Wenn Hummeln sich tummeln

Hummeln können Ballspielen. Das ergab ein Experiment der Queen Mary University in London, bei der die Insekten mit Köstlichkeiten belohnt wurden, wenn sie dem Sport nachgingen.

Hummeln können Ballspielen. Das ergab ein Experiment der Queen Mary University in London, bei der die Insekten mit Köstlichkeiten belohnt wurden, wenn sie dem Sport nachgingen.

Das Ergebnis ist keine große Überraschung. Schon seit Jahren spielen Hummeln in ihren traditionellen schwarz-gelben Farben unter dem Decknamen Borussia Dortmund in der deutschen Bundesliga. Wobei eine der Hummels, der Mats, inzwischen zu Bayern München gewechselt ist. Und nicht umsonst fordern Fußballtrainer auf der ganzen Welt ihre Spieler auf, doch während des Spiels Hummeln im Hintern zu haben.

Auch andere Tiere können das Ballspiel leicht erlernen, wenngleich es etwa bei Bullen noch Probleme gibt. Trotz zahlreicher Versuche gelang es ihnen nie, sich für die Champions League zu qualifizieren, wie Experimente der Universität Salzburg ergaben. Die Hochschule Leipzig will das Experiment nun aber wiederholen. Auch die Versuche der renommierten Universität Favoriten, Löwen in die Wiener Austria zu integrieren, hatten schwankenden Erfolg, wie der nicht immer aufrechte Gang von Super-Leo zeigte.

Für mehr Erfolg im Spiel beten aber tierische Kicker wie ihre menschlichen Mitstreiter den Fußballgott an. Wenngleich die Hummeln nie in die Kirche gehen: Denn sie sind in Sekten. (aich)

Reaktionen an: philipp.aichinger@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.03.2017)

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