20.05.2013 03:59 Merkliste 0

Zu schön?

 (Die Presse)

So geil ist Karl-Heinz Grassers Penthouse

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So geil ist Karl-Heinz Grassers Penthouse“, titelte das Gratisblatt „Heute“ im Mai. Fotostrecken des 400-Quadratmeter-Objekts in der Wiener Innenstadt waren in jedem Boulevardblatt zu bewundern, das etwas auf sich hält. Für jene unter uns, die das nicht gesehen haben wollen: vier Schlafzimmer! Vier Badezimmer! Dachterrasse! Pool! Wildtierteppiche! (Das ist jetzt keine blöde Anspielung auf gewisse Jagdgesellschaften oder auf einen gewissen Grafen.)

Wie auch immer, der Wohnungsmarkt in Wien ist ein Wahnsinn. Seit drei Monaten ist der noble Dachboden nun auf dem Markt. Und noch immer nicht veräußert – pardon, vermietet. (Wen's interessiert: Für elf Millionen Euro gibt es lediglich das Mietrecht. Immerhin lebenslänglich. Äh, -lang natürlich. Dazu kommen ein paar Tausender Miete pro Monat.)

Egal, Fakt ist: Bisher will niemand Grassers Penthouse. Ist das zu glauben? Karl-Heinz Grasser, der als Finanzminister erfolgreich 60.000 Bundeswohnungen an den Mann gebracht hat, bleibt auf seiner eigenen Wohnung sitzen? Braucht er PR-Beratung von Peter Hochegger? Unterstützung von seinem Trauzeugen? Oder liegt das Problem ganz woanders? Ist Grassers Penthouse vielleicht einfach nur – zu schön? BEBA


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("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.08.2012)

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1 Kommentare
Gast: crazyhorse66
13.08.2012 16:39
2 0

Fakt ist: Ich nehme sie!

Habe gnadenlos Karlis Geldnöte ausgenutzt und den Deal meines Lebens gemacht. Ich bin ihm ja so dankbar, ich mag ihn! Wirklich!
Ich darf die Monatsmiete in Jahresraten bezahlen und für die 11 Mio Mietrecht wird die erste Rate am 21. Dezember (Siehe Maya-Kalender) fällig.
Der frühe Vogel fängt den Wurm, kann auch sein, dass der Wurm einen frühen Vogel hat, oder so ähnlich ;-)))

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