Miraculix bei den Oscars

 (Die Presse)

Beim Teutates! Was für ein Glück! Die Asterix-Festspiele erfahren eine Fortsetzung: Nach „Obelix bei den Russen“ folgt nun „Miraculix bei den Oscars“.

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Beim Teutates! Was für ein Glück! Die Asterix-Festspiele erfahren eine Fortsetzung: Nach „Obelix bei den Russen“ folgt nun „Miraculix bei den Oscars“. Michael Haneke ist gleich für fünf solch güldener Statuen nominiert. Womit auch die Weltgemeinschaft sieht: Nicht jeder schlohweißhaarige Österreicher, der es in Übersee zu etwas bringen kann, muss Frank Stronach heißen. Wobei – und da hat Kollege G. vollkommen recht – Herr Haneke dem Erzähler aus „Es war einmal der Mensch“ ja noch viel ähnlicher sieht.

Aber wir wollen uns einem so großen Meister seines Fachs natürlich nicht mit derartigen Oberflächlichkeiten nähern. Widmen wir uns in Bezug auf seine Person also lieber tiefgründigeren Fragen: Trägt Michael Haneke privat vielleicht auch einmal ein Hawaiihemd? Tauscht er sich regelmäßig mit Ulrich Seidl aus, wie man Schwarz am besten mit Schwarz kombiniert? Und färbt das dann auch auf ihre Filme ab?

Schneidet ihm auch seine Frau die Haare – wie jene des Bundespräsidenten das bei ihrem Mann tut? Und würde der frankophile Österreicher einen seiner Filme auch einmal mit Gérard Depardieu besetzen? Ulrich Seidl könnte übrigens den Titel dazu liefern: „Paradies: Steuer“.   OLI

E-Mails an: oliver.pink@diepresse.com

 
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