Wir sind Frankreich!

Die Neos sehen in ihm den Matthias Strolz Frankreichs, Kanzler Kern erblickt in ihm eine sozialdemokratisch inspirierte Politik und ÖVP-Minister Kurz eine Absage an linke Parteien. (Fast) alle wollen am Erfolg von Frankreichs Emmanuel Macron mitnaschen.


Kern: Ein Baguette, ein Baguette, wer möchte ein Baguette? Ich trage jetzt Baguettes aus, um mit dem Mittelstand in Kontakt zu kommen!
Kurz: Ich habe schon vor einem Jahr als Erster gesagt, und damals bin ich noch scharf kritisiert worden, dass Baguettes gut schmecken!
Strolz: Pack ma's an, das Baguette! So ein Baguette ist wie ein Flügel, es steht beim Tragen über den Körper hinaus, und das taugt mir!
Van der Bellen: Es wird noch der Tag kommen, wo wir alle Semmelkäufer bitten werden müssen, ein Baguette zu tragen, aus Solidarität gegenüber den Franzosen, die nur Baguettes kaufen können.
Strache: Da meine liebe Freundin Marine verloren hat, will ich mit Frankreich nichts mehr zu tun haben. Ich habe sogar den Boden aus meiner Wohnung rausgerissen – es war ja ein Baguetteboden!
Vassilakou: Bevor wir entscheiden, ob dieser Eiffelturm in Paris gebaut werden darf, muss laut Statut erst die grüne Basis befragt werden . . . das kann etwas dauern, aber . . . wie, der Turm steht schon?
Stronach: De Franzosen kennan no' was von mir lernen, nicht wahr? De Gaulle, de die haben, hab' i im Magna Racino scho' lang!

Reaktionen an: philipp.aichinger@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.05.2017)

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