19.06.2013 21:37 Merkliste 0

Hilfe für Attika

 (Die Presse)

Dieses Kästchen – die schöne Leserin weiß es, der geneigte Leser ebenso – füllt sich an guten Tagen fast wie von selbst.

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Dieses Kästchen – die schöne Leserin weiß es, der geneigte Leser ebenso – füllt sich an guten Tagen fast wie von selbst. Tagtäglich erleben wir Erheiterndes, Zwerchfellerschütterndes. Und wir sind seit Jahren der sichere Port für all die Bedrängten, Verfemten, Verleumdeten, Verfolgten vom Schlage Rumpold, Grasser, Plech, Strasser & Co. KG.

Gestern wandte sich eine Unbekannte telefonisch an uns, mit einem entzückenden Akzent: Sie werde, so ihre Beschwerde, von den Wiener Rathausbeamten gemobbt. Was der Anlass sei? Nun, ihre vielen Flugreisen nach Griechenland, weinte unser Fernsprech-Flirt. Und ihre fünf Wochen Urlaub, die ihr 1) wie jedem(R) ArbeitnehmerIN zustehen und 2) dem BesuchIN ihrer LiebenINNEN im gebeutelten Attika dienten.

Wir konnten die Verunsicherte beruhigen: Kein Grund, im Sommer in Wien zu verweilen. Wozu auch? Die Parkpickerlmisere wird auch mit ihr nicht anders. Dem griechischen Tourismus hilft weit besser, wer Tsatsiki, Retsina und Oliven samt Schafkäs' bis zum Abwinken konsumiert, auch wenn einem das Gmaschti schon hochkommt. Die Dame verabschiedete sich erleichtert. Dürfte eine Stimmen-ImitatorIN gewesen sein. Frau Vassilakou sollte sich dagegen verwahren. hwsIN


E-Mails an: pizzicato@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.08.2012)

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1 Kommentare
Gast: Bei mir schüttets
31.08.2012 08:16
1 0

Der war gut!

Für einen lauten Lacher an einem verregneten Morgen gesorgt. Danke, Pizzicato!

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