Uninformierte Uniformierte

 (Die Presse)

Das Ende der Heerlichkeit ist nahe. Am Sonntag wird sich entschieden haben, ob die Präsensdiener in Zukunft der Vergangenheit angehören.

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Das Ende der Heerlichkeit ist nahe. Am Sonntag wird sich entschieden haben, ob die Präsensdiener in Zukunft der Vergangenheit angehören. Bis dahin bleibt noch ein wenig Zeit, um all die bisher uninformierten Uniformierten und Ununiformierten von den heeren Zielen der jeweiligen Parteien zu überzeugen. Brauchen wir weiter Grundwehrdiener vieler Herren oder dürfen die Offizierpflanzen künftig nur mehr an professionell ausgebildete und bezahlte Soldaten appellieren, zum Appell zu erscheinen? An wem sollen sich junge Rekruten ein Flaggenparadebeispiel nehmen? Wer wird künftig darüber lachen, wenn Zugsführer verbal entgleisen? Wird sich der Brauch halten, nach Dienstschluss noch auf einen Sprung in den Brigadiergarten zu gehen? Sollte es einen Heerespersonalabbau geben, muss dann hohen Offizieren eine Generalimente gezahlt werden? Und wie würde der Daraboss das seinen Untergebenen mitteilen? Fragen über Fragen, die uns noch ein paar Tage beschäftigen werden. So wie auch die jahreszeitenbedingte Frage, wie denn das mit einem Berufsheer wäre – würde dann der eine oder andere Wetterdienst (oder so manches Medium) bei Schneefall immer noch General Winter ausrücken lassen? eko


E-Mails an: erich.kocina@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.01.2013)

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2 Kommentare

grauenvoll

schreeben sie lieber über so was weltbewegendes wie migrantenokkupanten in kirchen des gastlandes und ihre 5000 problemchen, herr klocina.

Fasching ist!

Und die Presse findet sich selbst lustig?

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