Frankie-Boy aus Weiz

 (Die Presse)

Für den Wahlkampf ließ Frank Stronach das Lied „Steirermen san very good“ auf sich umtexten: „Die Lage, wie wir wissen, ist rundherum beschissen, weil unser schönes Land is' irgendwie am Sand“, heißt es in dem Lied.

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Für den Wahlkampf ließ Frank Stronach das Lied „Steirermen san very good“ auf sich umtexten: „Die Lage, wie wir wissen, ist rundherum beschissen, weil unser schönes Land is' irgendwie am Sand“, heißt es in dem Lied. Höhepunkt ist der Refrain: „Steirermen san very good, aber net nur drüb'n in Hollywood, und ned nur in Kanada, a bei uns in Austria, Frankie sogt: ,So nochamal, mei Stronach-Team is ideal.‘“

Große Poesie, die Stimmen bringen wird. Stronach soll angeblich noch weitere Lieder suchen, die sich auf ihn ummünzen lassen. „Ich wär' so gerne Millionär“ von den Prinzen scheidet aus, weil der Text für einen Milliardär angsteinflößend klingt. Dafür will Stronach mit einem Gassenhauer seine Wertschätzung für Journalisten ausdrücken: „Marmor, Stein und Eisen bricht, doch alles schweigt, wenn Stronach spricht!“ Für BZÖ-Chef Josef Bucher, dem Stronach noch weitere Lücken in die Abgeordnetenreihen reißen will, hat Frank auch ein schönes Lied umgetextet: „Über sieben Lücken musst du gehen.“

Zudem wird bereits an einer neuen Version des „Anton aus Tirol“ gearbeitet: „Ich bin so reich, kenn' keinen Geiz, ich bin der Frankie-Boy aus Weiz, mein gigageiles weißes Haar ist auch mit 80 wunderbar, d'rum wählt den Frankie-Boy aus Weiz!“ AICH


E-Mails an: philipp.aichinger@diepresse.com

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.02.2013)

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