ist zwar alles in allem eine höchst unerfreuliche Sache, aber sie hat auch ihre guten Seiten. Um das zu wissen, muss man nur den druckfrischen Wirtschaftsbericht der österreichischen Bundesregierung lesen. Müsste man die 160 Seiten auf eine zentrale Botschaft reduzieren, dann wäre es wohl folgende: Erst die Krise macht sichtbar, wie toll diese österreichische Regierung eigentlich arbeitet.

Während sich Infrastrukturministerin Doris Bures freut, dass die aktive Wachstumspolitik der Regierung Früchte trägt, geht Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner einen Schritt weiter: Die Regierung habe gar den Beweis erbracht, „dass man die notwendige Budgetkonsolidierung sehr wohl mit einem Wachstumskurs verbinden kann, ohne neue Schulden einzugehen“.

Bevor die Bundesregierung nun stündlich auf den Anruf der Schwedischen Reichsbank wartet, um den diesjährigen Wirtschaftsnobelpreis in Empfang zu nehmen, sei der Hinweis erlaubt, dass sich die Wirklichkeit nicht immer an die eigene Propaganda hält.

Konsolidierter Haushalt? Obwohl das Budget seit dem Jahr 1974 keinen einzigen Überschuss mehr ausgewiesen hat? Wachstum ohne neue Schulden? Obwohl die Verbindlichkeiten der Republik seit 2008 trotz Rekordeinnahmen um 44 Milliarden Euro oder 25 Prozent angeschwollen sind? Und Früchte der Wachstumspolitik? Obwohl es in Europa keine Staatsführung gibt, die Arbeitsmarktdaten so geschickt mit systematisierten Frühpensionen schönt?

Um das zu sehen, braucht es freilich keine Staatsschuldenkrise. Ein Blick in die offiziellen Statistiken tut es auch.

 

franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.07.2012)

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33 Kommentare
 
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Obwohl die Kritik natürlich stimmt, seien zwei Dinge gesagt:

1. Trotz "neuer Schulden" kann der Staatsschuldenstand sinken, wenn die zusätzlichen Schulden geringer ausfallen als das Wirtschaftswachstum. Und in dem Fall ist dann auch alles in Ordnung.

2. Zumindest in der Krise ist die Leistungsbilanz entscheidender als der Staatsschuldenstand. Bei über längere Dauer positiver Leistungsbilanz wird kein Staat ernsthaft in Not geraten, da das Geld im Land ja insgesamt mehr wird - der Staat verschuldet sich netto also bei den eigenen Bürgern. So kann die Insolvenz trotz hoher Staatsverschuldung weit entfernt liegen (Japan).

Aus diesen beiden Gründen gibt es derzeit keinen Grund, sich über den österreichischen Haushalt zu beschweren.

Gast: Hunter
10.07.2012 15:43
2 1

Na die Politmafia ist schmatzend hochzufrieden am Futtertrog der Steuerzahler!

Wen wunderts?
Wir zwangsfinanzieren diese mit unserem Steuergeld wie auch ORF oder Presseförderung....

Und jetzt...

raten wir mal alle um die Wette, warum die Staatsschuld trotz Rekordeinnahmen ausgerechnet seit 2008 SO explodier...

wer mag dies verursacht haben?

Gar der böse Sozialstaat?

Die faulen Arbeitnehmer die über ihre Verhältnisse lebten?

Oder doch die Gewerkschaften, die immer so hohe Löhne fordern?

^^

Gast: Hans Berger
10.07.2012 11:19
3 3

Natürlich war es nur eine Frage der zeit, bis der bildungsfernste Kanzler seit jahrzehnten auch auf die Realwirtschaft durchschlägt

Man erinnere sich an F-Manns "Nachtsitzung der verbrannten Hirne".

Eine Volkswirtschaft muss hervorragend GEWESEN SEIN, um solche Kapazunder ohne Totalbankrott wegzustrecken.

rotschwarz weichgespült!

die rechnung bekommen sie am wahltag 2013 präsentiert!

election day will be pay day for the leistungsträger


and then sigi wolf will take over and frank schellhorn will become his minister of finance. then we will have something to look forward to. even too bigger market-friendly reforms, that will make us competitive against everybody else in the universe! no taxes, no politicians, no socialists anywere anymore. paradise regained...

Und wieder einmal bestätigt sich meine Theorie

seit den alten Ägyptern haben sich versteinerte, sklerotische Systeme nur durch deren selbst verursachten Zusammenbruch reformieren lassen. Diese Regierung ist die schlechteste seit sehr langer Zeit und die nächste wird noch schlechter werden weil in Zeiten der Not die Populisten Aufwind haben (wie z.B. Faymann oder der Zahntechniker) und die noch nie irgendetwas gelöst haben. Ausser eben dass sie den Karren aus purem Eigensinn so hart an die Wand fahren dass er schlussendlich daran zerschellen muss.

Und zerschellen muss er schon um neu anfangen zu können. Wir haben den Grund noch nicht erreicht. Die Österreicher werden erst aufwachen wenn wir nicht nur bankrott sind sondern uns auch keiner mehr etwas gibt. Griechenland und Konsorten können sich noch hinter dem ESM verstecken. Wer spannt uns einen ESM auf wenn wir krachen? Aber wie schon gesagt. Ich sehe das mit einem lachenden Auge. Zerschellen müssen wir den sonst können die Österreicher aus ihrer Schockstarre nicht erwachen und die jetztige Regierung treibt diesen Prozess mit Brachialgewalt.

Weiter so meine Herren. Ihr seid die Totengräber dieser Republik. Auf den Trümmern eures Wirkens wird sich eine neue Gesellschaft von freien, mündigen, modernen und aufgeschlossenen Menschen erheben. Menschen die ihr Leben in die Hand nehmen und sich nicht von einem FaschistoKommunistischen System gängeln lassen wie es jetzt der Fall ist.

what yous say is only too truer



therefore i would recommend you to frank's new party. you could be made a candidate, and if sigi wolf or one of the other nette burschen like peter westenthaler orr seppi bucher don't have time, you could become bundeskanzler instead of them!

then we can all zerschell(horn)en under your leadership!

ich warte ja sehnlichst auf erfolgsmeldungen aus dem haus schellhorn.

zb:
die leserzahlen der presse steigen.
ihre ertragssituation ist erfreulich.
es wird nicht mehr die subventionsempfänger-hand ausgestreckt.
mein gehalt zahlen die leser und nicht die allgemeinheit.
u.ä.m.

mach es selber besser, franz!

how can you you be a too bigger sucessfull businessman in this socialist system of ours?


the state is throtttling dynamic entrepreneurship like from " die presse" by taxing, taxing, taxing and spending the money of the leistungsträger on socialist welfare. what a shame! what a too bigger fail for austria!

so no surprise, that frank schellhorn had to move to amerika to become rich.

Gast: gäst
09.07.2012 22:29
1 4

irgendwie

schon übertrieben.
Wie weit die wirtschaftliche Situation in diesem Land der Regierung zuzurechnen ist sei dahingestellt, fakt ist doch aber dass sie aus welchen Gründen auch immer deutlich besser ist als in den meisten Staaten Europas. Auch die Staatsverschuldung ist deutlich niedriger als in Deutschland, dass wohl das am ehesten vergleichbare Land ist.
Weiters ist nicht einsichtig, wo denn die gewaltig gestiegenen Vermögen angelegt werden soll wenn nicht in expandierender Staatsschuld. Wie war das nochmal mit der New Economy? Ganz zu schweigen von boomenden Immobilienmärkten?
Mit anderen Worten: Wo soll das Geld denn bitte hin wenn wir keine Schulden mehr Oder die so stark eingeforderten Studienkredite, die in den USA gerade eine massive Blase bilden? Oder die ach so tolle private Pensionsvorsorge, deren Flop offensichtlich ist? (worüber aber nicht berichtet wird. Interessiert ja eh niemanden)
Herr Schellhorn kritisiert ins Nichts hinein. Die Realität hat ihn überholt. Was er fordert kann nur noch autoritär gegen jede demokratische Ordnung durchgesetzt werden.

Re: irgendwie

Keine Sorge, irgendwann fällt auch uns die Verschuldung auf den Kopf.

Dann werden vielleicht Sie und ich nicht mehr leben. Ausbaden müssen es unsere Kinder.

Also alles ganz sozial und super, oder?

Antworten Gast: b754 b
09.07.2012 23:56
4 0

Re: irgendwie

schon lange nicht mehr so einen Blödsinn gelesen: Ein Abgehen von der jährlichen Neuverschuldung soll "nur noch autoritär gegen jede demokratische Ordnung" durchsetzbar sein??

Antworten Antworten Gast: gäst
10.07.2012 11:55
0 2

Re: Re: irgendwie

Genau. Siehe Spanien, siehe Griechenland, siehe Italien, siehe ESM.
Schulden sind so oder so nicht "sozial". Was Schellhorn hier aber betreibt ist lächerlich. Die expandierenden Finanzvermögen brauchen Veranlagung. Wenn sie diese nicht in der Staatsschuld finden, findet sie halt woanders im System statt (siehe Spanien. Ein Jahrzehnt Budgetüberschüsse, die sofort verschwanden als die Bankenkrise urplötzlich zur Staatsschuldenkrise wurde).
Die Verschuldung muss ausgeweitet werden. Ob Staatsschulden oder wir selbst ist dabei nebensächlich.

Gast: b754
09.07.2012 21:27
1 15

wie schon heute angesprochen der krankjammerer schellhorn in seinem element

wie bescheiden muss ein leben sein um so drauf zu sein und nicht vergessen die spö ist schuld

Re: wie schon heute angesprochen der krankjammerer schellhorn in seinem element

......und ewig stinkt die löchrige rote Socke ...

Antworten Gast: ROTFRONT
09.07.2012 22:09
11 0

Re: wie schon heute angesprochen der krankjammerer schellhorn in seinem element

Ja richtig, den SPÖ = SchuldenmacherParteiÖsterreich!

Werfen Sie mal einen Blick auf die Entwicklung des Staatsdefizites. Gelöst wurde NICHTS!

Antworten Antworten Gast: b754
10.07.2012 08:07
1 2

Re: Re: wie schon heute angesprochen der krankjammerer schellhorn in seinem element

und finanzminister ist die
österreichische
verbrecherschützer
partei

Antworten Antworten Antworten Gast: ROTFRONT
10.07.2012 09:42
5 1

Re: Re: Re: wie schon heute angesprochen der krankjammerer schellhorn in seinem element

ohne die VP verteidigen zu wollen - da gibt's auch genug Baustellen. Jedoch wäre Ö ohne die VP mindestens so Pleite wie GR.
Unter den Blinden ist Einauge aben König - leider.

official statistics you cannot belief


they are made by economists, which all talk nonsens ("bulls without balls") when they contradict frank sch. besides, they are all for european schuldenmaking (ESM), which is a too bigger fail.

to take another exemple, they all say there is no galopping hyperinflation, whereas we only know too bester, that there is hyperinflation!

and how we know that? because frank schell told us for years and years. thank you for that.

and to you all others, never forget the too bigger truth: he who trusts an econmist is one himself!


Antworten Gast: Gast: Leser
10.07.2012 12:06
1 0

Re: official statistics you cannot belief

"You cannot belief (???)" - Please do not write in English if you do not really know this language.

Re: Re: official statistics you cannot belief


why? im am paying my too much taxes in switzerland, so i have the right to express myself hear!

ask frank schellhorn, he is doing likelywise! who cares about english, grammar and the wholly socialist game of meaningful sentences?

Gast: LegendIn
09.07.2012 20:22
16 0

Tatsächlich hat die Regierung kein einziges Problem gelöst, sondern lediglich jedes Problem mittels neuer Schulden überdeckt!

Die ganze Erbärmlichkeit der österreichischen Politik nach Schüssel lässt sich wunderbar an den Zahlen, Statistiken und Rankings ablesen: Österreich stürzt seit 2008 im Vergleich zu den OECD-Ländern immer weiter ab!


Re: Tatsächlich hat die Regierung kein einziges Problem gelöst, sondern lediglich jedes Problem mittels neuer Schulden überdeckt!

Warum hacken denn die Rotfüchse auch heute noch auf dem Schüssel herum?
Weil er eben der bessere BK war, was ihm besonders auch im Ausland immer wieder bestätigt wurde.(z.b.Schweiz und die verstehen was von Wirtschaft!

Re: Re: Tatsächlich hat die Regierung kein einziges Problem gelöst, sondern lediglich jedes Problem mittels neuer Schulden überdeckt!

Warum hacken denn die Rotfüchse auch heute noch auf dem Schüssel herum?
Weil in seinem Dunstkreis die größten Lumpen und Profiteure der 2. Republik ihr Unwesen getrieben Haben. Leider hat der arme Mann so gaaaar nichts davon gemerkt.

Dem ist nichts hinzuzufügen

Brilliant auf den Punkt gebracht!

 
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