Seit gestern ist es so weit: Die Betriebsübergabe von der AUA zur Tyrolean ist erfolgt, ab nun werden alle Flüge von der Regionaltochter abgewickelt. Doch was ändert sich nun konkret für die Passagiere?
Alle dunkelhäutigen Fluggäste (also nach dem Urlaub eigentlich eh alle) werden künftig mit einem zünftigen „How do you do?“ begrüßt. Einen Sprachkurs müssen auch die Piloten absolvieren („Hier sprrrcht Ihr Kapitän, wir errrchen in Krrrze Innschbrrrck!“). Achten müssen die Passagiere nun auch darauf, ob sie – je nachdem, in welche Richtung sie wollen – in den richtigen Flieger einsteigen: in den Nord-Tyrolean, den Ost-Tyrolean oder den Süd-Tyrolean. Aber Achtung: Letzterer fliegt unter italienischer Flagge.
Wundern sollte man sich auch nicht, wenn nach der Landung statt des obligaten „Donauwalzers“ auf einmal das „Kufstein-Lied“ erklingt. Doch diesen Stilbruch macht die mit Swarovski-Steinen ausgelegte Gangway wieder wett.
Und auch das Unterhaltungsprogramm an Bord hat sich verbessert: Statt der Schwimmwestenanimation durch die Stewardessen und seichter US-Filme erzählt Walter Meischberger nun lustige Schwänke aus seinem Leben. OLI
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("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.07.2012)















