Anti-Trump aus Austria

Unser Mann in Hollywood ist derzeit, keine Frage, wieder einmal so richtig busy – nur nicht in seinem Metier, dem Filmbusiness.

Unser Mann in Hollywood ist derzeit, keine Frage, wieder einmal so richtig busy – nur nicht in seinem Metier, dem Filmbusiness. Nach seinem Abschied aus seinem Job als Teilzeitgouvernator von Kalifornien ist Arnold Schwarzenegger in good old Europe und vor allem in Austria omnipräsent: bei der Audienz beim Papst im Vatikan, beim Begräbnis von Josef Krainer in Graz, bei der Weißwurstparty in Going und dem Top-Society-Event, dem „Race of the Year“ in Kitzbühel samt Shakehands mit dem Bundeskanzler.

Als Anti-Trump steht Arnie hoch im Kurs. Vielleicht trägt ihm das noch Oscar-Ehren ein. Die Konkurrenz ist indes groß. Via Twitter, das Sprachrohr der Zwischenrufer und Leitmedium der Selbstdarsteller, ficht er ein Duell mit The Donald aus. Der Präsident feuert aus allen Rohren gegen seinen Parteifreund, da die Quoten der Reality-TV-Show „Apprentice“, die Schwarzenegger von Trump übernommen hat, abstinken. Er werde für ihn beten. Schwarzenegger blieb ihm nichts schuldig und schlug prompt einen Jobtausch vor.

Der Applaus in der alten Heimat und in Kalifornien war ihm sicher. Schilcher, Schnitzel und Kernöl im Weißen Haus – das wäre ein Kontrastprogramm, zumindest auf dem Menü. Hermann Schützenhöfer würde jedenfalls gleich mit großer Entourage, Blasmusik und Steirertracht nach Washington aufbrechen. Felix Austria! (vier)

Reaktionen an: thomas.vieregge@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.02.2017)

Meistgelesen
    Kommentar zu Artikel:

    Anti-Trump aus Austria

    Schließen

    Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
    Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.