Sie sind echt nicht zu beneiden, die rot-grünen Wiener Stadtpolitiker: Zuerst weiten sie die Parkpickerlzonen aus – trotz massiven politischen Widerstands. Und dann müssen sie auch noch rund ein halbes Jahr später eine Volksbefragung machen. Was, bitte schön, fragt man da? Die Sache soll ja irgendwie zumindest den Anschein erwecken, nicht völlig sinnfrei zu sein.
Wir schlagen eine Art Quiz vor. Etwa so:
1.) Wie viele Ausnahmen gibt es in der Wiener Parkraumbewirtschaftung? Wie viele kommen durch die neue Regelung dazu?
2.) Was sind „Überlappungsgebiete“? Und wo sind sie?
3.) Was ist der Unterschied zur „Berechtigungszone“?
4.) Wo verlaufen die Zonengrenzen?
5.) Wo muss auch samstags ein Parkschein ausgefüllt werden? Bis wie viel Uhr?
Sie sehen schon: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, und lehrreich ist die Sache obendrein. Vorausgesetzt, man büffelt ordentlich.
Aber der Wiener Autofahrer ist eh Kummer gewohnt. Herausforderungen sowieso. KOR.
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("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.07.2012)















