Und jetzt auch noch Italien?

FRANZ SCHELLHORN (Die Presse)

Eine Analyse von Standard & Poor's schockt Europa. Und das nicht ganz zu Unrecht.

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Langsam, aber sicher werden sich wohl auch die zuversichtlicheren Gemüter mit dem wenig erfreulichen Gedanken anfreunden müssen, dass die Lage doch nicht so gut ist, wie von der Politik gern behauptet wird: Aus dem gerade vor der Pleite bewahrten Griechenland sickert die Nachricht durch, dass das Geld nur noch bis Mitte Juli reiche. Und in Italien ist die Regierung entsetzt über eine (nicht ganz unplausibel klingende) Analyse der Ratingagentur Standard & Poor's, die das Land im Schuldenstrudel versinken sieht.

Wie schon Griechenland, Portugal und Irland sieht sich nun auch Italien als Opfer unerfahrener Analysten. Die Lage der Staatsfinanzen sei keinesfalls schlimmer geworden, ganz im Gegenteil, vieles habe sich zum Besseren gewendet. Interessant. Denn mittlerweile ist Italien mit 1867 Milliarden Euro verschuldet, womit der Schuldenberg fast gleich hoch ist wie jener Deutschlands. Allerdings hat Italien ein Drittel weniger Einwohner und eine um knapp 20 Prozent schwächere Wirtschaftsleistung pro Kopf.

Statt permanent die Kritiker zu kritisieren, wäre es vermutlich hilfreicher, wenn die Eurogruppe für ihre Mitglieder möglichst rasch eine Studienreise nach Schweden organisierte. Dort wird nicht nur von Reformen geredet, sie wurden längst durchgezogen. Weshalb der Schuldenstand in Schweden schon im nächsten Jahr bei unter 30 Prozent des BIPs erwartet wird.

 

franz.schellhorn@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.05.2011)

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40 Kommentare
 
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Es sollte noch erwähnt werden,

dass sich Schweden die schwedische Krona bewahrt hat.....!!!

Gast: Reflector
24.05.2011 00:58
0

¥€$ Domino


Wenn man die letzten Jahre die Lage analysierte, stiess man entweder auf I oder E als mögliche € Sprengkandidaten. Auch F wurde gehandelt, aber obwohl wirtschaftlich sehr schlechte Daten eher nicht so vordergründig exponiert wie I und E.

Konnte man bei GR, IRL, P noch ein wenig Beruhigung ob der 'Kleinheit' ausstrahlen, entfällt dies bei E und I.

Too big to bail.

E wackelt ja schon lange, aber dennoch wurde bisher zumindest der Eindruck vermittelt, dass sich E aus der Falle befreien könnte.

Das wird sich eventuell in der nächsten Zeit ändern.

Wenn nun I dazu stösst, muss man befürchten, dass das € Domino beginnt.

Wenn das aber anläuft, könnte das ein Beginn des ¥€$ Dominos werden.

Es gehen Überlegungen, dass der, der zuletzt am Boden aufkommt, die meisten Assets für einen eventuellen Restart aufsammeln könnte.

Zu den "Kaputtsparen"-Dümmeleien:

Es hat in der 6000-jährigen Kulturgeschichte noch kein Staatswesen gegeben, dass sich "kaputtgespart" hat. Aber es gab und gibt viele Staaten, die sich kaputverschuldet haben.

Was passiert denn z. B. in Griechenland ohne sparen? Zahlungsunfähigkeit ab Juli. Keine Beamtengehälter, keine Pensionen, nichts.

DAS ist dann ein Todesstoss für die Wirtschaft!

Re: Zu den

Man muß nicht 6000 Jahre in der Kulturgeschichte zurück gehen, um eine kaputt gesparte Volkswirtschaft zu entdecken: In den 30er Jahren des 20. Jhdt. hatte eine strenge Austerity-Politik während der Ersten Republik die Wirtschaft total in den Sand gesetzt und 600.000 AUSGESTEUERTE Arbeitslose gebracht, welche im Nationalsozialismus die letzte Hoffnung sahen. Hitler hatte damals übrigens als einziger in Europa die Wirtschaft wieder ins Rollen gebracht. Freilich nur, um damit die technischen Grundlagen für einen neuen Krieg zu schaffen. Wollen wir tatsächlich so etwas noch einmal?

Antworten Antworten Gast: Reflector
23.05.2011 23:46
0

Re: Re: Zu den

Damit widersprechen Sie sich aber gewaltig!

Das 3. Reich war eben nicht durch kaputtsparen gekennzeichnet, sondern durch Geldschaffung und siehe da es kam eben zu Fehlallokationen, wie so oft wenn der Staat glaubt wirtschaften zu müssen. In diesem Fall Rüstung.

Sie blenden zudem bei den 30ern die wichtigen, vorangegangenen Inflationären 20er aus. Die in D, A sogar hyperinflationär (=Geldvertrauensverlust) waren.

Diese Ära war nämlich der eigentliche Genickbruch. Die darauf folgenden 30er, die gekennzeichnet waren durch zwangsweise Zurückhaltung in der Geldpolitik lediglich die konsequente Folge daraus.

Genau eben diese Geldrauschparties (Inflation - Geldvermehrung) erzeugen erst den anschliessenden Kater (Rezession - Geldentwertung oder Entzug) und so wird es auch diesesmal sein.

Beispiele solcher Geldräusche, entweder selbst oder fremdverschuldet und die darauffolgende Rezessionen gibt es genug.

Von Argentinien, Südostasien bis hin zum letzten Fall Simbawe. Darauf folgt entweder Chaos oder eine Geldpolitik die moderat sein muss, ansonsten die Ängste der Bevölkerung sofort wach werden und die Währung abgeworfen wird und damit neuerlich crasht.

Zudem gehen mit diesen Katerstimmungen (Geldentzug oder Entwertung) auch schnelle Machtwechsel und damit instabile politische Zeiten einher.

Noch heute gelten die Deutschen als Inflationsängstlich, obwohl diese 'Erfahrung' nun 90 Jahre zurückliegt.

Also, nicht Ursache und Wirkung verwechseln.

Gast: Han
23.05.2011 17:55
0

Kaputtsparen

in der EU und aufgrund der "Meinung" von Ratingagenturen? Nunmehr die konträre Beurteilung als vor der Wirtschaftskrise und ein EU-Land nach dem anderen Krankjammern.
Rezepte der dreißiger Jahre Schulden abbauen und eine weitere Wirtschaftskrise auslösen!

Antworten Gast: Reflector
24.05.2011 00:13
0

Re: Kaputtsparen

Wie oben.

Nicht Ursache und Wirkung vertauschen.

Nie die Rezession der 30er ohne die Inflation der 20er betrachten.

Kein Kater ohne Alkohol.

Solange der Fusel da ist und noch prozenthaltig ist, trinken einige bis zum Abwinken wie der EU Süden oder die US aber auch andere.

Der Kater kommt dann wenn der Fusel entweder entzogen wird (Fremdkapitalentzug -> Asien, Russland) oder durch Extremverdünnung unwirksam wird (Hyperinflation, zumeist anschliessende Währungsreform)

So wird es auch diesesmal wieder sein.

Re: Kaputtsparen

Was schlagen Sie vor?

Weiter gepumptes Geld ausgeben?

Gast: schluck
23.05.2011 17:14
0

und wie hoch ist die Verschuldung in den USA,

wie in Japan? und geht dort die Welt des Dollars und Yens unter?

Antworten Gast: Reflector
24.05.2011 01:21
0

Re: und wie hoch ist die Verschuldung in den USA,

Deren Verschuldung sind ebenso enorm.

Dennoch sind die Ausgangslagen unterschiedlich zu € Land.

In J sind die Anleihen zum großen Teil in der Hand der eigenen Bevölkerung auch durch das Pensionsansparsystem. Starke Überalterung.
ca. 200% BIP

US hat den Vorteil die Weltleitwährung zu besitzen d. h. dieser Vorteil verleitet natürlich zum Schuldenmachen, dennoch haben die USA zumindest vier Jahre Überschüsse erzielt. Hauptgläubiger CN, aber auch J.
ca. 95% BIP

Aber beide Länder haben zumindest einen wesentlichen Vorteil gegenüber € Land. Eine gewählte Regierung, ein Volk, ein Land eine Anleihe.

Dennoch könnte der Joker in € Land wiederum gerade in der Renationalisierung einzelner Währungen liegen.

Denke, dass die ¥€$ Welt bald ein ähnliches Schicksal teilen wird, aber wie gesagt, es ist aber anscheinend auch eine Frage wer zuerst ganz unten ankommt.

wir haben die Wahl

zwischen leistungsorientierter und wohlfahrtsorientierter Politik! Von dieser Entscheidung hängt es ab, ob uns ein Griechenland/Portugalschicksal einholt.

Antworten Gast: Reflector
24.05.2011 00:19
0

Re: wir haben die Wahl

Prinzipiell ist das richitg.

Dennoch ist zu befürchten, dass die Wirkzeit selbst einer sofort ausgeführten Radikalwende zu lange dauern würde um jetzt noch den Folgen entkommen zu können.

In etwa so als ob sie einen Krebspatienten raten würden nicht mehr zu rauchen, prinzipiell richtig, aber den Krebs wird man damit nicht mehr los werden.

Oftmals muss man leider amputieren um den Patienten zu retten ...

Gast: El Tiempo
23.05.2011 12:37
1

Je schneller das Ende kommt, desto besser für uns alle

Nur so wird man in der Lage sein, alle derzeitigen Entwicklungen in Frage stellen. Diese gehen noch weit über die Finanzkrise hinaus und betreffen die Gesellschaft.

Antworten Gast: Reflector
24.05.2011 01:23
0

Re: Je schneller das Ende kommt, desto besser für uns alle

Kann gut sein!

ich frag mich nur,

wen das wirklich verwundert, dass jetzt auch noch italien dran ist, und dass griechenland mit dem geld nicht auskommt und dass...

Gast: JokeoftheYear
23.05.2011 10:51
2

alternativen sind nur auf dem papier wirklich zu empfehlen

na kein wunder, italien steht schon seit jahren am rande des abgrunds - aber die italiener wählen ja mit vorliebe regierungen (berlusconi) die sie noch weiter reinreiten.

und schweden als vorbild zu zitieren ist wohl auch wenig angebracht, denn auch hier ist die "glanzvolle leistung" der schuldenreduktion und des wirtschaftswachstums nur auf den ersten blick wirklich gut. bei näherer betrachtung erweist sich, dass die schweden alles aber auch wirklich alles veramschen musste was dem staat irgendwie geld einbringt, was ergo zur folge hat, dass sie eine zweite wirtschaftskrise wie anfang der 90er in dem land passierte nicht mehr überstehen werden. und zweitens sind etliche strukturelle wirtschaftsdaten wie etwa firmenneugründungen katastrophal.

so ähnlich wie in deutschland - nach außen schaut alles top aus (beide sind "exportweltmeister), innen rumorts aber heftigst, weil die binnenwirtschaft zum sinkflug ansetzt. in dem sinne ist es geradezu programatisch, dass die beiden eu-musterschüler schweden und deutschland auch die eu-politik perfekt umgesetzt haben: alles auf die exportwirtschafts setzen und dafür die schleichend voranschreitenden niedergang der eigenen bevölkerung in kauf nehmen (in beiden ländern sinken die reallöhne von jahr zu jahr weiter, dafür steigen die steuern immer mehr an).

Gast: 1. Parteiloser
23.05.2011 08:21
3

Die Maastricht Kriterien hatten Sinn!

Da wurde vertraglich fixiert, dass die Länder maximal 3% des BIPs an Defizit pro Jahr einfahren dürfen und einen maximalen Schuldenstand von 60% des BIPs haben dürfen.

Auch wenn das schon sehr weich formuliert war, der Sinn dieser Vertragsklausel war klar verständlich. Die Länder der Eurozone haben aber einen kollektiven Vertragsbruch begangen und diese Limits gerissen.

Die Schulden der Länder der Eurozone sind inzwischen auf über 80% des BIPs gewachsen und werden bald die Schallmauer von 10.000.000 Mio. Euro reißen. Auch die 3% Grenze überschreiten die meisten Eurostaaten und das auch noch permanent.

Tatsächlich ist es so, dass nur die kleinen Länder Finnland, Luxemburg und Estland die Kriterien erfüllen, alle anderen die Limits, und damit den Vertrag gebrochen haben.

Italien, auch Österreich, hatten schon beim Beitritt in die Eurozone Kennzahlen, welche den Beitritt ausgeschlossen hätte, trotzdem wurde das Projekt Eurozone und EU zusammengefügt. Das, obwohl die Teile, welche zusammengefügt werden sollten, gar nicht passend waren. Es konnte nicht funktionieren und es wird auch nicht funktionieren. Die Indizien dafür sehen wir laufend.

Richtig heftig wird es dann, wenn erkannt wird die dramatisch schlecht die Lage von Frankreich ist. 7% Defizit in der Hochkonjunktur, eine Staatsausgabenquote von 56% und Schulden, welche auf 100% des BIPs zugehen, sind der perfekte Mix für einen Staatsbankrott.

Frankreich wird den Euro sprengen und die EU gleich mit dazu!

Antworten Gast: SonnenKind
23.05.2011 10:58
0

Re: Die Maastricht Kriterien hatten Sinn!

diese kriterien sind leider nur auf den ersten blick und für volkswirtschaftlich unbedarfte sinnvoll. denn das wahre problem, besteht darin, dass durch die maastrichts-kriterien die euro-länder trotz ihrer teilweise total unterschiedlichen wirtschaftsstruktur kaum in die wirtschaftsentwicklung eingreifen können.

es gibt weltweit keinen einzigen wirtschaftsraum der eine derart starre währungspolitik hat wie die eurozone. wo gibt es sonst noch einen wirtschaftsraum in dem die länder einem einmal festgelegten währungskurs unterliegen, der nachträglich nicht mehr abgewertet werden kann? genau nirgends! alle großen wirtschaftsräume: usa, china, japan setzen immer wieder zur stabilisierung ihres wachstums auf währungspolitische instrumente (zB abwertung).

in europa hingegen wird nur zur erhaltung der eurozone ständig die inflation runtergedrückt und das zinsniveau hochgehalten!

Antworten Gast: tg
23.05.2011 10:48
0

Re: Die Maastricht Kriterien hatten Sinn!

1. Alles Geld wird durch Schulden geschaffen. Dabei ist es nicht so wichtig wie wahnsinnig hoch der Schuldenstand ist, sondern eher wie viel Geld neu gedruckt werden kann.

2. Alles ist relativ. Europa steht im Wettbewerb zu den USA - die USA sind noch mehr Pleite als Europa, dummerweise sitzen dort aber alle Ratingagenturen und der Dollar ist noch Leitwährung, es kann also mehr davon gedruckt werden...

In einem solchen Geldsystem sind starre Regeln wie die Maastricht Regeln nur bei Schönwetter geeignet und einhaltbar, in Krisensituationen nicht.

Viel wichtiger wäre wenn die Eurozone nach außen hin 100% geschlossen auftreten würde, und nur mehr Eurobonds ausgeben würde. Dann würde sich keine Angriffsfläche für Ratingagenturen mehr bieten (die könnten nicht mehr ein Land nach dem anderen "herausschießen"), und die Ungleichgewichte könnten intern geregelt werden.

Leider ist Europa noch nicht soweit...

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
23.05.2011 12:06
1

Re: Re: Die Maastricht Kriterien hatten Sinn!

Ich bin nicht Ihrer Meinung, dass der Wirtschaftskrieg auf Europa und die USA begrenzt werden kann. Ich bin auch nicht der Meinung, dass es ein Krieg ist, ich würde es als Wettbewerb sehen.

Ich bin auch nicht Ihrer Meinung, dass eine exzessive Geldschöpfung bei diesem Wettbewerb (Wirtschaftskrieg?) einen Vorteil bringen wird, eher das Gegenteil wird der Fall sein.

Ich bin auch nicht Ihrer Meinung, dass Geld immer nur durch Schulden geschaffen werden muss, auch wenn das heute so gemacht wird. Ich halte diese Vorgangsweise für eines der größten Wirtschaftsverbr.echen, welches jemals begangen worden ist. Erkennen kann man das aber nur, wenn die Vorgänge über sehr lange Zeiträume betrachtet werden. Dafür wird die Geschichtsschreibung verantwortlich sein.

Weder Europa noch die USA sind aber soweit, es wird noch dauern.

Antworten Antworten Antworten Gast: tg
23.05.2011 12:57
0

Re: Re: Re: Die Maastricht Kriterien hatten Sinn!

Natürlich gibt es noch mehr wichtige Akteure, aber die USA und Europa konkurrieren gerade massiv um Kreditgeber. Und das Problem ist dass sich die Europäer viel zuwenig einig sind, und bereitwillig die Union angreifen lassen, sei es durch (US) Ratingagenturen oder die Finanzpresse.

Ich halte auch sehr wenig von unserem System der Geldschöpfung - aber es gibt dieses System nun mal, und Europa kann daraus nicht ausbrechen, auch wenn es von den Bürgern gewünscht wäre.

Europa müsste nach außen hin geeint auftreten, und vor allem gemeinsame Bonds ausgeben - dann wäre der ganze "und welcher Staat steht diesen Monat vor der Pleite" Spuk wie weggeblasen. (zum Vergleich: Wie oft liest man über die Verschuldung von einzelnen US Staaten und deren dramatische Finanzprobleme? Kaum.)

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
23.05.2011 15:03
0

Re: Re: Re: Re: Die Maastricht Kriterien hatten Sinn!

Dieses Europa, welches durch die EU gemacht hätte werden sollen, ist aber nur ein Europa der exzessiven Umverteilung, kranker Verwaltungs- und Beschützungsstrukturen geworden, Korruption, Versagen, etc. welches in Riesenschulden endete.

Dieses Europa hat keinen Sinn für die Bürger Europas und deshalb wird dieses Europa, welches von den Politikern schon kaputt gemacht worden ist, auch sterben.

Daran würde ein geeintes Europa, welches gemeinsame Bonds ausgeben würde, nichts mehr ändern können. Es würden den angerichteten Schaden nur vergrößern weil es die Versager noch länger finanzieren würde.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Reflector
24.05.2011 00:34
0

Re: Re: Re: Re: Re: Die Maastricht Kriterien hatten Sinn!

Dazu hätte man aber dieses Europagebilde anders aufbauen müssen.

Prinzipiell richtig, aber realistisch erscheint es unter den derzeitigen Bedingungen nicht.

Und bei der derart langsamen gesellschaftlichen Entwicklung wo noch dazu immer wieder ähnliche oder sogar gleiche Fehler in aneinanderfolgenden Generationen gemacht werden, muss man schon fast zweifeln, ob sich einmal doch soetwas wie ein 'Vernunftszustand' einstellen wird.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: tg
23.05.2011 22:09
0

Re: Re: Re: Re: Re: Die Maastricht Kriterien hatten Sinn!

Ich habe mehr Vertrauen in manche EU Institutionen als in die nationale Politik.

Gerade Korruption blüht in Österreich (man denke nur an die Grasser Homepage oder andere hochoffiziell gezahlte Schmiergelder), und nur die EU oder internationale Organisationen können hier Besserung bringen.

Die EU Institutionen kommen im Vergleich zur nationalen Verwaltung mit mikrigen Budgets aus - ich begreife nicht ganz wie man ständig die Verschwendung pur in Brüssel orten kann, ohne dabei zu merken was unsere Landeshauptleute aufführen...

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
24.05.2011 07:59
0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Die Maastricht Kriterien hatten Sinn!

Die Korruption bei der EU, bzw. mit EU Geldern ist auf jeden Fall nach Olaf höher als in Österreich offiziell werden. Ich würde aber auch meinen, dass sich die Österreichischen Gebietskörperschaften und die EU Behörden dabei kaum was schenken.

Ihre Aussage betreffend der mickrigen Budgets bei der EU stimmt sicher nicht. Es gibt wahrscheinlich keine 2. Organisation in Europa, welche pro Kopf ein so hohes Budget wie die EU hat.

Ich sehen die Unnötigkeit der Landesunverwaltungen und des Föderalunwesen mir nur geringen Unterschieden zur EU. Alle diese Organisationen haben es nicht geschafft einen Sinn für die Bürger zu bieten und sollten ersatzlos gestrichen werden.

Geil !!!!

Das hat man schon gesagt als es um Griechenland ging - von Anfang an !!!.

Wir stehen am Abgrund einer Tiefen Kloake, wir sollten es den Spaniern gleichtun - wir werden nur mehr beschi..en...

 
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