Pizzicato

Magic Christian

Der SPÖ bleibt auch nichts erspart: Nun ging der Magier Magic Christian an die Öffentlichkeit.

Und erklärte, Wert auf die Feststellung zu legen, dass Kanzler Kern kein „Magic Christian“ sei. Auch wenn er in Medien öfter als solcher bezeichnet worden sei. Täglich werde er darüber informiert, was sein Namensvetter alles für Berufe ausübe, klagte der echte Magic Christian. Vom Bundeskanzler über Pizzabote bis hin „zum Ehrabschneider von Mitwerbern“. Der Name Magic Christian solle aber nicht mit faulen Tricks in Zusammenhang gebracht werden, meint der Magier.

Dabei übt der Kanzler doch gerade tolle Zaubertricks ein. Statt eines Kaninchens will er einen Maulwurf aus dem Hut ziehen. Und ihn fragen was er im SPÖ-Wahlkampfteam zu suchen hatte. Auch ganze Facebook-Seiten kann der Kanzler rasch wegzaubern. Leute unversehrt in zwei Teile zu schneiden, übt Kern noch. Er würde es aber gerne einmal ausprobieren, am liebsten an Sebastian Kurz.

Dass Kern sogar den echten Magic Christian engagieren wollte, damit dieser die schlechten Umfragewerte wegzaubert, wird von der Partei dementiert. Man habe Magic Christian ebenso wie Tal Silberstein nur angefragt, weil dieser so gut Umfragedaten analysieren könne. Eine Task-Force rund um den Zauberer Merlin und Gundel Gaukeley soll die Vorwürfe nun aber klären. (aich)

Reaktionen an: philipp.aichinger@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.10.2017)

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