X-mas für Zuwanderer

 (Die Presse)

Am Montag wurde von der OECD ein neuer Integrationsbericht veröffentlicht, dessen Bilanz aus österreichischer Sicht durchwachsen ist.

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Am Montag wurde von der OECD ein neuer Integrationsbericht veröffentlicht, dessen Bilanz aus österreichischer Sicht durchwachsen ist. Und da Integration immer auch eine Bringschuld des Gastlandes ist, ist es hoch an der Zeit, den Zuwanderern, insbesondere den muslimischen, einmal die seltsamen Vorgänge in diesen Tagen, die mit einem gänzlich veränderten Erscheinungsbild von ganzen Städten, Straßenzügen und Wohnungen einhergehen, zu erklären.

Es handelt sich dabei um eine Art Vorbereitungszeit auf X-mas. Das ist jener Tag, an dem die Familien hierzulande vor einem grünen Baum Aufstellung nehmen und aus vollen Kehlen „Last Christmas“ singen. Die Zeit davor nennt sich Advent. Dafür gibt es leider noch kein passendes englisches Wort, weshalb wir bis auf Widerruf einmal mit dem alten lateinischen auskommen müssen. An X-mas selbst, alljährlich am 24. Dezember, kommt der Weihnachtsmann. Der holt die Päckchen, die man online bestellt hat, beim UPS-Partner ab und bringt sie dann in einen roten Sack verpackt nach Hause.

In der Hoffnung, hiermit einen wertvollen Beitrag zur besseren Integration unserer Zuwanderer geleistet zu haben, wollen wir für heute schließen. Merry X-mas im Voraus! OLI


E-Mails an: oliver.pink@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.12.2012)

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3 Kommentare

Schmarrn hoch vier

Erstens ist Intregration alles andere als eine Bringschuld

Zweitens wird nicht "Last Christmas" sondern Oh Tannenbaum und ähnliches gesungen

Drittens kommt nicht der Weihnachtsmann sondern entweder der Nikolaus oder Krampus und am 24.12 das Christkind.

Wenn sie schon Journalist sind, dann sollten sie sich vielleicht auch in ihren Kulturkreis ein bisschen integrieren und nicht kritiklos amerikanische Bräuche übernehmen.

Oder sind sie auch schon ORF und Dpa geschädigt?

Werter Dagobert

folgen Sie doch bitte folgendem link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Satire

Danach könen Sie den Artikel gern noch einmal lesen.

Re: Werter Dagobert

Lieber Andibue!

Ich weiß durchaus was Satire ist. Ich erkenne auch Ironie. Auch die Unterscheidung zwischne Ironie und Sarkasmus ist mir nicht ganz fern.

Nur wage ich zu bezweifeln, dass das hier zur Gänze auch wirklich zutrifft.

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