Ein Mal muss es noch sein: Denn diese Geschichte lehrt, dass nichts unmöglich ist, auch wenn es ausweglos scheint. Dass die Welt heute eine andere sein kann, als sie es gestern war. Und dass es den bösen Fluch doch nur im Märchen gibt. Also: Ein Mal noch wollen wir uns mit der spanischen Nationalmannschaft beschäftigen, die nun als die beste aller Zeiten gilt, unschlagbar, den anderen weit überlegen und den Zenit der fußballerischen Entwicklung markierend.
Jetzt, da man diese Geschichte von hinten lesen kann.
Von vorn gelesen war ein Happy End keineswegs absehbar. Ganz im Gegenteil. Spanien, stets Geheim- oder Mitfavorit, scheiterte stets, und das meist tragisch: Verlorenes EM-Finale 1984 durch einen Tormannpatzer, verlorenes Elferschießen im Viertelfinale der WM 1986, 1990 WM-Achtelfinal-Aus in der Verlängerung, 1994 durch ein Last-Minute-Tor im Viertelfinale raus, wie auch bei der EM 1996 (wieder im Elferschießen), bei der EM 2000 (verschossener Elfer in Minute 90) ging der Viertelfinalfluch ebenso weiter wie bei der WM 2002 (zwei zu Unrecht aberkannte Tore, Aus im Elferschießen).
Für Michael Spindelegger, Prince Charles und Donald Duck besteht also noch Hoffnung. OLI
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("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.07.2012)















