Formel Bahn

 (Die Presse)

Die Westbahnstrecke ist das neue Monza.

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Die Westbahnstrecke ist das neue Monza. Das Team Bundesbahn, das auch mit öffentlichem Sprit betrieben wird, und der private Rennstall Westbahn kämpfen dort um den Konstrukteurstitel. Soeben hat das Team Bundesbahn seinen neuesten Boliden an den Start gestellt: einen Turbo-Railjet, 230 Kilometer pro Stunde Höchstgeschwindigkeit, in 2:22 Stunden von Wien in Salzburg.

Der Westbahn ist dieser bereits so um die Ohren gerauscht, dass die Türen wackelten. Von „umherfliegenden“ Türen darf man allerdings nicht schreiben, jeder, der dies tue, werde geklagt, kündigte der Sprecher vom Team Westbahn im „Kurier“ an. Es habe „nur leichte Bewegungen an zwei Türen“ gegeben, als der Railjet vorbeidonnerte. Man darf gespannt sein, wie das Team Westbahn zurückschlagen wird.

Für den Fall, dass es im kommenden Jahr tatsächlich wieder ein Formel-1-Rennen in Österreich geben sollte, hat sich Red Bull schon einmal auf der Westbahnstrecke eingemietet. Sebastian Vettel, der bereits die ersten Testfahrten absolviert hat, ist von den langen Geraden ganz begeistert.

Der Boxenstopp am Hauptbahnhof Salzburg hingegen wird künftig entfallen. Er wurde wegspekuliert. OLI


E-Mails an: oliver.pink@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.12.2012)

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