Die Sendung von dem Rudi

 (Die Presse)

Das ist der Rudi. Der Rudi war schon bei der Jungen ÖVP. Dann hat der Rudi eine eigene Partei aufgemacht, die Demokraten.

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Das ist der Rudi. Der Rudi war schon bei der Jungen ÖVP. Dann hat der Rudi eine eigene Partei aufgemacht, die Demokraten. Und ein Anti-Abfangjäger-Volksbegehren veranstaltet. Danach war der Rudi bei der SPÖ. Am Ende war er dann am ganz linken Flügel von der SPÖ. Und heute ist der Rudi beim Onkel Frank, genauer gesagt, beim Team Stronach. Wie all das zusammenpasst? Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Das ist ein bisschen wie beim Slalom, jetzt bei der Ski-WM: mal ein Schwung nach rechts, dann wieder einer nach links, dann noch weiter nach links, dann wieder nach rechts. Und am besten immer unbeirrt nach vorn schauen, damit man nicht dabei ausrutscht. Weil: Gesinnung und so Sachen, das ist was für unflexible Menschen.

Auf jeden Fall macht der Rudi jetzt für den Onkel Frank Radiospots – im „Die Sendung mit der Maus“-Stil. Da kommt auch der Erwin vor, allerdings nicht sehr vorteilhaft. Und auch die Kärntner Politiker kommen vor, ebenso nicht so vorteilhaft. Der Onkel Frank, aber auch der Gerhard, die kommen gut weg. Kein Wunder, schließlich hat die Spots ja auch der Rudi gemacht, der neue Freund vom Frank und vom Gerhard. Wobei der Gerhard auch einmal bei der SPÖ war. OLI


E-Mails an: oliver.pink@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.02.2013)

 
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